EFTPOS in Neuseeland: Ein praktischer Leitfaden zu modernen Zahlungsterminals für Unternehmen

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Schaffen Sie eine Unified-Commerce-Erfahrung für Ihre Kundinnen und Kunden im Online- sowie im persönlichen Kontakt. Stripe Terminal bietet Plattformen und Unternehmen Entwicklertools, vorzertifizierte Kartenlesegeräte, Tap to Pay auf kompatiblen iPhone- und Android-Geräten sowie eine cloudbasierte Geräteverwaltung.

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  1. Einführung
  2. Was ist EFTPOS und wie funktioniert es in Neuseeland?
  3. Wie unterscheidet sich EFTPOS von modernen Zahlungsterminals?
    1. Eigenständiges vs. softwareverbundenes System
    2. Lokales Routing vs. globale Kartennetzwerke
  4. Warum wechseln neuseeländische Unternehmen von EFTPOS zu cloudbasierten Terminals?
    1. Zuerst änderte sich das Verhalten der Kundinnen und Kunden
    2. Der Bezahlvorgang ist kein isolierter Bereich mehr
    3. Herkömmliche Systeme haben zu viele bewegliche Teile
    4. Sicherheitsupgrades sind zu einer Belastung geworden
    5. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich
  5. Wie können Unternehmen von EFTPOS zu einem modernen Zahlungsterminal wechseln?
    1. Beginnen Sie mit Ihrem Use Case
    2. Skalierbare Einrichtung auswählen
    3. Test vor dem Abschalten
    4. Verknüpfung mit den restlichen Tools
  6. So kann Stripe Terminal Sie unterstützen

EFTPOS (kurz für Electronic Funds Transfer at Point of Sale) ist seit den 1980er Jahren fester Bestandteil des neuseeländischen Handels. Card Present-Zahlungen sind dort seit Jahrzehnten weit verbreitet – im Oktober 2025 tätigten Karteninhaber/innen etwa 181 Millionen Transaktionen.

Doch das System, das Zahlungen in den vergangenen Jahren so einfach gemacht hat, passt nicht mehr zu den Geschäftsabläufen heutzutage. Unternehmen, die kanalübergreifend verkaufen, Daten in Echtzeit verwalten oder von ihren Zahlungssystemen mehr erwarten als nur das Akzeptieren einer kontaktlosen Zahlung, werden möglicherweise feststellen, dass EFTPOS ihre Anforderungen nicht mehr erfüllen kann.

Hier gehen wir darauf ein, welche Bedeutung EFTPOS heutzutage in Neuseeland hat. Außerdem werfen wir einen Blick auf intelligentere, flexiblere Alternativen, die sich allmählich durchsetzen.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist EFTPOS und wie funktioniert es in Neuseeland?
  • Wie unterscheidet sich EFTPOS von modernen Zahlungsterminals?
  • Warum stellen neuseeländische Unternehmen von EFTPOS auf cloudbasierte Terminals um?
  • Wie können Unternehmen von EFTPOS zu einem modernen Zahlungsterminal wechseln?
  • So kann Stripe Terminal Sie unterstützen

Was ist EFTPOS und wie funktioniert es in Neuseeland?

Die EFTPOS-Kultur ist in Neuseeland tief verwurzelt, so sehr, dass EFTPOS-Karten oft in einem Atemzug mit Debit- und Kreditkarten genannt werden. In einer Umfrage aus dem Jahr 2024 gaben 67 % der Befragten an, Debit-, Kredit- oder EFTPOS-Karten für alltägliche Einkäufe – von Lebensmitteln bis hin zu Kraftstoff – zu verwenden. Insbesondere EFTPOS-Karten ermöglichen es Kundinnen und Kunden, elektronische Zahlungen direkt von ihrem Bankkonto über ein EFTPOS-Datenterminal zu tätigen.

So funktioniert eine typische EFTPOS-Transaktion:

  • Die EFTPOS-Karte wird gegen das Gerät gehalten, eingesteckt oder durchgezogen. Ein EFTPOS-Datenterminal erfasst verschlüsselte Kartendaten.

  • Das Netzwerk leitet die Anfrage weiter. Die Informationen werden über einen lokalen Switch wie Worldline New Zealand (ehemals Paymark) an die Bank des Kunden/der Kundin weitergeleitet.

  • Die Bank prüft das Konto. Wenn die Karte gültig ist und genügend Deckung vorhanden ist, genehmigt die Bank die Transaktion.

  • Das Unternehmen erhält die Zahlung. In der Regel dauert es 1–2 Tage bis das Geld auf dem Konto des Unternehmens ist.

Wie unterscheidet sich EFTPOS von modernen Zahlungsterminals?

Ein Zahlungsterminal ist das Gerät, in das der Kunde/die Kundin seine/ihre Karte einsteckt oder an das er/sie zum Bezahlen hält. Traditionelle EFTPOS und moderne, cloudbasierte Terminals funktionieren unterschiedlich, und die Unterschiede wirken sich auf Kosten, Funktion und Skalierbarkeit für Ihr Unternehmen aus.

Das unterscheidet moderne Zahlungsterminals von EFTPOS.

Eigenständiges vs. softwareverbundenes System

Herkömmliche EFTPOS-Geräte sind eigenständige Systeme. Sie verarbeiten Zahlungen, drucken Belege und synchronisieren mitunter die Verkaufszahlen mit der Kasse. Sie sind schnell, günstig und zuverlässig, aber ihre Funktionen sind eingeschränkt. Sie synchronisieren keinen Bestand, können nicht mit CRM-Systemen verbunden werden, erstellen keine Berichte und entwickeln sich im Laufe der Zeit nicht weiter.

Moderne Terminals laufen auf cloudbasierter Software. Sie verknüpfen Zahlungen mit Inventar, Kundenprofilen, Treueprogrammen und Vertriebs-Dashboards. Sie aktualisieren Daten in Echtzeit und können aus der Ferne verwaltet werden. Unternehmen können ihre Abläufe skalieren oder anpassen, ohne auf Support vor Ort oder eine starre, veraltete Infrastruktur angewiesen zu sein.

Lokales Routing vs. globale Kartennetzwerke

In Neuseeland können herkömmliche EFTPOS-Geräte berechtigte PIN-Transaktionen über ein lokales EFTPOS-Netzwerk abwickeln. Für Unternehmen ist das besonders kostengünstig, vor allem im Vergleich zu Visa- oder Mastercard-Transaktionen (die variieren können).

Moderne Terminals wickeln Zahlungen über globale Kartennetzwerke ab, was eine größere Kompatibilität und die Nutzung fortschrittlicherer Funktionen ermöglicht. Allerdings fallen bei mehr Transaktionen die üblichen Kartengebühren an.

Mit der Einführung von Dual-Netzwerkkarten können viele Transaktionen je nach Datenterminal und Einrichtung über das eine oder das andere Netzwerk abgewickelt werden.

Warum wechseln neuseeländische Unternehmen von EFTPOS zu cloudbasierten Terminals?

EFTPOS funktionierte gut, als Zahlungen noch einfach waren, doch mittlerweile stellen moderne Unternehmen höhere Anforderungen an ihre Zahlungssysteme. Viele Unternehmen in Neuseeland wechseln daher zu cloudbasierten Terminals.

Hier erfahren Sie die Gründe dafür.

Zuerst änderte sich das Verhalten der Kundinnen und Kunden

Die Erwartungen von Kundinnen und Kunden sind weit entfernt von denen vor einigen Jahrzehnten. Die Menschen sind es gewohnt, per Smartphone oder Uhr zu bezahlen, einen Zahlungsbeleg per SMS zu erhalten und dabei Treuepunkte zu sammeln. Cloudbasierte Terminals sind in der Regel für das bestehende Einkaufsverhalten der Kundinnen und Kunden geeignet: kanalübergreifend, mobil und unkompliziert.

Der Bezahlvorgang ist kein isolierter Bereich mehr

Zahlungen sind heutzutage nur ein Teil eines größeren Systems. Unternehmen möchten, dass ihre Terminals mit dem Rest des Unternehmens kommunizieren: Bestand synchronisieren, Kundenhistorie verfolgen und Echtzeitdaten anzeigen. Mit herkömmlichen EFTPOS ist all das nicht möglich. Bei modernen Datenterminals sind diese Funktionen oftmals integriert oder einfach zu integrieren.

Herkömmliche Systeme haben zu viele bewegliche Teile

Für eine herkömmliche EFTPOS-Einrichtung in Neuseeland ist immer noch die Zusammenarbeit mit mehreren Parteien erforderlich: Ihrer Bank, einem Hardware-Anbieter und dem lokalen Switch. Bei einem Defekt kann es lange dauern, den Grund für das Problem zu erkennen oder überhaupt herauszufinden, wen man kontaktieren muss. Cloudbasierte Terminals bündeln diese Beziehungen, sodass Unternehmen nur noch eine Plattform, einen Ansprechpartner für den Support und ein System verwalten müssen.

Sicherheitsupgrades sind zu einer Belastung geworden

Die Sicherheitsstandards schreiten schnell voran. Neuseeländische Unternehmen mussten zwischen 2023 und Mitte 2024 aufgrund von Compliance-Fristen etwa 60.000 EFTPOS-Terminals ersetzen. Ein weiteres umfassendes Upgrade ist für 2026 geplant. Viele herkömmliche Terminals können nicht aus der Ferne aktualisiert werden, sodass Unternehmen, insbesondere in Neuseeland, gezwungen sind, die Hardware auszutauschen. Cloudbasierte Terminals können Updates automatisch einspielen, was die Lebensdauer der Geräte verlängert und unerwartete Kosten senkt.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich

Bei EFTPOS fällt eine Netzwerkgebühr für die Verbindung Ihres Terminals mit dem EFTPOS-Netzwerk an. Dies war zwar einst eine zuverlässige und erschwingliche Option, um in Neuseeland Zahlungen per Debitkarte zu akzeptieren, doch die Preismodelle verändern sich und kontaktlose Zahlungen sind weiter auf dem Vormarsch. Ein Pay-as-you-go-Modell ist insbesondere für saisonale oder neu gegründete Unternehmen oft vorhersehbarer und einfacher zu handhaben.

Die Vorteile moderner Datenterminals sind kein vorübergehender Trend. Neuseeländische Unternehmen stellen von EFTPOS auf cloudbasierte Datenterminals um, da sie eine besser integrierte und flexiblere Lösung benötigen.

Wie können Unternehmen von EFTPOS zu einem modernen Zahlungsterminal wechseln?

Ein Upgrade Ihres Point of Sale (POS)-Systems muss nicht mit Störungen verbunden sein. Bei fachgerechter Durchführung bringt der Wechsel von EFTPOS zu einem modernen Datenterminal große Vorteile mit sich.

So wechseln Sie zu einem modernen Zahlungsterminal.

Beginnen Sie mit Ihrem Use Case

Was benötigen Sie, das Ihre aktuelle Einrichtung nicht leisten kann? Berichte in Echtzeit? Unterstützung von Tap to Pay auf dem iPhone? Einfachere Abstimmung mit Ihrem E-Commerce-Store? Lassen Sie sich bei der Auswahl des Anbieters und der Hardware von den Antworten leiten.

Skalierbare Einrichtung auswählen

Moderne Zahlungsdienstleister wie Stripe ermöglichen es Ihnen, klein anzufangen und zu wachsen. Sie müssen nicht mit Ihrer Bank neu verhandeln oder einen weiteren Anbieter hinzuziehen, nur um ein Datenterminal zu installieren.

Test vor dem Abschalten

Wenn Sie eine bestehende EFTPOS-Einrichtung ersetzen, lassen Sie beide Systeme für einige Tage parallel laufen. Sie können Mitarbeitende schulen, Testkäufe durchführen und sicherstellen, dass alles korrekt abgeglichen wird. Sobald dies der Fall ist, können Sie das alte Datenterminal außer Betrieb nehmen und Ihre bestehenden Altverträge beenden.

Verknüpfung mit den restlichen Tools

Cloudbasierte Zahlungen zeichnen sich durch ihre einfache Integration aus. Verbinden Sie Ihr Datenterminal mit Ihrem POS, Ihrer Buchhaltungssoftware und Ihrem Bestandssystem. Machen Sie Zahlungen zu einem Teil Ihres Betriebssystems und nicht zu einer isolierten Komponente.

So kann Stripe Terminal Sie unterstützen

Unternehmen können mit Stripe Terminal ihren Umsatz dank einheitlicher Zahlungen über Offline- und Online-Kanäle steigern. Es unterstützt neue Zahlungsmethoden, einfache Hardware-Logistik, globale Abdeckung und Hunderte von POS- und Handelsintegrationen, um Ihren idealen Zahlungs-Stack zu gestalten.

Marken wie Hertz, URBN, Lands' End, Shopify, Lightspeed und Mindbody nutzen Stripe für den Unified Commerce.

Stripe Terminal unterstützt Sie bei den folgenden Maßnahmen:

  • Handel vereinheitlichen: Verwalten Sie Online- und Vor-Ort-Zahlungen auf einer globalen Plattform mit einheitlichen Zahlungsdaten.

  • Weltweit expandieren: Erschließen Sie bis zu 24 Märkte mit nur einem Satz an Integrationen und beliebten Zahlungsmethoden.

  • Flexibel integrieren: Entwickeln Sie Ihre eigene, nutzerdefinierte POS-App oder verbinden Sie sich über POS- und Handelsintegrationen von Drittanbietern mit Ihrer bestehenden Technologie-Infrastruktur.

  • Hardware-Logistik vereinfachen: Bestellen, verwalten und überwachen Sie die von Stripe unterstützten Lesegeräte ganz einfach von überall aus.

Erfahren Sie mehr über Stripe Terminal oder starten Sie noch heute.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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