Payments in Dänemark: Ein Leitfaden für Unternehmen

Payments

Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Die aktuelle Marktlage
  3. Zahlungsmethoden
    1. Derzeitige Nutzung
    2. Neue Trends
  4. Vorteile und Hürden beim Markteinstieg
    1. Steuern
    2. Rückbuchungen und Zahlungsanfechtungen
    3. Internationale Zahlungen
    4. Sicherheit und Datenschutz
  5. Wichtige Erfolgsfaktoren
  6. Wichtige Erkenntnisse
    1. Fokus auf lokalen Zahlungsmethoden
    2. Den Bezahlvorgang vereinfachen
    3. Transaktionssicherheit stärken
  7. So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Dänemark hat in Europa die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben beim Online-Shopping. Es wird erwartet, dass der dänische E-Commerce-Markt bis 2029 etwa 148,4 Milliarden $ erreichen wird. Für Unternehmen, die in diesem Markt tätig werden möchten, kann ein nuancierter Ansatz zur Zahlungsannahme, bei internationalen Transaktionen und bei Zahlungssicherheitsprotokollen dazu beitragen, die Conversion-Raten zu verbessern und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden aufzubauen.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie auf dem dänischen Zahlungsmarkt erfolgreich sein können, darunter:

  • Fokus auf lokale Zahlungsmethoden
  • Vereinfachung des Bezahlvorgangs
  • Stärkung der Transaktionssicherheit

Die aktuelle Marktlage

Dänemark ist für seine moderne, internationale Ausrichtung bekannt. Zwar gibt es noch Barzahlungen, diese sind jedoch seltener als Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten oder mobile Zahlungen. Die dänischen Zahlungspräferenzen ähneln denen der Menschen in den benachbarten nordischen Ländern, und grenzüberschreitende Zahlungslösungen, die in Schweden und Norwegen beliebt sind, werden auch von Kundinnen und Kunden in Dänemark geschätzt.

Obwohl Dänemark mit der Dänischen Krone (DKK) eine eigene Währung hat, werden die dortigen Zahlungssysteme durch die EU-Mitgliedschaft auch von europäischen Standards wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beeinflusst. Die dänische Finanzaufsichtsbehörde (Finanstilsynet) ist die wichtigste Aufsichtsbehörde, die für die Überwachung von Finanzinstituten und die Aufrechterhaltung des Marktvertrauens verantwortlich ist.

Zahlungsmethoden

Obwohl Dänemark noch keine bargeldlose Gesellschaft ist, entwickelt es sich aufgrund des technologischen Fortschritts in diese Richtung. Hier ist ein genauerer Blick auf die in diesem Markt beliebten Zahlungsmethoden.

Derzeitige Nutzung

Kundinnen und Kunden in Dänemark zeigen eine starke Präferenz für digitale Zahlungsmethoden: Im Jahr 2025 wurden mehr als 9 von 10 Transaktionen vor Ort digital getätigt. Kreditkarten werden weithin akzeptiert, wobei über 67 % der Zahlungen am Point of Sale nach wie vor mit der Karte getätigt werden. Bei Dankort, der nationalen Debitkarte, sieht es anders aus: Während die Nutzung der Karte durch Haushalte mit mehr als 85 % weiterhin hoch ist, ist ihr Anteil an den Zahlungen vor Ort von 75 % im Jahr 2017 auf 39 % im Jahr 2025 stark gesunken, da immer mehr Däninnen und Dänen ihre Ausgaben über MobilePay und Digital Wallets abwickeln. Kontaktlose Kartenzahlungen nehmen weiter zu; aktuelle Daten zeigen, dass sie 78 % der Kartentransaktionen vor Ort unter 1.000 DKK ausmachen.

Dass die Däninnen und Dänen bargeldlose Methoden schätzen, zeigt sich an der weitverbreiteten Nutzung der von der Danske Bank entwickelten mobilen Zahlungs-App MobilePay. MobilePay gab 2022 den Zusammenschluss mit der norwegischen mobilen Zahlungs-App Vipps zu Vipps MobilePay bekannt, und im Jahr 2024 wurde eine einheitliche App veröffentlicht. MobilePay wird von etwa 76 % der dänischen Bevölkerung genutzt und verzeichnete 2025 mehr als 4,5 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer. Dies spiegelt die anhaltende Offenheit wider, traditionelle Bargeldtransaktionen durch digitale Alternativen zu ersetzen.

Bis Ende 2025 war die kombinierte Vipps MobilePay-Plattform auf rund 12,4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer angewachsen. Die zunehmende Akzeptanz hat die tägliche Nutzung gesteigert: Im selben Jahr wurden über 31 % aller Kartenzahlungen in Dänemark über ein Digital Wallet getätigt, ein starker Anstieg im Vergleich zu jeder fünften Zahlung im Jahr 2021.

Ein Großteil dieses Wachstums wurde durch Express Clearing (Straksclearing) vorangetrieben, das inländische Zahlungsnetzwerk, mit dem dänische Banken Kontenüberträge (A2A) bis zu 500.000 DKK rund um die Uhr in Echtzeit abwickeln können. Es wurde 2014 eingeführt, bildete die Grundlage für Echtzeitüberweisungen und bot Apps wie MobilePay die Echtzeitinfrastruktur, die sie zum Skalieren benötigten. Dänemark hat Express Clearing im April 2025 eingestellt, da es zu TARGET Instant Payment Settlement (TIPS), dem paneuropäischen Echtzeitzahlungsnetzwerk, migriert ist (mehr zu dieser Migration weiter unten).

Vipps MobilePay hat im November 2025 zudem Tap to Pay in der gesamten nordischen Region eingeführt. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer von MobilePay und Vipps überall dort, wo Visa oder Mastercard akzeptiert werden, kontaktlose Käufe in Geschäften direkt über ihr Smartphone tätigen – eine Funktion, die möglich wurde, nachdem EU-Aufsichtsbehörden Apple dazu verpflichtet hatten, seine NFC-Hardware (Near Field Communication) für konkurrierende Zahlungs-Apps zu öffnen.

Die Reichweite der Plattform dehnt sich auch über die nordischen Länder hinaus aus. Seit dem Beitritt zur EuroPA-Allianz europäischer mobiler Wallets im Jahr 2025 arbeitet Vipps MobilePay an direkten Transfers zwischen sich und Wallets wie dem spanischen Bizum, dem italienischen Bancomat und dem portugiesischen MB Way. Eine Anfang 2026 geschlossene breitere Partnerschaftsvereinbarung könnte diese Reichweite letztlich auf rund 130 Millionen Nutzerinnen und Nutzer in ganz Europa ausweiten. Peer-to-Peer-Transfers werden voraussichtlich Ende 2026 eingeführt, während Zahlungen an Unternehmen für 2027 geplant sind.

Während auch Optionen für internationale Digital Wallets wie Apple Pay und Google Pay präsent sind, erfreuen sich lokale Lösungen wie MobilePay – ebenso wie das schwedische Swish für grenzüberschreitende Zahlungen – großer Beliebtheit.

Beliebte B2C-Zahlungsmethoden in Dänemark

Beliebte B2B-Zahlungsmethoden in Dänemark

  • Kreditkarten
  • Überweisungen
  • Lastschriftverfahren

Dänemark ist für seine progressive Haltung zur Technologie bekannt, aber das zuvor wachsende Interesse des Landes an Kryptowährungen hat sich etwas abgeflacht. Eine Studie aus dem Jahr 2025 ergab, dass in diesem Jahr nur 4 % der Däninnen und Dänen – etwa 200.000 Menschen – Kryptowährungen besaßen, unverändert gegenüber 2023 und unter einer Schätzung des Steuerministeriums von 6 % für 2024. Dänemark betrachtet Kryptowährungen nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, was bedeutet, dass sie nicht offiziell als Währung anerkannt sind. Einnahmen aus Krypto unterliegen jedoch der Besteuerung. Skattestyrelsen, die dänische Steuerbehörde, überwacht Krypto-Transaktionen, um Steuerhinterziehung einzudämmen. Die Aufsicht wurde auch unter dem EU-Regelwerk Markets in Crypto-Assets (MiCA) verschärft, das vorschreibt, dass sich in Dänemark tätige Krypto-Börsen bei Finanstilsynet registrieren müssen.

Auch A2A-Zahlungen gewinnen an Boden. Bei diesen Transfers werden Gelder direkt zwischen Bankkonten überwiesen – unter vollständiger Umgehung der Kartennetzwerke – und sie werden durch Open-Banking-APIs (Application Programming Interfaces), Echtzeitzahlungsnetzwerke und einen allgemeinen Trend zu günstigeren, schnelleren Bezahlvorgängen vorangetrieben. Dänemark ist für diesen Wandel gut aufgestellt: Digital Wallets wie MobilePay dominieren den lokalen Markt bereits stärker als Karten, und ihre Verbreitung stützt sich auf dieselbe A2A-Echtzeitinfrastruktur. Wenn Unternehmen neben Karten und Digital Wallets auch Optionen für Zahlungen per Banküberweisung („Pay by bank“) anbieten, können sie Kundinnen und Kunden gewinnen, die von den niedrigeren Gebühren und der sofortigen Zahlungsabwicklung bei A2A-Zahlungen angezogen werden.

Vorteile und Hürden beim Markteinstieg

Die Annahme von Zahlungen in Dänemark erfordert besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf Steuern, Vorschriften für Rückbuchungen, grenzüberschreitende Zahlungen und Zahlungssicherheit. Hier ist ein Überblick.

Steuern

Dänemarks Satz für die Umsatzsteuer (USt.) ist mit 25 % für die meisten Waren und Dienstleistungen einer der höchsten in Europa. Während die Kundinnen und Kunden diese Steuer direkt zahlen, sind die Unternehmen für die Erhebung und Abführung an Skattestyrelsen verantwortlich. Eine nicht ordnungsgemäße Dokumentation und Abführung der Umsatzsteuer kann zu Strafen für Unternehmen führen.

Rückbuchungen und Zahlungsanfechtungen

Ähnlich wie in weiten Teilen Europas legt Dänemark großen Wert auf Verbraucherschutz, was sich auch darin widerspiegelt, wie das Land mit Rückbuchungen und Streitfällen umgeht. Dänische Kundinnen und Kunden haben das Recht, Transaktionen, die sie für nicht autorisiert oder fehlerhaft halten, anzufechten, und es liegt in der Verantwortung des Unternehmens oder des Finanzinstituts, die Rechtmäßigkeit einer Transaktion zu überprüfen.

Als EU-Mitglied hält sich Dänemark an die überarbeitete Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2), die sich durch ihre Anforderung der starken Kundenauthentifizierung (SCA) auf Streitfälle bei Rückbuchungen auswirken kann. Das dänische Gesetz über Zahlungsdienste und E-Geld steht im Einklang mit der PSD2 und schreibt vor, dass die zahlende Person im Falle einer nicht autorisierten Zahlungstransaktion Anspruch auf eine sofortige Rückerstattung hat – es sei denn, es gibt Anzeichen dafür, dass sie in betrügerische Aktivitäten verwickelt war.

Internationale Zahlungen

Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen plant, internationale B2C- oder B2B-Kundinnen und -Kunden in Dänemark zu bedienen, ist es wichtig zu verstehen, wie die Währungsumrechnung und internationale Transaktionen funktionieren.

  • Optionen für mehrere Währungen
    Das Anbieten von Zahlungsoptionen in anderen Währungen als DKK, wie z. B. in Euro, kann Hürden für Kundinnen und Kunden außerhalb Dänemarks abbauen, die den Preis lieber in ihrer lokalen Währung sehen möchten. Die Integration von Zahlungsgateways für mehrere Währungen vereinfacht den Prozess für Unternehmen sowie Kundinnen und Kunden.

  • Währungsumrechnung
    Da Dänemark trotz des EU-Beitritts seine eigene Währung beibehalten hat, ist die Währungsumrechnung gängig. Interbankenkurse, also die Kurse, zu denen Banken Währungen kaufen und verkaufen, sind dynamisch und schwanken je nach den Bedingungen der globalen Finanzmärkte. Während der Interbankenkurs als Referenzwert für die Währungsumrechnung dient, schlagen die meisten Finanzinstitute eine Transaktionsgebühr auf diesen Kurs auf, wenn sie der Kundschaft Dienstleistungen zur Währungsumrechnung anbieten.

Im April 2025 hat Dänemark DKK an die TARGET-Infrastruktur (Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer) des Eurosystems angebunden: Dazu gehören T2, womit Großbetragszahlungen abgewickelt werden, und TIPS, womit Einzelhandelszahlungen rund um die Uhr in Echtzeit abgewickelt werden. Dadurch wurde DKK neben dem Euro und der schwedischen Krone zur dritten TIPS-Währung. Durch eine im Oktober 2025 hinzugefügte währungsübergreifende Funktion können Zahlungsanbieter direkt zwischen diesen drei Währungen über TIPS abrechnen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass Zahlungen von DKK in Euro (und zunehmend auch von DKK in Kronen) in Sekunden statt in Tagen freigegeben werden können, was die Reibungsverluste für Kundinnen und Kunden sowie Partner verringert, die grenzüberschreitend Transaktionen durchführen.

  • Gebührentransparenz
    Vorschriften verlangen Transparenz bei der Offenlegung aller Gebühren, die mit der Währungsumrechnung verbunden sind, damit Kundinnen und Kunden nicht mit versteckten Kosten konfrontiert werden.

Sicherheit und Datenschutz

Der Zahlungsverkehr in Dänemark zeichnet sich durch strenge Sicherheitsmaßnahmen, eine lückenlose behördliche Aufsicht und die Einhaltung von EU-Richtlinien aus. Jedes Unternehmen, das in den dänischen Zahlungsmarkt eintreten möchte, muss die dortigen Richtlinien zu Datenschutz und Zahlungssicherheit verstehen. Das sollten Sie wissen:

  • Datenschutzgesetze
    Dänemark setzt die DSGVO durch, die den Schutz von Kundendaten in den Vordergrund stellt. Die dänische Datenschutzbehörde, Datatilsynet, überwacht die Einhaltung der DSGVO und kann Strafen gegen Organisationen verhängen, die die erforderlichen Standards nicht erfüllen.

  • PSD2
    Die PSD2 ist eine weitere wichtige EU-Verordnung, die den Zahlungsverkehr in Dänemark beeinflusst. Diese Richtlinie fördert den Wettbewerb und die Verbesserung in der Zahlungsbranche. Sie ermöglicht es Drittanbietern, Finanzdienstleistungen anzubieten, indem sie Banken verpflichtet, ihnen mit Zustimmung der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers Zugriff auf Kontoinformationen zu gewähren.

Ihre Nachfolgerin, die PSD3, wird zusammen mit der Payment Services Regulation (PSR) voraussichtlich ab 2027 oder später vollständig anwendbar sein. Der Rat der EU hat im Frühjahr 2026 endgültige Kompromisstexte veröffentlicht. Diese Maßnahmen werden die Haftungsregeln für Betrug verschärfen, den Zugang zum Open Banking stärken und strengere Authentifizierungs- und Kontoverifizierungsprüfungen einführen. Unternehmen, die in Dänemark tätig sind, sollten die Einführung bereits jetzt verfolgen, da diese Maßnahmen letztlich Teile des PSD2-Regelwerks ersetzen werden.

  • Haltung zur Geldwäschebekämpfung (AML)
    Dänemark hält die EU-Richtlinien zur AML und zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (CFT) ein. Institute sind verpflichtet, strenge KYC-Verfahren (Know Your Customer) zu implementieren und Transaktionen auf verdächtige Aktivitäten zu überwachen. Das Geldwäschesekretariat, ein Teil der Staatsanwaltschaft für schwere Wirtschafts- und internationale Kriminalität, kümmert sich um Meldungen und Untersuchungen im Zusammenhang mit Geldwäsche.

  • MitID-Authentifizierung
    MitID, eine sichere Login-Lösung, die im Internet und auf Mobilgeräten verwendet wird, bestätigt die Identität einer Nutzerin oder eines Nutzers. Dies bietet eine weitere Schutzebene für Online-Transaktionen und Aktivitäten.

  • Aufsicht durch Finanstilsynet
    Finanstilsynet spielt eine wichtige Rolle im regulatorischen Rahmen des Landes, da sie Finanzinstitute überwacht und sicherstellt, dass diese die erforderlichen Standards und Vorschriften einhalten. Dazu gehört auch die Überwachung ihrer Praktiken zur Zahlungssicherheit und Betrugserkennung.

Wichtige Erfolgsfaktoren

Dänemarks Zahlungsumfeld verfügt über eine fortschrittliche Infrastruktur und eine weit verbreitete digitale Akzeptanz, aber es gibt immer noch einige Herausforderungen. Die Position des Landes als Vorreiter bei digitalen Transaktionen bedeutet, dass es sich mit spezifischen Problemen auseinandersetzt, die Unternehmen lösen müssen.

  • Traditionelle und moderne Zahlungsmethoden
    Ende 2025 nutzten rund 97,6 % der Däninnen und Dänen Online-Banking. Es verbleibt somit eine kleine Bevölkerungsgruppe – oft eine ältere Bevölkerungsschicht –, die keine digitalen Methoden nutzt. Das bedeutet, dass Unternehmen möglicherweise eine Vielzahl von Zahlungsmethoden anbieten müssen, um Kundinnen und Kunden zu gewinnen, die eher traditionelle Optionen bevorzugen. Für Zahlungen vor Ort können Unternehmen ihrer Kundschaft Flexibilität bieten, indem sie Bargeld, Kredit- und Debitkarten sowie „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Dienste akzeptieren.

  • Mobile Optionen
    Mobile Zahlungen sind in Dänemark beliebt und werden oft über Plattformen wie MobilePay, Apple Pay und Google Pay abgewickelt. Die Abwicklung von Transaktionen über mobile Zahlungs-Apps und Digital Wallets kann dazu beitragen, dänischen Kundinnen und Kunden ein schnelles, einfaches Zahlungserlebnis zu bieten.

  • Interoperabilität mit internationalen Systemen
    Da Dänemark Mitglied der EU, aber nicht der Eurozone ist, können Unternehmen, die internationale Kundinnen und Kunden in Dänemark bedienen, davon profitieren, die Kompatibilität sowohl mit den Verordnungen des Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA) für Euro-Transaktionen als auch mit lokalen dänischen Vorschriften sicherzustellen – sowie schwedische Zahlungsmethoden wie Swish zu integrieren.

  • Eindämmung von Cyberbedrohungen
    Laut dem Centre for Cyber Security, der nationalen IT-Sicherheitsbehörde, war das Bedrohungsniveau für Cyberkriminalität gegen dänische Finanzinstitute ab 2024 sehr hoch, was auf ein erhöhtes Risiko im gesamten Zahlungssektor hindeutet. Unternehmen, die in Dänemark Zahlungen akzeptieren, müssen daher weiterhin in Cybersicherheit und Maßnahmen zur Aufdeckung von Betrug investieren. Dazu gehören die Auswahl sicherer Zahlungs-Gateways und die Implementierung der 3D Secure-Authentifizierung für Online-Transaktionen.

Wichtige Erkenntnisse

Dänemark wird oft als wichtiges Zentrum für digitale Weiterentwicklung angesehen, und die Werte sowie die technologische Ausrichtung des Landes beeinflussen die Art und Weise, wie Zahlungen abgewickelt werden. Die hohe digitale Bereitschaft des Landes bedeutet, dass Kundinnen und Kunden ein schnelles, reibungsloses Zahlungserlebnis erwarten könnten, und Unternehmen können sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem sie lokale Lösungen in ihre Strategie aufnehmen.

Fokus auf lokalen Zahlungsmethoden

  • Unterstützen Sie MobilePay
    Die Zahlungs-App MobilePay ist bei Kundinnen und Kunden in Dänemark sehr beliebt. Akzeptieren Sie MobilePay-Transaktionen, um lokale Kundschaft bestmöglich zu bedienen.

  • Nutzen Sie Dankort-Karten
    Selbst bei der weit verbreiteten Nutzung von mobilen Zahlungen und internationalen Kreditkarten wird die nationale Debitkarte Dankort von den Däninnen und Dänen häufig genutzt. Die Akzeptanz von Dankort-Karten kann bei der einheimischen Bevölkerung Vertrauen und Vertrautheit wecken.

  • Unterstützen Sie grenzüberschreitende nordische Zahlungsmethoden
    Die dänischen Zahlungspräferenzen spiegeln die engen Beziehungen zu den nordischen Nachbarn Schweden und Norwegen wider. Dies wird durch Vipps MobilePay verstärkt: Seit der Fusion des dänischen MobilePay mit dem norwegischen Vipps können Nutzer/innen grenzüberschreitend Geld nur mit einer Telefonnummer senden – beginnend mit Norwegen, Dänemark und Finnland im Juni 2024 und gefolgt von Schweden im selben Herbst. Seitdem wurde der Dienst auch auf Einkäufe vor Ort ausgeweitet, sodass Nutzer/innen bei Unternehmen in allen vier Ländern bezahlen können. Vipps MobilePay zu unterstützen, bedeutet, eine einheitliche nordische Nutzerbasis zu erreichen, nicht nur dänische MobilePay-Nutzer/innen.

Den Bezahlvorgang vereinfachen

  • Integrieren Sie „Jetzt kaufen, später bezahlen“
    „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Dienste wie Klarna bieten Kundinnen und Kunden Flexibilität und die Möglichkeit, sofortige finanzielle Verpflichtungen zu vermeiden, was besonders für jüngere Kundinnen und Kunden attraktiv sein kann. Bieten Sie „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Optionen sowohl vor Ort als auch online an, um dabei zu helfen, die Conversion-Raten zu verbessern.

  • Sorgen Sie für einen zügigen Bezahlvorgang
    Die technikaffinen Kundinnen und Kunden in Dänemark sind möglicherweise an schnelle, intuitive digitale Erlebnisse gewöhnt. Verbessern Sie Ihre Nutzererfahrung, indem Sie die Anzahl der Schritte im Bezahlvorgang reduzieren und eine intuitive Zahlungsoberfläche verwenden.

  • Seien Sie transparent bei den Gebühren
    Aufgrund der dänischen Vorschriften zu Gebühren sollten Unternehmen möglicherweise der Transparenz gegenüber ihren Kundinnen und Kunden Vorrang einräumen. Kommunizieren Sie eventuelle zusätzliche Gebühren klar, insbesondere solche im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Transaktionen oder Währungsumrechnungen, um Kaufabbrüche zu minimieren.

Transaktionssicherheit stärken

  • Integrieren Sie die MitID-Authentifizierung
    Die Einführung der einheitlichen digitalen Identifikationslösung MitID hat Online-Transaktionen in Dänemark maßgeblich beeinflusst. Bieten Sie Kundinnen und Kunden eine weitere Ebene an Sicherheit und Vertrauen, indem Sie die MitID-Authentifizierung in Ihren Zahlungsprozess integrieren.

  • Priorisieren Sie den Datenschutz
    Die sichere Aufbewahrung von Zahlungsdaten von Kundinnen und Kunden ist zwingend erforderlich und kann Ihrem Unternehmen helfen, finanzielle und rufschädigende Verluste zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datensicherheitsprotokolle die Datenschutzbestimmungen der DSGVO und den Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) erfüllen.

  • Kommunizieren Sie Ihre Sicherheitspraktiken gegenüber Kundinnen und Kunden
    Mit der Zunahme digitaler Zahlungen können auch die Bedenken hinsichtlich Sicherheitsverletzungen zunehmen. Unternehmen können Vertrauen in die Sicherheit ihrer Transaktionen aufbauen, indem sie ihre Kundschaft regelmäßig über Sicherheitsmaßnahmen informieren.

So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Stripe Payments bietet eine einheitliche, globale Zahlungslösung, die jedem Unternehmen – von wachsenden Start-ups bis hin zu globalen Konzernen – dabei hilft, Zahlungen online, vor Ort und weltweit zu akzeptieren.

Mit Stripe Payments können Sie Folgendes tun:

  • Optimieren Sie Ihren Bezahlvorgang: Schaffen Sie ein reibungsloses Kundenerlebnis und sparen Sie Entwicklungszeit mit vorgefertigten Zahlungs-UIs, Zugang zu über 125 Zahlungsmethoden und Link, dem Verbrauchernetzwerk von Stripe.

  • Neue Märkte schneller erschließen: Erreichen Sie Kundinnen und Kunden weltweit und reduzieren Sie die Komplexität und Kosten der Verwaltung mehrerer Währungen mit grenzüberschreitenden Zahlungsoptionen, die in 195 Ländern und über 135 Währungen verfügbar sind.

  • Online- und Vor-Ort-Zahlungen vereinheitlichen: Schaffen Sie Unified Commerce über Online- und Vor-Ort-Kanäle hinweg, um Interaktionen zu personalisieren, Treue zu belohnen und Ihren Umsatz zu steigern.

  • Zahlungs-Performance verbessern: Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer Reihe anpassbarer, einfach zu konfigurierender Zahlungstools, darunter No-Code-Betrugsvorbeugung und erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Autorisierungsquoten.

  • Schnelleres Wachstum dank einer flexiblen, zuverlässigen Plattform: Bauen Sie auf einer Plattform auf, die mit Ihnen mitwächst, mit einer sensationellen Erreichbarkeit von 99,999 % und branchenführender Zuverlässigkeit.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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