Neue Wege für Unternehmen und digitale Transformation

Erfahren Sie, wie 11 große Unternehmen neue Wege einschlagen und mithilfe der digitalen Transformation und Zahlungen neue Umsatzquellen erschließen.

  1. Einführung
  2. 1. Verbraucher/innen direkt ansprechen
    1. Ford entscheidet sich für Stripe als Zahlungsdienstleister, um eine stets aktive Beziehung zu seinen Kund/innen aufbauen zu können
    2. Bodum bietet lokale Zahlungsmethoden mit Stripe an, um weltweit zu expandieren
  3. 2. Einen Marktplatz aufbauen
    1. Toyota veröffentlicht eine Plattform, die Kfz-Mechaniker/innen unterstützen und die Nachhaltigkeit fördern soll
    2. Rungis und Califrais starten in nur zehn Tagen eine stabile Plattform für das Privatkundengeschäft
  4. 3. Einen Abonnementdienst anbieten
    1. The Atlantic verwaltet mit Stripe über 800.000 digitale Abonnements
    2. ANA Group entwickelt ein Meilenprogramm der nächsten Generation
  5. 4. Finanztransaktionen optimieren
    1. AJ Bell beschleunigt Transaktionen mit Stripe
    2. Nextech entwickelt mit Stripe eine sichere Zahlungsplattform für den Gesundheitssektor
  6. 5. Weltweit expandieren
    1. Amazon vereinfacht grenzüberschreitende Zahlungen mit Stripe
    2. Maersk vereinfacht seine Lieferkette mit Stripe
  7. Fazit

Der ökonomische Wandel läuft schneller denn je. Kund/innen haben heute mehr Auswahl bei den Einkaufsmöglichkeiten als je zuvor – von On-Demand-Lieferungen über Abonnementdienste bis hin zu Online-Marktplätzen. Führende Marken setzen immer neue Maßstäbe bei der Kundenerfahrung. Dadurch werden traditionelle Geschäftsmodelle, die auf umfangreicher Infrastruktur, stationären Geschäften und langen Lieferketten basieren, mehr und mehr verdrängt.

Unternehmen müssen auf das aktuelle wirtschaftliche Klima reagieren, wenn sie nicht auf der Strecke bleiben wollen. Angesichts der sinkenden Nachfrage (71 % der Kund/innen planen, weniger Käufe zu tätigen oder günstigere Produkte zu kaufen) und des Drucks, Kosten zu senken, müssen große Unternehmen ihre wertvolle Zeit und Ressourcen umso mehr darauf fokussieren, Kund/innen zu gewinnen und zu halten.

Während Zahlungen früher unter dem Kostenaspekt betrachtet wurden, werden sie inzwischen als Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb angesehen, mit dem Sie eine bessere Kundenerfahrung schaffen und die Effizienz erhöhen können. Noch vor zehn Jahren war man bereits zufrieden, wenn ein Zahlungsdienstleister keine Probleme wie Ausfälle, Weiterleitungsfehler oder fälschlicherweise abgelehnte Zahlungen verursachte. Heute sollten Zahlungen als das Lebenselixier eines Unternehmens angesehen werden. Ihre Zahlungsinfrastruktur bildet die Grundlage für weitere kritische Geschäftsfunktionen, darunter beispielsweise Buchhaltung, Berichterstattung, Kundenerfahrung, Steuern, Abrechnung, Rechnungsstellung, Betrugserkennung und geografische Expansion. Ein zuverlässiger Zahlungsdienstleister sollte sich um all diese komplexen Geldbewegungen kümmern, damit Ihre Teams ihre Zeit und Ressourcen für Innovationen nutzen können.

Wir von Stripe haben große Unternehmen dabei unterstützt, grundlegende Komponenten ihres Geschäftsmodells so zu verändern, dass sie die immer neuen Kundenanforderungen erfüllen und dem Marktdruck standhalten können. Diese Unternehmen haben nicht nur neue Wachstumsmöglichkeiten erschlossen, sondern können sich dank der Optimierung ihrer Zahlungssysteme und -prozesse nun in einem zunehmend umkämpften Markt auf die Entwicklung von Innovationen konzentrieren.

In diesem Leitfaden sehen wir uns fünf Möglichkeiten an, wie große Unternehmen Zahlungen nutzen, um bei ihrer Geschäftstätigkeit neue Wege zu gehen.

1. Verbraucher/innen direkt ansprechen

Als Verbraucher/innen mit dem Beginn der Pandemie einen Großteil ihrer Einkäufe online tätigten, vollzog sich eine E-Commerce-Entwicklung, die andernfalls ein Jahrzehnt gedauert hätte, innerhalb von Monaten. Der Aufstieg des E-Commerce hatte Auswirkungen auf fast alle Branchen, auch auf Hersteller, die ihre Produkte bislang über Händler/innen oder Franchise-Modelle an Ihre Kund/innen brachten. Diese Unternehmen schaffen nun E-Commerce-Erfahrungen, die engere Beziehungen zu ihren Endkund/innen, Händler/innen und Partnern ermöglichen.

Der größte Vorteil des Direktkundengeschäfts liegt für Marken darin, dass sie tiefe Einblicke in das Kaufverhalten ihrer Kund/innen über alle Kanäle hinweg erhalten. Wenn Unternehmen wissen, welche SKUs sich gut verkaufen und wie Kund/innen die entsprechenden Zahlungen tätigen, können sie bessere Produkte entwickeln und ihr E-Commerce-Geschäft optimieren, um die Konversionsraten zu steigern. Durch die Digitalisierung der Kauferfahrung können diese Unternehmen anschließend während des gesamten Lebenszyklus mit Endkund/innen interagieren, indem sie mehr Kontaktpunkte schaffen. Dies vertieft die Beziehung und erhöht den Customer Lifetime Value für die Kund/innen sowie deren Markentreue.

Da Waren und Dienste erst nach Übermittlung der Zahlung ausgeliefert werden, beginnt eine erstklassige E-Commerce-Erfahrung bereits mit einem reibungslosen Bezahlvorgang, damit potenzielle Kund/innen nicht dauerhaft abspringen. Passend ausgewählte Zahlungsmethoden bieten dabei nicht nur Flexibilität und Komfort bei der Bezahlung zur Maximierung der Konversion, sondern verringern auch Betrugsfälle und steigern die Transaktionsgeschwindigkeit.

Wichtigste Ergebnisse:

  • Optimierte Konversionsraten
  • Nahtlose Kundenerfahrung
  • Kundentreue und höherer Lifetime Value

Ford entscheidet sich für Stripe als Zahlungsdienstleister, um eine stets aktive Beziehung zu seinen Kund/innen aufbauen zu können

Henry Ford revolutionierte vor über 100 Jahren die industrielle Fertigung. Das Unternehmen, das heute seinen Namen trägt, entwirft, fertigt, vermarktet und wartet ein vollständiges Sortiment an vernetzten, zunehmend elektrifizierten Fahrzeugen. Es entwickelt sich auf Grundlage von Software stetig weiter und legt dabei seinen Schwerpunkt auf Dienste und Kundenerfahrung.

Herausforderung

Ford transformiert sein Geschäftsmodell vom traditionellen Fahrzeugbau und -verkauf hin zu einer neuen, stets aktiven Beziehung zu seinen Kund/innen. Entwicklungen in der Automobiltechnologie eröffnen Ford mehr Möglichkeiten, die Gesamterfahrung während des Kundenlebenszyklus zu verbessern – vom ursprünglichen Kauf bis hin zur Maximierung des Kundenerlebnisses mit dem Auto selbst. Doch zur Bereitstellung dieser neuen Angebote, z. B. Unterhaltungsabonnements oder E-Auto-Ladevorgänge, muss Ford seinen Kund/innen neue Kauf- und Zahlungsmöglichkeiten für Produkte und Dienste anbieten.

Lösung

Ford suchte einen Partner, der das Unternehmen dabei unterstützen konnte, eine völlig neue Kauf- und Nutzungserfahrung für Kund/innen zu schaffen. Die Zuverlässigkeit, das intuitive Design und die Geschwindigkeit von Stripe überzeugten Ford, dass Stripe als primäre Zahlungsplattform die beste Kundenerfahrung liefert.

Wir haben uns anhand von drei Kriterien für Stripe entschieden: Erstens, Verlässlichkeit, dass unser System einfach immer läuft. Zweitens, die Nutzererfahrung – also schnelle, effiziente Bezahlvorgänge, und drittens, die Time-to-Market, damit wir sehr schnell vorgehen können, sobald wir tolle neue Abonnementideen oder Ähnliches entwickelt haben.“

Julien Jacquet, Ehemalige Chief Product Officer, Ford Credit

Bodum bietet lokale Zahlungsmethoden mit Stripe an, um weltweit zu expandieren

Bodum stellt Küchengeräte und hochwertige Kaffee- und Teemaschinen sowie Haushaltswaren her.

Herausforderung

Wegen der Corona-Pandemie verzeichnete Bodum einen starken Anstieg im Online-Absatz. Rund um den Globus kauften immer mehr Menschen über das Internet ein und wollten auch zu Hause erstklassigen Kaffee genießen. Dann aber bemerkte das Unternehmen, dass sein Bezahlvorgang für die Kund/innen oft frustrierend war – vor allem, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar war.

Da die meisten Kund/innen über Mobilgeräte einkaufen, musste Bodum eine nahtlose Online-Kundenerfahrung auf Desktop- wie auf Mobilgeräten schaffen.

Lösung

Bodum passte seinen Bezahlvorgang mit Stripe in 23 Ländern in Europa, Nord- und Südamerika, Australien und Asien an. Bodum kann mit Stripe Elements neue Zahlungsmethoden, die auf den Markt kommen, nun ohne technischen Aufwand direkt über das Dashboard integrieren.

„Mobile Bezahlvorgänge sind die Zukunft, aber die Ablenkungsrate ist dabei sehr hoch. Wenn Kund/innen einen Kauf über eine mobile Website tätigen und währenddessen andere Benachrichtigungen erhalten, besteht ein hohes Risiko, diesen Kauf zu verlieren“, so Peter Bodum, E-Commerce-Manager. „Lokale Zahlungsmethoden sind sehr wichtig, damit Kund/innen ihre Käufe möglichst schnell abschließen können.“

Die Partnerschaft mit Stripe steigerte die Konversionsraten von Bodum, maximierte die Entwicklungsressourcen und sorgte für Flexibilität und Effizienz beim Erschließen neuer Märkte.

Je stärker sich der Einzelhandel ins Internet verlagert, desto mehr kommt es auf Reaktionsschnelligkeit an. Mit Stripe sind wir einfach deutlich flexibler.“

Peter Bodum, Ecommerce-Manager, Bodum

2. Einen Marktplatz aufbauen

Mehr als 40 % des weltweiten Online-Umsatzes wird über Marktplätze generiert. Ob Automobilsektor, Reisebranche oder Einzelhandel – große Unternehmen aus allen Branchen schaffen vielseitige Marktplätze, um das Umsatzwachstum zu beschleunigen und die Kundenbindung zu erhöhen. Diese Unternehmen ermitteln eine noch unbefriedigte Nachfrage auf Kundenseite und decken diese ab, indem sie den Kauf weiterer Produkte und Dienste auf ihrer Plattform ermöglichen. Dadurch vertiefen sie die Beziehung zu ihren Kund/innen.

Das Geheimnis eines Marktplatzes ist seine Funktion als Netzwerk. Je mehr Menschen einen Marktplatz nutzen, desto wertvoller wird er. Da Verkäufer/innen Anreize erhalten, den Marktplatz zu bewerben, verfügen Marktplätze über einen integrierten viralen Kreislauf, der kostenlosen, organischen Traffic generiert. Viele Marktplätze sind darauf ausgelegt, Versorgungsprobleme zu beheben oder den Nutzen bestimmter Dinge zu maximieren. Wenn beispielsweise unbewohnte Wohnungen zur Zwischenmiete angeboten werden, maximiert dies den Nutzen für Eigentümer/innen und Gäste. Von Peer-to-Peer-Darlehen über On-Demand-Lieferung bis hin zu Coworking-Spaces – der Marktplatz-Boom hat sowohl die Sharing Economy als auch die Gig Economy gefördert.

Was Marktplätze als Geschäftsmodell so attraktiv macht, ist die Förderung der Kundenbindung. Wie der General Partner von a16z Andrew Chen es formuliert: „Man muss zumindest eine Seite [eines Marktplatzes] auf Kundenbindung auslegen. Das kann die Nachfrage- oder die Angebotsseite sein. So kann der Anbieter die Preise bei Bedarf senken, wodurch Produkte für ihn zwar an Attraktivität verlieren, jedoch steigen so die Nutzung und Häufigkeit auf der Nachfrageseite.“

Wichtigste Ergebnisse:

  • Schnelleres Umsatzwachstum
  • Höhere Kundentreue und Kundenbindung
  • Gewinnung neuer Zielgruppen

Toyota veröffentlicht eine Plattform, die Kfz-Mechaniker/innen unterstützen und die Nachhaltigkeit fördern soll

Seit der Gründung 1937 hat Toyota zahlreiche Herausforderungen in der Automobilbranche gemeistert. Das Unternehmen sah eine Chance darin, eine Plattform zu schaffen, die lokalen Werkstätten untereinander den Kauf und Verkauf von Spezialwerkzeug sowie die Abstimmung mit erfahrenen Dienstleistern zur Beurteilung und zum Kauf von Werkzeug ermöglicht.

Herausforderung

Die Herausforderung für die Automobilbranche und die vielen Mechaniker/innen vor Ort besteht darin, dass die Wartung von Autos heute viel komplizierter ist als früher. Die zunehmende Technologisierung von Fahrzeugen sowie der Umstieg von Verbrennungs- auf Hybrid- oder reine Elektromotoren haben dazu geführt, dass Mechaniker/innen heute deutlich vielfältigere Reparaturen durchführen müssen. Häufig ist dafür spezielles, teures Werkzeug nötig, was die Investitionskosten zur Ausstattung einer Werkstatt enorm erhöht.

Als Antwort auf diese Herausforderungen hat Toyota die Plattform Mechacomi ins Leben gerufen (der Name ist eine Kombination aus „Mechaniker“ und „Communication“, also Kommunikation). Die Plattform ermöglicht es Autowerkstätten, gebrauchtes Werkzeug untereinander weiterzuverkaufen, was die Kosten reduziert und zum Umweltschutz beiträgt.

Doch damit die Plattform funktioniert, reicht es nicht aus, nur Käufer/innen und Verkäufer/innen zu vernetzen. Beim Verkauf von Werkzeug sind hohe Beträge im Spiel, was komplexe Vorgänge nach sich ziehen kann, darunter Treuhand- und Verkäufereinzahlungen, die das systemische Risiko senken, aber gleichzeitig die Komplexität der Transaktionen erhöhen.

Lösung

Toyota musste einen Weg finden, diese Komplikationen bei Zahlungen aus der Welt zu schaffen. Es entschied sich für Stripe, weil es in der Lage ist, ein Plattformgeschäft zu unterstützen, das auf Many-to-Many-Geschäftsmodellen und Cashflow-Management basiert.

Mit Stripe konnte Toyota die notwendigen Treuhanddienste und Verkäufereinzahlungen schnell realisieren. Toyota war zudem in der Lage, mühelos Optionen für die Banküberweisung und Kreditkartenzahlung zu entwickeln, um die bevorzugten Kauf- und Verkaufsprozesse der verschiedenen Nutzersegmente zu unterstützen. Stripe unterstützt Toyota bei der Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch einen dedizierten Support-Manager bzw. eine dedizierte Support-Managerin, der/die regelmäßige Analysen durchführt und bei der Problemlösung hilft.

Mechacomi ist eine wichtige neue Initiative bei der Transformation von Toyota in ein Mobilitätsunternehmen. Wir müssen uns kontinuierlich verbessern, um unzufriedene Kund/innen zu vermeiden und zu erreichen, dass unsere Kund/innen mit den erbrachten Dienstleistungen zufrieden sind. Stripe ist ein sehr zuverlässiger Partner. Mit den bereitgestellten Diensten können wir schnell und einfach verschiedene Zahlungsmethoden integrieren. Außerdem bietet uns Stripe umfassenden Support.“

Tomoaki Nakatani, Customer First Management Office von Toyota

Rungis und Califrais starten in nur zehn Tagen eine stabile Plattform für das Privatkundengeschäft

Rungis ist der größte Lebensmittelgroßhändler der Welt und ein wichtiger Lieferant für Restaurants. Califrais bietet eine digitale Plattform, über die Restaurants Lebensmittel bei den Lieferant/innen von Rungis bestellen können. Dies hat die Lieferkette von Rungis modernisiert und es Restaurants erleichtert, frische, hochwertige und ökologisch nachhaltige Produkte direkt zu beziehen.

Herausforderung

Mit der Markteinführung von Califrais konnten 207.000 Restaurants, Cafés und Cateringunternehmen in Frankreich sofort Lebensmittel bei den Lieferant/innen von Rungis bestellen. Doch mit Beginn der Corona-Pandemie kam die Nachfrage zum Stillstand. „Über Nacht wurden Restaurants geschlossen und bestellten nichts mehr“, so Pierre Levy, CEO von Califrais. Unterdessen suchten Verbraucher/innen, die nun das Haus nicht mehr verlassen durften, nach Möglichkeiten, frische Lebensmittel für zu Hause zu bestellen. Rungis und Califrais benötigten demnach einen Partner, der sie zeitnah für die Entwicklung einer Plattform unterstützt, über die Verbraucher/innen die von Rungis angebotenen Produkte kaufen können. Außerdem mussten Zahlungsmethoden für das B2C-Geschäft integriert werden.

Lösung

Califrais entwickelte die Plattform Foodufrais und setzte Stripe ein, um eine intuitive Kauferfahrung für die Endverbraucher/innen zu schaffen. Darüber hinaus unterstützte Stripe Califrais dabei, Zahlungsmethoden anzubieten, die auf Endverbraucher/innen (und nicht auf Restaurants) ausgelegt sind. Zahlungsmethoden anzubieten, die Verbraucher/innen kennen und denen sie vertrauen, z. B. Kreditkarten, ist entscheidend für die Konversion.

Käufer/innen konnten somit nicht nur mit wenigen Klicks Obst und Gemüse bestellen – die gesamte Bereitstellung von Foodufrais dauerte auch lediglich 10 Tage. Laut Simon Bussy, Mitbegründer von Califrais, war die schnelle Integration entscheidend, um das Projekt auf den Weg zu bringen. Foodufrais liefert in Paris täglich fast 1.200 Bestellungen aus. Einen Monat nach Einführung des Dienstes war der durchschnittliche Einkaufswagenwert auf 110 € gestiegen. Rund 40 % der Kund/innen kehren regelmäßig auf die Plattform zurück, um frische Lebensmittel bei den Lieferant/innen von Rungis zu bestellen.

Wir wussten, dass wir ein neues Geschäftsmodell brauchten, und zwar schnell. Die technische Einrichtung, die Schnittstelle und der von Stripe angebotene Dienst waren äußerst simpel. Dadurch konnte unser Chefentwickler alles Nötige in nur 10 Tagen umsetzen.“

Simon Bussy, Mitbegründer, Califrais

3. Einen Abonnementdienst anbieten

Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben die Abonnementumsätze kontinuierlich fast fünfmal schneller zugenommen als der S&P 500. Viele große Unternehmen weiten ihr Angebot auf Abonnements aus, um wiederkehrende Umsätze zu generieren und die Kundenbindung und -treue zu erhöhen. Dieser Trend herrscht vor allem in der Medienbranche vor, in der immer mehr Publikationen von einzeln verkauften Druckerzeugnissen in rein digitale Abonnements oder Pakete aus Druck- und digitalem Angebot umgewandelt werden. Von Rasierklingen über Kosmetik bis hin zu Autowäschen und Haarschnitten kann fast jede Ware und regelmäßige Dienstleistung als Abonnement vertrieben werden. Während des wirtschaftlichen Abschwungs führen viele Unternehmen – von Fluggesellschaften bis hin zu Supermärkten – Mitgliedschaftsprogramme ein, um Kund/innen zu erneuten Käufen zu bewegen und die Kundentreue zu belohnen.

Das Geschäftsmodell der Abonnements ist viel attraktiver als das Transaktionsmodell. Abonnements bescheren wiederkehrende Umsätze, und somit planbare Einnahmen. Außerdem sorgen Abonnements für mehr Kundentreue, da sie Nutzer/innen für eine bestimmte Zeit an ein Produkt oder einen Dienst binden. Automatische Verlängerungen reduzieren die Abwanderung.

Ein effizientes Abrechnungssystem sollte skalierbar sein, damit Unternehmen in neue Märkte expandieren und komplexe Anforderungen für Finanzberichte und Compliance erfüllen können. Das Abonnementgeschäft wächst, und das Abrechnungssystem muss so flexibel sein, dass es das Experimentieren mit neuen Preismodellen ermöglicht und verschiedene Zahlungsmethoden unterstützt.

Wichtigste Ergebnisse:

  • Steigerung wiederkehrender Umsätze (MRR, ARR)
  • Höhere Kundenbindung
  • Verringerte Abwanderung

The Atlantic verwaltet mit Stripe über 800.000 digitale Abonnements

Auch wenn The Atlantic erst im Jahr 2019 digitale Abonnements eingeführt hat, hat sich die multidigitale Veröffentlichungsplattform des Unternehmens aus der ursprünglichen Zeitschrift The Atlantic Monthly entwickelt, die erstmals 1857 herausgegeben wurde. Heute fungiert TheAtlantic.com als Hub für Berichterstattung, Analysen und Kommentare sowie literarische Originalwerke von führenden Schriftsteller/innen.

Herausforderung

The Atlantic verfolgte ein Ziel: Engere, längerfristige Beziehungen zu seinen Leser/innen aufbauen. Nachdem sich die Leserschaft von The Atlantic, die hauptsächlich in den USA ansässig ist, immer öfter für digitale Medien entschied, wagte das Unternehmen einen großen Schritt und startete ein digitales Abonnementmodell für seine Leser/innen. In Vorbereitung auf diese Neuerung musste The Atlantic seine Zahlungsstrategie überarbeiten. Das Unternehmen arbeitete bei den traditionellen Druck-Erzeugnissen nach wie vor mit einem Zahlungsdienstleister zusammen, der das neue digitale Angebot jedoch nicht unterstützen konnte.

Lösung

The Atlantic prüfte mehrere Anbieter für die Abonnementverwaltung, darunter solche, die besonders auf die Anforderungen von Herausgeber/innen zugeschnitten sind. Schließlich kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass Stripe die richtige Plattform ist, mit der die eigene digitale Infrastruktur wachsen kann.

The Atlantic beauftragte Stripe, die Zahlungen für das neue digitale Abonnementangebot zu verarbeiten – sowohl für die rein digitalen Anmeldungen als auch die Pakete aus digitalem und Druck-Abonnement. Dazu musste Stripe die Abonnementdaten mit denen des vorhandenen Druckversandanbieters von The Atlantic zusammenführen. Aufgrund der Flexibilität der Stripe-Plattform stellte dies kein Problem für The Atlantic dar. In nur drei Monaten implementierte The Atlantic Stripe Payments und Stripe Billing. Beide Produkte unterstützten die Einführung des brandneuen digitalen Abonnementangebots.

Nach der nahtlosen Einführung des neuen digitalen Abonnements gewann The Atlantic mehr als 800.000 neue Abonnent/innen hinzu. Dank Wiederherstellungs-Tools für die Abrechnung und langfristigen Verträgen für den Abonnementdienst zeigt die Wachstumskurve von The Atlantic weiterhin nach oben.

Der Support für Entwickler/innen und die robusten APIs von Stripe waren maßgeblich für unsere Entscheidung. Wir wussten: Auch wenn unser Unternehmen wächst und sich die Anforderungen ändern, werden wir stets gut unterstützt.“

Alaina Browne, Ehemalige Executive Director of Product, Subscriber Growth, The Atlantic

ANA Group entwickelt ein Meilenprogramm der nächsten Generation

All Nippon Airways (ANA), eine der Top-Fluggesellschaften Japans, wollte basierend auf Erkenntnissen aus den Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie ein neues Meilenprogramm entwickeln.

Herausforderung

Meilenprogramme spielen für Fluggesellschaften eine wichtige Rolle bei der finanziellen Planung. Sie tragen dazu bei, die saisonalen Schwankungen des Geschäftsreiseverkehrs auszugleichen, indem sie Freizeitreisen verbilligen, die im Allgemeinen konstanter nachgefragt werden. Außerdem stärken Meilenprogramme die Loyalität der besten Kund/innen einer Fluggesellschaft. Die Pandemie hat den Bedarf an dieser Art von Stabilität noch erhöht, da die Nachfrage nach Flugreisen in Japan und weltweit stark zurückgegangen ist.

ANA wurde von der Pandemie schwer getroffen und nahm in der Folge schnell Änderungen an den Kundentreueprogrammen vor. Insbesondere wollte das Unternehmen den Alltag seiner Kund/innen verbessern und mit ihnen zu mehr Themen als nur Fliegen und Reisen interagieren. Daraus entstand ANA Pocket, ein mobiles Mitgliedschaftsprogramm, mit dem Nutzer/innen Punkte und Meilen auf Grundlage ihrer täglich zurückgelegten Wege (z. B. zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Taxi oder mit der Bahn) sammeln können, die sie für ANA-Flüge und -Reiseprodukte einlösen können.

Lösung

ANA Group plante Prämienangebot für Mitglieder und benötigte eine Zahlungsplattform, die dies unterstützte. Vor diesem Hintergrund entschied sich das Unternehmen für Stripe Billing, das die Implementierung und Verwaltung von Abonnementzahlungen erheblich vereinfacht.

ANA Group kurbelte den Abonnementdienst an, indem der erste Monat kostenlos angeboten wurde und potenzielle Kund/innen über verschiedene Marketingkanäle angesprochen wurden. Über das Stripe-Dashboard konnte die ANA Group in kurzer Zeit Betriebsabläufe schaffen, mit deren Hilfe Abrechnungsfehler behoben und die Betrugsprävention verbessert werden konnten. Dadurch war das Unternehmen wiederum in der Lage, treuen Kund/innen die erwartete nahtlose Erfahrung zu bieten.

Es sind die einfachen Dinge, die einen großen Unterschied machen und unseren Kund/innen zeigen, wie sehr wir sie schätzen – beispielsweise, indem wir dafür sorgen, dass monatliche Abonnementzahlungen stressfrei, sicher und zuverlässig abgewickelt werden. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Stripe, um unseren Service für unsere Kund/innen auf die bestmögliche Weise zu verbessern.“

Rina Hirooka, Business Development, ANA Group

4. Finanztransaktionen optimieren

Manche Unternehmen haben eigene Lösungen geschaffen oder in mehrere Drittanbietertools investiert, um Zahlungen zu verarbeiten und Umsätze zu verwalten. Mit zunehmendem Geschäftswachstum stellten sie fest, dass sie die umfangreichen Entwicklungsaufgaben zum Zusammenführen der einzelnen Systeme und die laufenden Wartungskosten ausbremsten. Sie versuchten also, Prozesse wie Buchhaltung, Abgleich, Abrechnung, Rechnungsstellung, Steuern und Berichterstellung zu optimieren.

Unzusammenhängende interne Systeme können dazu führen, dass die Zahlungsabwicklung lange dauert. Dies beeinträchtigt die positive Kundenerfahrung. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Vermarktung an Kund/innen dadurch eingeschränkt, dass aufgrund der unterschiedlichen Datenquellen zuverlässige Daten zum Einkaufsverhalten von Kund/innen fehlen. Eine einheitliche Finanzplattform kann umfassende Einblicke in das Kaufverhalten von Kund/innen liefern, die Komplexität reduzieren und Teams flexibler machen, was die Effizienz der Belegschaft erhöht. Somit können Ressourcen wieder in wichtigen Geschäftsbereichen eingesetzt werden.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist die Stabilität Ihres Unternehmens wichtiger als je zuvor. Die Fähigkeit, schnell Entscheidungen zu treffen und sich auf umsatzfördernde geschäftliche Prioritäten zu konzentrieren anstatt auf die undifferenzierte, ressourcenintensive Verwaltung Dutzender fragmentierter Systeme kann den Unterschied zwischen Wachstum und Stillstand ausmachen.

Wichtigste Ergebnisse:

  • Höhere Effizienz der Belegschaft
  • Zuverlässigere Daten
  • Kostensenkung

AJ Bell beschleunigt Transaktionen mit Stripe

AJ Bell ist Mitglied des FTSE 250 an der Londoner Börse und bietet Finanzberater/innen und Privatanleger/innen direkten Zugang zu einer breiten Vielfalt an Aktien, Fonds, Anleihen und Konten sowie zu seinen eigenen Investitionsprodukten.

Herausforderung

Seit mehr als 25 Jahren bietet AJ Bell preisgekrönte Produkte und Dienstleistungen an, mit denen Investitionen einfach und erschwinglich werden. Bei seinem bisherigen Zahlungsdienstleister musste das Unternehmen für die Zahlungsverarbeitung allerdings separate Konten einrichten und separate Händlervereinbarungen abschließen. Dies führte zu einer fragmentierten Nutzererfahrung, insbesondere für Investor/innen und Berater/innen, die Mobilgeräte nutzen. AJ Bell suchte nach einem neuen Anbieter, der es dem Unternehmen ermöglichen würde, seinen Kund/innen auch auf Mobilgeräten komfortablere Optionen bereitzustellen, die Abwicklungszeiten zu verkürzen und den Zahlungsabgleich effektiver zu automatisieren.

Lösung

AJ Bell entschied sich aufgrund der Kompetenz in Sachen Zahlungen und der zahlreichen APIs zur Bereitstellung einer Zahlungsplattform für den Einsatz in Unternehmen für Stripe. Mit Stripe erhielt AJ Bell die Möglichkeit, Gelder automatisch auf unterschiedliche Konten einzuzahlen, was letztendlich Komplikationen beim Gebrauch von Mobilgeräten reduzierte.
Die Integration dauerte nur wenige Wochen. Anschließend profitierten die 432.000 AJ Bell-Kund/innen von einer schnelleren und verbesserten mobilen Erfahrung, bei der sie innerhalb weniger Sekunden Geld auf ihre Konten einzahlen konnten. Darüber hinaus hatte das Team interne Prozesse optimiert, um Übergaben zwischen Entwicklungs- und Vertriebsteams nahtlos zu gestalten. Inzwischen hat das Unternehmen mit Stripe mehr als 68 Milliarden £ an Assets auf der überarbeiteten Plattform verwaltet.

Die APIs und Entwicklertools von Stripe gelten als die besten in der Branche. Wir profitierten von der Möglichkeit, die Anforderungen an die starke Kundenauthentifizierung rasch umzusetzen und auch Apple Pay und Google Pay mit nur wenigen zusätzlichen Codezeilen zu integrieren.“

Tim Huckle, Director of Digital Strategy, AJ Bell

Nextech entwickelt mit Stripe eine sichere Zahlungsplattform für den Gesundheitssektor

Nextech ist ein führender Anbieter für IT-Lösungen für Fachpraxen und wurde 1997 gegründet. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Stripe eine integrierte Zahlungslösung auf den Markt gebracht, die Arztpraxen die Annahme von Präsenz- und Online-Zahlungen erleichtern sollte. Die Wahl fiel auf Stripe, da Nextech die Markteinführungszeit verkürzen wollte, ohne Kompromisse in Sachen Flexibilität eingehen zu müssen.

Herausforderung

Nextech unterstützt mehr als 11.000 Fachkräfte und 4.000 Praxen. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass sich die Interaktion zwischen Patient/innen und Ärzt/innen veränderte. Nextech sah die Notwendigkeit, eine sichere Lösung für Zahlungen in der Praxis sowie online zu schaffen. Durch die Partnerschaft mit einer Zahlungsplattform wie Stripe konnte Nextech eine Lösung entwickeln, die nicht nur Patient/innen die Zahlung erleichtert, sondern für Nextech potenziell auch neue Einnahmequellen durch Zahlungen ohne die Hürde der PCI-Konformität erschließt.

Lösung

Nextech entschied sich, bei der Einführung von Nextech Payments mit Stripe zusammenzuarbeiten. Nextech implementierte Stripe, um eine sichere und benutzerfreundliche integrierte Zahlungslösung zu schaffen, die mehrere Zahlungsmethoden auf allen Geräten und mit allen Praxisverwaltungslösungen akzeptiert. Mit einer flexiblen API von Stripe konnte Nextech seine Produktreihe entwickeln und die Nutzererfahrung von Anfang bis Ende steuern.

Mit der Beta-Version der Zahlungslösung von Nextech konnten Daten und Berichte aus dem Stripe-Dashboard für Kund/innen abgerufen werden. Gleichzeitig wurde weiter an der vollständigen Integration gearbeitet. Nextech integrierte seine Lösung über mehrere Stripe-Konten hinweg, damit Zahlungsvolumen aus monatlichen Gebühren mühelos von der reinen Zahlungsverarbeitung unterschieden werden konnte. Die Buchhaltungs- und Abgleichvorgänge konnten seit dem Wechsel zu Stripe deutlich optimiert werden.

Da der Schutz von Patientenzahlungsdaten äußerst wichtig ist, setzte Nextech grundlegende Sicherheitsfunktionen von Stripe ein – Verschlüsselung über Stripe Terminal-Geräte, PCI-Konformität über Stripe Elements und Tokenisierung für die sichere Speicherung von PANs –, um einen möglichen Verlust von Karteninhaberdaten zu vermeiden. Die Kombination dieser drei im Stripe-Produktangebot enthaltenen Sicherheitsfunktionen bedeutet, dass Nextech selbst keine Kartendaten mehr speichert und sich somit nicht mehr um den Schutz von Karteninhaberdaten und die Einhaltung der PCI-Konformität für die Praxen kümmern muss.

Wir sind glücklich, dass wir mit Stripe mehrere Plattformen unter dem Namen Nextech umsetzen können. Dadurch können wir jede Zahlungsart ganz individuell unterstützen und unsere Geschäfte im weiteren Verlauf flexibel und nach Bedarf strukturieren. Damit erreichen wir unser langfristiges Ziel der vollen Kontrolle über unser Portfolio.“

Chuck Danner, General Manager of Payments, Nextech

5. Weltweit expandieren

Es gibt viele Gründe für eine weltweite Expansion: Vielleicht möchten Sie Ihren Zielmarkt erweitern, indem Sie neue Zielgruppen ansprechen, Ihre Marke in weiteren Märkten bekannt machen oder einer vorhandenen Kundennachfrage in anderen Ländern nachkommen. Doch für eine internationale Expansion müssen Sie lokale Zahlungsmethoden einführen, Sprachen, Währungen, dynamische Felder und Fehlermeldungen lokalisieren und stets über die gesetzlichen Anforderungen in jedem Land informiert sein – all dies kann sich als kompliziert erweisen. Tatsächlich fand eine Studie von Stripe und B2B International heraus, dass nur 33 % der Unternehmen, die in die EU verkaufen, überzeugt sind, dass sie die gesetzlichen Standards erfüllen.

Allein lokale Zahlungsmethoden können Ihre Chancen, auf einem neuen Markt Fuß zu fassen, stark beeinträchtigen. Laut den Daten von Stripe basieren nur 40 % des globalen E-Commerce auf Kartenzahlungen. Doch um weitere Zahlungsmethoden akzeptieren zu können, sind oft monatelange rechtliche, operative und technische Prozesse nötig. Zudem fallen laufende Kosten an.

Eine moderne, einheitliche Finanzinfrastruktur kann die internationale Expansion vereinfachen und Unternehmen die schnelle Eroberung neuer Märkte ermöglichen, indem lokale Zahlungsmethoden ohne oder mit nur geringem technischen Aufwand angeboten werden können. Durch die Konsolidierung der gesamten Zahlungs- und Finanzvorgänge entfällt außerdem die Abhängigkeit von verschiedenartigen Systemen, was Kosten spart und Ihre Markteinführung deutlich beschleunigt. Die besten Anbieter verfügen über Daten, mit denen Sie bestimmen können, welche Zahlungsmethoden die Konversionsraten am meisten steigern. Außerdem über das Fachwissen, das dafür sorgt, dass Ihr Unternehmen neue steuerliche und regulatorische Anforderungen stets einhält.

Wichtigste Ergebnisse:

  • Erweiterung des Zielmarktes
  • Erfassung der vorhandenen Nachfrage in anderen Ländern
  • Aufbau der Markenpräsenz in weiteren Märkten

Amazon vereinfacht grenzüberschreitende Zahlungen mit Stripe

Amazon, eines der innovativsten Unternehmen der Welt, gründet seinen Erfolg auf vier Säulen: absolute Kundenorientierung, Leidenschaft für Neuerungen, Engagement für operative Exzellenz und langfristiges Denken. Vor diesem Hintergrund machte sich Amazon daran, eine Zahlungsinfrastruktur zu schaffen, die nicht nur eine innovative und personalisierte Erfahrung beim Bezahlvorgang bietet, sondern auch verschiedene Zahlungsdienstleistungen, die das Produkt- und Unternehmensportfolio von Amazon weltweit unterstützt.

Herausforderung

In Rahmen der Expansion in neue geografische Regionen wollte Amazon internationale Zahlungsbedingungen vereinfachen. Ben Volk, Director of Global Payment Acceptance and Customer Experience, erklärt: „Wir haben eine spannende Reise der internationalen Expansion in den letzten sechs oder sieben Jahren hinter uns. Dabei suchten wir innovative Lösungen, um Gelder an grenzüberschreitend tätige Verkäufer/innen zu transferieren, den zugehörigen Prozess der Währungsumrechnung möglichst einfach zu gestalten und dafür zu sorgen, dass sie ihre Zahlungen in voller Höhe und zeitnah erhalten. Das alles ist sehr komplex.“

Lösung

Gemeinsam mit Stripe optimierte Amazon globale Zahlungserlebnisse – insbesondere, weil das Unternehmen schnell in neuen Ländern starten wollte. Beispielsweise arbeitete das Team bei der Expansion von Amazon nach Polen mit Stripe zusammen, um den Bezahlvorgang mit BLIK, einer beliebten lokalen Zahlungsmethode in der Region, zu optimieren.

Da Stripe mehr als 40 Zahlungsmethoden und 135 Währungen nativ unterstützt, konnte Amazon die Markteinführung schnell abschließen und gemeinsam mit Stripe dafür sorgen, dass die Zahlungserfahrung für Kund/innen nahtlos und nach ihren individuellen Vorlieben erfolgt.

An Stripe schätzen wir besonders, dass es uns in vielen verschiedenen Ländern den raschen Markteintritt ermöglicht und viele Hindernisse aus dem Weg geräumt hat.“

Ben Volk, Director of Global Payment Acceptance and Customer Experience, Amazon

Maersk vereinfacht seine Lieferkette mit Stripe

Der Logistikriese Maersk wurde 1904 in Svendborg, Dänemark, gegründet und hat sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der wertvollsten Börsenunternehmen der Welt entwickelt. Heute umfasst sein enormes Logistiknetzwerk 130 Länder. Das Unternehmen bewegt jährlich weltweit Güter im Wert eines zweistelligen Dollar-Milliardenbetrags.

Herausforderung

Täglich werden weltweit 85 Millionen Pakete und Dokumente zugestellt, 80 % des gesamten Handelsvolumens wird auf dem Seeweg transportiert. Angesichts dieses riesigen (und steigenden) Arbeitsaufwands geben zwei Drittel der Logistikunternehmen an, dass sie ihre Abläufe noch weiter optimieren müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Maersk erkannte jedoch schon früh, dass es seine Infrastruktur überarbeiten muss.

„Wir haben uns bereits vor einigen Jahren daran gemacht, da wir wussten, dass dies die Zukunft sein würde. Wir wollten unser Unternehmen modernisieren und unseren Kund/innen mehr bieten. Wir mussten es den Menschen leicht machen, ihre Bestellungen per Knopfdruck von einem Ende der Welt zum anderen zu versenden und zu verfolgen“, so Navneet Kapoor, Executive Vice President und Chief Technology and Information Officer bei Maersk.

Im Rahmen der Modernisierungsstrategie musste Maersk den richtigen Partner für ein entscheidendes Element im Betriebsablauf finden: internationale Zahlungen. Das weltweite Geschäft des Unternehmens ist sehr komplex, da sich Anforderungen bei Bankgeschäften, Währungen und bevorzugte Zahlungsmethoden von Region zu Region unterscheiden. Eine Einheitslösung war keine Option. Daher entschied sich Maersk für Stripe.

Lösung

Vor der Partnerschaft mit Stripe waren die Zahlungsvorgänge bei Maersk über mehrere Anbieter verteilt: Es gab einen für die Tokenisierung, einen anderen für die Zahlungsverarbeitung und einen dritten, der sich um die Sicherheitsauthentifizierung kümmerte. Mehrere, nicht immer miteinander kompatible Lösungen zu vereinen, sorgte für unnötige Komplikationen in einer ohnehin bereits komplexen Umgebung.

Mit Stripe kombinierte Maersk diese verschiedenen Systeme in einem einzigen, agilen Zahlungsportal. Nun können die Kund/innen von Maersk nahtlos über ein intuitives Dashboard bezahlen, das Zahlungsmethoden unterstützt, die Maersk zuvor nicht akzeptierte, beispielsweise Kreditkarten. Das Portal berücksichtigt außerdem regionale Anforderungen für Bankgeschäfte und bietet internationalen Kund/innen eine Erfahrung, die einem lokalen Point of Sale gleicht.

Wir wussten, dass unsere Kund/innen mit uns zusammenarbeiten wollen, und kannten das Wo und Wann. Ein Zahlungssystem zu schaffen, das diese Flexibilität zuließ, war ein essentielles Puzzleteil. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Stripe die passende moderne Infrastruktur bietet und für uns der richtige globale Partner ist, um unser Ziel zu erreichen.“

Navneet Kapoor, Executive Vice President und Chief Technology and Information Officer, Maersk

Fazit

Wir bei Stripe haben miterlebt, wie sich jahrhundertealte Unternehmen auf den wirtschaftlichen Wandel einstellen und die Interaktion mit Kund/innen, Lieferant/innen, Händler/innen und anderen Partnern ganz neu gestalten. Angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs reicht es nicht aus, die Autorisierungsraten und Kosten bei Ihrem Zahlungsdienstleister zu optimieren. Unternehmen, die sich nur auf die Kosten- und Autorisierungsoptimierung konzentrieren, verpassen die große Chance, bei ihrer Geschäftstätigkeit neue Wege zu gehen und die Beziehung zu ihren Kund/innen zu vertiefen. Letztendlich verlieren sie dadurch Marktanteile und scheitern an der Ausweitung ihres Zielmarktes. Um einen Wandel zu vollziehen, ist eine Neubewertung Ihres Geschäftsmodells und der zugehörigen Infrastruktur erforderlich. Stripe kann Sie dabei unterstützen.

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