SeatGeek steigert das Wachstum seines Marktplatzes für Fan-zu-Fan-Ticketverkäufe mit Stripe Connect

Seit der Einführung im Jahr 2009 hat sich SeatGeek mit Hauptsitz in New York City als branchenführende Technologieplattform für das Ticketing von Live-Veranstaltungen etabliert. Das Unternehmen arbeitete ursprünglich als Drittanbieter-Aggregator von Veranstaltungsangeboten von Ticketvermittlungsfirmen und professionellen Verkäuferinnen und Verkäufern, brachte 2012 seine mobile App auf den Markt und führte 2015 seinen eigenen Wiederverkaufs-Marktplatz ein.

Lösungen im Einsatz

    Payments
    Connect
    Stripe Sigma
USA
Enterprise

Die Herausforderung

SeatGeek startete als Prognosetool für Ticketpreise, bevor es sich zu einer umfassenden Ticketing-Suchmaschine entwickelte. Heute können Fans auf der Plattform von SeatGeek mühelos Tickets für ihre Lieblingsveranstaltungen kaufen und verkaufen. Außerdem hilft sie Teams, Ligen und Veranstaltungsorten beim effizienten Verwalten ihrer Vorverkaufsstellen. Als Kombination aus Plattform für primäre Vorverkaufsstellen und Wiederverkaufs-Marktplatz bietet SeatGeek Fans die Möglichkeit, ihre Tickets an andere Fans weiterzuverkaufen. Als der Ticket-Weiterverkauf von Fan zu Fan immer beliebter wurde, erkannte SeatGeek, dass seine bestehende Marktplatz- und Zahlungsabwicklungsarchitektur das Wachstum ihres Unternehmens nicht ausreichend unterstützte.

Die größte Herausforderung für SeatGeek bestand darin, dass es zum Beilegen von Zahlungs- und Ausführungsproblemen zwischen Käufer- und Verkäuferschaft an Einfachheit und Flexibilität mangelte. Beispielsweise erforderte das Anwenden von Rabatt- oder Aktionscodes auf Verkäufe oder das Rückfordern von Geldern von Verkäuferinnen und Verkäufern für nicht erfüllte Bestellungen umständliche Backoffice-Prozesse. Der bestehende Zahlungsdienstleister des Unternehmens hatte keine Lösung zu bieten, die Rabatte für Käufer/innen abwickeln konnte und gleichzeitig sicherstellte, dass Verkäufer/innen den vollen Angebotspreis für die verkauften Tickets erhielten.

Zudem war der Onboarding-Prozess für Ticket-Verkäufer/innen bei SeatGeek aufgrund der Compliance-Workflows im bestehenden System langsam. Insbesondere mussten Verkäufer/innen im Vorfeld viel Zeit mit dem Eingeben persönlicher und finanzieller Informationen wie Bankdaten und ihrer Sozialversicherungsnummer verbringen, bevor sie Tickets zum Wiederverkauf anbieten konnten. Diese Anforderungen erhöhten die Abbruchraten im Verkäufer-Onboarding von SeatGeek, was dem Einstellen und potenziellen Verkauf von umfangreicherem Ticketbestand im Weg stand.

Angesichts dieser Einschränkungen suchte SeatGeek nach einem neuen Zahlungspartner für sein Marktplatzgeschäft. Er sollte manuelle Prozesse automatisieren und das Onboarding für Fans zum Wiederverkauf von Tickets schneller und intuitiver machen. Außerdem sollte es eine flexible Lösung für Fan-Rabatte geben.

„Wir wollten mit einer erstklassigen Plattform zusammenarbeiten, mit der wir Verkäufer/innen mühelos onboarden und unsere Compliance-Anforderungen erfüllen können. Gleichzeitig sollte sie den effizienten Geldfluss zwischen Käufer- und Verkäuferschaft auf unserem Marktplatz erleichtern“, erklärt Chris Sanger, VP of Payments and Compliance bei SeatGeek.

Darüber hinaus wollte SeatGeek die Online-Zahlungsabwicklung für Ticketkäufer/innen optimieren, insbesondere durch verbesserte Quoten bei der Kreditkartenautorisierung und eine umfangreichere Auswahl an Zahlungsmethoden.

Die Lösung

Im Jahr 2021 begab sich SeatGeek auf eine intensive Suche nach einem neuen Zahlungsabwickler für seinen Marktplatz und entschied sich letztendlich für Stripe. „Stripe bot einen überlegenen Produktmix und wir waren zuversichtlich, dass sie mit unserer Skalierung würden Schritt halten können“, so Sanger.

Stripe Connect erwies sich als ideale Lösung, die durch ein verbessertes Fan-Erlebnis und die Unterstützung des Wachstums des Marktplatzes von SeatGeek sofortigen Mehrwert schuf. Dank der Flexibilität von Connect konnte SeatGeek einen schrittweisen Onboarding-Ablauf entwickeln: Verkäufer/innen können ihre Tickets mit minimaler Dateneingabe im Vorfeld einstellen – nur Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Passwort sind erforderlich (die grundlegenden Informationen zum Erstellen eines SeatGeek-Kontos). Wenn die Tickets dann verkauft werden, werden Verkäufer/innen zum Abschließen des Onboarding-Prozesses aufgefordert und müssen detailliertere Informationen bereitstellen, darunter Konto- und Routingnummern oder zusätzliche Signale zur Identitätsprüfung, wenn Angebots- oder Verkaufsbeträge bestimmte Schwellenwerte überschreiten. Außerdem nutzt die benutzerdefinierte Integration von Connect ein Modell zum Entkoppeln von Einzahlungen (Abbuchungen) und Auszahlungen (Überweisungen), wodurch Käuferinnen und Käufern Rabatte und Aktionen reibungslos angeboten werden können und gleichzeitig sichergestellt ist, dass Verkäufer/innen den vollen Angebotspreis für ihre Tickets erhalten.

Die Verwendung von Stripe Payments zur Abwicklung von Marktplatztransaktionen gibt SeatGeek Zugang zur Genehmigungsautorisierung von Stripe. Dazu zählt auch Adaptive Acceptance, das mithilfe von maschinellem Lernen optimierte Kombinationen aus Wiederholungsnachrichten und Routing identifiziert, um fälschlicherweise abgelehnte Zahlungen zu sichern. Stripe unterstützt außerdem mehr als 100 Zahlungsmethoden, sodass SeatGeek beliebte Zahlungsoptionen wie Affirm mühelos hinzufügen kann.

Die Ergebnisse

Stripe Connect optimiert Prozesse für Verkäufer/innen

Vor dem Wechsel zu Stripe mussten Verkäufer/innen auf SeatGeek verschiedene umständliche Prozesse durchlaufen, vom Onboarding über den Zahlungseinzug bis hin zur Steuerberichterstattung. Connect hat zur Optimierung dieser Prozesse beigetragen, sodass Einzelpersonen Tickets jetzt schneller und einfacher anbieten und verkaufen können.

Verbesserte Autorisierungsquoten dank der Funktionen von Stripe Payments

Mit dem vorherigen Zahlungsdienstleister von SeatGeek blieben die Autorisierungsquoten relativ niedrig, größtenteils wegen fälschlicherweise abgelehnter Zahlungen. Mithilfe von Adaptive Acceptance stiegen die Autorisierungsquoten um über 1 %.

„Die Steigerung der Autorisierungsquoten ist ein zentraler Aspekt unserer Erfolgsgeschichte mit Stripe“, meint Sanger.

Konversionsraten und durchschnittliche Bestellwerte steigen dank neuer Funktionen für „Jetzt kaufen, später bezahlen“

Durch das Hinzufügen von Affirm über Stripe Payments sind die Konversionsraten von SeatGeek um bis zu 2 % gestiegen. Gleichzeitig sind die Bestellwerte bei Käufen mit Affirm um bis zu 50 % höher als bei Käufen mit anderen Zahlungsmethoden.

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