So implementieren Sie geteilte Zahlungen: Was Unternehmen tun müssen, damit sie funktionieren

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Die erfolgreichsten Plattformen und Marktplätze der Welt, darunter Shopify und DoorDash, nutzen Stripe Connect, um Zahlungen in ihre Produkte einzubinden.

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  1. Einführung
  2. Wie werden geteilte Zahlungen in Unternehmen umgesetzt?
  3. Wie richtet man geteilte Zahlungen ein?
  4. Welche Herausforderungen gibt es bei der Arbeit mit geteilten Zahlungen?
  5. Wie vereinfacht Stripe Connect geteilte Zahlungen?

Geteilte Zahlungen entstehen, wenn eine Transaktion auf mehrere Zahlungsmethoden oder mehrere Personen aufgeteilt wird. Dies kann bedeuten, dass zwei Kreditkarten für einen Kauf verwendet werden, dass teilweise mit Bargeld und teilweise mit einer Karte bezahlt wird oder dass eine Restaurantrechnung unter Freunden aufgeteilt wird. Im Geschäftsleben kann sich das auch auf Zahlungsabwickler beziehen, die eine Transaktion auf mehrere Empfänger/innen aufteilen, wie z. B. die automatische Weiterleitung von Geldern an verschiedene Verkäufer/innen auf einem Online-Marktplatz.

Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen Arten von geteilten Zahlungen ein, mit denen Unternehmen typischerweise konfrontiert sind, wie Sie entsprechende Prozesse einrichten und wie die Verwendung von Stripe Connect dabei helfen kann, häufige Hürden zu überwinden.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Wie werden geteilte Zahlungen in Unternehmen umgesetzt?
  • Wie werden geteilte Zahlungen eingerichtet?
  • Welche Herausforderungen gibt es bei der Arbeit mit geteilten Zahlungen?
  • Wie vereinfacht Stripe Connect geteilte Zahlungen?

Wie werden geteilte Zahlungen in Unternehmen umgesetzt?

Unternehmen, die geteilte Zahlungen akzeptieren, haben es möglicherweise mit mehreren Zahlerinnen/Zahlern, mehreren Verkäuferinnen/Verkäufern oder mehreren Zahlungsmethoden von einer einzigen Kundin/einem einzigen Kunden zu tun. Hier sind einige Situationen, in denen Unternehmen mit geteilten Zahlungen konfrontiert sein können:

  • Mehrere Zahler/innen: Eine Gruppe in einem Restaurant, Mitbewohner/innen, die sich ein Streaming-Abonnement teilen, oder ein Team, das sich einen Software-Plan teilt, beinhalten mehrere Zahler/innen für eine einzige Rechnung.

  • Mehrere Zahlungsempfänger/innen: Marktplatzverkäufe, Gig-Work, Partnerprogramme und Buchungsseiten beinhalten oft mehrere Parteien, die einen Anteil an einem einzigen Kauf erhalten.

  • Mehrere Zahlungen: Einige Kundinnen/Kunden bevorzugen es, Einkäufe in Raten abzuzahlen oder verschiedene Zahlungsmethoden zu verwenden, z. B. einen Gutschein und eine Kreditkarte für den Restbetrag. Auf diese Weise können Unternehmen, die geteilte Zahlungen akzeptieren, mehr Verkäufe abschließen.

Wie richtet man geteilte Zahlungen ein?

Geteilte Zahlungen setzen voraus, dass vom Bezahlvorgang bis zur Auszahlung alles reibungslos funktioniert. Planen Sie zunächst den Geldfluss. Sie müssen wissen, wer wann bezahlt wird und in welcher Höhe.

Wenn Sie nicht alles von Grund auf neu aufbauen möchten, wählen Sie einen Zahlungsabwickler, der geteilte Zahlungen und Mehrparteientransaktionen unterstützt, wie z. B. Stripe Connect. Wenn Sie sich für das Do-it-yourself-Verfahren entscheiden (z. B. einen Standard-Zahlungsabwickler verwenden und Auszahlungen manuell abwickeln), müssen Sie sich auf zusätzliche Schritte für den Abgleich, die Steuerberichterstattung und mögliche regulatorische Fragen einstellen.

Dies sind einige Aspekte, die Sie entweder über einen Anbieter wie Stripe Connect automatisieren oder manuell durchführen können:

  • Auszahlung an Dritte (z. B. Verkäufer/innen, Freiberufler/innen oder Dienstleister/innen): Sie müssen ihre Identität verifizieren, Steuerinformationen erfassen und für die Einhaltung lokaler Finanzvorschriften sorgen. Das bedeutet, dass Sie W-9- oder W-8-BEN-Formulare in den USA oder andere relevante Steuerdokumente je nach Standort Ihres Unternehmens und Ihrer Nutzer/innen ausfüllen müssen.

  • Auszahlungsintervalle einstellen: Manche Unternehmen halten Gelder für einen bestimmten Zeitraum zurück, um Betrug vorzubeugen, Rückerstattungen abzuwickeln oder den Cashflow zu steuern. Andere wiederum bieten sofortige Auszahlungen gegen eine Gebühr an. Ihr Ziel sollte es sein, die Erwartungen der Nutzer/innen mit Ihren eigenen Risiko- und Cashflow-Anforderungen in Einklang zu bringen.

  • Abzug von Provisionen: Wenn Ihr Unternehmen einen Anteil erhält, müssen Sie die Provision abziehen, bevor Sie die verbleibenden Auszahlungen versenden. Wenn Sie dies manuell handhaben, müssen Sie eine Logik in Ihre Zahlungsabläufe einbauen.

  • Verwaltung von Rückerstattungen: Wenn eine Kundin/ein Kunde eine Rückerstattung anfordert, müssen Sie die Gelder anteilig von allen Empfänger/innen einziehen.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Arbeit mit geteilten Zahlungen?

Die Umsetzung von geteilten Zahlungen ist mit technischen und betrieblichen Hürden verbunden. Unternehmen, die diese anbieten, müssen Folgendes im Blick behalten:

  • Compliance-Anforderungen: Jedes Mal, wenn Sie Gelder zwischen mehreren Parteien bewegen, unterliegen Sie Zahlungsgesetzen, Steuervorschriften und potenziellen Anforderungen an die Finanzberichterstattung. Wenn Sie diese falsch handhaben, müssen Sie mit Geldstrafen, gesperrten Konten oder rechtlichen Problemen rechnen.

  • Transaktionsgebühren: Jeder Zahlungsabwickler erhebt einen Teil der Transaktion als Gebühr. Die Aufteilung einer Transaktion kann mehrere Bearbeitungsgebühren bedeuten. Wenn ein Unternehmen nicht aufpasst, können diese Kosten schnell seine Margen auffressen.

  • Timing-Unstimmigkeiten: Nicht jede Zahlungsmethode wird gleich schnell abgewickelt. Einige Banküberweisungen werden fast sofort verarbeitet, aber die Abwicklung über Kreditkarten, ACH-Überweisungen und Digital Wallets dauert in der Regel einige Tage. Die Verwaltung des Cashflows, ohne das Geld selbst zu steuern, ist ein Balanceakt.

  • Rückerstattungen und Anfechtungen: Rückerstattungen können komplex sein, und Unternehmen benötigen klare Richtlinien, um damit umzugehen. Wenn eine Kundin/ein Kunde beispielsweise eine Transaktion anficht, die an verschiedene Empfänger/innen ausgezahlt wurde, muss das Unternehmen entscheiden, wie die Anfechtung beigelegt wird und wer die Rückbuchungsgebühr zahlt.

  • Technologische Probleme: Das Routing von Zahlungen an mehrere Empfänger/innen erfordert eine durchdachte technische Einrichtung. Sie benötigen eine Logik dafür, wie Gelder aufgeteilt werden, wann sie gesendet werden und wie Sie mit Grenzfällen wie Teilzahlungen, Zahlungsausfällen oder unerwarteten Rückbuchungen umgehen.

  • Verwirrung bei Kundinnen/Kunden: Je mehr Zahlungsmöglichkeiten Sie Ihrer Kundschaft bieten, desto mehr Fragen muss sich Ihr Team stellen, wenn etwas schief geht. Wenn der Kundensupport nicht in der Lage ist, die Nachfrage zu befriedigen, müssen Sie mit frustrierten Kundinnen und Kunden rechnen.

Wie vereinfacht Stripe Connect geteilte Zahlungen?

Stripe Connect beseitigt die üblichen Herausforderungen der Handhabung von geteilten Zahlungen mit einer strukturierten, API-gesteuerten Methode zum Übertragen von Geldern zwischen mehreren Parteien. Im Jahr 2024 wurden mit Stripe Connect mehr als 1 Mrd. $ auf 84 verschiedenen Plattformen verarbeitet. So funktioniert es in der Praxis:

  • Native Mehrparteienzahlungen: Einige Zahlungsabwickler gehen davon aus, dass Gelder in einer geraden Linie von der Käuferin/vom Käufer zum Unternehmen fließen. Stripe Connect wurde für komplexere Abläufe entwickelt, wie beispielsweise das Aufteilen einer Transaktion zwischen Verkäuferinnen/Verkäufern, Plattformen oder Dienstleisterinnen/Dienstleistern in Echtzeit. Unternehmen können die automatische Umsatzaufteilung beim Bezahlvorgang einrichten, anstatt den Vorgang später manuell durchzuführen.

  • Keine Registrierung erforderlich: Unternehmen, die Geld zwischen Dritten transferieren, müssen sich häufig als Zahlungsdienstleister registrieren, was einen erheblichen Rechts- und Compliance-Aufwand bedeutet. Mit Stripe Connect ist Stripe die finanzielle Einheit, die die eigentlichen Transfers abwickelt, sodass Unternehmen geteilte Zahlungen abwickeln können, ohne diesen regulatorischen Aufwand zu übernehmen.

  • Eingebettetes Onboarding von Verkäuferinnen/Verkäufern: Der typische Onboarding-Prozess für Marktplätze oder Plattformen, die mehrere Verkäufer/innen bezahlen, umfasst das Erfassen von Steuerformularen, die Überprüfung der Bankkonten und die Einhaltung lokaler Gesetze. Stripe Connect erledigt dies innerhalb seiner API, sodass Unternehmen Verkäufer/innen innerhalb weniger Minuten zum Onboarding einladen können.

  • Dynamische Auszahlungssteuerung: Unternehmen können entscheiden, wann und wie sie Empfänger/innen auszahlen. Manche möchten vielleicht sofortige Auszahlungen (die Stripe für Bankkonten und Debitkarten durchführen kann), während andere Gelder für einen bestimmten Zeitraum zurückhalten. Connect bietet diese Flexibilität, ohne dass Unternehmen eigene Systeme entwickeln müssen.

  • Automatische Gebühren- und Steuerabzüge: Wenn eine Plattform für jede Transaktion eine Provision nimmt, zieht Stripe Connect diese Gebühr automatisch ab, bevor Gelder an die Verkäuferin/den Verkäufer gesendet werden. Außerdem werden die automatische Steuererhebung und Steuerberichterstattung unterstützt.

  • Integrierte Rückerstattungen und Rückbuchungen: Wenn Kundinnen und Kunden Rückerstattungen anfordern oder eine Zahlung anfechten, müssen Unternehmen im Allgemeinen einzelne Verkäufer/innen oder Dienstleister/innen kontaktieren, um ihren Anteil an den Geldern zurückzuzahlen. Stripe Connect zieht automatisch die korrekten Beträge von jeder Partei ein.

  • Grenzüberschreitende Zahlungslogistik: Stripe kümmert sich um Währungsumrechnung und internationale Auszahlungen, sodass Unternehmen nicht in jedem Land, in dem sie tätig sind, separate Bankbeziehungen benötigen. Verkäufer/innen werden in ihrer Landeswährung bezahlt, ohne dass sie sich um die Logistik der Devisen kümmern müssen.

  • Eine Integration mit mehreren Funktionen: Stripe Connect bietet eine zentrale Integration, die Onboarding, Compliance, Geldbewegung und Auszahlungsverfolgung abdeckt. Die API ist strukturiert genug, um Standard-Anwendungsfälle zu handhaben, aber flexibel genug, um benutzerdefinierte Auszahlungsabläufe zu unterstützen.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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