Was ist die Periodenrechnung? Was Unternehmen wissen müssen

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  1. Einführung
  2. Arten von Buchhaltungsmethoden
  3. Periodenrechnung vs. Kassenbuchhaltung
    1. Periodenrechnung
    2. Kassenbuchhaltung
  4. Wie funktioniert die Periodenrechnung?
    1. Erfassen Sie Umsatz, wenn er verdient wird, nicht bei Zahlung
    2. Erfassen Sie Ausgaben, wenn sie anfallen, nicht wenn sie bezahlt werden
    3. Gleichen Sie Umsatz und Ausgaben im selben Zeitraum ab
  5. Abrenzungsarten
  6. Vorteile der Periodenrechnung
  7. Herausforderungen bei der Periodenrechnung
  8. Best Practices für die Periodenrechnung
    1. Implementieren Sie genaue Praktiken der Umsatzrealisierung
    2. Standardisieren und prüfen Sie die Umsatzrealisierungsprozesse.
    3. Interne Kontrollen und Dokumentation stärken
    4. Technologie und Daten zur Verbesserung der Genauigkeit nutzen
  9. So kann Stripe Revenue Recognition Sie unterstützen

Bei der Periodenrechnung werden Einnahmen und Ausgaben erfasst, wenn sie erwirtschaftet werden bzw. wenn sie anfallen, unabhängig davon, wann Zahlungen stattfinden. Im Gegensatz dazu werden bei der Kassenbuchhaltung Transaktionen nur erfasst, wenn Zahlungen erfolgen.

Bei der periodenbasierten Rechnung werden Umsätze zum Zeitpunkt ihrer Realisierung gebucht – in der Regel dann, wenn Waren geliefert oder Dienstleistungen erbracht werden – auch wenn die Zahlung noch nicht erfolgt ist. Es werden auch Aufwendungen erfasst, wenn sie anfallen, nicht notwendigerweise, wenn sie bezahlt werden. Bei dieser Methode werden die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, um sie innerhalb desselben Berichtszeitraums zu generieren. Infolgedessen zeigt die periodenbasierte Rechnung die finanzielle Gesundheit und die operative Leistung eines Unternehmens genauer an.

USA-Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 25 Millionen USD über einen Zeitraum von drei Jahren müssen die Periodenrechnung anwenden. Sie wird jedoch auch von einigen kleineren Unternehmen genutzt. Im Folgenden erläutern wir die verschiedenen Arten von Periodenabgrenzungen, die Funktionsweise der Periodenrechnung, ihre Vor- und Nachteile sowie Best Practices.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Arten von Buchhaltungsmethoden
  • Periodenrechnung vs. Kassenbuchhaltung
  • Wie funktioniert die Periodenrechnung?
  • Abrenzungsarten
  • Vorteile der Periodenrechnung
  • Herausforderungen bei der Periodenrechnung
  • Best Practices für die Periodenrechnung
  • So kann Stripe Revenue Recognition Sie unterstützen

Arten von Buchhaltungsmethoden

Es gibt drei primäre Buchhaltungsmethoden, die Unternehmen zur Erfassung von Finanztransaktionen verwenden: Periodenrechnung, Kassenbuchhaltung und Hybridbuchhaltung. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die einzelnen Methoden und ihre Regeln zum Erfassen von Einnahmen und Ausgaben.

  • Periodenrechnung: Bei der Periodenrechnung werden Einnahmen und Ausgaben zu dem Zeitpunkt erfasst, wenn sie erwirtschaftet werden bzw. wenn sie anfallen, unabhängig davon, wann Bartransaktionen stattfinden. Diese Methode gibt die Finanzlage und -leistung eines Unternehmens genauer an und eignet sich daher für größere Unternehmen oder solche, die Kreditgeschäfte abwickeln.

  • Kassenbuchhaltung: In der Kassenbuchhaltung werden Transaktionen nur dann erfasst, wenn Bargeld den Besitzer wechselt. So wird sichergestellt, dass Umsätze bei Eingang und Ausgaben bei Zahlung verbucht werden. Kleine Unternehmen und Einzelpersonen verwenden häufig diese Methode, da sie verdeutlicht, wie viel Bargeld das Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt hat.

  • Hybridbuchhaltung: Die Hybridbuchhaltung kombiniert Elemente der Periodenrechnung und der Kassenbuchhaltung. Sie ermöglicht es Unternehmen, für die meisten Transaktionen die Kassenbuchhaltung zu verwenden, bei wichtigen Posten jedoch auf die Periodenrechnung umzustellen. Von dieser Flexibilität profitieren kleine Unternehmen, die ihre täglichen Transaktionen vereinfachen müssen, aber eine periodengerechte Buchführung benötigen, um große Mengen an Forderungen, Verbindlichkeiten oder Lagerbeständen korrekt zu melden. Unternehmen müssen die hybride Buchhaltung sorgfältig verwalten, um Steuergesetze und Rechnungslegungsstandards einzuhalten.

Periodenrechnung vs. Kassenbuchhaltung

Berücksichtigen Sie bei der Wahl Ihrer Buchhaltungsmethode die Art Ihres Unternehmens. Größere Unternehmen mit komplizierten Buchhaltungsanforderungen bevorzugen in der Regel die Periodenrechnung, während kleinere, bargeldbasierte Unternehmen und Privatpersonen sich wegen ihrer Einfachheit für die Kassenbuchhaltung entscheiden könnten. Öffentliche Unternehmen oder solche mit erheblichen Umsätzen verwenden in der Regel die Periodenrechnung, um rechtliche und regulatorische Standards einzuhalten.

Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile der Periodenabgrenzung und der Kassenbuchhaltung erläutert.

Periodenrechnung

Bei der Periodenrechnung werden Einnahmen gebucht, wenn sie erwirtschaftet werden, und Ausgaben, wenn sie anfallen, unabhängig davon, wann das Geld eingeht oder bezahlt wird.

Vorteile

  • Sie spiegelt den Finanzstatus eines Unternehmens genauer wider, indem die erzielten Einnahmen mit den Ausgaben abgeglichen werden, die zur Erzielung dieser Einnahmen getätigt wurden.

  • Sie erleichtert die Finanzplanung und -analyse, indem sie die Geschäftsaktivität mit den finanziellen Ergebnissen in Einklang bringt.

  • Die in allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze (GAAP) in den USA bzw. die International Financial Reporting Standards (IFRS) weltweit verlangen oder empfehlen in der Regel, dass größere oder börsennotierte Unternehmen sie wegen besserer Konsistenz und Vergleichbarkeit in ihrer Finanzberichterstattung verwenden.

Nachteile

  • Da sie Forderungen und Verbindlichkeiten verfolgt, ist die Periodenrechnung schwieriger zu implementieren und zu pflegen.

  • Sie bietet keinen direkten Hinweis auf den Cashflow, was für liquiditätssensible Unternehmen irreführend sein kann.

Kassenbuchhaltung

Bei der Kassenbuchhaltung werden Einnahmen erfasst, wenn Geld eingeht, und Ausgaben, wenn Geld ausgezahlt wird.

Vorteile

  • Die Nachverfolgung einfacher Bargeldtransaktionen ist einfacher zu handhaben als die Periodenrechnung.

  • Cash-zentrierte Unternehmen oder Unternehmen mit einfachen Finanzstrukturen profitieren davon, die Höhe des verfügbaren Bargelds zu kennen.

  • Kassenbuchhaltung kann die Steuern eines Unternehmens vereinfachen, da Einkommen erst dann besteuert werden, wenn sie eingehen, und Ausgaben erst dann erfasst werden, wenn sie bezahlt werden.

Nachteile

  • Sie zeigt möglicherweise nicht genau an, wie es um die langfristige finanzielle Gesundheit eines Unternehmens bestellt ist, da sie zukünftige Verpflichtungen oder Forderungen nicht berücksichtigt.

  • Sie bietet weniger Einblicke in die Gesamtrentabilität eines Unternehmens im Laufe der Zeit, da sie die Ergebnisse der Finanzaktivitäten auf der Grundlage des Cashflow-Timings falsch darstellen kann.

Wie funktioniert die Periodenrechnung?

Bei der Periodenrechnung werden Einnahmen und Ausgaben erfasst, wenn sie erwirtschaftet werden bzw. wenn sie anfallen, unabhängig davon, wann Geld eingeht oder bezahlt wird. Im Gegensatz dazu werden bei der Kassenbuchhaltung Transaktionen nur dann erfasst, wenn Geld den Besitzer wechselt.

Im Folgenden erläutern wir, wie die Periodenrechnung funktioniert.

Erfassen Sie Umsatz, wenn er verdient wird, nicht bei Zahlung

Ein Unternehmen betrachtet seine Einnahmen als verdient, sobald es Waren oder Dienstleistungen an einen Kunden/eine Kundin liefert und damit seinen Verpflichtungen aus einem Vertrag oder einer Vereinbarung nachkommt.

Dieser Umsatz wird realisiert, wenn das Unternehmen mit der Bezahlung der Waren oder Dienstleistungen rechnen kann.

Sobald Umsätze erzielt und realisierbar sind, verbucht das Unternehmen sie in der Einkommensrechnung, auch wenn es die Zahlung noch nicht in bar erhalten hat. Das Unternehmen erstellt außerdem eine Forderungsbuchung in Höhe des von der Kundin/dem Kunden geschuldeten Betrags.

Erfassen Sie Ausgaben, wenn sie anfallen, nicht wenn sie bezahlt werden

Ein Unternehmen betrachtet eine Ausgabe als getätigt, sobald es Waren oder Dienstleistungen von einem Lieferanten oder Mitarbeiter erhält, und gezwungen ist, diese zu bezahlen.

Das Unternehmen verbucht die entstandenen Ausgaben in der Einkommensrechnung, auch wenn es die Ausgaben noch nicht bezahlt hat. Das Unternehmen erstellt eine Zahlungsbuchung in Höhe des dem Lieferanten oder Mitarbeiter geschuldeten Betrags.

Gleichen Sie Umsatz und Ausgaben im selben Zeitraum ab

Die Periodenrechnung erfolgt nach dem Matching-Prinzip, bei dem den Ausgaben die entsprechenden Einnahmen im gleichen Berichtszeitraum gegenüberstehen. Nach diesem Grundsatz sollte ein Unternehmen die Aufwendungen, die zur Erzielung von Einnahmen anfallen, im gleichen Zeitraum erfassen wie die Einnahmen selbst.

Angenommen, ein Unternehmen verkauft im Dezember Waren an eine Kundin/einen Kunden, erhält aber erst im Januar des Folgejahres eine Zahlung. Im Rahmen der Periodenrechnung erfasst das Unternehmen Umsätze im Dezember, wenn sie verdient sind, auch wenn die Barzahlung noch nicht eingegangen ist. Es wird eine Forderungsbuchung erstellt, um den geschuldeten Betrag zu verfolgen. Wenn das Unternehmen im Januar eine Barzahlung erhält, werden die Forderungen verringert und das Kassenkonto erhöht.

Abrenzungsarten

In der Buchhaltung gibt es zwei Arten von Rechnungsabgrenzungen: aufgelaufene Einnahmen und aufgelaufene Ausgaben. Diese Abgrenzungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Periodenabschlussprozesses in der periodenbasierten Rechnung. Sie stellen sicher, dass der Jahresabschluss alle Erträge und Aufwendungen widerspiegelt, die während eines bestimmten Zeitraums angefallen sind, im Einklang mit dem Matching-Prinzip der Buchhaltung.

  • Aufgelaufene Einnahmen: Aufgelaufene Einnahmen, auch als antizipative Aktiva bezeichnet, sind Erträge, die erzielt, aber noch nicht in bar erhalten wurden. Dies kommt häufig vor, wenn ein Unternehmen Dienstleistungen erbringt, aber noch keine Rechnung ausgestellt oder keine Zahlung erhalten hat. Beispielsweise muss ein Unternehmen, das am Monatsende Beratungsleistungen erbracht hat, diese aber erst im Folgemonat in Rechnung stellt, die erzielten Umsätze in der Periodenrechnung erfassen.

  • Aufgelaufene Ausgaben: Aufgelaufene Ausgaben, auch als antizipative Passiva bezeichnet, sind Ausgaben, die bereits entstanden sind, aber noch nicht bezahlt oder gebucht wurden. Zum Beispiel zahlen Unternehmen die Gehälter ihrer Mitarbeiter oft erst im Monat nach dem Verdienst. Sie müssen diese Ausgaben in dem Monat erfassen, in dem sie die Dienste der Mitarbeiter/innen in Anspruch genommen haben.

Während die aktive Rechnungsabgrenzung Umsätze oder Ausgaben erfassen, wenn eine Ware oder Dienstleistung geliefert, aber nicht bezahlt wurde, wird mit der passiven Rechnungsabgrenzung Umsatz erfasst, wenn die Zahlung eingeht, bevor die Ware oder Dienstleistung geliefert wird.

Vorteile der Periodenrechnung

Die Periodenrechnung stellt die Finanzlage eines Unternehmens genauer dar, indem Einnahmen und Ausgaben zu dem Zeitpunkt erfasst werden, zu dem sie anfallen, und nicht zum Zeitpunkt des Bargeldaustauschs. So können Unternehmen von der verbesserten Genauigkeit profitieren:

  • Vertiefte Einblicke in die Rentabilität: Durch den Abgleich der Ausgaben mit den von ihnen generierten Einnahmen bietet die Periodenrechnung Einblicke in die wahren Kosten und die Rentabilität. Dies hilft bei der Budgetierung, Prognose und strategischen Planung. Unternehmen können die Leistung ohne die Ungenauigkeiten analysieren, die durch zeitlich versetzte Cashflows verursacht werden.

  • Langfristiges Vertragsmanagement: Bei Unternehmen, die mit langfristigen Verträgen arbeiten, sorgt die Periodenrechnung dafür, dass Einnahmen und Ausgaben mit den entsprechenden vertraglichen Verpflichtungen in Einklang gebracht werden. Dies hilft Unternehmen, den finanziellen Fortschritt jedes Projekts genauer zu verfolgen.

  • Verbesserung des Kredit- und Cashflow-Managements: Unternehmen, die auf Kreditbasis arbeiten – also Waren und Dienstleistungen anbieten oder annehmen, bevor Bargeld den Besitzer wechselt – können mit der Periodenrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten effektiver verfolgen. Dies hilft ihnen, Cashflow-Prognosen zu erstellen und die Liquidität zu bewerten, die zur Unterstützung des Betriebs erforderlich ist.

  • Konsistente Budgetkontrolle: Mit der Möglichkeit, die Ausgaben direkt mit den Einnahmen abzugleichen, können Unternehmen analysieren, welche Bereiche über oder unter dem Budget liegen und ihre Taktik entsprechend anpassen. Dies führt zu einer kontrollierteren und strategischeren Ressourcenzuteilung.

  • Genaue Analysen für Stakeholder: Investoren, Gläubiger und andere Stakeholder verlassen sich auf genaue Jahresabschlüsse, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Periodenrechnung veranschaulicht Stakeholdern die betriebliche Wirksamkeit und finanzielle Stabilität eines Unternehmens besser.

Herausforderungen bei der Periodenrechnung

Die Periodenrechnung bietet viele Vorteile, birgt aber auch folgende Herausforderungen:

  • Komplexe Einrichtungs- und Nachverfolgungsanforderungen: Bei der Periodenrechnung müssen Unternehmen Forderungen, Verbindlichkeiten und andere finanzielle Ereignisse im Bereich der Kassenbuchhaltung verfolgen, die keine sofortigen Bartransaktionen beinhalten, was den Prozess der Buchhaltung erschwert. Starke Systeme und Richtlinien müssen vorhanden sein, um Einnahmen und Ausgaben genau zu erfassen und abzugleichen.

  • Bedarf an qualifiziertem Buchhaltungspersonal: Unternehmen benötigen qualifiziertes Buchhaltungspersonal mit einem Verständnis der Grundsätze der Rechnungslegung und der Fähigkeit, Finanzdaten genau zu erfassen und zu analysieren. Dies kann zusätzliche Schulungen erforderlich machen und höhere Personalkosten mit sich bringen.

  • Höhere System- und Compliance-Kosten: Die Implementierung und Pflege eines Periodenrechnungssystems kann kostspieliger sein als die Verwendung eines einfachen Kassenbuchhaltungssystems. Diese Kosten umfassen eine ausgefeiltere Buchhaltungssoftware und möglicherweise erhöhte Ausgaben für Audits und Compliance.

  • Zusätzlicher Auwand beim Cashflow-Management: Da der Fokus der Periodenrechnung auf den erzielten Einnahmen und den angefallenen Aufwendungen und nicht auf den Cashflows liegt, kann die Verfügbarkeit von Barmitteln falsch dargestellt werden. Unternehmen müssen ihre Cashflows sorgfältig und getrennt von der Periodenrechnung verwalten, um sicherzustellen, dass sie über ausreichende Liquidität für das Tagesgeschäft verfügen.

  • Potenzielle Fehler und Urteilsfehler: Die Periodenrechnung beinhaltet häufig Schätzungen und Ermessensentscheidungen, wie z. B. Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen (Forderungen, die nicht bezahlt werden und zu Verlusten werden könnten), Abschreibungsmethoden und antizipative Posten wie Steuern und Boni. Diese Schätzungen können zu Fehlern und Verzerrungen im Jahresabschluss führen.

  • Komplizierte Compliance-Anforderungen: Die Komplexität der Periodenrechnung erhöht das Risiko von Fehlern in der Jahresabrechnung, was zu Prüfungsfeststellungen und Compliance-Problemen führen kann.

  • Zeitaufwendige zusätzliche Schritte: Unternehmen, die nach dem Prinzip der Periodenrechnung arbeiten, müssen ihre Forderungen, Verbindlichkeiten und antizipativen Posten regelmäßig abgleichen. Diese Abgleiche können zeitaufwendig sein und erfordern viel Aufmerksamkeit für Details, um Abweichungen zu korrigieren.

  • Risiko von Betrug: Betrügerische Akteure könnten die Flexibilität der Periodenrechnung in Bezug auf Zeitplan und Schätzungen manipulieren, um ein günstigeres finanzielles Bild zu zeichnen. Dies kann zu Missmanagement der Einnahmen oder sogar zu betrügerischen Berichten führen.

Best Practices für die Periodenrechnung

Im Folgenden finden Sie einige Best Practices für die Implementierung der Periodenrechnung in Ihrem Unternehmen.

Implementieren Sie genaue Praktiken der Umsatzrealisierung

  • Wenn Ihr Unternehmen ein Abonnement-basiertes Modell verwendet, sollten Sie den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung sorgfältig prüfen. Sie können Umsätze während der Abonnementlaufzeit oder an bestimmten Meilensteinen realisieren, die auf der Übertragung der Verfügung über Waren oder Dienstleistungen basieren.

  • Analysieren Sie Verträge gründlich, um unterschiedliche Leistungsverpflichtungen zu identifizieren und den Transaktionspreis entsprechend zuzuordnen, damit Sie den Umsatz für gebündelte Produkte oder Dienstleistungen richtig erfassen können.

  • Nehmen Sie eine genaue Einschätzung variabler Leistungen (z. B. Boni, Anreize) vor und passen Sie die Umsatzrealisierung entsprechend der Wahrscheinlichkeit an, sie zu erhalten oder nicht zu erhalten.

Standardisieren und prüfen Sie die Umsatzrealisierungsprozesse.

  • Standardisieren Sie Prozesse für die Abgrenzung wiederkehrender Ausgaben wie Miete, Nebenkosten und Gehälter, um Fehler zu reduzieren und eine rechtzeitige Erfassung zu gewährleisten.

  • Richten Sie Verfahren zur Bewertung von Eventualverbindlichkeiten ein (z. B. mögliche Rechtsstreitigkeiten, Gewährleistungsansprüche). Bilden Sie Rückstellungen für wahrscheinliche Verbindlichkeiten und geben Sie potenzielle Verbindlichkeiten in den Fußnoten des Jahresabschlusses an.

  • Optimieren Sie regelmäßig die Schätzungen für Abgrenzungen wie Forderungsausfälle (ausstehende Salden, die abgeschrieben werden müssen) und Gewährleistungsaufwendungen. Integrieren Sie historische Daten und aktuelle Trends, um höhere Genauigkeit zu erzielen.

Interne Kontrollen und Dokumentation stärken

  • Trennen Sie die Zuständigkeitn für die Genehmigung von Transaktionen, deren Aufzeichnung und den Abgleich der Konten. Dies reduziert das Risiko von Fehlern und Betrug.

  • Überprüfen Sie die Periodenrechnungsprozess, einschließlich Schätzungen und Journalbuchungen, regelmäßig, um Fehler zu korrigieren.

  • Achten Sie mit Blick auf Transparenz und Audits auf eine detaillierte Dokumentation aller Richtlinien, Verfahren und Berechnungen der Periodenrechnung.

Technologie und Daten zur Verbesserung der Genauigkeit nutzen

  • Nutzen Sie eine Buchhaltungssoftware mit leistungsstarken Periodenrechnungsfunktionen, um Berechnungen zu automatisieren, Periodenabgrenzungen zu verfolgen und genaue Berichte zu erstellen.

  • Verwenden Sie Datenanalysen, um Trends bei Einnahmen und Ausgaben zu analysieren, Anomalien zu identifizieren und die Prognosegenauigkeit zu verbessern.

So kann Stripe Revenue Recognition Sie unterstützen

Mithilfe von Stripe Revenue Recognition können Sie die Periodenrechnung optimieren – einschließlich Prüfungen, Monatsabschlüssen, Berichten und vielem mehr. So steigern Sie Effizienz und Genauigkeit in Ihrer Finanzberichterstattung. Umsatzberichte werden automatisiert und konfiguriert, um die Compliance mit ASC 606 und IFRS 15 sicherzustellen.

Mit Revenue Recognition können Sie Folgendes umsetzen:

  • Einen besseren Überblick über Ihren Umsatz erhalten: Sehen Sie sich im Stripe-Dashboard alle Ihre Stripe-Transaktionen und -Konditionen an und importieren Sie Daten aus anderen Quellen als Stripe.

  • Umsatzberichte automatisieren: Erstellen Sie sofort nutzbare Buchhaltungsberichte – ohne technische Ressourcen.

  • Prozesse an Ihr Unternehmen anpassen: Automatisieren Sie benutzerdefinierte Regeln für die Umsatzrealisierung entsprechend den Buchhaltungspraktiken Ihres Unternehmens.

  • Prüfen Sie in Echtzeit: Bereiten Sie sich auf Audits vor, indem Sie jeden Umsatz zu den zugrunde liegenden Kunden und Transaktionen zurückführen.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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