Mit Link bezahlen: Ein detaillierter Leitfaden

Payments
Payments

Accept payments online, in person, and around the world with a payments solution built for any business—from scaling startups to global enterprises.

Learn more 
  1. Einführung
  2. Was sind Zahlungslinks?
  3. Wo werden Zahlungslinks verwendet?
  4. Wer nutzt Zahlungslinks?
    1. Unternehmen
    2. Kundschaft
  5. So funktionieren Zahlungslinks
  6. Geschäftliche Vorteile der Akzeptanz von Zahlungslinks
    1. Kundenstamm erweitern
    2. Transaktionsgeschwindigkeit
    3. Bessere Sicherheit
    4. Erkenntnisse über die Kundschaft
    5. Flexibilität bei der Akzeptanz von Zahlungen
    6. Betriebliche Effizienz
    7. Kundenbindung und Kundenengagement
    8. Vorliebe für digitale Zahlungen
  7. Sicherheitsmaßnahmen von Zahlungslinks
    1. Verschlüsselungstechnologien
    2. Tokenisierungsdienste
    3. Erweiterte Risikobewertung
    4. Protokolle der Multifaktorauthentifizierung
    5. Biometrische Authentifizierung
    6. Compliance mit globalen Vorschriften
    7. Überwachung in Hochrisikobranchen
    8. Maßgeschneiderte Sicherheitsfunktionen
  8. Anforderungen an Unternehmen für die Akzeptanz von Zahlungslinks
  9. Alternativen zu Zahlungslinks

Die Zahlung per Link ist ein wachsendes Segment der weltweiten Finanztransaktionen. Bei einer Transaktion über einen Zahlungslink kann ein Unternehmen eine Zahlungsanforderung an eine Kundin oder einen Kunden über einen digitalen Link senden, der zu einem Zahlungsportal führt, in dem die Transaktion abgeschlossen werden kann. Dieses Verfahren hat sich in verschiedenen Marktsegmenten durchgesetzt, vom Einzelhandel bis zur Dienstleistungsbranche, und gewinnt vor allem in Regionen mit hoher Mobilfunknutzung an Zugkraft.

Systeme für die Zahlung über Links sind flexibel und vereinen häufig mehrere Zahlungsoptionen in einem einzigen Link, um den unterschiedlichen Zahlungspräferenzen von Kundinnen und Kunden weltweit gerecht zu werden. So können diese Systeme die weltweit führenden Anbieter von Kredit- und Debitkarten (wie Visa und Mastercard), regionalspezifische lokale Zahlungsmethoden (wie iDEAL in den Niederlanden, Alipay in China und Pix in Brasilien) und Digital Wallets unterstützen.

Zahlungslinkssysteme können auch verschiedene Währungen unterstützen. Unternehmen profitieren von der Möglichkeit, problemlos Zahlungen von internationalen Kundinnen und Kunden zu akzeptieren, ohne eine eigene komplexe Zahlungsinfrastruktur entwickeln zu müssen. Die Möglichkeit, mit einem einfachen Klick auf einen Link eine Zahlung auf einem beliebigen Gerät abzuschließen, entspricht den wachsenden Erwartungen der Kundinnen und Kunden an Komfort und Geschwindigkeit bei Online-Transaktionen.

Im Folgenden finden Sie einen ausführlichen Leitfaden zur Funktionsweise von Zahlungslinks, einschließlich der Anwendung, des Umfangs und der Besonderheiten auf den verschiedenen Märkten. Wir erklären, wie sich das Zahlen per Link schnell an die sich verändernden Anforderungen des globalen Handels und die Vorlieben der Kundinnen und Kunden anpasst. Wir gehen außerdem darauf ein, wie sich Zahlungslinksdienste in bestehende Geschäftssysteme einbinden lassen und wie sie die Effizienz von Online-Transaktionen beeinflussen.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was sind Zahlungslinks?
  • Wo werden Zahlungslinks verwendet?
  • Wer nutzt Zahlungslinks?
  • So funktionieren Zahlungslinks
  • Geschäftliche Vorteile der Akzeptanz von Zahlungslinks
  • Sicherheitsmaßnahmen von Zahlungslinks
  • Anforderungen an Unternehmen für die Akzeptanz von Zahlungslinks
  • Alternativen zu Zahlungslinks

Ein Zahlungslink ist eine digitale Zahlungsmethode, mit der Unternehmen Zahlungen von Kundinnen und Kunden über einen Link anfordern können. Die Methode vereinfacht Transaktionen, da sie physische Kartenlesegeräte oder die physische Anwesenheit einer Karte überflüssig macht. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Fernzahlungen. Unternehmen können über ihren Zahlungsdienstleister einen Zahlungslink generieren und diesen über verschiedene Kanäle (z. B. E-Mail, SMS oder Messaging-Apps) an ihre Kundinnen und Kunden senden. Die Kundin oder der Kunde kann die Zahlung dann online über eine sichere Website abschließen.

Zahlungslinks sind sowohl für Unternehmen als auch für deren Kundinnen und Kunden bequem in der Verwendung. Die Methode unterstützt eine Vielzahl von Zahlungsoptionen, darunter Kredit- und Debitkarten, Banküberweisungen und sogar Digital Wallets, je nach den Möglichkeiten des Zahlungsabwicklers. Für kleine Unternehmen oder Einzelverkäufer/innen bietet dieses Verfahren eine einfache Möglichkeit, Zahlungen zu akzeptieren, ohne dass ein E-Commerce-System entwickelt werden muss. Die Einführung von Zahlungslinkssystemen hat stark zugenommen, insbesondere da sich der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor an die zunehmenden Online-Interaktionen und kontaktlosen Transaktionen angepasst haben.

In den Jahren 2020 und 2021 nahm der digitale Zahlungsverkehr exponentiell zu, was teilweise auf die Coronapandemie zurückzuführen war. Aus einem Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2022 geht hervor, dass zwei Drittel der Erwachsenen weltweit digitale Zahlungen tätigen oder empfangen. Zahlungslinks sind zu einer wichtigen, flexiblen Zahlungslösung für Unternehmen geworden, um den sich verändernden Anforderungen gerecht zu werden.

  • Vereinigte Staaten
    In den USA nutzen Unternehmen aller Größen die Technologie für die Zahlung mit Links, um die Rechnungsstellung und das Inkassogeschäft zu vereinfachen, insbesondere in den Bereichen E-Commerce und professionelle Dienstleistungen. Die Nutzungsraten sind sprunghaft angestiegen, da die Unternehmen auf digitale Lösungen umsteigen, um Ferntransaktionen zu ermöglichen.

  • Vereinigtes Königreich
    Im Vereinigten Königreich werden Zahlungslinks besonders gerne verwendet, da die Kundinnen und Kunden mit digitalen Zahlungsmethoden vertraut sind und weil es dort einen großen E-Commerce-Sektor gibt. Unternehmen nutzen Zahlungslinks, um Kundinnen und Kunden entgegenzukommen, die Wert auf Schnelligkeit und Komfort legen.

  • Deutschland
    Deutsche Unternehmen – vor allem in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen und im Einzelhandel – setzen Zahlungslinks für flexible Zahlungen ein. Dieser Trend wird durch eine starke Infrastruktur für den elektronischen Zahlungsverkehr und eine Kundenbasis unterstützt, die Wert auf Transaktionssicherheit legt.

  • Brasilien
    In Brasilien nimmt die Nutzung von Zahlungslinks schnell zu, da die Zahl der mobilen Nutzer/innen steigt. Dieses Wachstum wird auch durch den Bedarf an Zahlungslösungen gefördert, die leichter zugänglich sind als die von traditionellen Banken angebotenen.

  • Japan
    In Japan ergänzen Zahlungslinks eine Reihe anderer moderner Zahlungsoptionen. Die Methode wird in der Regel von Kundinnen und Kunden sowie Unternehmen genutzt, die einen direkten, vereinfachten Zahlungsvorgang benötigen – insbesondere im internationalen Handel.

  • Südafrika
    Zahlungslinks werden für südafrikanische Unternehmen zu einem wichtigen Instrument, um einen breiteren Kundenstamm zu erreichen, einschließlich der Bevölkerungsgruppen ohne Bankkonto. Die Einbindung in mobile Zahlungen ist in einer Region, in der die Nutzung von Mobilgeräten die Verwendung von Bankkonten übersteigt, von entscheidender Bedeutung.

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen verwenden Links zur Zahlungsaufforderung. Diese Links werden in der Regel über ein Zahlungsgateway generiert und per E-Mail, SMS oder über andere Nachrichtenplattformen verschickt. Sie ermöglichen eine schnelle und sichere Transaktion, ohne dass ein physisches (Point-of-Sale(POS)-System) erforderlich ist.

Unternehmen

  • E-Commerce-Unternehmen und Online-Händler
    Online-Händler gehören zu den wichtigsten Nutzern von Links zur Zahlungsaufforderung, da sie von der Möglichkeit profitieren, ihren Kundinnen und Kunden eine unkomplizierte und direkte Zahlungsoption anzubieten. Diese Methode entspricht dem Wunsch der Kundinnen und Kunden nach schnellen und sicheren Online-Transaktionen, ein Trend, der durch den weltweit wachsenden Umsatz des E-Commerce-Marktes von 3 Billionen USD im Jahr 2023 unterstrichen wird.

  • Dienstleistungsunternehmen
    Dienstleistungsanbieter – wie Berater/innen und Freiberufler/innen – und professionelle Dienstleister wie Anwaltskanzleien und Marketingagenturen nutzen häufig Links zur Zahlungsaufforderung, um ihre Dienstleistungen in Rechnung zu stellen. Diese Methode ist besonders dort verbreitet, wo die Rechnungsstellung und der Einzug von Zahlungen per Fernzugriff üblich sind. Sie dient sowohl für einmalige als auch für wiederkehrende Zahlungen.

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
    KMUs verwenden Links zur Zahlungsaufforderung wegen des geringen Aufwands und der einfachen Einbindung in ihre bestehenden Systeme. Die Flexibilität von Zahlungslinks ermöglicht diesen Unternehmen eine schnelle Anpassung an Marktveränderungen ohne größere Investitionen in neue Hardware oder Software.

  • Akteure der „Gig Economy“
    Personen, die in der „Gig Economy“ tätig sind – darunter Mitfahrdienste, Lieferdienste und Freiberufler/innen – bevorzugen häufig Links zur Zahlungsaufforderung aufgrund ihrer Einfachheit und Schnelligkeit. Diese Links passen zu den unterschiedlichen und unregelmäßig vereinbarten Zahlungsmodalitäten, die mit dieser Arbeit verbunden sind.

  • Gemeinnützige und wohltätige Organisationen
    Gemeinnützige und wohltätige Einrichtungen nutzen Links zur Zahlungsaufforderung, um den Spendenprozess zu vereinfachen. Diese Methode bietet den Spenderinnen und Spendern eine leicht zugängliche Option, die Reibungsverluste verringert und damit die Mittelbeschaffung ankurbelt.

  • Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
    Bildungseinrichtungen setzen Links zur Zahlungsaufforderung ein, um Studiengebühren und Beiträge einzuziehen. Mithilfe von Links können diese Einrichtungen Zahlungen effizient annehmen, ohne dass die entsprechende Person anwesend sein muss, was insbesondere für Fernunterrichtsplattformen nützlich ist.

  • Anbieter im Gesundheitswesen
    Gesundheitsdienstleister haben Links zur Zahlungsaufforderung eingeführt, um Rechnungen für Behandlungen und Konsultationen zu begleichen. Diese Zahlungen erfolgen kontaktlos, was zur Einhaltung der Hygienestandards im Gesundheitswesen beiträgt.

  • Restaurants und Lebensmittellieferdienste
    In der Gastronomie sind Links zur Zahlungsaufforderung eine kontaktlose Alternative zu herkömmlichen Kartenzahlungen. Sie sind sowohl für Lieferdienste als auch für Bestellungen zum Mitnehmen geeignet.

  • Kunsthandwerksbetriebe und Handwerksmärkte
    Kunsthandwerksbetriebe und kleine Handwerksbetriebe nutzen Links zur Zahlungsaufforderung, um ihre Waren zu verkaufen, ohne dass ein Ladengeschäft oder Bargeldtransaktionen erforderlich sind. Dies ist besonders wichtig für Verkäufer/innen auf Social-Media-Plattformen oder bei Pop-up-Markt-Veranstaltungen.

  • Immobilienmakler/innen und Vermieter/innen
    Immobilienmakler/innen und Vermieter/innen nutzen Links zur Zahlungsaufforderung für sichere Kautions- und Miettransaktionen, sodass persönliche Treffen und der Umgang mit physischen Schecks nicht mehr erforderlich sind.

Kundschaft

  • Kundschaft an entfernten Standorten
    Personen, die von weit entfernten oder internationalen Standorten aus einkaufen, nutzen Links zur Zahlungsaufforderung, weil sie damit Transaktionen bequem in verschiedenen Währungen durchführen können.

  • Technisch versierte Kundschaft
    Kundinnen und Kunden, die mit digitaler Technologie und mobilen Zahlungen vertraut sind, nutzen Links zur Zahlungsaufforderung wegen ihrer Zugänglichkeit und Sicherheit.

  • Junge Erwachsene und Studierende
    Diese Bevölkerungsgruppe nutzt Links zur Zahlungsaufforderung häufig für kleine Transaktionen, Peer-to-Peer-Zahlungen und Schul- oder Studiengebühren, da sie in Messaging-Apps und soziale Medien eingebunden sind.

  • Vielbeschäftigte Berufstätige
    Berufstätige mit vollen Terminkalendern entscheiden sich für Links zur Zahlungsaufforderung, um Rechnungen unterwegs zu begleichen und so Zeit und Mühe zu sparen.

Links zur Zahlungsaufforderung sind zu einem wichtigen Bestandteil moderner Zahlungsabwicklungssysteme geworden und bieten Unternehmen und Privatpersonen eine unkomplizierte Möglichkeit, Transaktionen einzuleiten. Dieser für die Nutzer/innen einfache Mechanismus besteht aus einem komplexen Netzwerk von Vorgängen, die eine sichere, zuverlässige und effiziente Zahlungsabwicklung ermöglichen.

  • Veranlassen einer Transaktion
    Der Prozess beginnt, wenn eine Verkäuferin oder ein Verkäufer über die Schnittstelle ihres bzw. seines Zahlungsdienstleisters einen Link zur Zahlungsaufforderung erstellt. Dieser Link enthält die erforderlichen Zahlungsinformationen, wie z. B. den Betrag und die Währung. Wenn die Kundinnen und Kunden auf diesen Link klicken, werden sie an ein sicheres Zahlungsgateway weitergeleitet, wo sie die Transaktion abschließen können, oft über eine Vielzahl von Zahlungsmethoden.

  • Routing und Abwicklung
    Nachdem Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsdaten übermittelt haben, werden die Transaktionsdaten verschlüsselt und über das Zahlungsgateway übertragen. Die Daten werden dann an die Händlerbank weitergeleitet, die die Transaktion zur Autorisierung an das Kartennetzwerk, z. B. Visa oder Mastercard, weiterleitet, das wiederum mit der ausstellenden Bank kommuniziert.

  • Datensicherheitsprotokolle
    Während dieses Austauschs werden die Transaktionsdaten durch moderne Verschlüsselung geschützt. Zahlungsgateways verwenden Sicherheitsmaßnahmen wie die SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer). Sie entsprechen häufig dem PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard), der eine sichere Netzwerkkonfiguration, strenge Zugangskontrollmaßnahmen sowie eine kontinuierliche Überwachung und Prüfung der Netzwerke vorschreibt.

  • Gebührenstrukturen
    Anbieter von Links zur Zahlungsaufforderung erheben in der Regel eine Gebühr für jede verarbeitete Transaktion. Diese Gebühren hängen von Faktoren wie dem Transaktionsvolumen, der durchschnittlichen Ticketgröße des Unternehmens und den zwischen dem Zahlungsdienstleister und dem Unternehmen ausgehandelten Tarifen ab. Die Gebühren werden zwischen den Parteien aufgeteilt, einschließlich des Zahlungsdienstleisters, der ausstellenden Bank und der Händlerbank.

  • Clearing und Abwicklung
    Nach der Autorisierung ermöglicht das Zahlungslinkssystem den Clearingprozess, bei dem die Einzelheiten der Transaktion zwischen den beteiligten Finanzinstituten bestätigt werden. Die Abwicklung, d. h. der eigentliche Geldtransfer, erfolgt in der Regel später, oft noch am selben oder am folgenden Werktag.

  • Erweiterte Analysen und Berichte
    Das Zahlungslinkssystem bietet Unternehmen auch Zugang zu Transaktionsanalysen und Berichtstools. Dazu gehören u. a. ausführliche Berichte über Transaktionsvolumen, Erstattungsquoten und Erfolgsquoten bei Zahlungen. Anhand dieser Statistiken können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und ihre Zahlungsabwicklung verbessern.

  • Unterstützung für globale Transaktionen
    Die Architektur von Zahlungslinkssystemen unterstützt die Verarbeitung mehrerer Währungen. Dadurch können Unternehmen Zahlungen in verschiedenen Währungen akzeptieren und einen globalen Kundenstamm ansprechen. Das System wickelt bei Bedarf auch Währungsumrechnungen entsprechend den aktuellen Wechselkursen ab, die von den Kartennetzwerken oder Finanzinstituten bereitgestellt werden.

  • Integration und Zugang zu APIs
    Zahlungsdienstleister bieten auch Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) an, über die sich Links zur Zahlungsaufforderung nahtlos in Websites, mobile Anwendungen, E-Mails und Social-Media-Plattformen einbinden lassen. Dank dieser Flexibilität können Unternehmen Zahlungslinks in ihre Vertriebskanäle einbauen und so die Zufriedenheit ihrer Kundinnen und Kunden verbessern.

Kundenstamm erweitern

Links zur Zahlungsaufforderung sind leicht zugänglich und praktisch und geben Unternehmen die Möglichkeit, eine breitere Zielgruppe anzusprechen. Unternehmen können diese Links per E-Mail, Chat oder über soziale Medien teilen, damit Kundinnen und Kunden überall und jederzeit Zahlungen vornehmen können. Diese Vorgehensweise ist besonders vorteilhaft für Märkte mit einer großen Verbreitung des digitalen Bankings und für Kundinnen und Kunden, die mit Online-Transaktionen vertraut sind.

Transaktionsgeschwindigkeit

Sobald eine Kundin oder ein Kunde auf den Zahlungslink klickt und die Zahlungsinformationen eingibt, wird die Zahlung praktisch sofort verarbeitet. Dadurch wird der Cashflow erhöht, da Unternehmen Zahlungen ohne größere Verzögerungen erhalten können.

Bessere Sicherheit

Bei der Entwicklung von Links zur Zahlungsaufforderung steht die Sicherheit im Vordergrund. Diese Anbieter unterliegen strengen Sicherheitsstandards, wie z. B. PCI DSS, und setzen Verschlüsselung und andere Schutzmaßnahmen ein, um personenbezogene Daten zu schützen.

Erkenntnisse über die Kundschaft

Mit jeder Transaktion sammeln Unternehmen wertvolle Daten, die sie nutzen können, um die Vorlieben und das Verhalten ihrer Kundinnen und Kunden besser zu verstehen. Zahlungslinkssysteme können Zahlungsmuster, Häufigkeit, durchschnittliche Transaktionswerte und andere Kennzahlen aufzeichnen. Anhand dieser Daten können Unternehmen ihre Dienstleistungen und Marketingmaßnahmen besser auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden abstimmen.

Flexibilität bei der Akzeptanz von Zahlungen

Unternehmen, die Zahlungslinks einsetzen, können eine breite Palette von Zahlungsmethoden akzeptieren, von Kredit- und Debitkarten bis hin zu Digital Wallets. Dank dieser Vielseitigkeit können die Unternehmen auf die unterschiedlichen Zahlungsvorlieben ihrer Kundinnen und Kunden eingehen.

Betriebliche Effizienz

Die Nutzung von Zahlungslinks in einem Unternehmen kann die Effizienz steigern. Die Automatisierung von Rechnungsstellung und Buchhaltung ist mit APIs möglich, die Zahlungssysteme mit Unternehmenssoftware verbinden. Diese Verknüpfung kann manuelle Fehler reduzieren und Zeit bei den Backoffice-Abläufen sparen.

Kundenbindung und Kundenengagement

Links zur Zahlungsaufforderung können die Bindung von Kundinnen und Kunden erhöhen, z. B. durch die Einbindung von Treueprämien und Rabatten in den Zahlungsprozess. Diese Anreize können ein wirksames Instrument sein, um eine treue Kundenbasis zu gewinnen und Kundschaft zum Wiederkauf zu bewegen.

Vorliebe für digitale Zahlungen

Statistiken zeigen eine wachsende Vorliebe für digitale Zahlungslösungen. Digitale Zahlungsmethoden sind auf dem Vormarsch, wobei der weltweite Markt für mobile Zahlungen im Jahr 2023 voraussichtlich fast 3 Bio. USD erreichen wird. Zahlungslinkssysteme sind für die Annahme durch die Kundschaft gut positioniert, denn sie bieten den Komfort und die Sicherheit, die moderne Kundinnen und Kunden wünschen.

Zahlungslinkssysteme machen Transaktionen schnell und bequem. Die Sicherheit dieser Systeme gewährleistet die Integrität der Transaktionsdaten und schützt die Finanzdaten.

Verschlüsselungstechnologien

Die Anbieter von Links zur Zahlungsaufforderung setzen moderne Verschlüsselungstechnologien ein, um die Daten während und nach der Übertragung zu schützen. Das TLS-Protokoll (Transport Layer Security), das einen sicheren Kanal zwischen dem Endgerät und den Servern des Zahlungsabwicklers herstellt, schützt die Daten, die durch die Netzwerke der Anbieter übertragen werden. Für die Daten am Speicherort verwenden die Anbieter Verschlüsselungsstandards wie den Advanced Encryption Standard (AES) mit Schlüssellängen von mindestens 128 Bit, die den Best Practices der Branche entsprechen.

Tokenisierungsdienste

Tokenisierung ist ein zentrales Sicherheitsmerkmal, bei dem sensible Kartendaten durch eindeutige Identifikatoren ersetzt werden. Mit diesem Verfahren wird sichergestellt, dass die tatsächlichen Kartennummern bei Transaktionen nicht gespeichert oder übertragen werden, wodurch das Risiko von Datenschutzverletzungen verringert wird. Die Token werden nur in sicheren Zahlungsumgebungen verwendet und unbrauchbar gemacht, wenn sie von Unbefugten abgefangen werden.

Erweiterte Risikobewertung

Die Anbieter werten die Transaktionen mithilfe ausgefeilter Algorithmen kontinuierlich auf betrügerische Muster aus. Diese Systeme greifen auf umfangreiche Datensätze zurück, um abnormale Aktivitäten in Echtzeit zu erkennen und potenzielle Risiken zur weiteren Überprüfung zu markieren. Darüber hinaus werden Modelle des maschinellen Lernens verwendet, die sich mit jeder Transaktion weiterentwickeln und so die Effektivität bei der Erkennung und Eindämmung von Bedrohungen erhöhen.

Protokolle der Multifaktorauthentifizierung

Die Multifaktorauthentifizierung (MFA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene. Dabei müssen Kundinnen und Kunden ggf. eine zweite Form der Identifizierung angeben, z. B. einen einmaligen Passcode, der per SMS gesendet oder über eine Authentifizierungs-App generiert wird. Zu den sichereren Optionen gehören Hardware-Token, die gegen viele Phishing-Angriffe immun sind (derartige Angriffe können bei weniger sicheren Formen der MFA Erfolg haben).

Biometrische Authentifizierung

Zahlungslinkssysteme setzen zunehmend auf biometrische Verifizierungsmethoden wie Fingerabdruckscans, Gesichtserkennung und Sprachauthentifizierung. Diese Methoden bieten eine sichere, nutzerfreundliche Authentifizierung, die auf der Einzigartigkeit der individuellen biometrischen Daten beruht.

Compliance mit globalen Vorschriften

Zahlungslinksanbieter müssen eine Reihe von internationalen und lokalen Vorschriften einhalten. So legt beispielsweise die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union strenge Standards für den Umgang mit Daten und den Schutz der Privatsphäre fest, während der PCI DSS einen weltweiten Maßstab für die Sicherheit von Zahlungskartendaten setzt.

Überwachung in Hochrisikobranchen

Anbieter passen zudem die Sicherheitsmaßnahmen für Unternehmen in Branchen mit erhöhtem Risikoprofil an, z. B. im Gesundheitswesen und bei Finanzdienstleistungen. Verbesserte Maßnahmen der Sorgfaltspflicht und zusätzliche Sicherheitsebenen können erforderlich sein, um den spezifischen Bedrohungen in diesen Wirtschaftsbereichen zu begegnen.

Maßgeschneiderte Sicherheitsfunktionen

Unternehmen, die Zahlungslinkssysteme verwenden, können häufig auf maßgeschneiderte Sicherheitsoptionen zugreifen. So können Firmenkundinnen und -kunden beispielsweise durch konfigurierbare Ausgabenkontrollen und Echtzeitwarnungen die Ausgaben ihres Unternehmens überwachen und verwalten.

Bevor ein Unternehmen seinen Kundinnen und Kunden Zahlungslinksdienste anbieten kann, muss es den operativen und sicherheitstechnischen Rahmen für die Verarbeitung von Zahlungen schaffen. Die hierfür erforderlichen Maßnahmen ermöglichen eine reibungslose Einbindung von Zahlungsdiensten und die Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Standards.

  • Einrichtung eines Händlerkontos
    Unternehmen müssen als Erstes ein Händlerkonto einrichten. Dabei handelt es sich um eine Art Bankkonto, mit dem Unternehmen elektronische Zahlungskartentransaktionen akzeptieren und verarbeiten können. Zahlungsabwickler wie Stripe bieten ganzheitliche Händlerdienste an, die den Einrichtungsprozess vereinfachen. In Vereinbarungen mit Zahlungsdienstleistern werden die Rechte und Pflichten der beteiligten Parteien im Detail festgelegt. Sie sind ein wichtiger Schritt bei der Einführung von Zahlungslinksdiensten.

  • Integration des Zahlungsgateways
    Ein Zahlungsgateway ist ein Dienst, mit dem Zahlungen für Online-Händler auf sichere Weise autorisiert und verarbeitet werden. Die Einrichtung eines Zahlungsgateways ist notwendig, um die Übertragung von Transaktionsdaten zu ermöglichen. Zahlungslinksdienste werden oft durch APIs unterstützt, die einen sicheren Informationsaustausch zwischen der Website des Unternehmens und dem Zahlungsanbieter ermöglichen.

  • Einhaltung von Sicherheitsstandards
    Die Einhaltung des PCI DSS ist für Unternehmen, die Kartenzahlungen akzeptieren, obligatorisch. Mit diesen Sicherheitsstandards soll sichergestellt werden, dass alle mit der Verarbeitung, Speicherung oder Übertragung von Kreditkartendaten befassten Unternehmen eine sichere Umgebung aufrechterhalten. Zahlungslinksdienste müssen den PCI DSS einhalten, der eine Reihe von Schutzmaßnahmen umfasst, darunter die Pflege eines sicheren Netzwerks, den Schutz von Karteninhaberdaten und die Implementierung strenger Zugangskontrollmaßnahmen.

  • Technische Infrastruktur
    Unternehmen müssen über eine geeignete technische Infrastruktur zur Unterstützung von Zahlungslinksdiensten verfügen. Dazu gehören eine zuverlässige Internetverbindung, sichere Websites und Systeme, die verschlüsselte Datenübertragungen verarbeiten können. Die technische Einrichtung muss außerdem mit der Technologie des Zahlungsabwicklers kompatibel sein.

  • Kundenüberprüfungsprozesse
    Zur Vermeidung von Betrug müssen bei Zahlungslinksdiensten Mechanismen zur Überprüfung der Identität von Kundinnen und Kunden eingesetzt werden. Dazu gehört häufig eine Multifaktorauthentifizierung oder die Verwendung von Verifizierungs-E-Mails oder -SMS. Unternehmen müssen über Systeme verfügen, die diese Verifizierungsprozesse unterstützen.

  • Wichtige Faktoren bei Währung und Lokalisierung
    Bei Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind oder eine internationale Kundschaft haben, müssen Zahlungslinksdienste in der Lage sein, verschiedene Währungen und Sprachlokalisierungen zu verarbeiten. Dadurch wird sichergestellt, dass Kundinnen und Kunden die Zahlungen in der jeweiligen Landeswährung vornehmen und Mitteilungen in ihrer bevorzugten Sprache erhalten können.

  • Kundenservice und Beilegung von Zahlungsanfechtungen
    Für die Bearbeitung von Kundenanfragen sowie von Zahlungsstreitigkeiten ist ein hierfür eigens eingerichtetes System erforderlich. Zahlungslinksanbieter bieten häufig Tools zur Verfolgung von Transaktionen und zur Verwaltung von Rückbuchungen oder Erstattungen an. Unternehmen müssen in der Lage sein, Kundenservicefragen im Zusammenhang Zahlungslinkstransaktionen zu bearbeiten.

  • Richtlinien für Datenverarbeitung und Datenschutz
    Unternehmen müssen außerdem klar definierte Richtlinien für den Umgang mit Daten und den Schutz der Privatsphäre haben, die den lokalen und internationalen Datenschutzgesetzen entsprechen, wie z. B. der DSGVO in der EU. Zahlungslinksdienste müssen diese Richtlinien einhalten und die Vertraulichkeit und Integrität personenbezogener und finanzieller Daten gewährleisten.

Die Bezahlung per Zahlungslink ist eine Methode, mit der Unternehmen Zahlungen anfordern können, indem sie einen Link zu einer Zahlungsseite senden. Auch wenn diese Methode praktisch und bequem ist, bieten diverse andere Dienste vergleichbare Funktionen für die Rechnungsstellung. Das Rechnungsstellungssystem von Stripe ist beispielsweise in seine Suite von Zahlungsabwicklungstools eingebunden und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Rechnungen mit anklickbaren Zahlungslinks direkt über das Stripe Dashboard oder über eine API für individuellere Lösungen zu erstellen und zu versenden.

Die Wahl des Dienstes kann von Faktoren wie den Transaktionsgebühren, der einfachen Einbindung in bestehende Systeme und den spezifischen Geschäftsanforderungen abhängen. Aktuelle Trends deuten auf eine wachsende Präferenz für digitale Rechnungszahlungen hin. So geht Statista davon aus, dass der weltweite digitale Zahlungsverkehr im Jahr 2023 einen Transaktionswert von 9 Bio. USD erreichen wird. Diese Statistik belegt, dass der Markt ein starkes Interesse an verschiedenen Online-Zahlungslösungen hat, die über traditionelle Zahlungslinks hinausgehen.

Startklar?

Erstellen Sie direkt ein Konto und beginnen Sie mit dem Akzeptieren von Zahlungen. Unser Sales-Team berät Sie gerne und gestaltet für Sie ein individuelles Angebot, das ganz auf Ihr Unternehmen abgestimmt ist.