Guthabenkarten: Das sollten Unternehmen wissen

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Mit über 275 Mio. ausgestellten Karten zählt Stripe Issuing zu den bevorzugten Karteninfrastrukturanbietern für Start-ups, innovative Softwareplattformen und dynamische Unternehmen.

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  1. Einführung
  2. Hauptmerkmale von Guthabenkarten
  3. Kategorien von Guthabenkarten
  4. Funktionsweise von Guthabenkarten
  5. Wofür werden Guthabenkarten verwendet?
    1. Geschenke und persönliche Ausgaben
    2. Reise und Verkehr
    3. Unternehmen und Lohnbuchhaltung
    4. Bildung und Hochschule
    5. Sozialleistungen
  6. Welche Unternehmen nutzen Guthabenkarten am meisten?
  7. Vorteile von Guthabenkarten für Unternehmen
  8. Herausforderungen, die mit Guthabenkarten einhergehen können
    1. Herausforderungen für Nutzer
    2. Herausforderungen für Aussteller
  9. So kann Stripe Issuing Sie unterstützen

Eine Guthabenkarte (Stored Value Card, SVC) ist eine Art Zahlungskarte, bei der Gelder direkt auf der Karte gespeichert werden – ohne separates Konto oder Kreditrahmen. Sie sind mit Guthaben aufgeladen und können so lange für Einkäufe verwendet werden, bis dieses aufgebraucht ist.

Guthabenkarten haben eine große Marktpräsenz. Geschenkkarten, eine Art Guthabenkarte, haben einen globalen Marktwert, bei dem ein Anstieg von 1,24 Billionen USD im Jahr 2025 auf 3,81 Billionen USD im Jahr 2034 erwartet wird. Im Folgenden erklären wir, wie Guthabenkarten funktionieren, wie Unternehmen sie verwenden können und welche Vorteile und Herausforderungen sie mit sich bringen.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Hauptmerkmale von Guthabenkarten
  • Guthabenkarten: Kategorien
  • Wie funktioniert eine Guthabenkarte?
  • Wofür werden Guthabenkarten verwendet?
  • Welche Unternehmen nutzen Guthabenkarten am meisten?
  • Vorteile von Guthabenkarten für Unternehmen
  • Herausforderungen, die mit Guthabenkarten einhergehen können
  • So kann Stripe Issuing Sie unterstützen

Hauptmerkmale von Guthabenkarten

Guthabenkarten weisen eine Reihe von Merkmalen auf, die sie von anderen Zahlungsmethoden unterscheiden, darunter:

  • Sie sind nicht mit einem Konto verknüpft: Im Gegensatz zu Debitkarten ist eine Guthabenkarte nicht mit einem Giro- oder Sparkonto verknüpft. Stattdessen wird der Wert direkt auf der Karte selbst gespeichert. Dadurch sind Guthabenkarten eine häufige Wahl für Personen ohne Bankkonto oder Personen, die es vermeiden möchten, ihre persönlichen Bankdaten weiterzugeben.
  • Sie werden vorab finanziert: Guthabenkarten enthalten nur einen begrenzten Geldbetrag, den Nutzer/innen im Voraus aufladen. Wenn das Geld ausgeht, werden zukünftige Transaktionen abgelehnt. Dies macht sie zu einem hilfreichen Instrument für Budgetplanung oder Zahlungssicherheit.
  • Guthaben hat häufig ein Verfallsdatum: Oftmals sind diese Kartentypen entweder zeitlich befristet oder verfügen über ein begrenztes Guthaben. Beispielsweise können einige Arten von Guthabenkarten nur bis zu einem bestimmten Betrag wieder aufgeladen werden. Verfallsdaten stellen ebenfalls eine harte Grenze dar, wobei verbleibende Guthaben nach Ablauf an den Aussteller verfallen.
  • Es gibt eine Vielzahl von Ausstellern: Es gibt eine Vielzahl von Ausstellern von Prepaid-Karten, darunter traditionelle Finanzinstitute wie Banken und Kartennetzwerke. Eine häufige Art von Guthabenkarten sind Geschenkkarten, die von Unternehmen oder Einzelhändlern ausgestellt werden.
  • Gebühren sind üblich, variieren aber stark: Bei Geschenkkarten fallen in der Regel keine Zahlungen für die Nutzung an, aber andere Arten von Prepaid-Karten können Aktivierungsgebühren, die zum Zeitpunkt des Kaufs gezahlt werden, Abhebungsgebühren an Geldautomaten und monatliche Führungsgebühren umfassen.

Kategorien von Guthabenkarten

Guthabenkarten gibt es in verschiedenen Formen:

  • Prepaid-Debitkarten: Diese funktionieren ähnlich wie Debitkarten, sind aber mit Guthaben aufgeladen. Bei Bedarf können sie jederzeit neu aufgeladen werden. Sie sind besonders für Personen ohne eigenes Bankkonto geeignet und solche, die ihre Ausgaben ganz genau im Blick behalten möchten.

  • Auszahlungskarten: Diese werden von Unternehmen, Versicherungen und anderen Organisationen zur Verteilung von Geldern verwendet. Häufige Beispiele sind Versicherungsauszahlungen oder Unternehmens-Prepaid-Karten zur Verwendung durch die Mitarbeitenden.

  • Geschenkkarten: Geschenkkarten werden von Einzelhändlern ausgegeben und mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen, der dann in dem jeweiligen Geschäft ausgegeben oder für eine bestimmte Leistung genutzt werden kann. Sie sind beliebte Geschenke und Werbeträger.

  • ÖPNV-Guthabenkarten: Im ÖPNV werden Guthabenkarten verwendet, um Fahrten zu bezahlen. Sie können mit Geld aufgeladen werden, das dann von unterwegs aus von der Karte abgebucht wird.

  • Gehaltskarten: Mit Gehaltskarten können Arbeitgeber den Angestellten Löhne und Gehälter ganz einfach auf die Karte übertragen. Sie werden häufig für Beschäftigte verwendet, die kein eigenes Bankkonto haben.

  • Staatliche Leistungen: Auch Behörden und Ämter nutzen Karten, um Leistungen wie Sozialversicherung, Arbeitslosengeld und andere Sozialleistungen direkt an die Begünstigten zu zahlen.

  • Gesundheitssparkonto-Karten: Diese Karten sind mit einem [Gesundheitssparkonto](https://support.stripe.com/questions/process-health-savings-account-(hsa) oder einem flexiblen Ausgabenkonto verknüpft und ermöglichen die direkte Bezahlung bestimmter Behandlungskosten.

  • Telekommunikationskarten: Mit diesen Karten kann man Mobilfunkdienste wie Gesprächsminuten, SMS und mobile Daten im Voraus bezahlen.

  • ** Flexible Ausgabenkonto-Karten (FSA-Karten):** Mit FSA-Karten kann man bestimmte Gesundheits- und Pflegekosten vor Steuern direkt über ein verbundenes FSA-Konto bezahlen.

Funktionsweise von Guthabenkarten

Bei Guthabenkarten wird ein bestimmter Geldbetrag direkt auf der Karte gespeichert – in der Regel auf einem Chip oder Magnetstreifen. Das unterscheidet sie von Debit- und Kreditkarten, bei denen das Geld von einem mit der Karte verknüpften externen Konto abgebucht wird.

Und so funktioniert's.

  • Guthaben aufladen: Die Karte wird zunächst entweder vom Aussteller oder vom Benutzer mit einem vorher festgelegten Geldbetrag aufgeladen. Dabei kommt eingebettete Technologie zum Einsatz.

  • Einkäufe tätigen: Wenn jemand die Karte für einen Einkauf verwendet, liest das Datenterminal die Daten der Karte und verifiziert den gespeicherten Wert. Falls ausreichend, wird der Betrag der Transaktion vom Guthaben der Karte abgezogen.

  • Authentifizierung: Für Closed-Loop-Karten, die nur bei bestimmten Unternehmen verwendet werden können, ist ein externes Konto oder eine Netzwerkautorisierung nicht erforderlich. Open-Loop-Karten (wie Visa- oder Mastercard-Geschenkkarten) funktionieren ähnlich wie Debitkarten, da sie für Transaktionen eine Autorisierung durch das Netzwerk erfordern.

  • Guthaben prüfen: In der Regel können Sie den Restsaldo der Karte überprüfen, indem Sie die vom Aussteller bereitgestellten Online-Portale besuchen, Geldautomaten oder Point-of-Sale(POS)-Terminals nutzen oder eine Kundenservicenummer anrufen.

  • *Guthaben aufladen: * Einige Guthabenkarten kann man aufladen, um das verfügbare Guthaben zu erhöhen. Das geht online, an bestimmten Aufladestationen oder manchmal an den Point-of-Sale-Stationen.

  • Sicherheit gewährleisten: Viele Guthabenkarten sind ähnlich geschützt wie Debitkarten. Wenn die Karte verloren geht oder gestohlen wird, können Sie das in der Regel dem Aussteller melden, der diese dann sperrt und eine Ersatzkarte mit dem Restguthaben ausstellt.

Wofür werden Guthabenkarten verwendet?

Guthabenkarten sind vielseitig einsetzbar. Hier sind einige gängige Arten von Guthabenkarten.

Geschenke und persönliche Ausgaben

  • Geschenkkarten: Geschenkkarten (in analoger und digitaler Form) sind ein beliebtes Geschenk für Geburtstage, Feiertage oder andere besondere Anlässe. Sie ermöglichen Empfänger/innen, ihre gewünschten Produkte oder Dienstleistungen bei bestimmten Geschäften oder bei den großen Kartennetzwerken auszuwählen.

  • Prepaid-Debitkarten: Prepaid-Debitkarten können für den täglichen Einkauf und im Onlineshopping verwendet werden. Sie vereinfachen Ausgaben- und Budgetkontrolle insbesondere für Personen, die kein Bankkonto haben oder Überziehungsgebühren vermeiden möchten.

  • Telefonkarten: Telefonkarten können zur Bezahlung von Ferngesprächen oder Auslandsgesprächen verwendet werden.

Reise und Verkehr

  • ÖPNV-Guthabenkarten: Guthabenkarten sind auch im ÖPNV weit verbreitet. Sie speichern Tarifinformationen oder Fahrtkarten für Bus, Zug und U-Bahn.

  • Mautkarten: Mautkarten ermöglichen eine schnelle und einfache elektronische Mauterhebung auf Autobahnen.

  • Reisekarten: Einige Unternehmen bieten Prepaid-Reisekarten für bestimmte Reiseziele oder Fluggesellschaften an. So braucht man unterwegs kein Bargeld und kann seine Reiseausgaben im Blick behalten.

Unternehmen und Lohnbuchhaltung

  • Gehaltskarten: Auf Gehaltskarten können Arbeitgeber Löhne und Gehälter auszahlen. Sie sind besonders vorteilhaft für Angestellte ohne Bankkonto und Personen, die eine Karten-basierte Zahlungsmethode bevorzugen.

  • Anreiz- und Prämienprogramme: Unternehmen können Guthabenkarten als Belohnung für Personal und Kunden verwenden.

  • Ausgabenmanagement: Unternehmen verwenden Guthabenkarten zur Kontrolle und Nachverfolgung der Ausgaben ihrer Mitarbeiter/innen. Dies kann die Ausgabenberichterstattung und den Abgleich erleichtern.

Bildung und Hochschule

  • Campuskarten: Studierende nutzen Campuskarten als Ausweis, um Zugang zu Einrichtungen zu bekommen und Campus-Dienste wie Mahlzeiten, Reinigung oder Bücher zu bezahlen.

  • Mensakarten: Mensakarten sind mit einer festgelegten Anzahl an Mahlzeiten aufgeladen. Sie bieten den Studierenden eine bequeme Möglichkeit, ihre Ausgaben für Verpflegung auf dem Campus zu verwalten.

Sozialleistungen

  • Auszahlung von Leistungen: Behörden nutzen Guthabenkarten für Leistungen wie Arbeitslosenhilfe oder Essensrationen.

  • Katastrophenhilfe: Guthabenkarten ermöglichen eine schnelle und sichere finanzielle Versorgung bei Naturkatastrophen und anderen Notlagen.

Welche Unternehmen nutzen Guthabenkarten am meisten?

Guthabenkarten sind für eine Vielzahl von Unternehmen nützliche Tools. Hier eine Auswahl von Unternehmensarten, die sie am meisten nutzen:

  • Einzelhändler: Große Ketten, Kaufhäuser und Fachhändler nutzen Guthabenkarten, um ihren Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu stärken. Einzelhändler können eigene Guthabenkarten ausgeben, um Wiederholungskäufe zu fördern und das Ausgabeverhalten auszuwerten. Besonders beliebt sind diese Karten als Geschenk.

  • Restaurants und Cafés: Restaurants und Cafés stellen gerne Geschenkkarten aus. Kantinen und Schnellrestaurants verwenden häufig Guthabenkarten für schnellere Zahlungen.

  • Transit- und Transportunternehmen: Öffentliche Verkehrssysteme sind für eine schnelle, kontaktlose Zahlung stark auf Guthabenkarten (Fahrkarten oder Transitkarten) angewiesen. Einige Mautstraßen und Brücken verwenden Prepaid-Mautkarten, um die Überfahrt zu beschleunigen und Staus an den Mautstellen zu verringern.

  • Vergnügungsstätten: Kinos, Vergnügungsparks und Unterhaltungskomplexe verkaufen Guthabenkarten oder Geschenkkarten für Eintritt, Essen und Warenkäufe. Spielhallen und Spielzentren verwenden ebenfalls häufig wiederaufladbare Karten, mit denen Kundinnen und Kunden spielen und ihre Gewinne verfolgen können.

  • Freizeit- und Fitnesscenter: Einige Fitnessstudios bieten ihren Mitgliedern Guthabenkarten für Eintritt und Zusatzleistungen an.

  • Telekommunikationsunternehmen: Einige Telekommunikationsanbieter bieten Guthabenkarten für Datenvolumen oder zusätzliche Gesprächsminuten am Mobilgerät an. Wer keinen Telefonvertrag hat oder Auslandsgespräche führen muss, kann auch Prepaid-Telefonkarten nutzen.

  • Arbeitgeber und Lohnbuchhalter: Viele Unternehmen nutzen Gehaltskarten als Alternative zu herkömmlichen Gehaltszahlungen, insbesondere für Angestellte ohne Bankkonto. Gelegentlich bieten sie Guthabenkarten auch als Zusatzleistung, Prämie oder für die Erstattung von Auslagen an.

  • Behörden und gemeinnützige Organisationen: Behörden nutzen Guthabenkarten für Leistungen wie Arbeitslosenhilfe oder Essensgeld. Einige gemeinnützige Organisationen verwenden sie ebenfalls, um Spenden zu sammeln oder finanzielle Unterstützung zu leisten.

  • E-Commerce und Online-Plattformen: Digitale Geschenkkarten werden zunehmend für Online-Einkäufe verwendet. Gaming-Plattformen und virtuelle Welten verwenden häufig Guthabenkarten für In-Game-Käufe und -Transaktionen.

Vorteile von Guthabenkarten für Unternehmen

Hier sind einige Vorteile von Guthabenkarten für Unternehmen.

  • Verbessertes Ausgabenmanagement: Unternehmen können Karten mit voreingestellten Ausgabenlimits und Einschränkungen auf bestimmte Geschäftssparten ausstellen. Dadurch wird die Compliance mit den Richtlinien des Unternehmens sichergestellt und nicht autorisierte Ausgaben werden verhindert. Unternehmen können Transaktionen mit gespeicherten Wertkarten in Echtzeit überwachen, wodurch sie sofortige Einblicke in die Ausgaben ihrer Mitarbeiter/innen erhalten und Abweichungen oder potenziellen Betrug umgehend erkennen können.

  • Verbesserte operative Effizienz: Guthabenkarten können auch Verwaltungskosten senken und wertvolle Zeit für Finanzteams freisetzen, indem sie manuelle Spesenabrechnungen und Rückerstattungsprozesse reduzieren.

  • Verbesserte Vorhersehbarkeit des Cashflows: Die Unternehmen erhalten das Geld unmittelbar nach der Aktivierung bzw. Neuaufladung der Guthabenkarten, was ihre Liquidität verbessert und für finanzielle Stabilität sorgt – insbesondere bei kleineren Unternehmen. Mit Prepaid-Guthaben können Unternehmen außerdem ihre Einnahmen besser prognostizieren und finanzielle Entscheidungen auf Grundlage des erwarteten Ausgabeverhaltens treffen.

  • Stärkere Kundenbindung und mehr Interaktionen: Unternehmen, die Guthabenkarten für Prämien oder Rabatte verwenden, können Anreize für Wiederholungskäufe setzen und so die Kundenbindung stärken. Denn wer sich wertgeschätzt fühlt, kommt eher wieder zurück.

  • Höhere Reichweite: Guthabenkarten sind eine niederschwellige Zahlungsmöglichkeit für Personen, die kein Bankkonto und keine Kreditkarte haben und eröffnen Unternehmen so neue Kundensegmente und Einnahmequellen. Unternehmen mit Open-Loop-Karten, die mit den großen Zahlungsnetzwerken verknüpft sind, können weltweit Kundenzahlungen akzeptieren und so ihre geografische Reichweite vergrößern.

  • Verringertes Betrugs- und Sicherheitsrisiko: Guthabenkarten besitzen in der Regel erweiterte Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung und Tokenisierung, die sensible Karteninhaberdaten schützen und das Risiko von Datenschutzverletzungen verringern. Im Falle eines Verlusts oder Diebstahls können Unternehmen ihre Haftung in der Regel auf das Restguthaben der Karte beschränken.

  • Erhöhte Markenbekanntheit: Mit Guthabenkarten in Ihrem eigenen Design werden sich Ihre Kundinnen und Kunden jedes Mal an Sie erinnern, wenn sie Ihre Karte verwenden. Dies erhöht Ihre Bekanntheit unter bestehenden und potenziellen Kundinnen und Kunden. Unternehmen können zudem positive Assoziationen hervorrufen, wenn sie eine bequeme, sichere Zahlungsoption anbieten.

  • Umsatz: Je nach Kartenprogramm und geltenden Vorschriften können Unternehmen mit Aktivierungs-, Monats- und Transaktionsgebühren unter Umständen zusätzliche Einnahmen. In manchen Fällen gibt es Zinsen auf ungenutztes Guthaben, was Unternehmen eine zusätzliche passive Einnahmequelle erschließt.

  • Praktisch verwertbare Kundendaten: Unternehmen können die Transaktionsdaten der Guthabenkarten analysieren, um wertvolle Einblicke in die Struktur, das Ausgabeverhalten und die Produktvorlieben ihrer Kundschaft zu gewinnen. Dann können sie diese Daten für gezielte Kampagnen und Werbeaktionen verwenden, die Konversionsraten und Kundenbindung erhöhen.

  • Verbesserte Kundenerfahrung: Gespeicherte Wertkarten bieten eine schnelle, sichere und kontaktlose Zahlungsoption. Sie erleichtern auch das Aufladen von Guthaben und können Kundinnen und Kunden helfen, Überziehungsgebühren zu vermeiden, die ihnen bei Debitkarten entstehen könnten.

  • Wettbewerbsvorteil: Durch ein Guthabenkarten-Programm können sich Unternehmen von der Konkurrenz abheben. Sie können Kunden anlocken, die nach alternativen Zahlungsmöglichkeiten und hoher Benutzerfreundlichkeit suchen.

Herausforderungen, die mit Guthabenkarten einhergehen können

Guthabenkarten bieten zwar viele Vorteile, gehen aber auch mit gewissen Komplikationen einher. Hier werden einige davon erläutert.

Herausforderungen für Nutzer

  • Gebühren: Bei einigen Guthabenkarten fallen hohe Gebühren für Aktivierung, monatliche Instandhaltung, Aufladen oder unzureichende Nutzung an. Dies kann ihren Nutzen schmälern.

  • Einschränkungen für die Nutzung: Einige Guthabenkarten können nur bei bestimmten Händlern oder nur für bestimmte Leistungen verwendet werden.

  • Sicherheitsrisiken: Wenn eine Guthabenkarte verloren geht oder gestohlen wird und nicht ausreichend durch eine PIN oder andere Sicherheitsvorkehrungen geschützt ist, kann sie jeder beliebig verwenden.

  • Kein Bonitätsvorteil: Guthabenkarten haben keinen positiven Effekt auf die Bonität.

  • Unübersichtlichkeit: Es ist nicht immer einfach für Nutzer, den Überblick über ihr verbleibendes Guthaben zu behalten. Und niedrige Restbeträge sind ggf. schwer auszugeben.

  • Abgelehnte Transaktionen: Sobald das Prepaid-Guthaben aufgebraucht ist, werden Transaktionen abgelehnt. Darüber hinaus kann das Vergessen der Aktivierung oder Registrierung der Karte auch dazu führen, dass sie ohne Kontext abgelehnt wird.

Herausforderungen für Aussteller

  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: Aussteller müssen sich in einem komplexen regulatorischen Umfeld zurechtfinden, das u. a. Anti-Geldwäsche-Gesetze (AML) und Vorschriften in Bezug auf nicht beanspruchtes Eigentum beinhaltet.

  • Betrugsrisiko: Guthabenkarten sind anfällig für verschiedene Betrugsformen wie Klonen und unerlaubtes Aufladen. Dies kann zu finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen.

  • Technische Schwierigkeiten: Aussteller müssen die für Ausstellung, Aufladung und Abwicklung von Guthabenkarten erforderliche technische Infrastruktur einrichten und instandhalten.

  • Marktsättigung: Neue Marktteilnehmer haben es schwer, sich in Segmenten wie dem Einzelhandel durchzusetzen, in denen es bereits viele Geschenkkarten und andere Prepaid-Angebote gibt.

  • Kundenunzufriedenheit: Die teils hohen Gebühren, festen Verfallsdaten und Service-Probleme von Guthabenkarten können Unzufriedenheit verursachen und das Markenimage schädigen.

  • Haftung: Aussteller müssen den buchhalterischen und finanziellen Aufwand für nicht verwendete Guthaben bewältigen. Diese können sich auch auf Finanzberichterstattung und die Revenue Recognition auswirken.

So kann Stripe Issuing Sie unterstützen

Mit Stripe Issuing können Sie auf einfache Weise individuelle Karten erstellen, verteilen und verwalten und so neue Umsatzströme generieren und die Nutzungsfreundlichkeit verbessern.

Mit Issuing können Sie unter anderem Folgendes umsetzen:

  • Neue Kartenprodukte einführen: Erstellen Sie im Handumdrehen physische, virtuelle oder mit Token versehene Karten, die auf die speziellen Anforderungen Ihres Unternehmen zugeschnitten sind – ganz gleich, ob es sich um Firmenkreditkarten, Prämien oder etwas anderes handelt.

  • Betriebliche Effizienz erhöhen: Automatisieren Sie über die APIs von Stripe das Ausstellen und Verwalten von Karten und erleichtern Sie so die Zusammenarbeit mit mehreren Ausstellern.

  • Nutzungsfreundlichkeit erhöhen: Bieten Sie Ihren Kundinnen und Kunden ein individuelles Marken-Kartenerlebnis, das sich nahtlos in Ihre bestehenden Produkte und Dienstleistungen integriert.

  • Transparenz und Kontrolle gewinnen: Greifen Sie auf detaillierte Transaktionsdaten und Kontrollmöglichkeiten zu, um die Nutzung der Karte zu überwachen, Ausgabenlimits festzulegen und Karten bei Bedarf zu sperren.

  • Umsatzchancen erweitern: Monetarisieren Sie Ihre Kartenprogramme durch das Einziehen von Umsatzbeteiligungen oder durch das Angebot von Mehrwertdiensten.

  • Profitieren Sie von der Stripe-Expertise: Nutzen Sie die Vorteile einer soliden Infrastruktur und Compliance-Unterstützung, die Stripe mithilfe seiner Erfahrungen bei der Umsetzung von Kartenprogrammen für führende Unternehmen entwickelt hat.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Stripe Issuing Ihnen helfen kann, benutzerdefinierte Kartenprogramme aufzubauen, oder starten Sie noch heute .

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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