Ratenzahlungen für Unternehmen: Wie sie funktionieren und wie man sie anbietet

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Funktionsweise von Ratenzahlungen
  3. Was ist der Unterschied zwischen Ratenzahlungen und „Jetzt kaufen, später bezahlen“ (BNPL)?
  4. Wann sollten Unternehmen Ratenzahlungen anbieten?
  5. Übersicht über beliebte Anbieter von Ratenzahlungen
    1. Klarna
    2. Afterpay/Clearpay
    3. Affirm
  6. So integrieren Sie Ratenzahlungen in Ihr Unternehmen
  7. Vor- und Nachteile von Ratenzahlungen
  8. Best Practices für Ratenzahlungen für Unternehmen
  9. So kann Stripe Sie unterstützen

Ratenzahlungen ermöglichen es Kundinnen und Kunden, Einkäufe im Laufe der Zeit in gleichen Beträgen zu bezahlen, normalerweise zinsfrei. Für Unternehmen kann das Anbieten von Ratenzahlungsplänen die Conversion-Raten und den durchschnittlichen Bestellwert erhöhen, während sich die Zahlungseingänge vorhersehbar verteilen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Unternehmen über Ratenzahlungen wissen müssen: worum es sich dabei handelt, wie sie funktionieren, wie sie mit anderen Trends im Bereich der Kundenzahlungen kompatibel sind und wie Sie eine durchdachte Strategie für die Implementierung und Nutzung von Ratenzahlungen für Ihre speziellen Geschäftsanforderungen entwickeln.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Wie funktionieren Ratenzahlungen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Ratenzahlungen und „Jetzt kaufen, später bezahlen“ (BNPL)?
  • Wann sollten Unternehmen Ratenzahlungen anbieten?
  • Übersicht beliebter Ratenzahlungsdienste
  • So integrieren Sie Ratenzahlungen in Ihr Unternehmen
  • Vor- und Nachteile von Ratenzahlungen
  • Best Practices für Ratenzahlungen in Unternehmen
  • So kann Stripe Sie unterstützen

Funktionsweise von Ratenzahlungen

Ratenzahlungen teilen die Gesamtkosten eines Produkts oder einer Dienstleistung im Laufe der Zeit in besser handhabbare, planmäßige Zahlungen auf. Diese Methode ist sowohl für Unternehmen als auch für Kundinnen und Kunden vorteilhaft, da sie den Zugang zu Waren oder Dienstleistungen erleichtert, die andernfalls finanziell unerschwinglich wären, wenn eine Einmalzahlung die einzige Option wäre. So funktioniert es:

  1. Kundinnen und Kunden wählen die Ratenzahlungsoption: Die Grundlage von Ratenzahlungen ist die Vereinbarung zwischen Käufer/in und Verkäufer/in über die Zahlungsstruktur. Dies umfasst den Gesamtkaufpreis, den Zahlungsplan sowie etwaige Zinsen oder Gebühren. Während des gesamten Ratenzahlungsprozesses ist die Einhaltung der vereinbarten Konditionen für beide Parteien unerlässlich. Die Nichteinhaltung der Konditionen kann zu finanziellen Strafen oder rechtlichen Konsequenzen führen.

  2. Kundinnen und Kunden leisten oft eine Anzahlung: Als Verpflichtung zum Kauf leisten Käufer/innen oft eine erste Zahlung. Diese Anzahlung verringert den in Raten zu zahlenden Gesamtsaldo und kann die Ratenbeträge und die im Laufe der Zeit anfallenden Zinsen der Käufer/innen beeinflussen.

  3. Kundinnen und Kunden leisten planmäßige Zahlungen über einen festgelegten Zeitraum: Nach der Anzahlung hält sich der/die Käufer/in an einen regelmäßigen Zahlungsplan. Jede Rate verringert den verbleibenden Saldo. Wenn Zinsen berechnet werden, werden diese auf die Raten aufgeteilt, um sicherzustellen, dass die gesamten Kreditkosten bis zum Ende der Laufzeit gedeckt sind.

  4. Verkäufer/in wird durch Zinsen und zusätzliche Gebühren entschädigt: Die Zinsen entschädigen den/die Verkäufer/in für die Verzögerung der vollständigen Zahlung und spiegeln den Zeitwert des Geldes wider. Zusätzliche Gebühren können für die Abwicklung oder als Strafen für verspätete Zahlungen erhoben werden, was die Einhaltung des Zahlungsplans fördert.

  5. Käufer/in schließt alle Ratenzahlungen ab: Der Zyklus endet, wenn der/die Käufer/in alle Zahlungen geleistet und damit seine/ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllt hat. Der Vermögenswert oder die Dienstleistung ist dann vollständig abbezahlt, wodurch das vollständige Eigentum übertragen oder der Rahmenvertrag abgeschlossen wird.

How a buy now, pay later arrangement works - Flow chart of how payment gateways work and what role they play in the payment process

Was ist der Unterschied zwischen Ratenzahlungen und „Jetzt kaufen, später bezahlen“ (BNPL)?

Ratenzahlungen ermöglichen es Kundinnen und Kunden, die Gesamtsumme für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch mehrere Zahlungen zu begleichen. Die Zahlungen werden beim Kauf geplant und beinhalten in der Regel eine erste Anzahlung. Diese Methode basiert auf der Prämisse des Zahlungsaufschubs, wodurch Kundinnen und Kunden Produkte oder Dienstleistungen sofort erwerben und gleichzeitig ihre Zahlung auf mehrere zukünftige Termine verteilen können.

Diese finanzielle Flexibilität steht auch im Mittelpunkt des Modells Jetzt kaufen, später bezahlen (BNPL), das eine Erweiterung des Ratenzahlungskonzepts ist, sich jedoch stärker auf den Aspekt des Zahlungsaufschubs stützt. BNPL beinhaltet in der Regel keine Vorabkosten und ist für die schnelle und einfache Integration in E-Commerce-Plattformen konzipiert. Im Laufe der Zeit erfüllen Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsverpflichtungen in im Voraus festgelegten, oft zinslosen Raten. Dies vereinfacht die Verwaltung der persönlichen Finanzen für Kundinnen und Kunden und ermöglicht es ihnen, Einkäufe ohne sofortige finanzielle Belastung zu tätigen.

BNPL ist besonders attraktiv für Kundinnen und Kunden, die Wert auf sofortige Erfüllung legen, aber auch preisbewusst sind. Und für Unternehmen kann die Aufnahme von BNPL als Zahlungsmethode ihre Reichweite erweitern, zusätzlich zur Steigerung der Umsatzvolumina und der Kundenbindung. Die Nutzung von BNPL in den USA stieg um 50 % zwischen 2021 und 2024. Der Schlüssel liegt in einer klaren Vereinbarung im Vorfeld und im Verzicht auf versteckte Gebühren, was den Wunsch von Kundinnen und Kunden nach Transparenz und Kontrolle bei ihrem finanziellen Engagement erfüllt.

Sowohl Ratenzahlungen als auch BNPL sind finanzielle Mechanismen und Strategien, die Unternehmen dabei helfen können, zu wachsen, neue Marktsegmente zu erschließen und die Kundenbindung durch flexible Finanzlösungen aufzubauen.

Wann sollten Unternehmen Ratenzahlungen anbieten?

Unternehmen sollten Ratenzahlungen in Betracht ziehen, wenn sie eine Übereinstimmung zwischen dem, was sie verkaufen, und dem Kaufverhalten ihrer Kundinnen und Kunden erkennen. Wenn Ihre Produkte oder Dienstleistungen sehr teuer sind – und die Kundinnen und Kunden sie nicht bequem auf einmal bezahlen können – können Ratenzahlungen den Zugang zu diesen Produkten erleichtern.

Die Entscheidung, Ratenzahlungsvereinbarungen als Zahlungsoption anzubieten, kann von mehreren Faktoren beeinflusst werden, darunter:

  • Geschäftsmodell und Preisstruktur: Für Unternehmen mit hochpreisigen Artikeln oder Dienstleistungen (wie Elektronik, Möbel oder Bildungskurse) können Ratenzahlungen diese zugänglicher machen, indem sie die unmittelbare finanzielle Belastung für die Kundin oder den Kunden verringern.

  • Kundenstamm: Wenn die Zielgruppe eines Unternehmens jüngere Bevölkerungsgruppen oder Personen mit geringerer Kaufkraft umfasst, können Ratenzahlungen deren finanziellen Gewohnheiten entsprechen, die oft Flexibilität bevorzugen.

  • E-Commerce und Online-Präsenz: Da der digitale Bezahlvorgang Ratenzahlungen, „Jetzt kaufen, später bezahlen“ oder beides integrieren kann – und so die Kundin oder den Kunden im Moment der Entscheidung abholt –, können Online-Unternehmen besonders von dieser Methode profitieren.

  • Wettbewerbsfähigkeit: In Branchen mit gesättigtem Markt und intensivem Wettbewerb kann das Anbieten von Ratenzahlungen ein Unternehmen differenzieren und einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, der die Entscheidung einer Kundin oder eines Kunden beeinflussen kann.

  • Abonnementdienste: Für Unternehmen, die mit Abonnementmodellen arbeiten, insbesondere wenn erhebliche Vorabkosten anfallen, kann die Ermöglichung von Ratenzahlungen für die anfängliche Anmeldegebühr die Einstiegsbarrieren senken und die Anzahl der Abonnements erhöhen.

  • Luxusgüter und -dienstleistungen: Unternehmen, die Premiumprodukte verkaufen, stellen oft fest, dass Ratenzahlungen ihren Kundenstamm über diejenigen hinaus erweitern können, die es sich leisten können, den vollen Preis zu zahlen, und so einen breiteren Markt erschließen.

Der ideale Zeitpunkt für die Einführung von Ratenzahlungen hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Produkteinführung: Bei der Einführung eines neuen, hochpreisigen Produkts können Ratenzahlungsoptionen Early Adopters anlocken, die interessiert sind, aber aufgrund der Kosten zögern könnten.

  • Marktexpansion: Wenn ein Unternehmen breitere Märkte erschließen möchte, insbesondere solche mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Hintergründen, können Ratenzahlungen ein entscheidender Faktor für Kundinnen und Kunden sein, die kurz vor einer Kaufentscheidung stehen.

  • Saisonale Spitzenzeiten: In Zeiten traditionell hoher Ausgaben, wie in der Weihnachtszeit, können Ratenzahlungen Kundinnen und Kunden ermutigen, größere Einkäufe zu tätigen, ohne die unmittelbare finanzielle Belastung zu spüren.

  • Verbrauchernachfrage: Achten Sie auf Verbrauchertrends. Ein Anstieg der Nachfrage nach Diensten für „Jetzt kaufen, später bezahlen“ weist darauf hin, dass Kundinnen und Kunden nach mehr Flexibilität bei der Verwaltung ihrer Ausgaben suchen. Wenn Ihre Mitbewerber „Jetzt kaufen, später bezahlen“ anbieten, ist es möglicherweise an der Zeit, dasselbe zu tun.

  • Umsatzstagnation oder -rückgang: Wenn ein Unternehmen eine Stagnation oder einen Rückgang der Umsätze feststellt, insbesondere bei höherpreisigen Artikeln, können Ratenzahlungen das Interesse neu entfachen und die Erschwinglichkeit für potenzielle Käuferinnen und Käufer erhöhen.

Das Anbieten von Ratenzahlungen zu einer Zeit, in der Kundinnen und Kunden aktiv nach Optionen für „Jetzt kaufen, später bezahlen“ suchen, kann sowohl die Kundenzufriedenheit als auch das Geschäftswachstum unterstützen. Wenn es für Ihr spezifisches Unternehmen jedoch nicht relevant ist – etwa, wenn Sie Kerzen für 5 € verkaufen –, dann ist es den damit verbundenen betrieblichen Aufwand wahrscheinlich nicht wert.

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Übersicht über beliebte Anbieter von Ratenzahlungen

Die Zahl der Anbieter von Ratenzahlungsdienstleistungen wächst und jeder von ihnen verfügt über unterschiedliche Funktionen, die verschiedene Aspekte der Kunden- und Geschäftserfahrung abdecken. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der führenden Unternehmen in diesem Bereich vor:

Klarna

Klarna bietet eine Reihe flexibler Zahlungsoptionen – von denen einige vom Standort abhängen –, darunter Sofortzahlung, Zahlung nach Lieferung und Ratenpläne. Das Modell ist so unkompliziert wie möglich gestaltet, mit einem Fokus auf eine reibungslose Nutzererfahrung. Für Kundinnen und Kunden liegt der Reiz von Klarna in der nutzerfreundlichen App und der Möglichkeit, die vollständige Zahlung ohne Zinsen oder Gebühren aufzuschieben, sofern sie die Zahlungsfristen einhalten. Unternehmen profitieren von Klarnas Attraktivität für eine Zielgruppe, die Wert auf transparente und überschaubare Zahlungsmethoden legt.

Afterpay/Clearpay

Afterpay – im Vereinigten Königreich auch als Clearpay bekannt – bietet die Möglichkeit, eine Transaktion in vier gleiche Raten aufzuteilen, die über sechs Wochen gezahlt werden, und verfügt (abhängig vom Standort) zudem über weitere längerfristige Finanzierungsoptionen. Der Dienst lockt Kundinnen und Kunden mit seinem zinslosen Ansatz, sofern die Zahlungen pünktlich erfolgen. Für Einzelhändler bietet Afterpay die Möglichkeit, Kundinnen und Kunden zu gewinnen, die bei größeren Einkäufen vielleicht zögern, indem eine Ratenzahlungslösung angeboten wird, die sich in ihren Lebensstil und ihre Ausgabengewohnheiten integriert.

Affirm

Affirm zeichnet sich durch längerfristige Finanzierungsoptionen aus, die von einem Monat bis zu drei Jahren reichen können. Die Zinssätze variieren je nach Bonität, Finanzierungsoption und Kaufbetrag, werden den Kundinnen und Kunden jedoch im Voraus klar mitgeteilt. Diese Transparenz, zusammen mit der Option auf längere Zahlungsfristen, macht Affirm für Kundinnen und Kunden attraktiv, die größere Einkäufe planen. Aus Unternehmenssicht kann Affirm dabei helfen, Verkäufe mit einem höheren durchschnittlichen Bestellwert abzuschließen, indem Kundinnen und Kunden ein flexibler und im Voraus festgelegter Zahlungsplan bereitgestellt wird.

Diese Dienste verändern die Art und Weise, wie Kundinnen und Kunden an Einkäufe herangehen, und schlagen eine Brücke zwischen Wunsch und Erschwinglichkeit. Wenn Unternehmen diese Dienste integrieren, bieten sie ihren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert, sichern sich mehr Verkäufe und verbessern das Einkaufserlebnis. Die Funktionen jedes Dienstes – von Zahlungsplänen bis hin zu Zinssätzen – sollten auf die Produkte und den Kundenstamm des Unternehmens abgestimmt werden, um die optimale Lösung zu finden.

So integrieren Sie Ratenzahlungen in Ihr Unternehmen

Die Integration von Ratenzahlungen in Ihre Geschäftsabläufe kann Ihren Service verbessern und die finanziellen Präferenzen von Kundinnen und Kunden unterstützen. So können Sie diese strukturiert hinzufügen:

  • Einen Dienstleister auswählen: Wählen Sie einen Zahlungsdienstleister, der zu Ihrer Unternehmensgröße, Ihrem Kundenstamm und Ihrer Produktpalette passt. Anbieter wie Stripe bieten umfassende Lösungen, die für verschiedene Geschäftsmodelle geeignet sind und Support für Ratenzahlungen beinhalten. Es ist wichtig, nach einem Anbieter mit einer unkomplizierten Application Programming Interface (API) und zuverlässigem Support zu suchen, um den Integrationsprozess zu erleichtern. Der Anbieter sollte auch für Ihre Kundinnen und Kunden ein einfaches Erlebnis schaffen, vom Bezahlvorgang bis zur letzten Ratenzahlung.
  • Technische Integration implementieren: Arbeiten Sie mit Ihrem IT-Team oder dem technischen Support des Dienstleisters zusammen, um die Option der Ratenzahlung in Ihr bestehendes Zahlungsgateway zu integrieren. Der Integrationsprozess umfasst die Einrichtung der Zahlungsmethode für Ratenzahlungen, die Aktualisierung der Oberfläche für den Bezahlvorgang, um diese Option aufzunehmen, und die Sicherstellung, dass Ihr Buchhaltungssystem Ratenzahlungen erfassen kann.

  • Mitarbeitende im neuen System schulen: Schulen Sie Ihr Team für die Verwaltung von Ratenzahlungsprozessen, einschließlich der Bearbeitung erster Kundenanfragen und des Umgangs mit verspäteten oder verpassten Zahlungen. Ein gut informiertes Team bietet Ihren Kundinnen und Kunden eine Ressource für Unterstützung, was wiederum zu besseren Erfahrungen für sie und zu einem erhöhten Vertrauen in Ihr Unternehmen führen kann.

  • Kundenkommunikation bereitstellen: Kommunizieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden klar über die neue Zahlungsoption und skizzieren Sie die Vorteile sowie die geltenden Konditionen. Transparenz ist wichtig; Ihre Kommunikation aus dem Marketing und dem Kundenservice sollte klar beschreiben, wie Ratenzahlungen funktionieren, welche Zinsen oder Gebühren anfallen und welche Arten von Zahlungsplänen Kundinnen und Kunden erwarten können.

  • Compliance und Sicherheit gewährleisten: Stellen Sie sicher, dass Ihr Ratenzahlungssystem den Finanzvorschriften entspricht und Kundendaten sicher behandelt werden. Die Einhaltung der Finanzvorschriften und die Aufrechterhaltung hoher Sicherheitsstandards für Kundendaten ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung – es ist auch ein wichtiger Weg, um Vertrauen bei Kundinnen und Kunden aufzubauen. Dieser Aspekt sollte im Integrationsprozess höchste Priorität haben.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, können Unternehmen Ratenzahlungen auf eine Art und Weise integrieren, die ihren Betrieb ergänzt, den Kundenbedürfnissen entspricht und die gesetzlichen Standards einhält.

Vor- und Nachteile von Ratenzahlungen

Für Unternehmen, die Ratenzahlungen in Erwägung ziehen, muss die Mischung aus verbesserter Zugänglichkeit für Kundinnen und Kunden sowie dem Potenzial für höhere Umsätze gegen die Notwendigkeit einer anspruchsvolleren Finanzverfolgung und eines Risikomanagements abgewogen werden. Eine sorgfältige Umsetzung – vielleicht beginnend mit einem Pilotprogramm oder einer Partnerschaft mit einem Drittanbieter – kann Erkenntnisse darüber liefern, wie Ratenzahlungen in Ihr bestehendes Geschäftsmodell passen könnten.

Wenn Sie Ihre Optionen abwägen, sollten Sie sich über einige mögliche Vorteile und Risiken im Klaren sein:

Vorteile

Nachteile

Höheres Verkaufsvolumen: Die Beseitigung der Kostenbarriere zieht Kundinnen und Kunden an, die sonst möglicherweise einen teuren Kauf abbrechen würden.

Komplexität in der Verwaltung: Das Anbieten von Raten bedeutet den Einstieg in ein kleines Finanzierungsgeschäft, was erfordert, dass Unternehmen mehrere Zahlungsströme nachverfolgen und robuste Buchhaltungssysteme unterhalten.

Breitere Marktreichweite: Ratenpläne sprechen Käuferinnen und Käufer mit begrenztem Budget und clevere Konsumentinnen und Konsumenten an, die es vorziehen, ihren monatlichen Cashflow zu steuern.

Ausfallrisiko: Nicht alle Kundinnen und Kunden werden ihre Zahlungen abschließen. Jeder Ausfall bedeutet einen direkten Verlust für den erwarteten Umsatz.

Verbesserter Cashflow für Kundinnen und Kunden: Das Aufteilen von Zahlungen ermöglicht es Kundinnen und Kunden, ihre Ausgaben an ihr Einkommen anzupassen, was hochwertige Käufe erreichbarer macht und potenziell eine langfristige Bindung aufbaut.

Verwaltungskosten: Die Einrichtung und Aufrechterhaltung der Ratenzahlungsinfrastruktur – von neuer Software bis hin zur Personalaufsicht – ist mit laufenden Kosten verbunden, die Umsatzsteigerungen aufheben können.

Best Practices für Ratenzahlungen für Unternehmen

Die Einbeziehung von Ratenzahlungsvereinbarungen in die Zahlungsoptionen eines Unternehmens erfordert eine sorgfältige Ausführung. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Best Practices, die sicherstellen, dass diese Vereinbarungen sowohl für die Kundin oder den Kunden als auch für das Unternehmen von Vorteil sind:

  • Transparenz bei den Konditionen: Alle Bedingungen des Ratenplans sollten im Voraus klar angegeben werden. Kundinnen und Kunden müssen den Zahlungsplan, eventuelle Zinsen oder Gebühren sowie die Folgen einer verspäteten oder verpassten Zahlung verstehen.

  • Intuitive Prozesse: Komplexe Vorgänge können von der Nutzung abhalten, daher ist es wichtig, den Prozess einfach zu halten.

  • Kundenservice: Bieten Sie exzellenten Support. Kundinnen und Kunden haben möglicherweise Fragen oder stoßen bei ihren Zahlungen auf Probleme, und schnelle, hilfreiche Antworten können ihr Erlebnis verbessern.

  • Flexible Zahlungsoptionen: Flexibilität kann ein Wettbewerbsvorteil sein. Das Anbieten von Ratenplanoptionen mit unterschiedlichen Häufigkeiten und Zinssätzen wird den verschiedenen Kundenbedürfnissen gerecht.

  • Robuste Infrastruktur: Das Unternehmen sollte sicherstellen, dass seine Systeme Ratenzahlungen abwickeln können. Dies bedeutet, die richtige Technologie zu integrieren, um Zahlungen im Laufe der Zeit zu verwalten und zu verfolgen, und die Mitarbeitenden für den Umgang mit ratenspezifischen Anfragen zu schulen.

  • Regulatorische Compliance: Es ist unerlässlich, alle finanziellen Vorschriften im Zusammenhang mit Krediten und Finanzierungen zu erfüllen. Dazu gehören faire Werbung, klare Konditionen und die Einhaltung der Datenschutzgesetze.

  • Prüfungen der finanziellen Gesundheit: Vor der Einführung von Ratenzahlungen sollte ein Unternehmen seine finanzielle Gesundheit bewerten, um sicherzustellen, dass es sich den verzögerten Umsatzstrom leisten kann.

Durch die Einhaltung dieser Best Practices können Unternehmen Ratenzahlungsvereinbarungen abschließen, die für beide Seiten vorteilhaft sind und zu höherem Umsatz und einer stärkeren Kundenbindung führen, ohne dabei die betriebliche Integrität und finanzielle Stabilität zu gefährden.

So kann Stripe Sie unterstützen

Stripe bietet eine umfassende Lösung für Unternehmen zur Integration von BNPL-Diensten. Im Folgenden erfahren Sie, wie Stripe Unternehmen bei diesem Ratenzahlungsmodell unterstützen kann:

  • Sofortige Zahlung an Unternehmen
    Mit den BNPL-Diensten von Stripe erhalten Unternehmen sofort die volle Zahlung und Kundinnen und Kunden können flexibel über einen längeren Zeitraum zahlen. Dies kann besonders für Einzelhändler von Vorteil sein, die hochwertige Artikel verkaufen, die ihre Kundinnen und Kunden möglicherweise nicht auf einmal bezahlen können, sowie für Einzelhändler, die günstigere Produkte anbieten und größere Mengen verkaufen möchten.

  • Checkout-Integration
    Das Kundenerlebnis beim Bezahlvorgang ist unkompliziert: Kundinnen und Kunden wählen die BNPL-Option, melden sich bei ihrem Konto beim Anbieter an, stimmen den Rückzahlungskonditionen zu und kehren dann zur Website des Unternehmens zurück, um die Transaktion abzuschließen​​.

  • Flexible Rückzahlungsoptionen
    Stripe unterstützt verschiedene BNPL-Anbieter wie Affirm, Afterpay/Clearpay, Klarna und Zip. Diese Dienste verfügen über mehrere Rückzahlungsstrukturen, einschließlich zinsloser Raten und der Möglichkeit einer längerfristigen Finanzierung – mit Optionen, die für eine Reihe von Kaufgrößen geeignet sind​​.

Durch die Integration von BNPL-Optionen hilft Stripe Unternehmen dabei, sich an die Präferenzen von Kundinnen und Kunden anzupassen, was potenziell die Conversion-Raten und die Kundenakquise steigert. Erfahren Sie mehr darüber, wie Stripe BNPL unterstützt.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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