Neun Möglichkeiten, Ihren monatlich wiederkehrenden Umsatz zu steigern

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Mit Stripe Billing haben Sie freie Hand bei Verwaltung und Abrechnung für Ihre Kundinnen und Kunden – von einfachen wiederkehrenden oder nutzungsbasierten Abrechnungen bis hin zu individuell verhandelten Verträgen.

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  1. Einführung
  2. Was ist monatlich wiederkehrender Umsatz (MRR)?
  3. So wird der MRR berechnet
  4. Neun Möglichkeiten zum Steigern des MRR
    1. 1. Optimieren und aktualisieren Sie Ihre Preis- und Abrechnungsmodelle.
    2. 2. Erleichtern und fördern Sie die Bewegung hin zu bevorzugten Preisplänen und Stufen.
    3. 3. Verbessern Sie Ihr Mahnwesen.
    4. 4. Aktualisieren Sie Ihren Produkt- und Abokatalog.
    5. 5. Bieten Sie Rabatte an – und bewerben Sie sie.
    6. 6. Erstellen Sie benutzerdefinierte Landingpages.
    7. 7. Erschließen Sie gehobene Marktsegmente.
    8. 8. Ermutigen Sie Nutzer/innen mit kostenlosen Plänen zum Wechsel zu kostenpflichtigen Alternativen.
    9. 9. Verfolgen Sie Ihre Leistung durch detaillierte Berichterstattung – und handeln Sie gemäß Ihren Analysen.
  5. So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Der monatlich wiederkehrende Umsatz (MRR) ist für jedes abobasierte Unternehmen von zentraler Bedeutung. Unabhängig davon, ob Sie ein Start-up oder ein reifes Unternehmen sind, steigert das Anwachsen des MRR Ihren Cashflow und verbessert die langfristige Stabilität.

Nachfolgend stellen wir Ihnen neun Möglichkeiten vor, wie SaaS-Unternehmen den monatlich wiederkehrenden Umsatz steigern können.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist monatlich wiederkehrender Umsatz (MRR)?
  • So wird der MRR berechnet
  • Neun Möglichkeiten zum Steigern des MRR
  • So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Was ist monatlich wiederkehrender Umsatz (MRR)?

Monatlich wiederkehrender Umsatz (MRR) ist der Umsatz, den ein Unternehmen voraussichtlich jeden Monat generieren wird. Der MRR ist eine wichtige Kennzahl für Unternehmen, die Abos und Mitgliedschaften verkaufen. Es gibt verschiedene Arten von MRR, darunter der neue MRR (durch neue Kundinnen und Kunden generierter Umsatz) und abwanderungsbedingte MRR-Verluste (durch Abokündigungen von Kundinnen und Kunden verlorener Umsatz). Neben anderen Kennzahlen wie Wachstumsrate, Kundenbindung und Abwanderung bietet der MRR Einblicke in den allgemeinen Zustand und die allgemeine Leistung des Unternehmens. Diese Informationen können für Entscheidungen in vielen Bereichen eines Unternehmens nützlich sein, beispielsweise für Umsatzziele und Finanzplanung.

So wird der MRR berechnet

Der MRR bezieht sich auf Umsatz, den ein Unternehmen voraussichtlich wiederholt generiert, häufig durch Kundenverträge bezüglich Abos und Mitgliedschaften. Um den MRR zu berechnen, müssen Sie zunächst Ihren durchschnittlichen Umsatz je Konto bestimmen (average revenue per account, ARPA). Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die unterschiedliche Mitgliedschaftsstufen oder Abos für unterschiedliche Nutzungsgrade oder Zugriffsstufen verkaufen.

Der ARPA wird mit der folgenden Formel berechnet:

Gesamtumsatz ÷ Gesamtzahl der Kundinnen und Kunden = ARPA

Der MRR wird mit der folgenden Formel berechnet:

Durchschnittlicher Umsatz pro Konto x Gesamtzahl der Kundinnen und Kunden pro Monat = MRR

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise Software-Abos verkauft und Sie 1.000 Kundinnen und Kunden haben, die alle 60 USD pro Monat zahlen, beträgt Ihr MRR 60.000 USD.

Neun Möglichkeiten zum Steigern des MRR

Nicht jede Methode zum Steigern des MRR macht für jedes SaaS-Unternehmen einen Unterschied. Diese neun einfachen Taktiken zeigen jedoch bei den meisten Abomodellen in den meisten Fällen Erfolg:

1. Optimieren und aktualisieren Sie Ihre Preis- und Abrechnungsmodelle.

Das Unterstützen einer breiten Palette von Preismodellen hält Ihr Unternehmen agil, wenn es wächst. Durch eine flexible Abrechnungslogik mit Stripe können Sie neue Preisstrukturen testen, Ihren Umsatz steigern und neue Umsatzquellen erschließen, indem Sie schnell neue Produkte und Dienstleistungen einführen.

Hier die wichtigsten Preismodelle:

Weitere Informationen zum Entwickeln einer Abointegration finden Sie in diesem Leitfaden.

Wenn Sie Ihre Preismodelle aktualisieren, kann aus folgenden Gründen eine Preiserhöhung für Ihre Produkte und Dienstleistungen erforderlich sein:

  • Materialkosten sind seit Ihrer letzten Preisänderung gestiegen
  • Personalkosten sind gestiegen (oder müssen steigen)
  • Vergleichbare Angebote auf dem Markt sind teurer
  • Sie strukturieren Ihr Preismodell neu, um bestimmte Abostufen, Produkte oder Dienstleistungen Ihren Unternehmenszielen entsprechend hervorzuheben

Bei Bedarf eine strategische Preisanpassung durchzuführen, ist Bestandteil jeder Wachstumsstrategie. Wenn Sie regelmäßig Ihre übergeordneten Unternehmensziele prüfen und entscheiden, worauf Sie Ihre Energie und Ressourcen konzentrieren möchten, sollten Sie auch Ihre Preise überprüfen und sinnvolle Anpassungen vornehmen.

2. Erleichtern und fördern Sie die Bewegung hin zu bevorzugten Preisplänen und Stufen.

Wenn Sie dynamischere Preis- und Abrechnungsoptionen entwickeln, sollten Ihre Kundinnen und Kunden problemlos zwischen verschiedenen Stufen wechseln können – insbesondere wenn es um ein Upgrade oder den Wechsel von einer Stufe geht, die Sie auslaufen lassen möchten. Die Strukturierung Ihrer Abostufen sollte direkt auf eine upselling-orientierte Strategie ausgerichtet sein. Die Verteilung von Funktionen, Vorteilen und Zugriff auf die einzelnen Stufen sollte Nutzerinnen und Nutzern Anreize für Upgrades geben.

Mit Stripe lassen sich diese Aktionen für Ihre Kundinnen und Kunden über das Kundenportal aktivieren. Im Kundenportal können Ihre Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsdetails, Rechnungen und Abos zentral verwalten. Sie können auch Links zum Kundenportal in Upselling- oder Cross-Selling-Kampagnen einbinden, um den direkten Wechsel zu Ihren neuen Abrechnungs- oder Aboplänen zu erleichtern.

3. Verbessern Sie Ihr Mahnwesen.

Das Mahnwesen ist Ihre Kundenkommunikation zum Einziehen überfälliger Salden vor der Kündigung von Konten. Wie gut oder schlecht Ihr Unternehmen diese Aufgabe angeht, kann sich enorm auf Abwanderung und MRR auswirken. Wenn Sie durch regelmäßige Interaktion stärkere Beziehungen zu Ihren Kundinnen und Kunden aufbauen, kann das die Abwanderung und den Bedarf an Mahnprozessen reduzieren.

Stripe Billing bietet Unternehmen Tools für das Mahnwesen, mit denen Unternehmen (im Schnitt) 38 % ihrer fehlgeschlagenen wiederkehrenden Zahlungen sichern konnten. Dazu gehören Smart Retries, die in der Regel 11 % mehr Umsatz erzielen als die Wiederholung fehlgeschlagener Zahlungen nach einem festgelegten Zeitplan.

4. Aktualisieren Sie Ihren Produkt- und Abokatalog.

Wie Kundinnen und Kunden mit Ihrem Katalog von Abonnementoptionen interagieren, kann sich erheblich auf Ihren Umsatz auswirken. Ihr digitaler Shop sollte klar und intuitiv sein und über strategisch angeordnete Kundenpfade verfügen, die Nutzer/innen binden und zum Kauf führen.

Untersuchen Sie Ihre Engagement-Kennzahlen und identifizieren Sie Momente, in denen Nutzer/innen häufig aus dem Konversionstrichter austreten. Wo verlieren Sie potenzielle Kundinnen und Kunden? Was können Sie dementsprechend auf Ihrer Website ändern, um die Konversionsrate zu steigern?

Betrachten Sie ebenso genau, wie weniger beliebte Produkte oder Mitgliedschaftsoptionen online präsentiert werden. Spiegelt ihre fehlende Beliebtheit das Desinteresse der Kundinnen und Kunden wider oder sollten Sie überdenken, wie Sie diese Optionen positionieren und vermarkten?

5. Bieten Sie Rabatte an – und bewerben Sie sie.

Aktionspreise sind eine großartige Möglichkeit zur Umsatzsteigerung und können auf viele unterschiedliche Arten strukturiert sein. Wenn Sie im Blick haben, wie Ihr Umsatz in bestimmten Zeiträumen des Jahres steigt oder fällt, können Sie Rabatte strategisch einsetzen. Wenn Sie wissen, welche Marktsegmente bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bevorzugen – saisonal oder allgemein –, können Sie Werbeaktionen gezielt durchführen, um umsatzarme Phasen zu fördern oder starke noch stärker zu machen.

Mit Stripe Billing können Sie auf Ihre Abos Rabatte anwenden und mit Gutscheinen Aktionscodes für Ihre Kundinnen und Kunden erzeugen.

6. Erstellen Sie benutzerdefinierte Landingpages.

Content-Marketing ist für die meisten Unternehmen eine starke Umsatzquelle. Je nach Branche und den wichtigsten Zielgruppensegmenten zeigen bestimmte Inhaltsformate eine größere Wirkung als andere.

Benutzerdefinierte Landingpages, die unterschiedliche Wertversprechen, Anwendungsszenarien oder Funktionen präsentieren, erfassen unterschiedliche Traffic-Ströme und funktionieren daher für die meisten Unternehmen gleichbleibend gut. Darüber hinaus bieten sie noch weitere Vorteile:

  • Sie müssen keine Wahl treffen: Durch mehrere einzigartige Landingpages umgehen Sie die schwierige Entscheidung, welche Wertversprechen Sie auf Ihrer Website priorisieren sollten.

  • Bessere Erkenntnisse über die Kundschaft: erfahren, welche Funktionen und Botschaften bei unterschiedlichen Zielgruppen besonders gut ankommen. Benutzerdefinierte Landingpages und die dazugehörigen Marketing- und Werbemaßnahmen generieren messbare Leistungskennzahlen, die Ihrem Team klare Einblicke geben. Mithilfe dieser Einblicke können Sie bestimmen, welche Botschaften und Funktionen Zielgruppen zum Handeln verleiten – und welche es nicht tun.

7. Erschließen Sie gehobene Marktsegmente.

Wenn Ihr Unternehmen andere kleine Unternehmen oder Einzelpersonen bedient und Sie Ihren MRR steigern möchten, sollten Sie sich vergegenwärtigen, wie ein Angebot für Enterprise-Kunden aussehen könnte.

Sogar Produkte und Dienstleistungen, die keine offensichtliche Wahl für gehobene Marktsegmente sind, können ungeahntes Potenzial haben. Wenn Ihr Hauptprodukt beispielsweise eine an Einzelpersonen gerichtete App für psychisches Wohlbefinden ist, könnten sich Versuche mit einer Whitelabel-Version lohnen, die Enterprise-Kunden als Mitarbeiterleistung anbieten können.

8. Ermutigen Sie Nutzer/innen mit kostenlosen Plänen zum Wechsel zu kostenpflichtigen Alternativen.

Eine größere Kundenbasis führt zu höherem MMR. Kostenlose Abopläne können ein sehr effektiver Weg sein, neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Unabhängig davon, wie Sie kostenlose Abos oder Testzeiträume strukturieren, sollten Sie sie als Anreiz betrachten, der nicht zahlende Nutzer/innen in zahlende Kundinnen und Kunden verwandelt.

9. Verfolgen Sie Ihre Leistung durch detaillierte Berichterstattung – und handeln Sie gemäß Ihren Analysen.

Die besten Abomodelle sind nuanciert und flexibel, damit sie für einen möglichst großen Anteil Ihres Marktes relevant sind. Doch ein gut konzipiertes Abomodell bedeutet häufig mehr Komplexität. Daher sind detaillierte Leistungsverfolgung und Berichterstattung entscheidend, um umsetzbare Einblicke in Erfolge und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu erhalten. Diese Leistungskennzahlen können auch dabei helfen, Marketingkampagnen, Upselling-Strategien und benutzerdefinierte Landingpages zu personalisieren.

So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Mit Stripe Billing können SaaS-Unternehmen in Deutschland Kundinnen und Kunden ganz nach Ihren Wünschen abrechnen und verwalten – von einfachen wiederkehrende Abrechnungen bis hin zu nutzungsbasierten Abrechnungen und individuell verhandelten Verträgen. Akzeptieren Sie innerhalb weniger Minuten weltweit wiederkehrende Zahlungen, ganz ohne Programmieraufwand. Oder entwickeln Sie mithilfe einer Schnittstelle benutzerspezifische Lösungen.

Stripe Billing unterstützt Sie unter anderem in den folgenden Bereichen:

  • Angebot flexibler Preise: Reagieren Sie mit flexiblen Preismodellen, wie nutzungsbasierten oder gestaffelten Preisen, Pauschalgebühren plus Mehrverbrauch und weiteren Angeboten schneller auf die Nutzernachfrage. Die Unterstützung für Gutscheine, kostenlose Testangebote, anteilmäßige Verrechnungen und Add-ons ist integriert.

  • Globale Expansion: Steigern Sie die Konversionsrate, indem Sie die bevorzugten Zahlungsmethoden Ihrer Kundinnen und Kunden anbieten. Stripe unterstützt mehr als 125 lokale Zahlungsmethoden und über 130 Währungen.

  • Umsatzsteigerung und Verringerung der Abwanderung: Erhöhen Sie Ihre Umsatzsicherung und reduzieren Sie unfreiwillige Abwanderungen durch Smart Retries und automatisierte Workflows für Zahlungserinnerungen und -einzüge. Mit den Tools zur Umsatzrückgewinnung von Stripe konnten Nutzer/innen im Jahr 2024 über 6,5 Milliarden USD an Umsatz zurückgewinnen.

  • Effizienzsteigerung: Nutzen Sie die modularen Werkzeuge von Stripe für Steuern, Umsatzberichte und Daten, um mehrere Umsatzsysteme in einem einzigen System zu konsolidieren. Profitieren Sie von der einfachen Integration der Software von Drittanbietern.

Erfahren Sie mehr über Stripe Billing oder starten Sie noch heute.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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