Sports Warehouse nutzt Stripe zur Zentralisierung globaler Zahlungen für 12 Marken

Der E-Commerce-Pionier Sports Warehouse startete 1993 in San Luis Obispo, Kalifornien, seine erste Website, Tennis Warehouse, auf der Tennisausrüstung und -bekleidung verkauft wurden. Seitdem hat sich Sports Warehouse zu einem globalen Unternehmen mit einer Vielzahl von Marken entwickelt, die Spezialsportartikel vertreiben, darunter „Running Warehouse“ und „Tackle Warehouse“.

Lösungen im Einsatz

    Payments
    Elements
    Radar
USA
Enterprise

Die Herausforderung

Seit dem Start der E-Commerce-Website „Tennis Warehouse“ im Jahr 1993 war Gründer Drew Munster stets ein praxisorientierter Unternehmer, der unter anderem seine eigenen Backend-Systeme entwickelte und diese in Zahlungsabwicklungssysteme von Drittanbietern integrierte. Doch dieser Ansatz wurde immer komplizierter, als sich das Unternehmen zu einer Gruppe von 12 Fachhändlern für Sportartikel unter dem Dach der Muttergesellschaft „Sports Warehouse“ (zu der auch „Running Warehouse“ und „Tackle Warehouse“ gehören) entwickelte und nach Europa sowie Australien expandierte. Bis zum Jahr 2022 wurde Munster klar, dass er mit seiner Mischung aus verschiedenen Zahlungsabwicklungssystemen an die Grenzen des Machbaren gestoßen war.

In der gesamten Markenfamilie stellten Munster und sein Team fest, dass sich die Verbrauchergewohnheiten rasch veränderten und immer mehr Kundinnen und Kunden über ihr Smartphone einkauften. Unter den Kundinnen und Kunden von Tackle Warehouse gab es beispielsweise sogar Angler, die direkt von ihren Booten aus einkauften. Um diese Kundinnen und Kunden zu binden, war dem Unternehmen klar, dass es „Mobile-First“-Zahlungsoptionen einführen musste.

Leider hätte eine Erweiterung des Zahlungsangebots des Unternehmens zu weiteren Komplikationen in einem ohnehin schon komplexen System geführt, in dem für jede Zahlungsart separate Abläufe bestanden. Um die Abwicklung von Zahlungseingängen und Rückerstattungen zu vereinfachen, benötigte Sports Warehouse ein einheitliches System, das alles – von Kreditkarten über europäische Banküberweisungen bis hin zu Afterpay, Klarna, Cash App und weiteren Zahlungsmethoden – in einem zentralen Zahlungsablauf verarbeiten konnte.

Das Fehlen eines konsolidierten Zahlungssystems erschwerte es zudem, für Buchhaltungszwecke einen unternehmensweiten Überblick über Zahlungsinformationen in den verschiedenen geografischen Märkten zu erhalten. Darüber hinaus war die Compliance-Belastung von Sports Warehouse mit der Expansion des Unternehmens gestiegen, und der manuelle Betrugsmanagementprozess nahm viel Zeit in Anspruch.

Die richtige Software musste offensichtlich ausgefeilt genug sein, um diese Anforderungen zu erfüllen. Dennoch musste sie flexibel und entwicklerfreundlich sein, damit Munsters kleines Team aus internen Entwicklerinnen und Entwicklern sie schnell auf allen 12 Websites im E-Commerce-Ökosystem von Sports Warehouse implementieren konnte.

Die Lösung

Sports Warehouse entschied sich dafür, seine Zahlungsabwicklung auf Stripe Payments zu konsolidieren, einer globalen Zahlungsplattform, die über 100 Zahlungsmethoden und mehr als 135 Währungen unterstützt. Das Ergebnis war ein einziger Zahlungsablauf für alle Transaktionen, unabhängig von der Zahlungsmethode oder der geografischen Region der Kundin bzw. des Kunden.

Um die Zahlungsabwicklung im Frontend zu verbessern, nutzte Sports Warehouse die Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs von Stripe. Diese umfasst Stripe Elements (eine Reihe einbettbarer UI-Komponenten, die den Bezahlvorgang verbessern und die Konversion steigern), Zugriff auf diese 100 verschiedenen Zahlungsmethoden sowie Link, einen beschleunigten Bezahlvorgang von Stripe, der die Zahlungsinformationen der Kundinnen und Kunden automatisch ausfüllt, um ein schnelles und einfaches Bezahlerlebnis zu schaffen.

Sports Warehouse bettete das Payment Element in seine bestehenden Bezahlvorgänge ein, die je nach Region leicht variierten. Nach der Einbettung präsentiert das Payment Element den Kundinnen und Kunden automatisch die für sie relevanten Zahlungsmethoden und gibt Sports Warehouse die Möglichkeit, bei Bedarf und ohne zusätzlichen Code weitere Zahlungsmethoden zu aktivieren. Sports Warehouse plant, Link hinzuzufügen, um es den Kundinnen und Kunden noch einfacher zu machen, Transaktionen nahtlos abzuschließen.

Durch die Umstellung auf Stripe erhielt Sports Warehouse Zugriff auf das Stripe-Dashboard, die zentrale Nutzeroberfläche zur Verwaltung der Kontoressourcen und zur Steuerung der Arbeitsabläufe. Das Dashboard vereinheitlichte die Buchhaltung des Unternehmens über alle Märkte hinweg. „Dass wir im Zahlungsverkehr nun dieselbe Sprache sprechen, ist für uns eine große Hilfe“, sagte Munster.

Stripe Radar, das maschinelles Lernen nutzt, um Betrugsschutz in Echtzeit anzubieten, hat den Betrugspräventionsprozess von Tennis Warehouse vereinheitlicht. „Wenn man ein einziges System hat, lässt sich leichter erkennen, wo die Gefahren liegen“, sagte Munster. „Ein einheitliches Kontrollsystem gibt einem zudem die Gewissheit, dass es keine Informationslecks aus dem eigenen Haus gibt.“

Schließlich konnten dank des durchdachten Software-Designs, der umfassenden Dokumentation und des effektiven Supports von Stripe Probleme bei der Implementierung vermieden werden. „Wir sind bei Stripe nie auf etwas gestoßen, das nicht funktioniert hat“, sagte Munster.

Die Ergebnisse

Einfache Implementierung neuer Zahlungsoptionen

Mit dem Payment Element von Stripe konnten die Marken von Sports Warehouse problemlos mehr als 14 Zahlungsmethoden anbieten, darunter Digital Wallets wie Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay. Das Unternehmen fügte außerdem lokale Zahlungsoptionen in Europa wie Przelewy24, iDEAL und giropay sowie „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Optionen wie Klarna und Afterpay hinzu.

Seit dem Hinzufügen dieser Optionen werden 27 % der Zahlungen von Sports Warehouse in Deutschland mit PayPal abgewickelt. In Australien werden 13 % der Zahlungen von Sports Warehouse über Afterpay getätigt – und diese Transaktionen weisen ein höheres durchschnittliches Bestellvolumen auf als Zahlungen per Kreditkarte. In den USA ist Apple Pay die zweitbeliebteste Zahlungsmethode von Sports Warehouse.

3,64 % Anstieg der Autorisierungsraten und vereinfachter Rückerstattungsprozess

Durch die Zentralisierung aller Zahlungsabläufe über Stripe konnte Sports Warehouse die Stripe-Tools zur Zahlungsoptimierung nutzen, wie z. B. Netzwerk-Tokens und den Kartenaktualisierer von Stripe. Diese Funktionen steigerten die Basisautorisierungsrate von Sports Warehouse um 3,64 %.

Das neue, einheitliche Zahlungssystem hat auch den Rückerstattungsprozess bei Sports Warehouse vereinfacht. Zuvor erforderte jede Zahlungsmethode einen eigenen Rückerstattungsprozess, von denen einige recht kompliziert waren. Stripe bietet Sports Warehouse ein einheitliches System zur Abwicklung von Rückerstattungen – eine optimierte Lösung, die laut Munster „eine enorme Zeitersparnis“ bedeutet.

Erste Stripe-Implementierung in vier Wochen abgeschlossen

Dank einer umfassenden Dokumentation, eleganter APIs und eines reaktionsschnellen Kundensupports gelang es Sports Warehouse, Stripe problemlos auf seiner ersten Website zu implementieren. „Wir konnten Stripe innerhalb weniger Wochen in Betrieb nehmen“, sagte Munster. Anschließend integrierte das Unternehmen die übrigen Websites problemlos in die einheitliche Plattform.

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