Zahlungen in Deutschland: Ein detaillierter Leitfaden

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  1. Einführung
  2. Die aktuelle Marktlage
  3. Zahlungsmethoden
    1. Aktuelle Nutzung
    2. Aufkommende Trends
  4. Vorteile und Hürden beim Markteinstieg
    1. Rückbuchungen und Zahlungsanfechtungen
    2. Internationale Zahlungen
    3. Sicherheit und Datenschutz
  5. Schlüssel zum Erfolg
  6. Die wichtigsten Schlussfolgerungen
    1. Diversifizieren Sie Ihre Zahlungsoptionen
    2. Sicherheitsmaßnahmen verstärken
    3. Vertrauen der Verbraucher/innen aufbauen
    4. Über Stripe

Wer Zahlungen von deutschen Kundinnen und Kunden akzeptiert, erhält Zugang zur größten Volkswirtschaft Europas. Um an diesem Markt teilnehmen zu können, muss man jedoch genau wissen, wie deutsche Kundinnen/Kunden mit Zahlungen umgehen – und welche Vorschriften und Gesetze für Unternehmen gelten.

Im Folgenden zeigen wir Unternehmen, welche Strategien für den Erfolg im deutschen Zahlungsverkehr wichtig sind:

  • Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten anbieten
  • Starke Maßnahmen zur Betrugsprävention ergreifen
  • Vertrauen der Verbraucher/innen aufbauen

Die aktuelle Marktlage

Deutschland hat großen Einfluss in der Welt des internationalen Zahlungsverkehrs Seine Rolle in der Europäischen Union (EU) hat das Land zusammen mit seinen weitreichenden Handelspartnerschaften als Dreh- und Angelpunkt für globale Finanztransaktionen gefestigt. Städte wie Frankfurt fungieren als zentrale Finanzzentren für Europa und die Welt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt und reguliert gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank den Finanzmarkt in Deutschland. Zusätzliche Aufsicht übernimmt die Europäische Zentralbank, die die Geldpolitik und die Finanzstabilität für die Länder der Eurozone überwacht und bedeutende Banken direkt beaufsichtigt. Die regulatorischen Rahmenbedingungen der EU setzen Maßstäbe für Zahlungen und den Schutz der Privatsphäre von Verbraucher/innen, wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die kommende Zahlungsdiensterichtlinie (PSD3).

Die offizielle Währung in Deutschland ist der Euro. Kundinnen und Kunden erwarten, dass ihre Einkäufe in ihrer Landeswährung angezeigt werden. Während viele Länder schnell auf digitale Methoden umgestellt haben, hat sich die Abhängigkeit Deutschlands von Bargeld als hartnäckiger erwiesen. In Verbindung mit einer langsamen, aber stetigen Einführung mobiler Zahlungen und dem anhaltenden Anstieg des E-Commerce ist die Zahlungslandschaft in Deutschland eine Mischung aus Tradition und Innovation. Diese Kombination hat es Deutschland ermöglicht, die Zukunft des globalen Zahlungsverkehrs zu gestalten und als Modell und Testfeld für neue Entwicklungen zu dienen.

Zahlungsmethoden

In Deutschland gibt es eine Reihe von Zahlungsmethoden. Hier ist eine Übersicht über Zahlungsmethoden in diesem Markt:

Aktuelle Nutzung

Bei persönlichen B2C-Zahlungen dominieren Bargeld und Debitkarten, wobei sich das Transaktionsvolumen von Debitkarten in Deutschland 2020 auf rund 5,9 Milliarden belief. Die Übernahme von Kreditkarten ist im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern geringer, aber das lokale Girocard-KartenschemaStripe ist die am weitesten verbreitete bargeldlose Zahlungsmethode in Deutschland

Digital Wallets, einschließlich PayPal, sind führend im Bereich B2C- Online-Transaktionen, wobei 46 % der deutschen Kundinnen/Kunden beim Kauf von Online-Produkten PayPal bevorzugen (Stand 2022) Angebote des Typs Jetzt kaufen, später bezahlen (BNPL) werden immer beliebter, wobei sowohl markenspezifische als auch markenlose Lösungen eine Rolle spielen. Dienste wie Klarna repräsentieren markenspezifische BNPL-Lösungen in Deutschland, während markenlose BNPL-Methoden – auch bekannt als „Zahlung auf Rechnung“ – unter dem Unternehmensnamen und nicht unter dem Namen des BNPL-Unternehmens erscheinen.

Beliebte B2C-Zahlungsmethoden in Deutschland

  • Debitkarten (z. B. Girocard)
  • Kreditkarten
  • Banküberweisungen (z. B. Vorkasse)
  • Digital Wallets (z. B. PayPal)
  • Dienste vom Typ „Jetzt kaufen, später bezahlen“ (wie Klarna und Zahlung auf Rechnung)

Beliebte B2B-Zahlungsmethoden in Deutschland

  • Banküberweisungen
  • Lastschriften (z. B. SEPA)
  • Kreditkarten
  • BNPL-Dienstleistungen

Online-Shopping und die zunehmende Benutzerfreundlichkeit von Kartenzahlungen führen dazu, dass sich die Präferenz der deutschen Kundschaft für Bargeld allmählich verändert und sie zu einer ausgewogeneren Mischung aus Bargeld und digitalem Bezahlen drängt. Einem Bericht der Deutschen Bundesbank zufolge verwendeten die Deutschen bei 58 % ihrer Einkäufe von Waren und Dienstleistungen im Jahr 2021 Banknoten und Münzen, gegenüber 74 % im Jahr 2017. Obwohl die Nutzung von Kreditkartenzahlungen in Deutschland noch nicht so populär ist wie in anderen europäischen Ländern, haben in den letzten Jahren Veränderungen stattgefunden. Debitkartenumlauf übertrifft Kreditkarten, was zum Teil auf eine kulturelle Abneigung gegen Kredite zurückzuführen ist. Doch da Online-Shopping an Bedeutung gewinnt, sind immer mehr Kunden und Kundinnen geneigt, Kreditkarten für diese Transaktionen zu verwenden". Zusätzlich gewinnen kontaktlose und mobile Zahlungen immer mehr an Beliebtheit bei jüngeren Bevölkerungsgruppen.

Vorteile und Hürden beim Markteinstieg

Der Eintritt in einen neuen Markt bringt besondere Überlegungen zu Steuern, Zahlungsanfechtungen, internationalen Zahlungen und Sicherheitsprotokollen mit sich. Folgendes sollten Unternehmen beachten, wenn sie eine Expansion nach Deutschland in Erwägung ziehen:

Rückbuchungen und Zahlungsanfechtungen

Rückbuchungen, ein Verfahren, über das Kundinnen/Kunden Transaktionen anfechten, kann in Deutschland wie auch in anderen Ländern eine Herausforderung darstellen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gibt konkrete Richtlinien für den Umgang mit Finanztransaktionen, einschließlich Rückbuchungen, vor. Auch EU-Richtlinien spielen eine Rolle, insbesondere die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) |. Wenn ein Unternehmen nachweisen kann, dass eine strenge Authentifizierung durchgeführt wurde, kann dies oft das Ergebnis einer Rückbuchung beeinflussen.

Unternehmen und Finanzinstitute sind verpflichtet, sich an diese Regeln zu halten, die strenger sein können als in anderen Ländern, um rechtliche Komplikationen zu vermeiden. Unternehmen in Deutschland arbeiten häufig eng mit Rechtsberatern und -beraterinnen zusammen, die sich mit den Richtlinien der BaFin bestens auskennen, um sicherzustellen, dass sie alle lokalen Konformitätsanforderungen in Bezug auf Rückbuchungen.

Internationale Zahlungen

Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen persönliche Transaktionen von Touristen/Touristinnen, E-Commerce-Käufe aus dem Ausland oder B2B-Zahlungen in verschiedenen Währungen umfasst – hier sind die wichtigsten Überlegungen für die Annahme internationaler Zahlungen in Deutschland:

  • SEPA-Überweisungen
    Als Mitglied der EU gehört Deutschland zum einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA), der Deutschland und 35 weitere Länder umfasst, wodurch schnelle Überweisungen in ganz Europa ermöglicht werden.

  • Währungsumrechnung
    Bei grenzüberschreitenden Transaktionen, wie Überweisungen, Kredit- und Debitkarten sowie mobilen Zahlungen, die andere Währungen beinhalten, werden Währungsumrechnungen entweder auf Kunden- oder Unternehmensseite erforderlich, was vermutlich erhöhte Kosten mit sich bringt. Für Unternehmen, die im internationalen Handel tätig sind, kann sich die Währungsumrechnung auf die Gewinnmargen auswirken. Einige Unternehmen entscheiden sich für Absicherungslösungen, um das mit schwankenden Wechselkursen verbundene Risiko zu mindern, und einige verwenden Termingeschäfte, um bestimmte Kurse für zukünftige Transaktionen zu sichern.

  • Plattformen aus Schwellenländern
    Deutschland interagiert zunehmend mit Schwellenmärkten wie China. Dies zeigt sich auch in der Zunahme von Zahlungsplattformen wie Alipay und WeChat Pay im deutschen Einzelhandelsbereich, der maßgeblich vom Tourismus und Handel zwischen den beiden Nationen geprägt ist. Obwohl es sich bei diesen Plattformen eindeutig um chinesische Plattformen handelt, deutet ihre Präsenz in Deutschland auf ein hohes Maß an internationaler Interoperabilität der Zahlungssysteme hin, insbesondere im Einzelhandel.

  • Meldepflichten
    Internationale Zahlungen unterliegen ebenfalls einer gesetzlichen Meldepflicht. Nach derAWV-Meldepflicht müssen Unternehmen ab 12.500 € internationale Überweisungen melden.

Sicherheit und Datenschutz

Die deutsche Herangehensweise an Dinge wie Sicherheit, Konformität und Vorschriften gilt allgemein als strenger als in einigen anderen Märkten innerhalb und außerhalb der EU. Dies mag zwar eine Herausforderung für Unternehmen darstellen, die in den deutschen Markt eintreten wollen, aber es stärkt auch das Vertrauen der Verbraucher/innen und trägt zum Ruf des Landes für Stabilität und Sicherheit bei. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Sicherheits- und Regulierungsthemen rund um Zahlungen, Daten und Handel in Deutschland:

  • Datenschutzgesetze
    Deutschland folgt seinem eigenen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie der EU-DSGVO. Die DSGVO enthält strenge Maßnahmen für die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Daten. Ein Verstoß kann zu Geldbußen von bis zu 20 Millionen EUR oder 4% des weltweiten Umsatzes führen, je nachdem, welcher Betrag höher ist.

  • Bestimmungen zur finanziellen Sicherheit
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt gemeinsam mit der Bundesbank unter anderem Zahlungsdienstleister. Zahlungsdienstleister unterliegen dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Seit kurzem werden die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) für Zahlungsdienstleister von der BaFin zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt. In diesen Anforderungen werden Risikokontrollmaßnahmen beschrieben, die von den betroffenen Instituten eingehalten werden müssen. Die starke Kundenauthentifizierung für Online-Transaktionen ist gemäß den EU-Richtlinien für PSD2 erforderlich.

  • Verbraucherschutzgesetze
    Der Verbraucherschutz wird im Wesentlichen auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuchs und dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) gewährleistet. Diese Vorschriften erfordern eine transparente Preisgestaltung, ein Widerrufsrecht und eine ordnungsgemäße Kennzeichnung. Verbraucherzentralen spielen eine aktive Rolle bei der Rechtsdurchsetzung.

  • Richtlinien zum E-Commerce
    Das Telemediengesetz (TMG) und das Bürgerliche Gesetzbuch regeln den Online-Handel. Sie legen Verschlüsselungsstandards für Zahlungs-Gateways fest und schreiben klare Aussagen zu Geschäftsbedingungen, Rückgaberichtlinien, Verbraucherkrediten und Versandgebühren vor.

  • Digitale Identitätsprotokolle
    Das deutsche eID-System, ermöglicht unter der eIDAS-Verordnung der EU, nutzt biometrische Merkmale zur Identifizierung bei elektronischen Transaktionen. Dazu gehören Gesichtserkennung, Fingerabdruckscans und digitale Unterschriften.

  • Staatliche Cybersicherheitsrichtlinien
    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschreibt Best Practices wie den Einsatz von Verschlüsselung, Firewalls und die häufige Aktualisierung von Software. Firewalls müssen gemäß den BSI-Richtlinien eingesetzt werden, um sowohl den ein- als auch den ausgehenden Netzwerkverkehr zu filtern.

  • Anti-Geldwäsche-Bestimmungen
    Das Geldwäschegesetz (GwG) erfordert eine vollständige Kundenverifizierung. Unternehmen müssen Verdachtsmeldungen bei der zentralen Meldestelle (FIU) einreichen. Die Nichteinhaltung kann zu Bußgeldern und zum Entzug der Lizenz führen.

  • Vorschriften zur Handelskonformität
    Das Außenwirtschaftsgesetz regelt Handelssanktionen gemeinsam mit unmittelbar anwendbaren EU-Verordnungen, während der EU-Zollkodex Unionszollkodex (UCC) internationale Zollvorschriften regelt. Der UCC legt die Dokumentation, die Produktklassifizierung sowie Import- und Exportkontrollmaßnahmen fest, die bei Nichteinhaltung mit Strafen geahndet werden.

  • Technologien zur Betrugserkennung
    Algorithmen zur Echtzeit-Transaktionsüberwachung basieren zunehmend auf maschinellem Lernen, um verdächtige Muster zu erkennen. Das Geldwäschegesetz und die Bankenaufsicht schreiben den Einsatz angemessener Technologien zur Überwachung von Transaktionen und zur Aufdeckung von Betrug vor.

  • Künftige regulatorische Änderungen
    Änderungen der DSGVO, der Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Verbrechensbekämpfung werden ständig diskutiert, sodass Unternehmen immer auf dem neuesten Stand bleiben und ihre Konformitätsmaßnahmen entsprechend anpassen müssen.

Schlüssel zum Erfolg

Die deutschen Zahlungssysteme sind zwar in vielerlei Hinsicht stark, haben aber mit einer Reihe von Herausforderungen zu kämpfen, die von technologischer Trägheit bis hin zu Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit reichen. Erfolgreiche Unternehmen gehen diese Probleme mit einer vielschichtigen strategischen Vision an.

  • Vielfältige Zahlungsmethoden
    Im Vergleich zu seinen europäischen Nachbarn hinkt Deutschland bei der Einführung digitaler Zahlungslösungen bislang hinterher. Im Jahr 2021 gaben laut einem Bericht der Bundesbank 69 % der Deutschen an, auch im Jahr 2021 Bargeld nutzen zu wollen. Bei persönlichen Transaktionen kann die Annahme von Bargeld Unternehmen dabei helfen, Verkäufe mit Kundinnen und Kunden abzuschließen, die anderen Zahlungsoptionen abgeneigt sind. Und bei Online-Zahlungen erhöht das Angebot einer Vielzahl von Zahlungsoptionen die Chancen der Kundinnen/Kunden, eine ihrer bevorzugten Zahlungsmethoden zu finden.

  • Starke Maßnahmen zur Betrugsprävention
    Obwohl Deutschland zu den Top-Ländern im Bereich Cybersicherheit gehört, belastet die zunehmende Raffinesse der Cyberbedrohungen seine Zahlungssysteme ständig. Eine Studie von Cybersecurity Ventures prognostiziert, dass die weltweiten Schäden durch Cyberkriminalität bis 2025 jedes Jahr 10,5 Billionen USD kosten werden. Umsetzung von Maßnahmen zur Betrugsprävention wie 3D Secure und Algorithmen für maschinelles Lernen können Unternehmen dabei helfen, ihre Betrugserkennungs-Funktionen zu verbessern.

  • Sorgfältige Prüfung von Kundenidentitäten
    Die Authentifizierung der Kundenidentität schützt Unternehmen ebenfalls vor betrügerischen Transaktionen. Durch Verwendung des Adressverifizierungs-Service (AVS) und Prüfung des Kartenverifizierungswerts (CVV), Stripe kann die Authentizität von Card-Not-Present-Transaktionen verifiziert werden.

  • Vertrauen bei lokalen Käufern und Käuferinnen aufbauen
    Obwohl der Prozess langsam ist, kann die Gründung einer lokalen Niederlassung für Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit in Deutschland drastisch skalieren möchten, von Vorteil sein. Partnerschaften mit lokalen Unternehmen hingegen sind ein schnellerer Weg, um Vertrauen bei lokalen Käufern/Käuferinnen zu gewinnen. Wenn Sie gleichzeitig Preise, Transaktionsgebühren, Fristen und Stornierungsrichtlinien im Voraus festlegen, können Sie das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Ihr Unternehmen stärken.

Die wichtigsten Schlussfolgerungen

Um mit den sich wandelnden Kundenerwartungen und dem technologischen Fortschritt mitzuhalten, können Unternehmen, die in Deutschland tätig sind, das Zahlungserlebnis für ihre Kundinnen und Kunden mithilfe einer gut durchdachten Strategie verbessern. Dazu gehören die Diversifizierung der Zahlungsoptionen, die Stärkung von Sicherheitsmaßnahmen und die Gewinnung des Verbrauchervertrauens. Diese Bemühungen sind äußerst komplex und erfordern eine Reihe von Taktiken, die auf der Kenntnis des deutschen Marktes und der Verbraucherpräferenzen basieren. Hier ist eine kurze Zusammenfassung zusammen mit einigen Tipps, wie Sie Ihre Strategie verbessern können:

Diversifizieren Sie Ihre Zahlungsoptionen

  • Gehen Sie einen Schritt weiter
    Nutzen Sie beliebte Digital Wallet-Alternativen wie PayPal, Apple Pay und Google Pay. Die Zusammenarbeit mit relevanten Zahlungsabwicklern vereinfacht die Integration.

  • Machen Sie sich mit Ihren spezifischen Kundensegmenten vertraut – und erfüllen Sie deren Wünsche
    Bieten Sie Rechnungsoptionen für B2B-Transaktionen oder Ratenzahlungspläne für größere Einkäufe an. Ziehen Sie BNPL-Anbieter in Betracht, um diesem wachsenden Trend gerecht zu werden.

  • Bezahlvorgang lokal anpassen
    Übersetzen Sie Zahlungsseiten und Fehlermeldungen ins Deutsche, zeigen Sie Preise in Euro an und sorgen Sie für Klarheit bei der Währungsumrechnung.

Sicherheitsmaßnahmen verstärken

  • Machen Sie Datenschutz zur obersten Priorität
    Halten Sie sich an die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO. Implementieren Sie sichere Zahlungs-Gateways, sorgen Sie für PCI-Konformität und kommunizieren Sie Ihre Datensicherheitspraktiken transparent.

  • Tun Sie alles, um das Betrugsrisiko zu mindern
    Setzen Sie Betrugserkennungs-Tools ein, nutzen Sie die 3D Secure-Authentifizierung für Online-Transaktionen und stellen Sie klare Meldekanäle für verdächtige Aktivitäten bereit.

  • Vertrauen schaffen mit Zertifizierungen
    Zeigen Sie Sicherheitsabzeichen und Zertifizierungen auf Ihrer Website an, z. B. TÜV oder Trusted Shops, um Kundinnen und Kunden ein sicheres Gefühl zu geben.

Vertrauen der Verbraucher/innen aufbauen

  • Entscheiden Sie sich so weit wie möglich für transparente Praktiken
    Seien Sie offen bezüglich der Preise, Transaktionsgebühren und Stornierungsrichtlinien. Kommunizieren Sie Zahlungsabläufe und Fristen klar und deutlich.

  • Bieten Sie persönlichen Support, wo immer Sie können
    Stellen Sie deutschsprachige Kundendienstmitarbeiter/innen zur Verfügung, die zahlungsbezogene Anfragen zeitnah und effizient beantworten können.

  • Kommunizieren Sie regelmäßig und proaktiv
    Informieren Sie Ihre Kundinnen/Kunden regelmäßig über neue Zahlungsoptionen, Sicherheitsupdates und mögliche Ausfälle. Erwägen Sie, Newsletter oder FAQs in deutscher Sprache anzubieten.

Über Stripe

Stripe ist seit Juni 2017 in Deutschland aktiv. Inzwischen setzen ambitionierte Start-ups und Enterprise-Leader wie Axel Springer, SHARE NOW und Avocadostore gleichermaßen auf die Software von Stripe, um Zahlungen zu akzeptieren und ihr Onlinegeschäft zu führen.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines/einer kompetenten Rechtsanwalts/Rechtsanwältin oder Buchhaltungsexperten/-expertin einholen, der/die in Ihrer Gerichtsbarkeit zugelassen ist, um sich in Ihrer speziellen Situation beraten zu lassen.

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