2025 beliefen sich die Einzelhandelsverkäufe im E-Commerce auf rund 3,6 Billionen USD weltweit. Und voraussichtlich wird diese Zahl weiter steigen. Damit Unternehmen dieses Wachstum für sich nutzen können, benötigen sie ein robustes System zur Online-Zahlungsabwicklung. Um Online-Zahlungen zu akzeptieren, müssen Unternehmen einen Zahlungsabwickler oder ein Gateway auswählen und in ihre Website oder Storefront integrieren.
Im Folgenden stellen wir die Vorteile von Online-Zahlungen, die verschiedenen Arten verfügbarer Zahlungsmethoden, die Wahl eines Online-Zahlungsdienstleisters und das Einrichten der Online-Zahlungsabwicklung vor. Egal, ob Sie ein kleines Unternehmen betreiben oder eine Führungsrolle in einem größeren Unternehmen innehaben – in diesem Leitfaden erhalten Sie die nötigen Informationen, um Online-Zahlungen schnell, sicher und effizient zu akzeptieren und diese Prozesse dem Wachstum Ihres Unternehmens entsprechend zu skalieren.
Worum geht es in diesem Artikel?
- So akzeptieren Sie Zahlungen online
- Arten von Online-Zahlungsmethoden
- So funktioniert die Zahlungsabwicklung
- Vorteile von Online-Zahlungen
- So wählen Sie einen Online-Zahlungsdienstleister aus
- Gebühren für die Online-Zahlungsabwicklung
- So kann Stripe Payments Sie unterstützen
So akzeptieren Sie Zahlungen online
Das Akzeptieren von Online-Zahlungen kann Unternehmen, die neu im E-Commerce sind oder gerade mit digitalen Zahlungen beginnen, wie eine große Herausforderungen vorkommen. Mit den richtigen Tools und Strategien wird es jedoch überraschend einfach.
Die folgenden Schritte helfen Unternehmen, mit dem Einziehen von Online-Zahlungen zu beginnen:
Zahlungsabwickler auswählen
Bei der Suche nach einem Zahlungsabwickler sollten Unternehmensinhaber/innen Faktoren wie Preisgestaltung, Funktionen, Sicherheit und Kundensupport berücksichtigen.
Mit einem ganzheitlichen Ansatz helfen Anbieter wie Stripe Unternehmen dabei, ganz einfach ein einheitliches Ökosystem für Zahlungen, Abrechnung und Omnichannel-Handel aufzubauen, in dem mehr als nur Zahlungsabwicklung abläuft. Dieser Ansatz wird immer beliebter, da immer weniger Unternehmen mit einer Zahlungsinfrastruktur mit vielen getrennten Bestandteilen arbeiten wollen. Eine solche Infrastruktur ist nämlich nicht nur komplizierter und anfälliger für Ineffizienz und Sicherheitsrisiken, sondern bedeutet im Vergleich zu einem einheitlichen Ansatz in der Regel auch einen erheblichen Mehraufwand an Zeit und Ressourcen.
Händlerkonto einrichten
Wenn der Zahlungsabwickler eines Unternehmens auch die Funktionalität eines Händlerkontos bietet, wie das bei Stripe der Fall ist, muss das Unternehmen sein Händlerkonto nicht selbst eröffnen, um Online-Zahlungen zu akzeptieren.
Andernfalls müssen Unternehmen ein Händlerkonto bei ihrem Zahlungsabwickler oder Acquirer (Händlerbank) einrichten. Mit diesem Konto können sie Gelder von Transaktionen entgegennehmen und ihre Finanzen verwalten. Beim Beantragen des Kontos geben sie in der Regel Unternehmens- und Bankinformationen an und werden einer Bonitätsprüfung unterzogen.
Zahlungsgateway integrieren
Nach der Einrichtung des Händlerkontos müssen Unternehmen das Zahlungsgateway in ihre Website oder mobile App integrieren. Dazu fügen sie Code-Snippets oder Plugins hinzu, die das Zahlungsgateway mit der Unternehmensplattform verbinden. Die meisten Zahlungsabwickler, darunter Stripe, bieten flexible Integrationen für zahlreiche Anwendungsfälle an.
Testen und einführen
Vor der Einführung von Online-Zahlungen sollten Unternehmen ihr Zahlungsabwicklungssystem gründlich testen, um dessen ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Führen Sie Testtransaktionen durch, überprüfen Sie sie auf Fehler und vergewissern Sie sich, dass Gelder auf dem richtigen Bankkonto verbucht werden. Wenn alles wie erwartet funktioniert, können Unternehmen Online-Zahlungen einführen und Transaktionen akzeptieren.
Optimieren und überwachen
Zu guter Letzt sollten Unternehmen ihre Systeme für die Online-Zahlungsabwicklung kontinuierlich überwachen, um ihre Leistung zu verbessern und Betrug zu verhindern. Dabei sollten Leistungsanalysen aufgezeichnet und anhand dieser Daten Optimierungs- und Wachstumsstrategien entwickelt werden. Im Zuge dessen können Sie beispielsweise zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen aufnehmen, Transaktionsdaten analysieren und den Bezahlvorgang optimieren, damit es zu weniger Kaufabbrüchen kommt.
Welche Arten von Online-Zahlungsmethoden gibt es?
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl einer Online-Zahlungsmethode die Präferenzen Ihrer Zielgruppe, die Funktionalität Ihrer primären Vertriebskanäle sowie die Kosten und Sicherheitsauswirkungen der einzelnen Methoden. Sie werden sich wahrscheinlich für mehr als eine oder zwei Zahlungsmethoden entscheiden, da Online-Kundinnen und -Kunden unterschiedliche Optionen bevorzugen.
Im Folgenden sind einige der häufigsten Arten von Online-Zahlungsmethoden aufgeführt:
Kredit- und Debitkarten: Im Jahr 2024 machten Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten 32 % der weltweiten Online-Transaktionen aus. Sie sind praktisch, schnell und sicher und werden von den meisten Online-Unternehmen akzeptiert.
Digital Wallets: Digital Wallets, auch bekannt als E-Wallets, sind Online-Konten zum Speichern und Verwalten von Zahlungsinformationen. Zu den beliebten Digital Wallets zählen CashApp, Zelle, PayPal, Apple Pay, Google Wallet, WeChat Pay, Venmo for Business sowie Store-Wallets auf Plattformen wie Amazon. Im Jahr 2024 wurden mit Digital Wallets mehr als die Hälfte aller Transaktionen abgewickelt.
Banküberweisungen: Mit Banküberweisungen werden Gelder direkt von Kundenbankkonten zum Bankkonto eines Unternehmens überwiesen. Diese Methode kann langsamer und umständlicher als andere Zahlungsmethoden sein, wird aber häufig von Kundinnen und Kunden bevorzugt, die keine Kredit- oder Debitkarte besitzen oder Kreditkartengebühren vermeiden möchten.
Kryptowährungen: Unternehmen, die Zahlungen in Kryptowährungen akzeptieren, könnten sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und Kundinnen und Kunden anziehen, die diese Zahlungsmethode bevorzugen. Das Transaktionsvolumen in Kryptowährungen für Händlerzahlungen wurde 2025 auf rund 640 Milliarden USD geschätzt. Das ist ein zwar kleiner, aber wachsender Teil des gesamten Markts für Online-Zahlungen.
Jetzt kaufen, später bezahlen (Buy now, pay later, BNPL): Mit Diensten für „Jetzt kaufen, später bezahlen“ können Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe über einen bestimmten Zeitraum in zinsfreien Raten aufteilen. Diese Methode verzeichnet starkes Wachstum bei jüngeren Bevölkerungsgruppen, die eine vorhersehbare Budgetierung gegenüber herkömmlichen Krediten bevorzugen. Wenn Unternehmen beim Bezahlvorgang BNPL anbieten, können sie ihre Konversionsrate steigern, indem sie die unmittelbare finanzielle Hürde für teure Artikel beseitigen.
Pay-by-Link: Pay-by-Link ist eine vielseitige Zahlungsmethode, bei der Unternehmen sichere, eindeutige URLs generieren und per E-Mail, SMS oder Social Media an Kundinnen und Kunden senden. Für Kundinnen und Kunden bietet diese Methode eine reibungslose Erfahrung: Sie klicken einfach auf einen Link und werden zu einer vorausgefüllten, sicheren Zahlungsseite weitergeleitet.
Agentenbasierte Zahlungen: Agentenbasierte Zahlungen sind Transaktionen, bei denen KI-Agenten oder automatisierte Systeme autorisiert sind, Zahlungen im Namen von Nutzerinnen und Nutzern oder Unternehmen zu tätigen. Diese Zahlungen werden häufig durch bestimmte Datenpunkte ausgelöst. Beispielsweise könnte ein intelligenter Kühlschrank Lebensmittel nachbestellen oder eine SaaS-Plattform ausgehend von der Nutzung ihre eigene Abonnementstufe automatisch anpassen.
So funktioniert die Zahlungsabwicklung
Die Online-Zahlungsabwicklung umfasst mehrere Komponenten, die zusammen für die sichere Abwicklung und Autorisierung von Transaktionen sorgen. Zu diesen Komponenten gehören die Folgenden:
** Das Zahlungsgateway erfasst Zahlungsdaten von Kundinnen und Kunden:** Ein Zahlungsgateway ist ein sicheres Online-Portal, das die Website oder die mobile App des Unternehmens mit dem Zahlungsanbieter verbindet. Es erfasst und verschlüsselt die Zahlungsdaten der Kundinnen und Kunden und sendet sie zur Autorisierung an den Zahlungsabwickler.
Der Zahlungsabwickler verifiziert die Informationen: Der Zahlungsabwickler verifiziert die Zahlungsinformationen von Kundinnen und Kunden und autorisiert die Transaktionen. Er kommuniziert mit dem Zahlungsgateway sowie der Bank oder dem Kartenaussteller der Kundinnen und Kunden, um sicherzustellen, dass Transaktion gültig und autorisiert sind.
Das Händlerkonto verwahrt die Gelder genehmigter Transaktionen: Ein Händlerkonto ist ein spezielles Bankkonto, das Unternehmen zum Akzeptieren und Abwickeln von Kredit- und Debitkartenzahlungen benötigen. Händlerkonten dienen ausschließlich zum Verwahren von Transaktionsgeldern, die anschließend auf das primäre Geschäftskonto des Unternehmens eingezahlt werden, damit das Unternehmen auf sie zugreifen und sie nutzen kann. Händlerkonten richtet in der Regel der Zahlungsabwickler oder Acquirer (Händlerbank) ein.
Der Acquirer (Händlerbank) überweist die Gelder auf das Bankkonto des Unternehmens:Der Acquirer (Händlerbank) ist die Bank, die die Transaktionsgelder auf das Bankkonto des Unternehmens überweist. Oft stellt sie auch das Händlerkonto bereit. Sie verwaltet die finanziellen Aspekte der Transaktion, einschließlich Gebühren und Rückbuchungen.
Sicherheitsmaßnahmen schützen die Transaktion: Systeme zur Online-Zahlungsabwicklung verwenden verschiedene Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl das Unternehmen als auch dessen Kundinnen und Kunden vor Betrug und nicht autorisierten Transaktionen schützen sollen. Diese Maßnahmen können unter anderem SSL-Verschlüsselung, Tokenisierung und Zwei-Faktor-Authentifizierung umfassen.
Welche Vorteile bieten Online-Zahlungen?
Viele Unternehmen müssen Online-Zahlungen akzeptieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und eine positive Kundenerfahrung zu bieten. Durch das Angebot praktischer und sicherer Zahlungsoptionen können Unternehmen neue Märkte erreichen, neue Kundschaft gewinnen, ihren Umsatz steigern und ihre Betriebsabläufe optimieren.
Unternehmen kommen in den Genuss zahlreiche Vorteile, wenn sie Online-Zahlungen anbieten, darunter:
Mehr Komfort für Kundinnen und Kunden: Mit Online-Zahlungen können Unternehmen eine bequemere Möglichkeit bieten, für Waren und Dienstleistungen zu bezahlen. Diese flexible Zahlungsfunktionalität macht die Kundenerfahrung reibungsloser. Davon profitieren Unternehmen durch mehr Umsatz, verbesserte Kundenzufriedenheit, gesteigerte Kundentreue und höheren Customer Lifetime Value (LTV).
Mehr Verkäufe und Umsatz:Durch das Akzeptieren von Online-Zahlungen können Unternehmen ihren Kundenstamm vergrößern, neue Märkte erschließen und ihren Umsatz steigern, da sie Kaufhindernisse beseitigen. Wenn Kundinnen und Kunden aus mehr Zahlungsoptionen wählen können, schließen sie ihre Transaktionen mit höherer Wahrscheinlichkeit ab.
Verringertes Betrugs- und Rückbuchungsrisiko: Systeme für die Online-Zahlungsabwicklung sind mit Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die das Betrugs- und Rückbuchungsrisiko mindern. Stripe Radar nutzt beispielsweise maschinelles Lernen. Es wird anhand der Daten von Millionen von Unternehmen weltweit trainiert, um Betrug sowohl bei Vor-Ort- als auch bei Online-Zahlungen zu erkennen und zu blockieren.
Optimierte Buchhaltungs- und Berichterstattungsprozesse: Die Online-Zahlungsabwicklung kann Unternehmen mit vereinfachten Buchhaltungs- und Berichterstattungsprozessen sowie automatisierten Transaktionsaufzeichnungen und -berichten viel Zeit sparen. Online-Zahlungsabwickler wie Stripe reduzieren nicht nur den Arbeitsaufwand in Unternehmen, sondern können auch Zahlungs- und Kundenmetriken erfassen, synthetisieren und in umsetzbare Berichte aufnehmen.
So wählen Sie einen Online-Zahlungsdienstleister aus
Zahlungsabwickler müssen mit der sich fortlaufend verändernden, hochkomplexen und hart umkämpften Landschaft von Online-Zahlungen Schritt halten und Unternehmen jeder Art und Größenordnung müssen einen Zahlungsdienstleister auswählen, der ihre einzigartigen Anforderungen erfüllt.
Start-ups im Frühstadium, neue Marken oder Marken, die neu in den E-Commerce einsteigen, verfügen unter Umständen nur über begrenzte Ressourcen und können daher kein internes Zahlungsabwicklungssystem einrichten. Größeren Unternehmen und etablierten E-Commerce-Plattformen stehen möglicherweise mehr Ressourcen zur Verfügung, aber jeder Fehler und jede betriebliche Ineffizienz kostet mehr und jede Verbesserung könnte den Umsatz erheblich steigern.
Bei so vielen Anbietern auf dem Markt kann die Entscheidung schwerfallen. Berücksichtigen Sie beim Beurteilen Ihrer Option die folgenden wichtigen Faktoren:
- Bewerten Sie den Gesamtwert und die Gesamtkosten: Zahlungsdienstleister berechnen in der Regel für jede Transaktion eine prozentuale Gebühr sowie eine Pauschale pro Transaktion. Unternehmen sollten Gebühren und Funktionen verschiedener Anbieter vergleichen, um zu ermitteln, wer den größten Wert bietet. Nicht immer ist das der Anbieter mit den niedrigsten Gebühren.
Beurteilen Sie Sicherheit, Betrugsprävention und Überwachungsfunktionen: Da die Zahlungsabwicklung sensible Kundendaten betrifft, hat Sicherheit oberste Priorität. Unternehmen sollten nach Zahlungsdienstleistern suchen, die leistungsstarke Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Transaktionsüberwachung, Betrugsprävention und Rückbuchungsschutz bieten. Außerdem sollten die Anbieter ihre Betrugserkennungs- und -präventionsmaßnahmen und die Kennzeichnung verdächtiger Transaktionen oder Kundenverhaltensweisen kontinuierlich optimieren, da sich auch die Betrugsmethoden fortlaufend verändern.
Erkundigen Sie sich nach der Qualität und Verfügbarkeit von Kundensupport: Bei jedem Unternehmen kommt es hin und wieder zu Problemen mit der Zahlungsabwicklung. Daher ist schneller und hilfreicher Kundensupport entscheidend. Unternehmen sollten nach Zahlungsdienstleistern suchen, die Rund-um-die-Uhr-Support und mehrere Kontaktkanäle anbieten.
Überprüfen Sie Integrationsoptionen und die Einfachheit der Implementierung:Unternehmen sollten sich für einen Zahlungsdienstleister entscheiden, der sich einfach in ihre Website oder mobile App integrieren lässt. Dadurch wird der Zahlungsprozess für Kundinnen und Kunden reibungsloser und verringert das Risiko von Fehlern oder technischen Problemen. Wählen Sie einen Anbieter wie Stripe, der umfangreiche und flexible Zahlungslösungen bereitstellt, die sich mit minimalem Aufwand integrieren lassen.
Recherchieren Sie die Zahlungsmethoden des Anbieters: Zahlungsdienstleister können viele verschiedene Zahlungsmethoden anbieten, darunter Kreditkarten, Debitkarten, Digital Wallets und Banküberweisungen. Unternehmen sollten sich überlegen, welche Zahlungsmethoden bei ihrer Zielgruppe am beliebtesten sind, und einen entsprechenden Zahlungsdienstleister auswählen.
Ruf: Zu guter Letzt sollten Unternehmen auch den Ruf der infrage kommenden Zahlungsdienstleister untersuchen. Dabei sollten sie nach Anbietern Ausschau halten, die sich als zuverlässiger Dienst mit positiven Kundenbewertungen etabliert haben – insbesondere bei anderen Unternehmen ihrer Branche mit ähnlichen Voraussetzungen und Anforderungen. Eine E-Commerce-Plattform könnte es beispielsweise interessant finden, dass Shopify Kunde von Stripe ist.
Gebühren für die Online-Zahlungsabwicklung
Die Kosten für das Akzeptieren von Zahlungen sind für das Endergebnis Ihres Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Welche Lösung am kostengünstigsten ist, hängt von Ihrem spezifischen Umsatzvolumen, der durchschnittlichen Transaktionsgröße und Ihrem Geschäftsmodell ab.
Im Allgemeinen folgen die Kosten für die Online-Zahlungsabwicklung einem der folgenden Modelle:
Pauschaltarife
Das ist das einfachste Modell: Bei jedem Verkauf zahlen Unternehmen eine prozentuale Gebühr und eine festgelegte Cent-Transaktionsgebühr (z. B. 2,9 % + 0,30 USD). Dieses Modell ist sehr vorhersehbar und für Start-ups und kleine Unternehmen oft am besten geeignet, da sie keine unterschiedlichen Stufen im Auge behalten müssen. In der Regel fallen bei diesem Modell auch keine monatlichen Mitgliedsbeiträge an.Interchange-Plus-Preismodell
Interchange-Plus trennt die Abwicklungsgebühr (die Kosten, die von Kartennetzwerken wie Visa und Mastercard festgelegt werden) von der Transaktionsgebühr des Abwicklers. Da Unternehmen genau sehen, was Kartennetzwerke in Rechnung stellen und was der Abwickler bekommt, wird dieses Modell häufig von Unternehmen mit hohem Volumen bevorzugt, die ihre Margen optimieren möchten.Abonnementbasierte Preisgestaltung
Bei diesem Modell zahlen Unternehmen einen monatlichen oder jährlichen Mitgliedsbeitrag. Dafür sind die Gebühren pro Transaktion sehr niedrig oder entsprechen dem „Selbstkostenpreis“. Für etablierte Unternehmen mit hohem monatlichem Umsatzvolumen oder hohem durchschnittlichen Transaktionswert kann das die wirtschaftlichste Alternative sein.
Über diese Basismodelle hinaus sollten Unternehmen auch Sekundärkosten berücksichtigen, die sich auf die Gesamtausgaben auswirken können. Dazu zählen z. B. Rückbuchungs- oder Währungsumrechnungsgebühren. Wenn Preismodelle auf Transaktionsmuster abgestimmt werden, kann die Zahlungsinfrastruktur zum Wachstum beitragen, anstatt unnötige Zusatzkosten zu verursachen.
So kann Stripe Payments Sie unterstützen
Stripe Payments bietet eine einheitliche, globale Zahlungslösung, mit der jedes Unternehmen – von Start-ups bis hin zu globalen Konzernen – Zahlungen online, vor Ort und weltweit akzeptieren kann.
Mit Stripe Payments können Sie Folgendes umsetzen:
- Bezahlvorgang optimieren: Schaffen Sie ein reibungsloses Kundenerlebnis und sparen Sie Tausende von Entwicklungsstunden mit vorgefertigten Zahlungs-Nutzeroberflächen, Zugang zu über 125 Zahlungsmethoden und Link, einer von Stripe entwickelten Wallet.
- Neue Märkte schneller erschließen: Erreichen Sie Kundinnen und Kunden weltweit und reduzieren Sie die Komplexität und Kosten der Verwaltung mehrerer Währungen mit grenzüberschreitenden Zahlungsoptionen, die in 195 Ländern und über 135 Währungen verfügbar sind.
- Online- und Vor-Ort-Zahlungen vereinheitlichen: Schaffen Sie Unified Commerce über Online- und Vor-Ort-Kanäle hinweg, um Interaktionen zu personalisieren, Treue zu belohnen und Ihren Umsatz zu steigern.
- Zahlungs-Performance verbessern: Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer Reihe anpassbarer, einfach zu konfigurierender Zahlungstools, darunter No-Code-Betrugsvorbeugung und erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Autorisierungsquoten.
- Schnelleres Wachstum dank einer flexiblen, zuverlässigen Plattform: Bauen Sie auf einer Plattform auf, die mit Ihnen mitwächst, mit einer historischen Erreichbarkeit von 99,999 % und branchenführender Zuverlässigkeit.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Stripe Payments Sie bei Online- und Vor-Ort-Zahlungen unterstützen kann oder starten Sie noch heute.
Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.