So erfassen Sie die Verbrauchssteuer in Rechnungen in Japan: Beispiele für Transaktionen inklusive und exklusive der Steuer

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  1. Einführung
  2. Grundlegende Informationen zum Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen
  3. Was ist das Verbrauchssteuergesetz („Consumption Tax Act“)?
    1. Das Zahlungssystem der Verbrauchssteuer
    2. Was schreibt das Verbrauchssteuergesetz zum Inhalt und zur Form einer Rechnung vor?
  4. Why it’s important to record consumption tax in accordance with the Invoice System
    1. How to calculate the amount of consumption tax payable
  5. Beispiele für die Angabe in Rechnungen, ob die Steuer enthalten ist oder nicht
    1. Inklusive Steuer
    2. Exklusive Steuer
    3. Die Anzeige des Gesamtbetrags inklusive Steuer auf Rechnungen ist Standard
  6. Was Sie tun müssen, wenn Sie eine Rechnung erhalten, die keine Verbrauchssteuer enthält
    1. Aussteller/in der Rechnung kontaktieren
    2. Neuausstellung der Rechnung anfordern
    3. Führen Sie Buch über den Schriftverkehr bzw. die Kommunikation
  7. Häufig gestellte Fragen zur Verbrauchssteuer in Rechnungen
    1. Muss die Verbrauchssteuer in Rechnungen ausgewiesen werden?
    2. Kann ein von der Steuer befreites Unternehmen Verbrauchssteuer erheben?
    3. Wie sollen die Beträge der Verbrauchssteuer gerundet werden?
  8. So kann Stripe Tax Sie unterstützen

Eine Rechnung ist ein geschäftliches Dokument, das von der Verkäuferin oder vom Verkäufer der Waren oder Dienstleistungen erstellt wird, um eine Zahlung vom Käufer/von der Käuferin anzufordern. Obwohl es keine rechtliche Verpflichtung zur Ausstellung von Rechnungen gibt, werden sie in den meisten Fällen ausgestellt, um Streitigkeiten mit Geschäftspartnern zu vermeiden. Rechnungen sollten grundlegende Details wie den Transaktionsbetrag und das Datum enthalten. Die deutliche Anzeige dieser Informationen für den Käufer/die Käuferin trägt zu einem reibungslosen Ablauf bei.

Bei der Erstellung von Rechnungen ist es wichtig, darauf zu achten, wie die japanische Verbrauchssteuer (JCT) gehandhabt wird. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten damit, die Verbrauchssteuer ordnungsgemäß auf Rechnungen auszuweisen, insbesondere bei der Frage, ob die Beträge inklusive oder exklusive Steuer angegeben werden sollten. In diesem Artikel wird erläutert, was japanische Unternehmen über den Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen wissen sollten. Er behandelt das Verbrauchssteuergesetz („Consumption Tax Act“) und das Rechnungssystem („Invoice System“), Beispiele für Steuer-inklusive und Steuer-exklusive Formate und den Umgang mit Szenarien, in denen die Verbrauchssteuer nicht enthalten ist.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Grundlegende Informationen zum Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen
  • Was ist das Verbrauchssteuergesetz („Consumption Tax Act“)?
  • Warum es wichtig ist, die Verbrauchssteuer gemäß dem Rechnungssystem zu erfassen
  • Beispiele für die Angabe in Rechnungen, ob die Steuer enthalten ist oder nicht
  • Was Sie tun müssen, wenn Sie eine Rechnung erhalten, die keine Verbrauchssteuer enthält
  • Häufig gestellte Fragen zur Verbrauchssteuer in Rechnungen
  • So kann Stripe Tax Sie unterstützen

Grundlegende Informationen zum Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen

Beim Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen ist es zunächst wichtig zu wissen, dass der Inhalt einer Rechnung dem Verbrauchssteuergesetz unterliegt.

Eine Rechnung ist ein wichtiges Dokument, das zur Erfassung einer Transaktion und des dafür in Rechnung gestellten Betrags verwendet wird. Mit anderen Worten: Eine Rechnung ist ein unverzichtbares Dokument, wenn eine Zahlung für verkaufte Waren oder Dienstleistungen angefordert wird.

Käufe von Waren und Dienstleistungen unterliegen in der Regel dem japanischen Verbrauchssteuergesetz (Japanese Consumption Tax, JCT). Wenn diese Verbrauchssteuer in der Rechnung nicht korrekt gemäß dem Verbrauchssteuergesetz angegeben ist, kann dies zu Problemen bei Transaktionen zwischen den verkaufenden und den kaufenden Parteien führen. Daher ist es wichtig, beim Umgang mit Rechnungen genau zu verstehen, in welcher Weise diese vom Verbrauchssteuergesetz betroffen sind.

Im Rahmen des Verbrauchssteuergesetzes sind Unternehmen beispielsweise u. a. dazu verpflichtet, bei der Ausstellung und Aufbewahrung von Rechnungen auf die Konformität mit dem System für qualifizierte Rechnungen („Qualified Invoice System“) zu achten, um die darauf ausgewiesene Verbrauchssteuer als Vorsteuer geltend zu machen (Vorsteuergutschrift). Die Bedeutung der Verbrauchssteuer im Rahmen des Rechnungssystems („Invoice System“) wird später in diesem Artikel erläutert, doch die Bestimmungen des Verbrauchssteuergesetzes („Consumption Tax Act“) beeinflussen erheblich, wie die Verbrauchssteuer in Rechnungen ausgewiesen wird.

Was ist das Verbrauchssteuergesetz („Consumption Tax Act“)?

Wie der Name schon sagt, ist das Verbrauchssteuergesetz ein japanisches Gesetz, das die Verbrauchssteuer regelt. Das Verbrauchssteuergesetz legt Regeln für sämtliche Aspekte der Verbrauchssteuer fest. Dazu gehören auch Methoden zur Berechnung der Verbrauchssteuer, welche Posten steuerpflichtig sind und wer zur Zahlung der Steuer verpflichtet ist. Das Gesetz soll sicherstellen, dass die steuerlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt werden.

Der auf bestimmte Artikel angewendete ermäßigte Steuersatz von 8 %, der im Oktober 2019 eingeführt wurde, als der Standard-Steuersatz auf 10 % erhöht wurde, basiert z. B ebenfalls auf dem Verbrauchssteuergesetz.

Das Zahlungssystem der Verbrauchssteuer

Bei allgemeinen Handelstransaktionen ist die Verbrauchssteuer eine Steuer, die anfällt, wenn eine Kundin oder ein Kunde Waren oder Dienstleistungen kauft. Wenn Sie einkaufen gehen, wissen Sie, dass Sie Verbrauchssteuer gezahlt haben, da diese auf Ihrem Zahlungsbeleg aufgeführt ist.

Die Verbrauchssteuer, die ein Unternehmen von seinen Kundinnen und Kunden (also den Käuferinnen und Käufern) einzieht, muss vom Unternehmen selbst an die Finanzbehörde gezahlt werden. Mit anderen Worten: Die Verbrauchssteuer wird von den Kundinnen und Kunden nicht direkt an den Staat gezahlt. Stattdessen handelt es sich um ein System der „indirekten Steuer“, bei dem das Unternehmen, das die Steuer einzieht, die indirekte Steuerschuld trägt. Ein Unternehmen, das auf diese Weise Steuern abführen muss, wird als steuerpflichtiges Unternehmen bezeichnet.

Was schreibt das Verbrauchssteuergesetz zum Inhalt und zur Form einer Rechnung vor?

Es gibt keine spezifischen rechtlichen Anforderungen an das Format oder den Stil von Rechnungen, und sowohl Papier- als auch papierlose Rechnungen sind zulässig. Das Verbrauchssteuergesetz schreibt jedoch folgende Anforderungen für Rechnungen vor:

  • Name der Empfängerin oder des Empfängers der Rechnung: Geben Sie den Namen des Unternehmens oder bei Einzelpersonen den vollständigen Namen der Person ein. Da es sich bei Rechnungen um Dokumente handelt, die an Geschäftspartner/innen ausgestellt werden, verwenden Sie höfliche Formulierungen wie „Zu Händen von [Name]“, „An [Namen] bei [Name des Unternehmens]“ usw. Verwenden Sie bei der Erfassung von Unternehmensnamen unbedingt den vollständigen offiziellen Namen, z. B. Kabushiki Kaisha (für eine Kapitalgesellschaft) oder Godo Kaisha (für ein Unternehmen mit beschränkter Haftung), ohne Abkürzungen wie „Co.“ oder „Ltd.“.

  • Datum der Transaktion: Geben Sie das tatsächliche Datum der Transaktion ein. Wenn mehrere Transaktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfolgten, auf einer Rechnung aufgeführt werden, geben Sie das Datum jeder Transaktion einzeln an.

  • Nähere Angaben zur Transaktion: Listen Sie die Bezeichnungen, Stückpreise und Mengen der Waren oder Dienstleistungen so detailliert wie möglich auf. Im Falle von mehreren Transaktionen auf derselben Rechnung muss darauf geachtet werden, das Datum jeder Transaktion mit den entsprechenden Details aufzuführen. Wenn Artikel dem ermäßigten Steuersatz unterliegen, geben Sie dies außerdem deutlich an.

  • Betrag der Transaktion: Geben Sie den Betrag der Transaktion deutlich sichtbar in Fettdruck an und erfassen Sie den fälligen Gesamtbetrag. Um das Verständnis zu erleichtern, fügen Sie eine Aufschlüsselung der Kosten bei, die diesen Gesamtbetrag ergeben (einschließlich der Posten), um die Zwischensumme (vor Steuern) zu bilden. Dann folgt der Betrag der Verbrauchssteuer, gefolgt vom Gesamtbetrag. Wenn Artikel, die dem ermäßigten Steuersatz unterliegen, enthalten sind, ist es außerdem wichtig, die gesamte Verbrauchssteuer für die Artikel mit dem Steuersatz von 8 % und die gesamte Verbrauchssteuer für die Artikel mit dem Steuersatz von 10 % separat aufzuführen. Dann folgt der fällige Gesamtbetrag (ohne oder mit Steuer) zu jedem Steuersatz in separaten Abschnitten.

  • Name der Ausstellerin / des Ausstellers: Geben Sie den Namen des Unternehmens oder den Namen der Person (Handelsname) der Verkäuferin oder des Verkäufers an, die oder der die Rechnung ausstellt. Nach dem Verbrauchssteuergesetz reicht es aus, einfach den Namen der Ausstellerin oder des Ausstellers der Rechnung anzugeben. Im Allgemeinen wird es jedoch als hilfreich erachtet, auch die Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse anzugeben. Es ist wichtig zu beachten, dass bei einer auszustellenden Rechnung, die mit dem Rechnungssystem („Invoice System“) konform sein muss, auch die Angabe einer Registrierungsnummer des Rechnungssystems erforderlich ist.

Why it’s important to record consumption tax in accordance with the Invoice System

Next, we’ll explain why businesses need to be careful about how they record consumption tax under the Invoice System.

With the October 2023 implementation of the Invoice System, businesses in Japan now require a qualified invoice to claim input tax credits. In other words, qualified invoices directly determine the eligibility for deducting consumption tax on purchases. Consequently, whether the document issued by the seller is a qualified invoice or not significantly impacts the purchaser's profit and loss. For this reason, under the various requirements of the current Invoice System, it’s important for businesses that consumption tax be accurately reported.

How to calculate the amount of consumption tax payable

There are two consumption tax calculation methods used in the Invoice System: accumulation calculation and the deduction calculation.

  • Accumulation calculation: The tax amount is determined by adding up the consumption tax incurred for each transaction.

  • Deduction calculation: The consumption tax is calculated based on the total sales over the course of one year. In other words, the consumption tax is determined by subtracting the year’s total excluding tax from the year’s total including tax.

After calculating the consumption tax using one of the above methods, the following formula is used to determine the actual tax payable amount.

  • Consumption Tax on Sales - Consumption Tax on Purchases = Tax Payable Amount

In other words, first calculate the consumption tax on sales and the consumption tax on purchases using either the accumulation method or the deduction method. Then, use the above formula to determine the tax payable amount.

To calculate consumption tax on sales, you can use either the accumulation calculation method or the deduction calculation method. If you choose to use the accumulation calculation method for consumption tax on sales, you must use this same method for consumption tax on purchases; you cannot choose the deduction calculation method. On the other hand, if you choose to use the deduction calculation method to calculate consumption tax on sales, you have the option of using either the accumulation calculation method or the deduction calculation method to calculate consumption tax on purchases.

Consumption tax calculation methods

Verbrauchssteuer auf Verkäufe

Verbrauchssteuer auf Käufe

Wenn Sie die kumulative Berechnung verwenden

Dann müssen Sie die kumulative Berechnung verwenden

Wenn Sie die Abzugsberechnung verwenden

Sie können entweder die kumulative Berechnung oder die Abzugsberechnung verwenden

Beispiele für die Angabe in Rechnungen, ob die Steuer enthalten ist oder nicht

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Verbrauchssteuer auf einer Rechnung auszuweisen: inklusive und exklusive Steuer. Einfach ausgedrückt: Bei dem Vermerk „inklusive Steuer“ wird der Produktpreis als Betrag angezeigt, der die Verbrauchssteuer enthält. Bei dem Vermerk „exklusive Steuer“ wird der Produktpreis ohne Steuer angezeigt und die Verbrauchssteuer wird separat hinzugefügt und angezeigt. Steuer-exklusive Preise werden manchmal auch mit den Vermerken „ohne Steuer“, „zzgl. (zuzüglich) Steuer“ oder „Nettopreis“ gekennzeichnet.

  • Beispiel für die Anzeige von Preisen inklusive Steuern: Für ein Produkt mit einem Preis von 11.000 ¥ kann der Preis auf folgende Weise angezeigt werden:

    • 11.000 ¥
    • 11.000 ¥ (inklusive Steuer)
    • 11.000 ¥ (inklusive 1.000 ¥ Verbrauchssteuer)
    • 11.000 ¥ (10.000 ¥ Nettopreis, 1.000 ¥ Verbrauchssteuer)
  • Beispiel für die Anzeige von Preisen exklusive Steuern: Bei einem Produkt mit einem Preis von 11.000 ¥ kann der Preis auf folgende Weise angezeigt werden:

    • 10.000 ¥ (exklusive Steuer)
    • 10.000 ¥ (1.000 ¥ Verbrauchssteuer)
    • 10.000 ¥ + 1.000 ¥ Verbrauchssteuer

Die Berechnungsmethoden für die Verbrauchssteuer unterscheiden sich zwischen Preisen inklusive Steuer und Preisen exklusive Steuer, und die Wahl der einen oder anderen Preisdarstellung wirkt sich darauf aus, wie die Verbrauchssteuer in Rechnungen ausgewiesen wird. Wenn Sie außerdem eine qualifizierte Rechnung ausstellen, die mit dem Rechnungssystem („Invoice System“) konform ist, müssen Sie den geltenden Steuersatz (8 % oder 10 %) deutlich angeben und den Betrag der Verbrauchssteuer für jeden Steuersatz separat auflisten.

Inklusive Steuer

Preis inklusive Steuer, d. h. der Preis beinhaltet die Verbrauchssteuer und zeigt den Gesamtbetrag einschließlich Steuer auf der Stufe des Preises für den einzelnen Posten sowie bei den Zwischensummen an. Die Anzeige von Einheitspreisen und Zwischensummen mit inbegriffener Steuer gibt jedoch nicht den tatsächlichen Betrag der Verbrauchssteuer an, was zu Verwirrung führen kann. Daher müssen Rechnungen ein Leerzeichen für die Verbrauchssteuer direkt unter der Zwischensumme enthalten, mit der Angabe „Verbrauchssteuer (% enthalten): ¥____“, wie unten gezeigt.

  • Zwischensumme: 11.000 ¥
    Verbrauchssteuer (10 % inbegriffen): 1.000 ¥
    Summe: 11.000 ¥

Um den Betrag der Verbrauchssteuer für Preise zu berechnen, in denen die Steuer enthalten ist, teilen Sie zunächst den Preis des Produkts, der die Steuer enthält, durch (1 + den Steuersatz). Auf diese Weise können Sie den Preis ohne Steuern berechnen, den Sie dann mit dem geltenden Steuersatz multiplizieren, um den Betrag der Verbrauchssteuer zu ermitteln. Die Formel lautet:

  • [Preis inklusive Steuer ÷ (1 + Steuersatz)] x Steuersatz = Verbrauchssteuer

Wenn Sie die Formel für ein Produkt mit dem Standard-Steuersatz von 10 % und einem Preis inklusive Steuer von 11.000 ¥ verwenden, erhalten Sie:

  • [11.000 ÷ (1 + 0,10)] x 0,10 = 1.000 ¥

Wenn es sich bei dem obigen Beispiel um ein Produkt mit einem Preis (inklusive Steuer) von 10.800 ¥ handelt und der Steuersatz 8 % ist, ergibt die Division durch 1,08 den Steuer-exklusiven Preis von 10.000 ¥. Multipliziert man diesen mit 0,08, ergibt sich eine Verbrauchssteuer von 800 ¥.

Exklusive Steuer

Bei Preisen exklusiven Steuer werden alle Stückpreise und Zwischensummen für jeden Posten ohne Steuer angezeigt. Wenn Sie eine Rechnung mit dieser Methode erstellen, listen Sie zuerst die Zwischensumme ohne Steuern auf, gefolgt vom Betrag der Verbrauchssteuer und geben Sie dann den endgültigen Gesamtbetrag einschließlich Steuern an.

  • Zwischensumme: 10.000 ¥
    Verbrauchssteuer (10 %): 1.000 ¥
    Gesamtbetrag: 11.000 ¥

Die Steuer-exklusive Berechnungsmethode ist denkbar einfach: Multiplizieren Sie für jede Zwischensumme getrennt durch Steuersatz (8 % und 10 %) die jeweilige Zwischensumme mit dem entsprechenden Steuersatz, um die Verbrauchssteuer zu berechnen. Die Verbrauchssteuer für ein Produkt mit einem Preis von 10.000 ¥ vor Steuern, für das ein Steuersatz von 10 % gilt, wird beispielsweise wie folgt berechnet:

  • 10.000 ¥ (Preis exklusive Steuer) x 0,10 ¥ (Steuersatz) = 1.000 ¥

Wenn das obige Beispiel ein Produkt ist, für das ein Steuersatz von 8 % gilt, wird die Verbrauchssteuer durch die Multiplikation mit 0,08 errechnet. Das Ergebnis ist 800 ¥.

Die Anzeige des Gesamtbetrags inklusive Steuer auf Rechnungen ist Standard

Wie in den obigen Beispielen gezeigt, ist es bei der Erfassung von Einzelpreisen und Zwischensummen auf Rechnungen akzeptabel, die Verbrauchssteuer entweder als im Preis enthalten (inklusive Steuer, auch als „Bruttopreis“ oder „Steuer inbegriffen“ bezeichnet) oder als nicht im Preis enthalten (exklusive Steuer) anzuzeigen. In der Rechnung muss jedoch klar angegeben sein, wie viel die Kundin/der Kunde zahlen muss. Daher ist es wichtig, den Gesamtbetrag inklusive Steuer und nicht ohne Steuer anzuzeigen, da der Gesamtbetrag den Endbetrag darstellt, der der Kundin oder dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Wenn eine Kundin oder ein Kunde eine Rechnung mit einem Endbetrag ohne Steuer erhält, kann sie oder er eine erneute Ausstellung anfordern, d. h. eine korrigierte Rechnung, die den Gesamtbetrag einschließlich Steuern zeigt.

Die manuelle Erstellung von Rechnungen erhöht den Arbeitsaufwand und kann zu Fehlern wie fehlenden oder falschen Berechnungen der Verbrauchssteuer führen. Daher sollten Unternehmen, die eine reibungslose Rechnungsverarbeitung anstreben, die Einführung eines automatisierten Systems zur Erstellung von Rechnungen mit einer automatischen Funktion zur Berechnung der Verbrauchssteuer in Betracht ziehen. Zahlungsabwickler oder Zahlungsagenten (Zahlungsvermittler) bieten in der Regel Systeme und Tools an, die bereits mit dem Rechnungssystem konform sind. Viele dieser Systeme ermöglichen die Zentralisierung von Aufgaben von der Erstellung und Zustellung von Dokumenten bis zur Speicherung, was sie zu einer vielversprechenden Lösung zur Verbesserung der Backoffice-Effizienz macht.

Was Sie tun müssen, wenn Sie eine Rechnung erhalten, die keine Verbrauchssteuer enthält

Selbst wenn der Betrag der Verbrauchssteuer auf einer Rechnung nicht aufgeführt ist, gibt es keine rechtlichen Strafen. Doch steuerpflichtige Unternehmen müssen Folgendes bedenken. Wenn eine Rechnung keine Informationen zur Verbrauchssteuer enthält, die mit dem Rechnungssystem „Invoice System“) konform sind, kann der Vorsteuerabzug (auch Vorsteuergutschrift genannt) nicht geltend gemacht werden. Wenn Sie daher eine Rechnung erhalten, in der keine Verbrauchssteuer ausgewiesen ist, ist es wichtig, dass Sie sofort reagieren.

Führen Sie dazu die unten gezeigten Schritte aus.

Aussteller/in der Rechnung kontaktieren

Wenden Sie sich zunächst an die ausstellende Partei und ziehen Sie folgende Erkundigungen ein:

  • Ob die/der Aussteller/in ein/e Aussteller/in qualifizierter Rechnungen ist
  • Ob die/der Aussteller/in über eine Registrierungsnummer des Rechnungssystems („Invoice System“) verfügt. Ist diese vorhanden, überprüfen Sie, ob die Nummer mit der der ausstellenden Partei übereinstimmt, oder bestätigen Sie dies über die offizielle Website der nationalen Steuerbehörde)
  • Ob der Rechnungsbetrag exklusive oder inklusive Steuer zu verstehen ist
  • Die Höhe der Verbrauchssteuer
  • Der zu zahlende Gesamtbetrag, einschließlich Steuern

Neuausstellung der Rechnung anfordern

Sobald alle oben genannten Punkte geklärt wurden, bitten Sie darum, dass die Rechnung neu ausgestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie der Ausstellerin oder dem Aussteller unbedingt den Grund Ihrer Anfrage mitteilen – dass Sie den Vorsteuerabzug geltend machen möchten. Wie bereits erläutert, ist der/die Verkäufer/in gemäß dem Verbrauchssteuergesetz verpflichtet, das Dokument auszustellen, wenn ein/e Käufer/in eine qualifizierte Rechnung für den Anspruch auf eine Vorsteuergutschrift anfordert und der/die Verkäufer/in Aussteller/in qualifizierter Rechnungen ist. Daher können Sie davon ausgehen, dass Ihrer Anfrage zur Neuausstellung entsprochen wird.

Führen Sie Buch über den Schriftverkehr bzw. die Kommunikation

Auch wenn diese Gespräche telefonisch stattfinden, bewahren Sie unbedingt Aufzeichnungen auf, wie z. B. eine E-Mail mit dem Text: „Ich bestätige, dass es sich bei der Zahlung um den in Rechnung gestellten Gesamtbetrag von ____ ¥ einschließlich Steuern handelt.“ Dadurch wird der Nachweis der korrekten Zahlung erbracht und zukünftige Zahlungsanfechtungen zwischen Unternehmen werden verhindert.

Häufig gestellte Fragen zur Verbrauchssteuer in Rechnungen

Im Folgenden finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Ausweis der Verbrauchssteuer in Rechnungen.

Muss die Verbrauchssteuer in Rechnungen ausgewiesen werden?

Für Unternehmen ist das Verständnis der Höhe der bei Transaktionen anfallenden Verbrauchssteuer ein wichtiger Aspekt der Unternehmensführung. Insbesondere im Rahmen des derzeitigen Rechnungssystems („Invoice System“) ist eine qualifizierte Rechnung, aus der die Verbrauchssteuer klar hervorgeht (wie vom Rechnungssystem gefordert), ein unverzichtbares Dokument für Unternehmen, um den Vorsteuerabzug geltend zu machen.

Daher muss die Verbrauchssteuer in Rechnungen angegeben werden, damit Sie und Ihre Geschäftspartner steuerpflichtige Ein- und Verkäufe präzise nachverfolgen und erfolgreich Vorsteuer abziehen können.

Kann ein von der Steuer befreites Unternehmen Verbrauchssteuer erheben?

Haben Sie sich bei Geschäften mit Unternehmen mit einzelnen Inhaberinnen oder Inhabern, einschließlich freiberuflich Tätigen, jemals gefragt, ob Sie Verbrauchssteuer einziehen können, auch wenn die andere Partei ein steuerbefreites Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 10 Mio. ¥ oder weniger ist?

Die Antwort lautet: Ja, es ist möglich, von steuerbefreiten Unternehmen Verbrauchssteuer zu erheben. Allerdings berechtigen Transaktionen mit steuerbefreiten Unternehmen nach der Einführung des Rechnungssystems in der Regel nicht zum Vorsteuerabzug. Die Steuergutschrift gilt nur für Einkäufe von steuerpflichtigen Unternehmen, die qualifizierte Rechnungen ausstellen.

Das Rechnungssystem („Invoice System“) sieht Übergangsmaßnahmen für einen bestimmten Zeitraum vor, um solche Fällen anzugehen. Das Ziel ist es, die Belastung der steuerpflichtigen Unternehmen zu verringern und Betriebsunterbrechungen bei steuerbefreiten Unternehmen zu vermeiden.

  • 1. Oktober 2023 bis 30. September 2026 (3 Jahre): 80 % des Steuerbetrags auf den Einkauf sind bei steuerpflichtigen Käufen von steuerbefreiten Unternehmen abzugsfähig.
  • 1. Oktober 2026 bis 30. September 2029 (3 Jahre): 50 % des Steuerbetrags auf den Einkauf sind bei steuerpflichtigen Käufen von steuerbefreiten Unternehmen abzugsfähig.

Bitte beachten Sie, dass der Antragszeitraum für die Übergangsmaßnahmen und die Abzugssätze derzeit zwar wie oben angegeben sind, die japanische Regierung jedoch in Zukunft Änderungen vornehmen kann. Erkundigen Sie sich bei der nationalen Steuerbehörde nach den neuesten Informationen dazu.

Wie sollen die Beträge der Verbrauchssteuer gerundet werden?

Abhängig vom Preis der Waren oder Dienstleistungen oder dem geltenden Steuersatz kann der Betrag der Verbrauchssteuer einen Bruchteil eines Yen umfassen. Unter Rundung versteht man das Buchhaltungsverfahren, das verwendet wird, wenn Beträge bei der Berechnung der Verbrauchssteuer anfallen, die einen Bruchteil eines Yen enthalten. Das Runden kann das Aufrunden, Abrunden oder das Runden auf die nächste Ganzzahl umfassen. Da es keine spezifischen Regeln für das Runden gibt, liegt die Entscheidung über den Umgang damit in der Regel im Ermessen des Unternehmens.

Bei qualifizierten Rechnungen sind jedoch Rundungen der Beträge bei einzelnen Posten nicht zulässig. Rundungen sind pro qualifizierter Rechnung für jeden Steuersatz nur einmal zulässig. Anstatt die Verbrauchssteuer für jedes Produkt oder jede Dienstleistung einzeln zu berechnen und dann die Steuer aufzusummieren, sollten Sie die gesamte Verbrauchssteuer für jeden Steuersatz (8 % und 10 %) zunächst separat berechnen und dann jeden dieser Beträge runden.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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