How to write a positioning statement for your startup

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  1. Einführung
  2. Wichtige Komponenten einer Positionierungsaussage
  3. Darum sind Positionierungsaussagen für Start-ups wichtig
  4. How to write a positioning statement
    1. Identify your startup’s value proposition
    2. Define your startup’s core differentiation
    3. Think about your target audience
    4. Test and refine your positioning statement
    5. Revise periodically, as needed
  5. Best Practices für das Formulieren einer Positionierungsaussage für ein Start-up
  6. Fallstricke, die beim Verfassen einer Positionierungsaussage zu vermeiden sind
  7. Wie Sie Ihre Positionierungsaussage in Ihrer Marketingstrategie umsetzen

In einer Positionierungsaussage werden ein Produkt oder eine Dienstleistung sowie ihr Zielmarkt prägnant beschrieben und es wird deutlich gemacht, wie das Produkt oder die Dienstleistung ein bestimmtes Problem besser löst als die Angebote der Konkurrenz. Die Positionierungsaussage dient als Leitfaden für die Marketing- und Kommunikationsstrategie und beschreibt, wie ein Unternehmen sein Produkt oder seine Dienstleistung auf dem Markt präsentieren wird.

Nehmen Sie zum Beispiel die Dating-App Bumble. Die Positionierungsstrategie von Bumble, die das weibliche Empowerment in den Vordergrund stellt und Frauen den ersten Schritt machen lässt, hebt Bumble von anderen Dating-Apps ab. Diese Positionierung verhalf dem Unternehmen zu einer Marktkapitalisierung von 1,77 Mrd. Dollar im Jahr 2024.

Bei Start-ups in der Frühphase hat die Positionierungsaussage Einfluss auf das Branding, das Marketing und die Produktstrategien. Neben dem Leitbild eines Start-ups dient die Positionierungsaussage dem gesamten Unternehmen als grundlegende Orientierung.

Die Ausarbeitung einer Positionierungsaussage erfordert eine Mischung aus analytischem Denken und kreativer Einsicht. Es geht dabei um die Kenntnis des Marktes, des Produkts und der Kundschaft, um dann diese Erkenntnisse in einer Aussage zusammenzufassen, die das Wesentliche des Produktplatzes im Markt erfasst. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie eine wirksame Positionierungsaussage formulieren.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Wichtige Komponenten einer Positionierungsaussage
  • Darum sind Positionierungsaussagen für Start-ups wichtig
  • So verfassen Sie eine Positionierungsaussage
  • Best Practices für das Formulieren einer Positionierungsaussage für ein Start-up
  • Fallstricke, die beim Verfassen einer Positionierungsaussage zu vermeiden sind
  • Wie Sie Ihre Positionierungsaussage in Ihrer Marketingstrategie umsetzen

Wichtige Komponenten einer Positionierungsaussage

Das Verfassen einer aussagekräftigen Positionierungsaussage beginnt mit der Ermittlung der wichtigsten Elemente, die darin enthalten sein sollten. In der Regel legen Unternehmen Wert auf die folgenden Komponenten:

  • Zielmarkt: Es handelt sich hierbei um die Gruppe von Kunden/Kundinnen, auf die das Produkt oder die Dienstleistung ausgerichtet ist. Hierzu ist eine umfassende Kenntnis der demografischen und psychografischen Daten sowie des Verhaltens des Zielmarktes erforderlich. So wird sichergestellt, dass die Positionierungsaussage bei der richtigen Zielgruppe Anklang findet und die Bedürfnisse, Wünsche oder Probleme dieser Kunden/Kundinnen anspricht.

  • Marktdefinition: Dieser Aspekt definiert den Bereich, in dem das Produkt oder die Dienstleistung mit anderen konkurriert. Dazu gehört eine gründliche Kenntnis der Branche und der Nische, in der das betreffende Produkt oder die Dienstleistung angeboten wird. Auf diese Weise lässt sich das Produkt von der breiten Branchenkonkurrenz abgrenzen und die direkte Konkurrenz innerhalb der Nische identifizieren.

  • Einzigartiges Wertversprechen: Oft auch als Markenversprechen bezeichnet, stellt dies den Kernnutzen dar, den das Produkt zu liefern verspricht, und beschreibt, was das Produkt für den Zielmarkt wertvoll macht. Dieses Versprechen muss für die Zielgruppe überzeugend sein und sich vom Angebot der Konkurrenz unterscheiden.

  • Gründe für die Akzeptanz: Hiermit begründet ein Unternehmen sein Markenversprechen und formuliert Aspekte, die seine zentralen Aussagen unterstützen. Dazu können neue Technologien, Kundenaussagen oder Forschungsergebnisse gehören. Diese Art von Nachweisen schafft Vertrauen im Zielmarkt hinsichtlich der Versprechungen des Produkts.

  • Emotionaler Nutzen: Diese oft übersehene Komponente beschreibt das Gefühl, das die Kundin oder der Kunde bei der Nutzung des Produkts oder der Dienstleistung empfindet, sei es ein Gefühl von Zugehörigkeit, Sicherheit oder Innovation. Diese emotionale Verbindung kann ein starkes Unterscheidungsmerkmal auf dem Markt sein.

  • Unterscheidung gegenüber dem Wettbewerb: Hier wird beschrieben, wie sich das Produkt oder die Dienstleistung von der Konkurrenz abhebt und diese übertrifft. Stellen Sie fest, was Ihr Produkt von anderen unterscheidet und warum dieser Unterschied für den Zielmarkt wichtig ist. Diese Komponente dient dazu, die Stärken des Produkts gegenüber den Schwächen der Wettbewerber hervorzuheben.

Darum sind Positionierungsaussagen für Start-ups wichtig

Positionierungsaussagen sind besonders wichtig für Start-ups, die in einen gesättigten Markt eintreten. Eine gut definierte Positionierungsaussage kann das Wachstum beschleunigen. Im Folgenden erfahren Sie, warum dies so ist:

  • Klare Zielsetzung: Start-ups haben in der Regel innovative Ideen, aber oft Schwierigkeiten, diese klar zu formulieren. Mithilfe einer Positionierungsaussage können sie den Kern des Produkts oder der Dienstleistung des Unternehmens in einer prägnanten Botschaft zusammenfassen. Diese Klarheit ist wichtig für das Marketing und die interne Ausrichtung.

  • Fokussierte Marketingstrategie Start-ups können es sich nicht leisten, Zeit und Geld für nicht zielgerechte Marketingmaßnahmen zu verschwenden. Eine Positionierungsaussage gibt die Richtung für die Marketingstrategie eines Unternehmens vor und stellt sicher, dass die richtige Botschaft an die richtige Zielgruppe kommuniziert wird. So können Sie die Wirkung jedes für Marketingzwecke ausgegebenen Euros maximieren.

  • Marktdifferenzierung: Der Markt ist häufig übersät mit etablierten Akteuren und Konkurrenten. Eine Positionierungsaussage erleichtert es einem Start-up, seine Nische zu finden, indem es klar definiert, was es von anderen unterscheidet. Dieser Unterschied kann für Aufmerksamkeit sorgen und für die Kunden/Kundinnen ausschlaggebend sein.

  • Aufbau einer starken Marke: Der Aufbau einer Marke beginnt mit einer effektiven Positionierung. Für Start-ups kann die frühe Etablierung einer starken Marke ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein. Mithilfe einer Positionierungsaussage können Sie eine Marke entwickeln, die bei Ihrer Zielgruppe Anklang findet und an allen Kontaktpunkten einheitlich wahrgenommen wird.

  • Kapitalbeschaffung: Investoren/Investorinnen wollen sehen, dass ein Start-up über eine überzeugende Vision und einen Plan verfügt, um Marktanteile zu gewinnen. Eine gut ausgearbeitete Positionierungsaussage zeigt den Investorinnen und Investoren, dass das Start-up seinen Markt, seine Kundschaft und seine Konkurrenz kennt und einen Plan für den Erfolg besitzt.

  • Steuerung der Produktentwicklung: Start-ups entwickeln sich oft schnell weiter. Eine Positionierungsaussage kann das Unternehmen bei Veränderungen leiten und dabei helfen, die Produktentwicklung auf die Marktanforderungen und die Gesamtvision abzustimmen.

  • Aufbau einer Kundenbindung: Der Aufbau eines treuen Kundenstamms in der Frühphase eines Start-ups ist sehr wichtig. Mit einer guten Positionierungsaussage können sich Start-ups auf einer tiefergehenden Ebene mit ihren Kundinnen und Kunden verbinden – über das Produkt sowie über gemeinsame Werte und emotionale Bindungen.

How to write a positioning statement

A lot of preparatory work is involved in crafting a positioning statement before the writing begins. Here is a step-by-step guide to writing a positioning statement, including key factors to consider:

Identify your startup’s value proposition

Knowing your startup’s value proposition is the first and perhaps most important step in writing a positioning statement. You need to identify what your product or service brings to the market and how it solves a problem or meets a need better than any alternative. Here’s how to identify your value proposition:

  • Identify the problem you’re solving: Start by defining the problem your startup’s product or service solves. It’s important to be specific. The more precisely you can define the problem, the better you’ll be able to describe your solution.

  • Determine your solution’s key benefits: Next, outline the benefits of your solution. What does your product or service do that no other business does? Frame those benefits in terms of how they make your customers’ lives easier, better, or more enjoyable.

  • Quantify the benefits: Whenever possible, use data to quantify the benefits of your solution. Those could include efficiency gains, cost savings, time saved, or any other measurable impact. Quantifying benefits can make your value proposition more tangible and compelling.

  • Lean into the emotional appeal: Consider how to use the emotional appeal of your product or service. Does it bring peace of mind, joy, or a sense of belonging? Sometimes, the emotional benefits are as important as the practical ones.

  • Compare with alternatives: To further refine your value proposition, compare your solution with alternatives in the market. This comparison will help you better appreciate what sets your product or service apart.

  • Articulate the value proposition clearly: Once you’ve gathered this information, it’s time to write a straightforward, articulate value proposition statement. This statement should be easy to read and free of jargon. It should succinctly communicate why your solution is the best choice for the problem you’ve identified.

Define your startup’s core differentiation

Your value proposition is the foundation of your positioning statement, and your differentiation is how your business provides this value in a way that competitors don’t. This step is key for creating a positioning statement that resonates with your target audience.

  • Dissect the competitive landscape: Analyze your competitors to understand how they engage with customers, deliver messaging, and position themselves. This will help you identify gaps in the market that your startup can fill.

  • Unique features and innovations: What underlying technologies or methodologies set your product apart? If you’re using artificial intelligence (AI), for example, how does your use of this technology differ from others? Go beyond the “what” and highlight the “how” and “why” of your features.

  • Redefine the customer experience: Differentiation in today’s market isn’t just about a superior product; it’s about reimagining the customer experience. How does your startup transform a transaction into an experience? Consider the entire lifecycle—from discovery to advocacy—and create memorable moments for customers.

  • Your team’s individual edge: Often, startups are differentiated by the collective expertise and vision of their team. Highlighting your team’s skills, experiences, and perspectives can be a compelling part of your narrative. Investors and customers are attracted to teams with a blend of expertise and a shared vision.

  • Mission and values as differentiators: In a world where many products blend into one another, a strong, authentic mission can help you stand out. It’s not just about what you do; it’s about why you do it. If your startup is driven by a mission that transcends profit—be it sustainability, social impact, or innovation for the greater good—it can attract like-minded customers and partners.

A deep knowledge of your startup’s core differentiation requires an honest look at your business ethos. Determine what you provide and why it matters to your customers.

Think about your target audience

Understand who your customers are, what they need, and how they behave. It’s important to be thorough and precise during this analysis, to resonate with the people you want to reach. Here’s how to do it:

  • Demographic and psychographic analysis: Start by gathering detailed information about your audience’s demographics (age, gender, location, income level, etc.) and psychographics (interests, values, lifestyle, etc.). This data will describe who is in your audience and what matters to them.

  • Customer needs and challenges: Understand the needs, challenges, or other issues your audience faces. What is your audience struggling with, and how does your product address those issues? The more accurately you can define that, the more relevant your positioning will be.

  • Customer behavior and preferences: Examine how your target audience behaves, especially in relation to products or services such as yours. What are your customers’ buying habits? What do they value in a customer experience? Those nuances help tailor your positioning to fit their preferences.

  • Engagement channels: Identify where your audience members spend their time, online and offline. What social media platforms do they use? What kind of content do they consume? Then you can determine which channels are best for engaging with them.

  • Feedback loops: Establish mechanisms to gather ongoing feedback from your audience. Surveys, customer interviews, and social media engagement can provide valuable insight into what your audience thinks and feels.

  • Competitor audience analysis: Look at how your competitors engage with their audiences. What are they doing right? Are there gaps you could fill? Sometimes, your positioning can be informed by where competitors are falling short in addressing customer needs.

Test and refine your positioning statement

Once you’ve drafted a version of your positioning statement you feel confident in, then it’s time to test it. Writing a positioning statement requires quite a bit of deep focus that can make it easy to lose perspective. Testing and refining your positioning statement is important to make sure your statement accurately resonates with your target audience. Here’s how to do it:

  • Create variations: Draft multiple versions of your positioning statement. Each version should slightly vary in focus, language, or emphasis, giving you a range of options to test.

  • Gather a diverse feedback group: Assemble a group representing a cross-section of your target audience, along with team members and possibly industry experts. Diversity in this group will result in a broad range of insights.

  • Employ A/B testing: Use A/B testing to evaluate the versions of your positioning statement. You can do this through online surveys, email campaigns, or social media posts. Track engagement metrics to see which version resonates the most.

  • Conduct focus groups and interviews: In-depth focus groups and one-on-one interviews can provide qualitative insights. Those discussions can reveal emotional and psychological reactions quantitative data might miss.

  • Improve based on feedback: Use the feedback to refine your positioning statement. This might involve revising the language, emphasizing different aspects, or rethinking parts of your value proposition or differentiation.

  • Test market response: If feasible, use your refined positioning statement in a small-scale marketing campaign. Monitor the market’s reaction to gauge the effectiveness of your statement in a real-world setting.

Most startups don’t get their positioning statement right on the first try. It’s an iterative cycle that hones your positioning statement so it captures the core of your startup and resonates with your audience and internal team.

Revise periodically, as needed

You should periodically revisit your positioning statement and decide whether it needs to be revised—but it’s also important to not revise it too often. Frequent changes can confuse your audience and dilute your brand message, while infrequent updates might leave your positioning out of sync with the market. Here’s how to get the balance right:

  • Set a review schedule: Establish a regular schedule for reviewing your positioning statement. This can be annually or biannually, aligning with your planning cycle. Consistent reviews ensure your positioning remains relevant as your startup evolves.

  • Monitor market changes: Monitor market trends, emerging technologies, and shifts in customer behavior. If substantial changes occur in your industry, you might need to review your positioning statement outside the regular schedule.

  • Assess business growth and evolution: As your startup grows, your products, services, or target audience might evolve. Reflect those changes in your positioning statement to accurately represent your current business.

  • Avoid frequent overhauls: Though it’s important to stay relevant, avoid constant overhauls of your positioning statement. Frequent changes can create brand inconsistency and customer confusion. Subtle tweaks are often more effective than major shifts.

  • Involve key stakeholders: When revising your positioning statement, involve key stakeholders in the process. This includes leadership, marketing, sales, and customer representatives. Their insights can provide a holistic view of what needs to be changed.

  • Communicate changes clearly: If you make changes to your positioning statement, communicate them effectively to your team and stakeholders. Everyone should be aligned on how the startup is positioned in the market.

Best Practices für das Formulieren einer Positionierungsaussage für ein Start-up

Denken Sie beim Verfassen Ihrer Positionierungsaussage an Best Practices, die Sie anwenden können, um die Wirksamkeit der Aussage zu gewährleisten:

  • Prägnanz und Klarheit: Eine Positionierungsaussage muss leicht verständlich sein – jedes Wort zählt. Vermeiden Sie Fachjargon und komplexe Sprache. Ihre Aussage muss für jeden leicht verständlich sein: von Brancheninsiderinnen und -insidern bis hin zu potenziellen Kunden/Kundinnen.

  • Heben Sie die Wirkung in der Praxis hervor: Konzentrieren Sie sich auf die konkreten Auswirkungen, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung auf das Leben oder das Geschäft Ihrer Kunden/Kundinnen hat. Halten Sie sich nicht mit Funktionen oder technischen Spezifikationen auf, sondern machen Sie deutlich, wie Sie echte Probleme lösen oder Situationen verbessern.

  • Halten Sie sich an die Geschäftsstrategie: Ihre Positionierungsaussage muss eng mit Ihrer allgemeinen Geschäftsstrategie übereinstimmen. Sie spiegelt Ihre langfristige Vision und Ihre Ziele wider. Stellen Sie also sicher, dass sie Ihren Kurs unterstützt und untermauert.

  • Seien Sie authentisch und glaubwürdig: Authentizität schafft Vertrauen. Ihre Positionierungsaussage ist ein Spiegelbild des eigentlichen Charakters und der Fähigkeiten Ihres Start-ups. Übertriebene Versprechungen oder falsche Darstellungen können die Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.

  • Profilieren Sie sich mit einer Geschichte: Menschen verbinden sich mit Geschichten. Wenn Ihr Start-up eine interessante Gründungsgeschichte besitzt, können Sie diese in Ihre Positionierung einbauen. Sie macht Ihre Marke menschlich und kann ein starkes Unterscheidungsmerkmal sein.

  • Nutzen Sie Kundeneinblicke: Lassen Sie in Ihre Positionierung Erkenntnisse aus Kundenfeedback und -verhalten einfließen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Positionierung den tatsächlichen Bedürfnissen und Vorlieben Ihrer Kundschaft entspricht.

  • Visuelle und verbale Synergie: Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Positionierungsaussage in Worten und den visuellen Elementen Ihrer Marke widerspiegelt. Ihre Aussage muss mit Ihrem visuellen Erscheinungsbild übereinstimmen.

  • Bereiten Sie sich auf die Entwicklung vor: Berücksichtigen Sie, dass sich Ihre Positionierung ändern kann, wenn Ihr Start-up wächst und sich der Markt verändert. Gestalten Sie Ihre Positionierungsstrategie flexibel, um sie bei Bedarf anzupassen und zu verbessern.

  • Testen und validieren Sie intern: Bevor Sie an die Öffentlichkeit gehen, testen Sie Ihre Positionierungsaussage intern. Es ist wichtig, Ihr Team um Feedback zu bitten und sicherzustellen, dass die Aussage mit der Vision der Mitarbeiter/innen für das Start-up übereinstimmt.

  • Verwenden Sie alle Kanäle: Sobald Sie Ihre Positionierungsaussage festgelegt haben, gilt sie für alle Aspekte Ihrer Kommunikation – von Ihrer Website über Social Media bis hin zu Pitch Decks und Werbung. Eine einheitliche Darstellung über alle Kanäle hinweg stärkt Ihre Positionierung.

Fallstricke, die beim Verfassen einer Positionierungsaussage zu vermeiden sind

Wenn Sie eine Positionierungsaussage für Ihr Start-up verfassen, können bestimmte Fallstricke die Effektivität und Klarheit der Aussage untergraben. Wer sich dieser häufigen Fehler bewusst ist, kann sicherstellen, dass seine Positionierungsaussage überzeugend und gut ausgearbeitet ist:

  • Ungenauigkeit und übermäßige Verallgemeinerung: Vermeiden Sie Aussagen, die zu weit gefasst oder vage sind. Ihre Positionierung muss so spezifisch wie möglich sein, um zu beschreiben, was Ihr Start-up von anderen unterscheidet. Allgemeine Aussagen, die auf jedes Unternehmen in Ihrer Branche zutreffen könnten, helfen Ihnen nicht, sich abzuheben.

  • Zu große Versprechungen: Es ist verlockend, große Versprechungen zu machen, um Aufmerksamkeit zu erregen, aber zu große Versprechungen können sich negativ auswirken. Ihre Positionierung sollte ehrgeizig, aber trotzdem realisierbar sein. Übertriebene Versprechungen können zu unerfüllten Erwartungen führen und das Vertrauen in Ihre Marke untergraben.

  • Nichtbeachtung der Konkurrenz: Wenn Sie nicht berücksichtigen, was Ihre Mitbewerber leisten, kann dies zu einer Positionierungsaussage führen, die nicht differenziert genug ist. Um Ihren Platz auf dem Markt zu sichern, müssen Sie wissen, was Ihre Konkurrenz macht.

  • Unterschätzung der Wirkung von Sprache: Die Worte, die Sie wählen, sind wichtig. Fachjargon, Buzzwords oder eine zu komplexe Ausdrucksweise können Ihr Publikum abschrecken. Die Formulierungen müssen verständlich und ansprechend sein und bei Ihrer potenziellen Kundschaft gut ankommen.

  • Fehlende Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie: Ihre Positionierungsaussage sollte mit Ihrer allgemeinen Geschäftsstrategie im Einklang stehen. Eine fehlende Verbindung zwischen diesen beiden kann zu gemischten Botschaften und Missverständnissen führen, sowohl intern als auch extern.

  • Vernachlässigung der emotionalen Bindung: Auch wenn es wichtig ist, praktisch zu sein und sich auf den Wert zu konzentrieren, den Ihr Start-up bietet, kann es ein Fehler sein, den emotionalen Aspekt Ihrer Positionierung zu vernachlässigen. Menschen gehen mit Marken eine emotionale Verbindung ein, daher sollte Ihre Aussage auch Gefühle hervorrufen und nicht nur Fakten vermitteln.

  • Mangelnde Flexibilität gegenüber Veränderungen: Der Markt und Ihr Start-up werden sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Eine zu starre und nicht entwicklungsfähige Positionierungsaussage wird möglicherweise irrelevant. Sie sollte Raum für Anpassungen bieten.

  • Keine Tests und Überarbeitungen: Wenn Sie Ihre Positionierungsaussage nicht mit Ihrer Zielgruppe testen, haben Sie eine Chance verpasst. Das Einholen von Feedback und die Anpassung Ihrer Aussage auf der Grundlage dieses Inputs ist für ihre Wirksamkeit entscheidend.

  • Inkonsistenz zwischen den Kanälen: Sobald Sie Ihre Positionierungsaussage festgelegt haben, muss sie in allen Marketing- und Kommunikationskanälen konsistent wiedergegeben werden. Inkonsistente Botschaften können zu einem fragmentierten Markenimage führen.

  • Vernachlässigung der internen Akzeptanz: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Team die Positionierungsaussage voll und ganz zu schätzen weiß und unterstützt. Ihre Mitarbeiter/innen sind Ihre Markenbotschafter/innen und ihre Zustimmung zu dieser Aussage ist wichtig für eine konsistente, authentische Darstellung Ihrer Marke.

Wie Sie Ihre Positionierungsaussage in Ihrer Marketingstrategie umsetzen

Mitunter beschäftigen sich Unternehmen monatelang mit ihrer Positionierungsaussage, bringen sie auf ein Niveau, das ihnen gefällt, und legen sie dann einfach in einen Ordner und rühren sie nie wieder an. Positionierungsaussagen nützen nicht viel, wenn sie innerhalb des Unternehmens nicht verwendet werden. Die Implementierung Ihrer Positionierungsaussage in Ihrer Marketingstrategie ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Markenbotschaft über alle Kontaktpunkte hinweg kohärent und wirkungsvoll ist.

Die folgenden Taktiken helfen Ihnen, Ihre Positionierungsaussage effektiv in Ihre Marketingstrategie einzubinden:

  • Integration in die Markenbotschaft: Ihre Positionierungsaussage ist der Kern Ihrer gesamten Markenbotschaft. Sie bestimmt den Ton, die Sprache und den Inhalt Ihrer Marketingmaterialien, von Ihrer Website und Social Media bis hin zu Broschüren und Anzeigen.

  • Unterrichten Sie Ihr Team: Stellen Sie sicher, dass Ihr Team die Positionierungsaussage und ihre Auswirkungen kennt. Dazu gehört das Marketingteam ebenso wie der Vertrieb, der Kundenservice und andere Abteilungen. Eine einheitliche Botschaft auf allen Interaktionsebenen stärkt die Position Ihrer Marke.

  • Anpassung von Marketingkampagnen: Gestalten Sie Ihre Marketingkampagnen so, dass sie Ihre Positionierungsaussage wiedergeben. Die Kernbotschaft sollte mit dem Kern Ihrer Positionierung übereinstimmen, ganz gleich, ob es sich um Content-Marketing, bezahlte Werbung oder Kampagnen in Social Media handelt.

  • Ausrichtung von Produkt und Dienstleistung: Stellen Sie sicher, dass die Erfahrung mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung das Versprechen Ihrer Positionierungsaussage einhält. Diese Ausrichtung stärkt die Glaubwürdigkeit Ihrer Marke und schafft Vertrauen bei Ihrer Kundschaft.

  • Kundenerfahrung: Stimmen Sie die Kundenerfahrung auf Ihre Positionierungsaussage ab. Jeder Kontaktpunkt, vom ersten Kontakt bis zur Nachkaufphase, steht für die Position und die Werte Ihrer Marke.

  • Konsistenz über alle Kanäle hinweg: Achten Sie darauf, dass Ihre Positionierung über verschiedene Kanäle hinweg konsistent kommuniziert wird. Ganz gleich, ob es sich um digitales Marketing, Printmedien oder persönliche Veranstaltungen handelt, Ihre Positionierung muss unverwechselbar und einheitlich sein.

  • Feedbackschleifen und Anpassungen: Schaffen Sie ein Feedbacksystem, um festzustellen, wie Ihre Zielgruppe Ihre Positionierung wahrnimmt. Nutzen Sie dieses Feedback, um Ihre Marketingstrategie bei Bedarf anzupassen.

  • Integration in die Content-Strategie: Integrieren Sie Ihre Positionierungsaussage in Ihre Content-Strategie. Dazu gehören Blogbeiträge, Fallstudien, Videos und alle anderen Inhalte, die für Ihre Zielgruppe von Nutzen sind. Der Inhalt muss Ihre Positionierung konsequent widerspiegeln.

  • Schulungen und Entwicklung: Regelmäßige Schulungen für Ihr Team können dazu beitragen, dass sich alle an der Positionierungsaussage orientieren. Das ist vor allem in einem sich wandelnden Start-up-Umfeld wichtig, in dem die Teams schnell wachsen und sich weiterentwickeln.

  • Bewertung und Abstimmung: Messen Sie regelmäßig die Auswirkungen Ihrer Positionierung auf Ihre Marketingaktivitäten. Nutzen Sie Metriken wie Markenbekanntheit, Engagement-Raten, Konversionsraten und Kundenfeedback, um die Wirksamkeit zu bewerten und entsprechend zu optimieren.

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