Die Herausforderung
Mangomint wurde 2017 in Los Angeles gegründet und bietet Friseur- und Kosmetiksalons sowie Spas eine zentralisierte Plattform, um Termine zu buchen, Zahlungen zu akzeptieren, mit Kundinnen und Kunden zu kommunizieren und den Betrieb zu verwalten. Anfänglich zählte Mangomint auf eine Empfehlungspartnerschaft, um Transaktionen für seine Nutzerinnen und Nutzer abzuwickeln, und leitete sie an einen externen Zahlungsablauf weiter, der von einem Drittanbieter kontrolliert wurde. Diese Partnerschaft machte die Implementierung der Zahlungsabwicklung zwar leicht, gab Mangomint jedoch wenig Kontrolle über die Nutzererfahrung und die Preisstruktur sowie kaum Zugriff auf die Kontoinformationen der Kundinnen und Kunden.
Das war ein Problem. Mangomint hebt sich von anderer Management-Software für Salons und Spas durch ein hohes Maß an Anpassbarkeit ab, das es der Plattform ermöglicht, sich nahtlos sowohl in die Betriebsabläufe eines Salons als auch in die Interaktionen mit den Kundinnen und Kunden einzufügen. Der Mangel an Kontrolle machte es Mangomint schwer, diese erstklassige Erfahrung zu bieten. Die starre Preisstruktur wurde mit dem Wachstum des Unternehmens auch nicht vorteilhafter. Und der fehlende Zugang zu technischen Echtzeitinformationen schränkte die Fähigkeit von Mangomint ein, Kundinnen und Kunden bei der Fehlerbehebung zu unterstützen. „Nutzer/innen wenden sich bei technischen Fragen zwangsläufig an den Softwareanbieter“, so Daniel Lang, Co-Founder und CEO von Mangomint. „Aber wenn man nicht weiß, was los ist, hat man vielleicht keine Antworten für sie. Und das ist eine frustrierende Erfahrung für die Nutzerinnen und Nutzer.“
Mangomint ging eine Partnerschaft mit einem zweiten Anbieter ein, um Zahlungen tiefer in seine Plattform zu integrieren, doch ein Mangel an hochwertiger Dokumentation oder ausgereiften APIs hinderte das Unternehmen daran, die Zahlungslösung an seine Bedürfnisse anzupassen. Das Onboarding der Händlerinnen und Händler dauerte länger als gewünscht, einige Berichtsdaten landeten nicht im richtigen Softwareablauf und die Fehlerbehebung bei der Zahlungs-Hardware war übermäßig schwierig. „Es fehlte einfach die technische Präzision“, so Lang. Im Jahr 2021 beschloss Mangomint, dass es einen neuen Anbieter brauchte, der entwicklerfreundliche Technologie anbietet und es Mangomint ermöglichen würde, die Implementierung anzupassen.
Die neue Zahlungslösung musste auch der in der Beauty- und Wellnessbranche üblichen Mischung aus Angestellten sowie selbstständigen Dienstleisterinnen und Dienstleistern gerecht werden. Zum Beispiel kann ein Friseursalon mit 20 Plätzen 10 davon mit eigenen Angestellten besetzen und die anderen 10 an unabhängige Stylistinnen und Stylisten vermieten. Das kann kompliziert werden, da jeder unabhängige Stylist bzw. jede unabhängige Stylistin ein eigenes Händlerkonto benötigt, das mit einem individuellen Kartenlesegerät verknüpft ist. Und es kann zu Unzufriedenheit auf Kundenseite führen, wenn Kundinnen und Kunden die Art und Weise der Bezahlung ändern müssen, je nachdem, wer ihnen die Haare stylt. Mangomint war auf der Suche nach einem Zahlungsdienstleister, der helfen konnte, diese Herausforderungen zu lösen.
Mangomint benötigte einen Anbieter mit einer Point of Sale-Lösung, die es den Endkundinnen und Endkunden bequem macht, über den Kanal ihrer Wahl zu bezahlen, egal ob mobil, online oder vor Ort.
Vor allem aber musste die POS-Lösung eine hohe Erreichbarkeit aufweisen. „Wenn ein Händler oder eine Händlerin wegen eines Problems bei der Zahlungsabwicklung anruft, steht in der Regel die Kundin oder der Kunde da und wartet darauf, dass die Zahlung akzeptiert wird. In diesem Moment ist Zuverlässigkeit wirklich wichtig“, so Lang.
Ein schnelles, intuitives Onboarding war ein weiteres Muss. „Wir sind ein produktgesteuertes Wachstumsunternehmen, daher durchlaufen die meisten unserer Händlerinnen und Händler das Onboarding, ohne mit uns gesprochen zu haben“, so Lang. „Es ist unglaublich wichtig, dass die Onboarding-Erfahrung wirklich ausgefeilt und einfach ist. Je mehr Händlerinnen und Händler das Onboarding erfolgreich selbst durchführen können, desto weniger Zeit muss unser Support-Team aufwenden, um sie dabei zu begleiten.“
Die Lösung
Mangomint entschied sich aufgrund des Rufs von Stripe als entwicklerfreundlicher Technologiepartner für eine Partnerschaft mit dem Unternehmen. „Wir haben auch andere Unternehmen in Betracht gezogen, aber Stripe war das, was wir wollten“, sagte Lang. „Es war eigentlich gar keine Frage. Die Qualität der Dokumentation von Stripe, die Qualität der APIs – unser Entwicklerteam war begeistert.“
Mangomint entschied sich für Stripe Payments, um Online-Transaktionen abzuwickeln, und für Stripe Terminal, um persönliche Transaktionen mit dem kompakten Stripe Reader M2 abzuwickeln, wobei man sich auf die leistungsstarken APIs und die ausführliche Dokumentation von Stripe stützte, um einen benutzerdefinierten Zahlungsablauf einzubetten. Terminal ermöglichte es Salons und Spas, die Mangomint nutzen, Online- und Vor-Ort-Zahlungen an einem Ort zu verwalten, was eine einheitliche Übersicht der Zahlungen über alle Kanäle hinweg bietet. Mit dem Payment Element, einer einbettbaren, konversionsoptimierten Komponente der Nutzeroberfläche aus der Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs von Stripe, entwickelte Mangomint eine Selbstbedienungs-Bezahlfunktion, die es der Dienstleisterin bzw. dem Dienstleister erleichtert, eine Textnachricht an das Smartphone der Kundschaft zu senden. Ein Link in der Nachricht leitet die Kundinnen und Kunden zu einem von Mangomint gehosteten Bildschirm weiter, wo sie das Payment Element nutzen können, um mit den Zahlungsinformationen zu bezahlen, die sie bei der Terminvereinbarung angegeben haben. „In vielen Fällen benötigen Sie kein Personal, das untätig an der Rezeption sitzt und darauf wartet, eine Zahlung entgegenzunehmen. Und für die Endkundin oder den Endkunden ist es eine viel effizientere Erfahrung“, so Lang.
Stripe Connect gab Mangomint die Möglichkeit, Gelder zwischen mehreren Parteien zu bewegen. Der Onboarding-Prozess von Connect, mit einer einfachen Nutzeroberfläche, der sofortigen Überprüfung von Steuerinformationen und der zeitnahen Überprüfung hochgeladener Dokumente, machte es dem Salon und den einzelnen unabhängigen Dienstleisterinnen und Dienstleistern leicht und schnell, ein eigenes Zahlungskonto einzurichten. Das ermöglichte es Mangomint, bestimmte Zahlungen an den Salon und andere Zahlungen direkt an unabhängige Dienstleister/innen weiterzuleiten, ohne die Erfahrung der Händler/innen oder der Endkundinnen und Endkunden zu beeinträchtigen.
Die Ergebnisse
Die benutzerdefinierte Implementierung dauert nur drei Monate
Die gut gestalteten APIs und die ausführliche Dokumentation von Stripe gaben Mangomint die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit eine stark anpassbare Integration durchzuführen. „Der gesamte Wechsel zu Stripe dauerte nur drei Monate. Das ist sehr kurz, wenn man bedenkt, wie geschäftskritisch die Implementierung war und wie viele verschiedene Zahlungsarten wir akzeptieren mussten.“
Selbstbedienungs-Bezahlvorgang spart Salons jede Woche Stunden
Die Selbstbedienungs-Bezahlfunktion von Mangomint spart Salons und Spas durchschnittlich drei Minuten pro Zahlung, was sich auf mehrere Stunden pro Woche summiert. Darüber hinaus kann sie den Bedarf an extra eingesetzten Mitarbeitenden an der Rezeption beseitigen, da die Dienstleister/innen die Transaktionen selbst abwickeln können.
Vereinfachtes Onboarding für Zahlungen reduziert die gesamte Onboarding-Zeit um 64 %
Zuvor dauerte es etwa 14 Tage, bis Salons und Spas mit Mangomint einsatzbereit waren. Dank des effizienten und intuitiven Onboarding-Prozesses von Connect dauert es jetzt weniger als fünf Tage.
Stripe genießt in der Entwickler-Community einen sehr guten Ruf, und das aus gutem Grund. Die Lösungen sind zuverlässig, einfach in der Entwicklung und verfügen über eine großartige Dokumentation.