So stellen Sie Rechnungen als Freiberufler/in

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Stripe Invoicing ist eine Softwareplattform für die globale Rechnungsstellung, mit der Sie Zeit sparen und Ihre Zahlungen schneller akzeptieren können. Erstellen Sie eine Rechnung und senden Sie sie innerhalb weniger Minuten an Ihre Kundinnen und Kunden – ohne Code.

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  1. Einführung
  2. Neun Schritte zum Einrichten einer Rechnung als Freiberufler/in
    1. 1. Verwenden Sie Rechnungssoftware oder -vorlagen
    2. 2. Fügen Sie Ihr Firmenbranding hinzu
    3. 3. Kennzeichnen Sie die Rechnung deutlich als Rechnung
    4. Nehmen Sie Kundeninformationen auf
    5. 4. Geben Sie die Daten genau an
    6. 5. Führen Sie Leistungen einzeln auf
    7. 6. Geben Sie den fälligen Gesamtbetrag an
    8. 7. Geben Sie Ihre Zahlungsbedingungen an
    9. 8. Fügen Sie eventuelle Extras hinzu
    10. 9. Speichern Sie die Rechnung als PDF und senden Sie sie in einer E-Mail
  3. Was sind gängige Zahlungsbedingungen für Freiberufler/innen?
    1. Netto-Zahlungsbedingungen
    2. Teilweise Vorauszahlung
    3. Meilensteinzahlungen
    4. Zahlung nach Abschluss
    5. Vorschüsse
    6. Abrechnung auf Stundenbasis
    7. Verzugsgebühren
    8. Skonti für vorzeitige Zahlungen
    9. Vorkasse
    10. Individuelle Zahlungsbedingungen
  4. Erfassen und Abrechnen von Projektarbeit oder Arbeit auf Stundenbasis
    1. Erfassen projektbasierter Arbeit
    2. Erfassen von Arbeitsstunden
  5. Umgang mit angefochtenen Rechnungen für Freiberufler/innen
    1. Machen Sie sich das Kundenanliegen klar
    2. Bleiben Sie ruhig und neutral
    3. Verweisen Sie auf die Vereinbarung
    4. Stellen Sie ergänzende Unterlagen bereit
    5. Ziehen Sie bei Bedarf eine/n Mediator/in hinzu
    6. Haken Sie nach der Klärung nach
    7. Über die Beilegung einer Rechnungsanfechtung entscheiden
    8. Ergreifen Sie präventive Maßnahmen für die Zukunft
  6. So kann Stripe Invoicing Sie unterstützen

Wenn Sie Freiberufler/in sind, spricht Ihr Umgang mit Rechnungen Bände. Die beste Art der Rechnungsstellung für Freiberufler/innen besteht darin, ein professionelles Dokument mit Ihrem Branding, Kundeninformationen, eindeutiger Rechnungsnummer, aufgeschlüsselten Leistungen, Gesamtbetrag und Zahlungsbedingungen zu erstellen. Versenden Sie es als PDF und verwenden Sie im Interesse der Effizienz Vorlagen oder Software.

Das Senden einer professionellen Rechnung zeigt Ihren Kundinnen und Kunden, dass Sie selbst Ihre Arbeit respektieren und sie auch den Respekt der Kundschaft verdient.
Rechnungen dienen auch Ihrem Schutz, da sie als Belege für Ihre Fachkenntnisse dienen. Sie dokumentieren, was getan wurde, wann geliefert wurde und wie die Zahlung zu leisten ist. Ohne Rechnung sind Sie anfällig für Zahlungsanfechtungen und Zahlungsverzug oder im Extremfall für Zahlungsausfälle. Eine ordnungsgemäße Rechnung hält alles schriftlich fest und beugt Missverständnissen vor.

Bei etwa 71 % der Freiberufler/innen kommt es zu Zahlungsverzug. Eine ordnungsgemäße Rechnungsstellung kann dieses Risiko mindern. Im Folgenden erklären wir, wie Sie als Freiberufler/in eine Rechnung erstellen und welche Zahlungsbedingungen für Freiberufler/innen üblich sind. Außerdem gehen wir darauf ein, wie Sie Rechnungen für projektbasierte oder stundenbasierte Arbeit erstellen und wie Sie als Freiberufler/in Rechnungsstreitigkeiten begegnen können.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Neun Schritte zum Einrichten einer Rechnung als Freiberufler/in
  • Was sind gängige Zahlungsbedingungen für Freiberufler/innen?
  • Erfassen und Abrechnen von Projektarbeit oder Arbeit auf Stundenbasis
  • Umgang mit angefochtenen Rechnungen für Freiberufler/innen
  • So kann Stripe Invoicing Sie unterstützen

Neun Schritte zum Einrichten einer Rechnung als Freiberufler/in

Wenn Sie Freiberufler/in sind, sollten Ihre Rechnungen vollständig und geordnet sein und keinen Raum für Unklarheiten lassen. So richten Sie eine Rechnung ein, die für Sie und Ihre Kundschaft funktioniert.

1. Verwenden Sie Rechnungssoftware oder -vorlagen

Um den Rechnungsstellungsprozess zu vereinfachen, sollten Sie die Verwendung von Rechnungsstellungssoftware oder vorgefertigten Vorlagen in Betracht ziehen. Wenn Ihre Rechnungsanforderungen eher einfach sind, beginnen Sie mit herunterladbaren Vorlagen aus Word, Excel oder Google Docs. Für Freiberufler/innen, die mehrere Kundinnen und Kunden, verschiedene Zahlungspläne und unterschiedliche Zahlungsbedingungen verwalten, ist Rechnungssoftware vorteilhaft. Stripe Invoicing hilft beispielsweise beim Automatisieren von Berechnungen, Verfolgen von Zahlungen und Pflegen von Aufzeichnungen.

2. Fügen Sie Ihr Firmenbranding hinzu

Ihre Rechnung ist Teil Ihres professionellen Auftritts. Fügen Sie Ihr Logo, Ihren Firmennamen und Ihre Kontaktinformationen oben im Dokument hinzu. Wenn Sie kein Logo haben, verwenden Sie eine klare Formatierung und einheitliche Schriftarten, um der Rechnung ein ausgefeiltes Aussehen zu verleihen. Das Erscheinungsbild Ihrer Rechnung kann Einfluss darauf haben, wie ernst Ihre Kundinnen und Kunden Ihre Zahlungsaufforderung nehmen.

3. Kennzeichnen Sie die Rechnung deutlich als Rechnung

Schreiben Sie das Wort „Rechnung“ oben in fetter, leicht lesbarer Schrift. Fügen Sie für Nachverfolgungszwecke eine eindeutige Rechnungsnummer hinzu. Sie kann eine einfache Form haben wie „Rechnung 001“ oder mit der Kundschaft oder dem Projekt verknüpft sein, z. B. „SmithDesign_0324“.

Nehmen Sie Kundeninformationen auf

Geben Sie die Daten Ihrer Kundschaft direkt unter Ihren Informationen an. Verwenden Sie den offiziellen Unternehmensnamen, die Adresse und die Kontaktdaten. So lässt sich die Rechnung mühelos an die richtige Abteilung oder Person weiterleiten.

4. Geben Sie die Daten genau an

Geben Sie sowohl das Rechnungsdatum als auch das Fälligkeitsdatum der Zahlung an. Die Standardfristen betragen in der Regel 14 oder 30 Tage für die Zahlung. Verwenden Sie jedoch den für Sie am besten geeigneten Zeitrahmen. Seien Sie konkret: „Fällig in 30 Tagen“ kann zu Verwirrung führen. Schreiben Sie stattdessen: „Zahlung fällig bis zum [genaues Datum]“.

5. Führen Sie Leistungen einzeln auf

Legen Sie Ihre Arbeit in einfachen Worten dar. Listen Sie jede Leistung oder jedes Projekt, die jeweilige Beschreibung, die geleisteten Arbeitsstunden (falls zutreffend) und den vereinbarten Preis auf. Beispiel:

  • Website-Design: 15 Stunden à 75 $/Stunde = 1.125 $

  • Erstellung von Logos: Feste Projektgebühr = 500 $

6. Geben Sie den fälligen Gesamtbetrag an

Fügen Sie am Ende des Abschnitts „Leistungen“ eine Zwischensumme, alle anfallenden Steuern oder Gebühren und die Endsumme in Fettdruck hinzu. So sieht Ihre Kundschaft genau, was sie zahlen soll.

7. Geben Sie Ihre Zahlungsbedingungen an

Teilen Sie Ihrer Kundin oder Ihrem Kunden mit, wie er oder sie Sie bezahlen kann. Wenn Sie Banküberweisungen, PayPal oder Kartenzahlungen akzeptieren, fügen Sie Kontodaten oder Zahlungslinks hinzu, um den Prozess zu vereinfachen. Wenn Sie Verzugsgebühren erheben, erwähnen Sie sie hier, damit es später keine Überraschungen gibt. Zum Beispiel: „Auf Zahlungen, die nach dem [Fälligkeitsdatum] eingehen, wird eine Verzugsgebühr von 5 % erhoben.“

8. Fügen Sie eventuelle Extras hinzu

Fügen Sie bei Bedarf Notizen wie eine kurze Dankesnachricht oder Erinnerungen an laufende Arbeiten hinzu. Zum Beispiel: „Vielen Dank für Ihren Auftrag! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit beim nächsten Projekt.“

9. Speichern Sie die Rechnung als PDF und senden Sie sie in einer E-Mail

Speichern Sie Ihre Rechnung als PDF, um Formatierungsprobleme zu vermeiden, wenn Sie sie an Kundinnen und Kunden senden. Überprüfen Sie alle Details, bevor Sie die Rechnung an eine E-Mail anhängen. Fügen Sie der Rechnung eine kurze, höfliche E-Mail bei, wie zum Beispiel:

Betreff: Rechnung für [Projektname]

Guten Tag [Name des Kunden/der Kundin],

Ich habe die Rechnung für [ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Leistung] angehängt. Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen. Die Zahlung ist bis zum [Fälligkeitsdatum] fällig.

Vielen Dank
[Ihr Name]

Was sind gängige Zahlungsbedingungen für Freiberufler/innen?

Als Freiberufler/in können Sie viele Arten von Zahlungsbedingungen verwenden, um den Zahlungszeitplan, die Strafen, Rabatte oder die Gebührenbasis zu bestimmen. Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten Zahlungsbedingungen sowie ihre Vor- und Nachteile.

Netto-Zahlungsbedingungen

Bei Netto-Zahlungsbedingungen wird von Kundinnen und Kunden erwartet, die Rechnung innerhalb eines bestimmten, mit dem Rechnungsdatum beginnenden Zeitraums zu bezahlen. Beispielsweise bedeutet 30 Tage netto, was die häufigste Wahl ist, dass die Zahlung innerhalb von 30 Tagen fällig ist.

Netto-Zahlungsbedingungen kommen Kunden mit standardmäßigen internen Abrechnungszyklen entgegen, insbesondere größeren Unternehmen mit strukturierten Kreditorenprozessen.

Während 30 Tage netto oft als Branchennorm angesehen wird, kann es Ihre Finanzen belasten. Wenn sich Zahlungen über das Fälligkeitsdatum hinaus verzögern, kann das Freiberufler/innen in eine finanzielle Notlage bringen. Erwägen Sie, mit 14 Tage netto für Neukundinnen und -kunden zu beginnen und die Bedingungen abhängig von deren Zuverlässigkeit anzupassen. Um verspätete Zahlungen zu reduzieren, fügen Sie Erinnerungen oder automatisiertes Nachhaken einige Tage vor dem Fälligkeitsdatum hinzu.

Teilweise Vorauszahlung

Bei teilweiser Vorauszahlung müssen Kundinnen und Kunden einen Prozentsatz der Projektgebühr vor Beginn der Arbeiten bezahlen. Übliche Aufteilungen sind 25 %, 30 % oder 50 % im Voraus. Diese Bedingungen schützen Sie vor Zahlungsausfällen und decken Ihre anfänglichen Kosten oder Ihren Zeitaufwand, insbesondere bei großen Projekten. Einige, insbesondere kleinere Kundinnen und Kunden könnten einer Vorauszahlung jedoch zögerlich gegenüberstehen, wenn sie noch nie mit Ihnen zusammengearbeitet haben.

Wenn Sie diese Bedingungen verwenden, formulieren Sie sie als Standardrichtlinie und betonen Sie, dass Sie dadurch umfassende Ressourcen für das Projekt bereitstellen können.

Meilensteinzahlungen

Bei Meilensteinzahlungen ist die Zahlung an bestimmte Projektphasen oder -ergebnisse gebunden. Sie können beispielsweise 30 % zu Projektbeginn, 40 % nach dem ersten Entwurf und 30 % bei der endgültigen Lieferung erhalten.

Meilensteinzahlungen verteilen das Risiko und sorgen während des gesamten Projekts für konsistenten Cashflow, insbesondere bei längerfristigen Aufträgen. Missverständnisse bezüglich der Definition von Meilensteinen oder Verzögerungen bei Kundenabnahmen können jedoch den Zahlungszeitplan beeinträchtigen.

Wenn Sie Meilensteinzahlungen verwenden, definieren Sie Meilensteine in Bezug auf Leistungen und Ergebnisse, nicht nur auf Fristen. Verwenden Sie Meilensteine für Arbeiten, die Weiterentwicklung beinhalten (z. B. Design oder Entwicklung). So können Sie sicherstellen, dass die Kundinnen und Kunden während des gesamten Projekts involviert und engagiert bleiben.

Zahlung nach Abschluss

Bei der Zahlung nach Abschluss zahlen Kundinnen und Kunden vollständig, sobald das Projekt geliefert und abgenommen ist. Das kann den Prozess für kleinere Projekte vereinfachen, bei denen Teilzahlungen möglicherweise übertrieben oder unnötig erscheinen. Aber es kann auch riskant sein, insbesondere bei neuen oder unbekannten Kundinnen und Kunden, da Sie nach der Lieferung vollständig von deren Vertragstreue abhängig sind.

Wenn Sie die Zahlung nach Abschluss verwenden möchten, tun Sie das bei kürzeren Projekten oder Kundinnen und Kunden, mit denen Sie bereits lange zusammenarbeiten. Um das Risiko bei der Zusammenarbeit mit Erstkundinnen und -kunden zu minimieren, bieten Sie die Lieferung der endgültigen Arbeit nach erfolgter Zahlung an.

Vorschüsse

Bei Vorschüssen zahlen Kundinnen und Kunden regelmäßig einen festen Betrag – in der Regel monatlich – als Gegenleistung für den kontinuierlichen Zugang zu Ihren Diensten. Vorschüsse schaffen ein konstantes Einkommen und sind besonders effektiv bei Stammkundinnen und -kunden. Aber die schleichende Ausweitung des Leistungsumfangs kann zum Problem werden, wenn Sie nicht definieren, was der Vorschuss abdeckt.

Wenn Sie mit Vorschüssen arbeiten, geben Sie die Stunden, die zu erbringenden Leistungen oder die Verfügbarkeit an, die im Vorschuss enthalten sind, z. B. „10 Stunden Designarbeit pro Monat“. Überprüfen Sie die Vereinbarung regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie für beide Parteien noch sinnvoll ist.

Abrechnung auf Stundenbasis

Bei der Abrechnung auf Stundenbasis erfassen und berechnen Sie jede geleistete Arbeitsstunde und stellen sie in der Regel wöchentlich oder monatlich in Rechnung. Die Abrechnung auf Stundenbasis ist transparent und fair für Projekte mit sich änderndem oder undefiniertem Umfang, aber Kundinnen und Kunden könnten Ihre Stunden hinterfragen oder die Effizienz in Frage stellen. Dieses Modell verknüpft das Einkommen auch oft direkt mit der Zeit, was Wachstum einschränken kann.

Wenn Sie sich für die stündliche Abrechnung entscheiden, verwenden Sie zuverlässige Zeiterfassungstools und teilen Sie die Gebühren in Ihrer Rechnung mit. Setzen Sie den Stundensatz hoch genug an, um die Zeit zu berücksichtigen, die für administrative Aufgaben oder unerwartete Projektherausforderungen aufgewandt wird.

Verzugsgebühren

Mit Verzugsgebühren berechnen Sie Ihren Kundinnen und Kunden einen Aufpreis, wenn sie nicht innerhalb der vereinbarten Frist zahlen. Sie können beispielsweise für jeden Monat, in dem die Rechnung überfällig ist, 5 % der Rechnungssumme hinzufügen. Verzugsgebühren bieten Anreize für pünktliche Zahlungen und kompensieren die durch Verzögerungen verursachten finanziellen Unterbrechungen. Einige Kundinnen und Kunden könnten jedoch im Nachhinein widersprechen oder verhandeln, insbesondere wenn Verzugsgebühren nicht explizit vereinbart wurden.

Wenn Sie Verzugsgebühren erheben, sollten Sie immer Säumnisrichtlinien in Ihren Vertrag und Ihre Rechnungen aufnehmen, um Zahlungsanfechtungen zu vermeiden. Halten Sie die Verzugsgebühren angemessen – genug, um zu einer sofortigen Zahlung zu motivieren, aber nicht so hoch, dass sie der Beziehung schaden.

Skonti für vorzeitige Zahlungen

Mit Skonti erhalten Kundinnen und Kunden, die schnell bezahlen – oft innerhalb einer Woche –, einen kleinen Rabatt, z. B. zwischen 2 % und 5 %. Diese Rabatte fördern schnellere Zahlungen und schaffen eine positive Atmosphäre, insbesondere bei Kundinnen und Kunden mit hohem Auftragswert. Aber sie schmälern Ihre Gewinnmargen und sind daher für Arbeiten mit niedrigeren Margen nicht ideal.

Wenn Sie Skonti verwenden, bieten Sie sie selektiv an, z. B. für große Rechnungen oder Stammkundinnen und -kunden. Betonen Sie die Einsparungen in Ihrer Rechnung.

Vorkasse

Bei Zahlung per Vorkasse zahlen Kundinnen und Kunden den vollen Betrag, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Dadurch entfällt das Zahlungsrisiko, was bei kleineren oder einmaligen Projekten von unschätzbarem Wert sein kann. Aber einige Kundinnen und Kunden könnten diese Vorgehensweise als zu restriktiv oder riskant ansehen, besonders wenn Ihre Beziehung neu ist.

Wenn Sie Zahlung per Vorkasse verwenden, sollten Sie sie als Standard für kurzfristige oder schnelle Arbeiten positionieren, bei denen wenig Zeit für Teilzahlungen bleibt. Beruhigen Sie zögerliche Kundinnen und Kunden mit Erfahrungsberichten oder einem starken Portfolio.

Individuelle Zahlungsbedingungen

Individuelle Zahlungsbedingungen sind kunden- oder projektspezifische Zahlungsbedingungen, z. B. die Aufteilung von Kosten über Monate oder das Verknüpfen von Zahlungen mit bestimmten Ergebnissen. Individuelle Zahlungsbedingungen können dazu beitragen, einzigartige Kundinnen und Kunden oder Projekte zu gewinnen, die nicht in herkömmliche Modelle passen.

Kommunizieren Sie die Bedingungen unbedingt klar und deutlich, um Verwirrung oder angefochtene Zahlungen zu vermeiden. Halten Sie jedes Detail schriftlich fest, einschließlich der Frage, wer in welcher Phase wofür verantwortlich ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass individuelle Bedingungen Ihre finanzielle Stabilität nicht gefährden.

Erfassen und Abrechnen von Projektarbeit oder Arbeit auf Stundenbasis

Das Erfassen Ihrer Arbeit und das Abrechnen gegenüber Kundinnen und Kunden gehören zu den wichtigsten Bestandteilen der freiberuflichen Erwerbstätigkeit. Hier sind einige Best Practices für den Einstieg:

  • Onboarding: Erklären Sie Kundinnen und Kunden beim Onboarding, wie Sie Ihre Arbeit erfassen und Rechnung stellen. Teilen Sie ihnen mit, was sie auf Ihren Rechnungen erwarten können – seien es Zeitprotokolle, detaillierte Beschreibungen oder Meilenstein-Aufschlüsselungen.

  • Erfassen Sie Ihre Arbeit: Fügen Sie Ihrer Rechnung wann immer möglich Erfassungsunterlagen bei. Für stundenbasierte Arbeit können Sie einen Zeitbericht aus Ihrer Erfassungs-App anhängen. Für projektbasierte Arbeit empfiehlt sich eine kurze Zusammenfassung der abgeschlossenen Aufgaben. Diese Transparenz hilft, Streitigkeiten zu vermeiden.

  • Definieren Sie den Umfang: Behalten Sie Anfragen im Auge, die außerhalb der ursprünglichen Vereinbarung liegen. Wenn etwas Unerwartetes dazwischenkommt, teilen Sie der Kundin oder dem Kunden mit, dass es zusätzlichen Zeitaufwand oder Kosten verursachen wird. Machen Sie das unverzüglich, um Überraschungen bei der Rechnungsstellung zu vermeiden.

  • Schlüsseln Sie Rechnungen auf: Ihre Rechnung sollte eine detaillierte Übersicht der geleisteten Arbeit enthalten. Fügen Sie bei Projekten eine Beschreibung jedes Postens sowie die Pauschalgebühr hinzu. Stundenbasierte Rechnungen sollten die geleistete Arbeit, den Stundensatz, die Gesamtzahl der zu diesem Satz abgerechneten Stunden und die Gesamtkosten enthalten.

Das Erfassen projekt- und stundenbasierter Arbeit ist mit etwas unterschiedlichen Überlegungen verbunden. Hier sind einige praktische Tipps für jede Erfassungs- und Abrechnungsmethode.

Erfassen projektbasierter Arbeit

Teilen Sie das Projekt in überschaubare Teile auf

Bevor Sie mit dem Erfassen beginnen, schlüsseln Sie das Projekt in umsetzbare Schritte oder Meilensteine auf. Ein Branding-Projekt kann beispielsweise Aufgaben wie Recherche, Logodesign und die Erstellung eines Styleguides umfassen. Weisen Sie jedem Teil eine Gebühr oder geschätzte Stunden zu, damit Sie Ihren Fortschritt überwachen können.

Behalten Sie mit Projekterfassungstools den Überblick

Projektmanagement-Tools wie Trello, Notion oder Asana können hier einen großen Unterschied machen. Verwenden Sie sie, um Fristen, Ergebnisse und sogar Ihre To-Do-Liste zu verfolgen. Sie sehen damit besser, wo Sie sich im Prozess befinden, und können Updates leichter mit Kundinnen und Kunden teilen. Wenn Freiberufler/innen Stripe verwenden, können sie diese Meilensteine auch in die Rechnungsstellung einbeziehen, indem Sie nach Abschluss jedes Schritts Teilrechnungen senden.

Führen Sie ein einfaches Arbeitsprotokoll

Auch wenn Sie eine Pauschalgebühr berechnen, sollten Sie aufzeichnen, woran Sie wann gearbeitet haben. Notieren Sie sich eine kurze Beschreibung Ihrer täglichen Arbeit und der dafür aufgewendeten Zeit. Falls Kundinnen und Kunden Fragen haben oder die Ausweitung des Umfangs zum Problem wird, können Sie auf Ihre Aufzeichnungen verweisen.

Erfassen von Arbeitsstunden

Verwenden Sie Zeiterfassungstechnologien

Wenn Sie stündlich abrechnen, ist eine zuverlässige Zeiterfassung unabdingbar. Apps wie Toggl, Clockify oder Harvest machen es einfach, Ihre Stunden für bestimmte Aufgaben oder Kundinnen und Kunden zu protokollieren. Starten Sie den Timer, wenn Sie arbeiten, unterbrechen Sie ihn für Pausen und stoppen Sie ihn, wenn Sie fertig sind. Wenn Sie Stripe für Zahlungen verwenden, sind viele dieser Plattformen direkt in Stripe integriert, sodass Sie Rechnungen basierend auf der erfassten Zeit senden und Zahlungen schnell akzeptieren können.

Kundinnen und Kunden auf dem Laufenden halten

Wenn ein Projekt ein offenes Ende hat, informieren Sie Ihre Kundinnen und Kunden über die Stunden, die Sie investieren. Zum Beispiel könnten Sie sagen: „Bisher habe ich diese Woche 12 Stunden für X- und Y-Aufgaben aufgewendet.“ Diese Transparenz verhindert unangenehme Überraschungen, wenn Kundinnen und Kunden ihre Rechnung erhalten.

Umgang mit angefochtenen Rechnungen für Freiberufler/innen

Kein/e Freiberufler/in möchte sich mit einem Rechnungsstreit auseinandersetzen, aber selbst mit den besten Kundinnen und Kunden kann es zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Bleiben Sie ruhig und konzentrieren Sie sich darauf, das Problem zu lösen, ohne die Beziehung zu beschädigen. Erfahren Sie, wie Sie angefochtene Rechnungen sicher handhaben können.

Machen Sie sich das Kundenanliegen klar

Wenn Kundinnen und Kunden eine Rechnung anfechten, ist deren Sichtweise – richtig oder falsch – ausschlaggebend für das Problem. Stellen Sie zunächst offene Fragen, um das Problem klarzustellen:

  • „Könnten Sie uns mitteilen, was konkret nicht Ihren Erwartungen entspricht?“

  • „Gibt es einen bestimmten Punkt auf der Rechnung, den Sie näher besprechen möchten?“

Ergehen Sie sich nicht in Vermutungen und ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Manchmal ist das Problem nur ein einfaches Missverständnis bezüglich der zu erbringenden Leistungen oder der Zahlungsbedingungen.

Bleiben Sie ruhig und neutral

Es ist natürlich, frustriert zu sein, aber emotionale Reaktionen können die Situation eskalieren lassen. Betrachten Sie die Zahlungsanfechtung wie ein geschäftliches Gespräch:

  • Nehmen Sie die Bedenken ernst: „Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben; lassen Sie uns das klären.“

  • Vermeiden Sie defensive oder anklagende Formulierungen: „Lassen Sie uns die Details gemeinsam durchgehen.“

Indem Sie ruhig bleiben, geben Sie den Ton für eine produktive Lösung an.

Verweisen Sie auf die Vereinbarung

Ihr Vertrag oder Ihre schriftliche Vereinbarung ist Ihr bestes Instrument zur Beilegung von Zahlungsanfechtungen. Weisen Sie höflich auf die Abschnitte hin, in denen die Zahlungsbedingungen, die zu erbringenden Leistungen oder der Projektumfang beschrieben werden:

  • „Gemäß unserer Vereinbarung vom [\Datum] spiegelt die Rechnung die [erbrachten Dienstleistungen] wider. Ich erkläre Ihnen gerne die Einzelheiten.“

Wenn keine formelle Vereinbarung existiert, untermauern Sie Ihre Position mit E-Mail-Verläufen oder anderer Kommunikation. Manchmal ist vielleicht einfach nur die Zahlung verspätet. In diesem Fall könnte die beste Vorgehensweise im Zweifel darin verstehen, die Kundin oder den Kunden per E-Mail an die ausstehende Zahlung zu erinnern.

  • „Hallo, ich möchte mich nur kurz wegen der ausstehenden Zahlung für Rechnung [Nummer] melden. Benötigen Sie noch Informationen von mir, um die Rechnung zu begleichen?“

Stellen Sie ergänzende Unterlagen bereit

Klare Aufzeichnungen stärken Ihre Argumente. Teilen Sie Zeitprotokolle für Stundenlohnarbeiten, eine Übersicht über die zu erbringenden Leistungen, relevante E-Mails oder Nachrichten, in denen Änderungen des Umfangs besprochen werden, sowie alle vorherigen Rechnungen und Zahlungsbestätigungen. Transparenz zeigt, dass Sie in gutem Glauben handeln, und erschwert das Fortbestehen unbegründeter Zahlungsanfechtungen.

Ziehen Sie bei Bedarf eine/n Mediator/in hinzu

Wenn die Zahlungsanfechtung unlösbar erscheint, ziehen Sie eine Mediation in Betracht. Eine neutrale dritte Person – z. B. eine Anwältin oder ein Anwalt oder eine freiberufliche Interessenvertretung – kann beiden Seiten helfen, eine Einigung zu erzielen. Organisationen wie die Freelancers Union in den USA oder lokale Unternehmensverbände bieten möglicherweise Ressourcen für die Mediation an.

Haken Sie nach der Klärung nach

Sobald eine Lösung gefunden wurde, dokumentieren Sie das Ergebnis schriftlich, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden. Fassen Sie die Lösung zusammen:

  • „Wie vereinbart habe ich die Rechnung auf [Betrag $] angepasst, um [spezifische Änderungen] widerzuspiegeln. Die Zahlung ist bis zum [neues Fälligkeitsdatum] fällig.“

Aktualisieren Sie dann Ihre Rechnung und senden Sie sie zeitnah erneut.

Über die Beilegung einer Rechnungsanfechtung entscheiden

Beim Umgang mit Anfechtungen muss zwischen dem finanziellen Wert der Rechnung und dem langfristigen Wert der Kundenbeziehung abgewogen werden. Nutzen Sie dieses Schema, um zu entscheiden, ob Sie verhandeln, an Ihrem Standpunkt festhalten oder Ihre Verluste begrenzen sollten.

Bewerten Sie, wann ein Kompromiss gefunden werden sollte

Wenn die angefochtene Zahlung geringfügig ist oder Ihre Kundschaft ein berechtigtes Anliegen vorbringt, sollten Sie eine Lösung anbieten, die für beide Seiten funktioniert. Das ist oft der beste Weg, wenn Sie die Beziehung schätzen und ein einfaches Missverständnis aus der Welt schaffen möchten. Sie könnten beispielsweise einen Teil der Gebühr anpassen, wenn die Kundin oder der Kunde mit bestimmten Arbeiten nicht zufrieden war, geringfügige Verzugsgebühren als Geste des guten Willens und zur Aufrechterhaltung der Beziehung erlassen oder die Zahlungsbedingungen ändern:

Vorgeschlagene Formulierung: „Ich verstehe, dass es einige Verwirrung bezüglich der zusätzlichen Änderungen gab. Ich bin gerne bereit, die Rechnung um [X $] anzupassen, um das zu berücksichtigen.“

Entscheiden Sie, wann Sie standhaft bleiben sollten

Wenn die Anfechtung unbegründet ist oder die Kundin oder der Kunde offensichtlich in böser Absicht handelt, behaupten Sie höflich, aber bestimmt Ihre Position. In solchen Fällen ist Ihr Vertrag Ihr stärkstes Instrument. Vermeiden Sie Eskalation, aber lassen Sie sich auch nicht durch unvernünftige Forderungen oder andere Taktiken unter Druck setzen, auf erzielten Umsatz zu verzichten. Weisen Sie gegebenenfalls auf mögliche nächste Schritte hin, wie rechtliche Schritte oder die Einschaltung eines Inkassounternehmens.

Vorgeschlagene Formulierung: „Aufgrund unserer Vereinbarung und der geleisteten Arbeit bleibt der volle Rechnungsbetrag fällig. Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie die Aufschlüsselung noch einmal gemeinsam durchgehen möchten.“

Entscheiden Sie, wann Rückzug am besten ist

  • Wenn eine Kundin oder ein Kunde sich weigert zu zahlen und Ihre Bemühungen zur Beilegung der Zahlungsanfechtung durch Mediation oder Kompromisse fehlgeschlagen sind, ist es vielleicht an der Zeit, die Kundschaft zu feuern. Der Schutz Ihrer psychischen Energie ist oft wertvoller als eine Rechnung mit geringem Wert, die Ihnen nur Stress verursacht.

Ergreifen Sie präventive Maßnahmen für die Zukunft

Nutzen Sie angefochtene Zahlungen als Lernmöglichkeiten. Zahlungsanfechtungen von vornherein zu vermeiden, ist die beste Vorgehensweise. Passen Sie Ihre Prozesse an, um ähnlichen Problemen vorzubeugen:

  1. Seien Sie transparent während des Onboardings
    Erklären Sie der Kundin oder dem Kunden beim Kick-off-Meeting oder zu einem frühen Zeitpunkt im Projekt genau, wie Sie Ihre Zeit erfassen, wie Ihre Rechnungen aussehen werden und welche Zahlungsmethoden und -bedingungen Sie akzeptieren.

  2. Schließen Sie einen umfassenden Vertrag ab
    Nehmen Sie Zahlungsbedingungen, Umfang, Fristen und Klauseln zur Beilegung von Streitfällen in Ihre Verträge auf.

  3. Verlangen Sie eine Vorauszahlung
    Verlangen Sie Vorauszahlungen oder Teilzahlungen, um das finanzielle Risiko zu verringern. Dabei kann es sich um eine Anzahlung auf den Endbetrag oder Meilensteinzahlungen handeln, die nach Abschluss bestimmter Projektelemente fällig werden.

  4. Kommunizieren Sie während des Projekts
    Informieren Sie regelmäßig über Fortschritte und besprechen Sie alle erreichten Meilensteine während des Projekts. Ziehen Sie ein formelles Protokoll für Umfangsänderungen in Betracht, das vorsieht, dass alle Änderungen des Umfangs schriftlich dokumentiert und vereinbart werden müssen.

  5. Verwenden Sie Erfassungstools und erstellen Sie detaillierte Rechnungen
    Verwenden Sie Zeiterfassungs-Apps oder aufgeschlüsselte Rechnungen, um Missverständnisse zu vermeiden.

So kann Stripe Invoicing Sie unterstützen

Mit Stripe Invoicing lässt sich Debitorenbuchhaltung vereinfachen – von der Erstellung der Rechnung bis zum Einzug der Zahlungen. Ganz gleich, ob Sie einmalige oder wiederkehrende Abrechnungen verwalten, Stripe hilft Unternehmen dabei, Zahlungen schneller zu akzeptieren und Abläufe zu optimieren:

  • Debitorenbuchhaltung automatisieren: Sie können professionelle Rechnungen im Handumdrehen erstellen, anpassen und senden – ganz ohne Code. Stripe verfolgt automatisch den Rechnungsstatus, sendet Zahlungserinnerungen und verarbeitet Rückerstattungen, sodass Sie Ihren Cashflow im Griff behalten.

  • Cashflow beschleunigen: Verringern Sie die Forderungslaufzeit (Days Sales Outstanding, DSO) und akzeptieren Sie Zahlungen schneller mit integrierten globalen Zahlungen, automatischen Erinnerungen und KI-gestützten Dunning-Tools, die Ihnen helfen, mehr Umsatz zu erzielen.

  • Nutzungsfreundlichkeit erhöhen: Bieten Sie Kundinnen und Kunden eine bequeme Zahlungsmöglichkeit mit Unterstützung von über 25 Sprachen, 135 Währungen und 100 Zahlungsmethoden. Die Nutzer/innen können Rechnungen über ein Self-Service-Kundenportal ganz leicht aufrufen und bezahlen.

  • Aufwand im Backoffice reduzieren: Erstellen Sie Rechnungen innerhalb weniger Minuten und verringern Sie den Zeitaufwand für den Einzug von Zahlungen durch automatische Erinnerungen und eine von Stripe gehostete Rechnungszahlungsseite.

  • In Ihre bestehenden Systeme integrieren: Stripe Invoicing lässt sich in beliebte Buchhaltungs- und Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP-Software) integrieren, sodass Sie Systeme synchron halten und manuelle Dateneingaben reduzieren können.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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