Was sind App-Gebühren? Erläuterung des „New Smartphone Law“ in Japan

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Stripe Checkout ist ein vorgefertigtes Bezahlformular, das für einen schnellen und reibungslosen Bezahlvorgang optimiert ist. Integrieren Sie Checkout in Ihre Website oder leiten Sie Ihre Kundinnen und Kunden auf eine von Stripe gehostete Seite, um Zahlungen oder Abonnements einfach und sicher zu akzeptieren.

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  1. Einführung
  2. Was sind App-Gebühren?
  3. Anfallende Gebühren für In-App-Abrechnung
    1. App-Gebühren im App Store
    2. App-Gebühren bei Google Play
  4. Out-of-App-Abrechnung über externe Websites
    1. Das „New Smartphone Law“
    2. Zahlung extern erbrachter physischer Waren oder Dienstleistungen
  5. Wie Unternehmen ein angenehmes Zahlungsumfeld schaffen können
  6. Was Stripe Checkout tun kann

Die Art und Weise, wie wir Smartphones im Alltag nutzen, ist unglaublich vielfältig geworden: mithilfe von Apps können wir beispielsweise während unseres Arbeitswegs mit dem Zug oder Bus oder beim Warten unsere Zeit effektiv nutzen, indem wir Videos ansehen, Musik hören oder Spiele spielen.

Beim Ansehen digitaler Inhalte oder beim Kauf von Artikeln in App-basierten Spielen wird jedoch eine App-Gebühr fällig, wenn die Zahlung innerhalb der App abgewickelt wird. Diese Gebühr müssen Unternehmen, die über eine App Geschäfte tätigen, an die Plattform zahlen, die die App hostet. Sie fällt immer für In-App-Käufe (In-App-Abrechnung) an. Daher muss jedes Unternehmen die anfallenden App-Gebühren berücksichtigen und seine Geschäftstätigkeit so gestalten, dass die negativen Auswirkungen auf den Gewinn so gering wie möglich gehalten werden.

In diesem Artikel erfahren Sie, was App-Gebühren genau sind, wie Sie mit der Out-of-App-Abrechnung App-Gebühren umgehen können und welche Regelungen das kürzlich in Japan in Kraft getretene „New Smartphone Law“ mit sich bringt.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was sind App-Gebühren?
  • Anfallende Gebühren für In-App-Abrechnung
  • Out-of-App-Abrechnung über externe Websites
  • Wie Unternehmen ein angenehmes Zahlungsumfeld schaffen können
  • Was Stripe Checkout tun kann

Was sind App-Gebühren?

Bei der Verwendung einer App auf einem Mobilgerät wie einem Smartphone wird die Bezahlung von Dienstleistungen oder Produkten als App-Abrechnung bezeichnet. Es gibt zwei Arten der App-Abrechnung: In-App-Abrechnung und Out-of-App-Abrechnung. App-Gebühren fallen jedoch nur bei der In-App-Abrechnung an.

Diese Gebühren fallen für die In-App-Abrechnung an, da Zahlungen beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen über das Zahlungssystem der Plattform abgewickelt werden, die die App hostet (z. B. Apple App Store oder Google Play Store). Da die App-Plattform die Zahlungsmethode bereitstellt und auch die Zahlungsabwicklung übernimmt, berechnet sie dem Unternehmen eine Gebühr für diese Dienstleistung.

Anfallende Gebühren für In-App-Abrechnung

Die App-Gebühren betragen in der Regel 15 bis 30 % des Verkaufsbetrags. Sehen wir uns doch einmal genauer an, wie diese Gebühren jeweils im iOS App Store und im Android Google Play Store gehandhabt werden.

App-Gebühren im App Store

Für kleine Unternehmen

Im November 2020 kündigte Apple ein neues Programm namens App Store Small Business Program an. Mit der Einführung dieses Programms im Januar 2021 wurde die Gebühr für kleine Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 1 Million USD auf 15 % gesenkt (normalerweise gilt die Standardgebühr von 30 %).

Für Apps mit sich automatisch verlängernden Abos

Der App Store setzt für Apps mit sich automatisch verlängernden Abos (im Folgenden einfach Abos genannt), die folgenden Maßnahmen um.

  • Erstes Nutzungsjahr des Abonnenten/der Abonnentin: App-Entwickler/innen erhalten 70 % des Abopreises abzüglich der anfallenden Steuern für jeden Abrechnungszyklus.

  • Sobald ein Abonnent/eine Abonnentin die Anzahl der bezahlten Nutzungstage für ein Jahr erreicht hat: Die Nettoumsatzbeteiligung der Entwickler/innen erhöht sich auf 85 % des Abopreises abzüglich der anfallenden Steuern.

  • Für kleine Unternehmen: Unabhängig davon, ob die Anzahl der bezahlten Nutzungstage für ein Jahr erreicht wurde, erhalten Sie 85 % des Abopreises (abzüglich der anfallenden Steuern) für jeden Abrechnungszyklus.

App-Gebühren bei Google Play

Bei Google Play beträgt die Gebühr für In-App-Abrechnung in der Regel 30 % des Preises der App oder des Artikels. Google hat außerdem ähnliche Maßnahmen eingeführt wie Apple.

  • Für Entwickler/innen mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 1 Million USD: 15 %
  • Für Entwickler/innen mit einem jährlichen Umsatz über 1 Million USD: 30 %
  • Für sich automatisch verlängernde Abos: 15 %
  • Für digitale Waren und Dienstleistungen wie digitale Inhalte: Bis zum Erreichen eines jährlichen Umsatzes von 1 Million USD beträgt die Gebühr weiterhin 15 %

Out-of-App-Abrechnung über externe Websites

Im Gegensatz zur In-App-Abrechnung wird die Out-of-App-Abrechnung, bei der Nutzer/innen zur Zahlung auf eine externe Website weitergeleitet werden, immer beliebter. Bei der Out-of-App-Abrechnungen wird die Zahlung der Nutzer/innen nicht innerhalb der App abgewickelt und es werden keine Gebühren erhoben.

Wie beschrieben können die Gebühren für die In-App-Abrechnung bis zu 30 % betragen. Wenn Unternehmen diese hohen Gebühren für jede Transaktion tragen müssen, kann dies den Umsatz belasten und möglicherweise zu Cashflow-Problemen führen. Im Gegensatz dazu bietet die Out-of-App-Abrechnung, bei der diese Gebühren nicht entstehen, Unternehmen die Möglichkeit für einen höheren Umsatz.

Aus dieser Perspektive dürfte die Zahl der Unternehmen, die Out-of-App-Abrechnungen anbieten, in Zukunft steigen. Es gibt Bestrebungen, die Einführung von Out-of-App-Abrechnungen nicht nur im Ausland, sondern dank Japans „New Smartphone Law“ auch in Japan voranzutreiben.

Das „New Smartphone Law“

Da Smartphones aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind, verabschiedete Japan im Juni 2024 das Smartphone Software Competition Promotion Act (im Folgenden allgemein bezeichnet als „New Smartphone Act“). Dieses Gesetz hat dazu geführt, dass die Bemühungen zur Verbesserung des Umfelds der App-Branche stetig vorangetrieben wurden.

Das „New Smartphone Law“ umfasst Maßnahmen zur Förderung des Wettbewerbs im Smartphone-Sektor und zur Verhinderung der Marktmonopolisierung durch bestimmte Unternehmen.

Dieses Gesetz, in dessen Mittelpunkt speziell die App-Gebühren stehen, ermöglicht Zahlungen außerhalb von Apps (Out-of-App-Abrechnung) und verbietet es App-Plattformen, Unternehmen zur Nutzung von In-App-Abrechnung zu zwingen. Daher haben viele japanische Unternehmen, z. B. Spieleentwickler, mit der Einführung von Out-of-App-Abrechnung begonnen. Diese Unternehmen erwarten ein Umsatzwachstum, das mit der traditionellen In-App-Abrechnung nicht hätte erreicht werden können.

Die wichtigsten regulatorischen Bestimmungen des „New Smartphone Law“ lassen sich in zwei Punkte zusammenfassen. Auf diesen Grundsätzen soll das Gesetz die Innovationen durch verschiedene Unternehmen fördern.

  • Verbot von erzwungener (obligatorischer) In-App-Abrechnung
  • Verbot von Einschränkungen für die Platzierung externer Zahlungslinks in Apps

Zahlung extern erbrachter physischer Waren oder Dienstleistungen

Wenn Sie physische Produkte (materielle Waren) oder Dienstleistungen verkaufen, die extern und nicht mit der App verbunden sind, können Sie Out-of-App-Zahlungen verwenden, z. B. Zahlungen per Kreditkarte auf einer externen Website anstelle von In-App-Abrechnung. Amazon ist ein gängiges Beispiel dafür. Die über die Amazon-App verkauften Produkte werden außerhalb der App genutzt. Wenn App-Nutzer/innen diese Artikel kaufen, sind also Kartenzahlungen außerhalb der App zulässig.

Wie Unternehmen ein angenehmes Zahlungsumfeld schaffen können

Für Unternehmen, die ihre eigenen Apps entwickeln und betreiben, können In-App-Gebühren zu einem Engpass führen, der die Gewinne drückt – und das möchten die meisten Unternehmen vermeiden. Out-of-App-Abrechnung könnte die Lösung für Unternehmen sein, die mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Bei der Einführung der Out-of-App-Abrechnung besteht die Möglichkeit, entweder eine eigene Zahlungsumgebung auf einer externen Website zu erstellen, die mit der App verknüpft ist, oder ein Unternehmen für die Zahlungsabwicklung einzusetzen. Wenn Ihr Unternehmen mehrere Zahlungsmethoden verwenden möchte, sollten Sie es in Betracht ziehen, einen Zahlungsdienstleister zu engagieren. Diese kümmern sich nicht nur um die Vertragsverwaltung, sondern bieten je nach Leistungspaket auch stabile Supportsysteme an. Diese Systeme können Kauftrendanalysen, Vertriebsmanagementtools und sogar das erforderliche Know-how für den Servicebetrieb umfassen. Diese umfassende Unterstützung macht sie zu einem wertvollen Partner.

Was Stripe Checkout tun kann

Stripe Checkout ist ein vollständig anpassbares, vorgefertigtes Bezahlformular, mit dem Sie ganz einfach Zahlungen auf Ihrer Website oder in Ihrer App akzeptieren können.

Checkout kann Sie bei folgenden Zielen unterstützen:

  • Steigerung der Konversionsraten: Dank des für Mobilgeräte optimierten Designs und des Ein-Klick-Bezahlvorgangs können Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsinformationen einfach eingeben und wiederverwenden.

  • Reduzierung der Entwicklungszeit: Mit wenigen Codezeilen können Sie Checkout direkt in Ihre Website einbetten oder Kundinnen und Kunden auf eine von Stripe gehostete Seite weiterleiten.

  • Verbesserung der Sicherheit: Checkout verarbeitet sensible Kartendaten und vereinfacht so die PCI-Konformität.

  • Globale Expansion: Lokale Anpassung der Preisgestaltung in über 100 Währungen mit Adaptive Pricing, das über 30 Sprachen unterstützt und dynamisch die Zahlungsmethoden anzeigt, die am ehesten zu einer Verbesserung der Konversionsrate führen.

  • Nutzung erweiterter Funktionen: Integrieren Sie Checkout in andere Stripe-Produkte, wie z. B. Billing für Abos, Radar zur Betrugsprävention und vieles mehr.

  • Kontrolle behalten: Passen Sie den Bezahlvorgang vollständig an, einschließlich der Speicherung von Zahlungsmethoden und der Einrichtung von Aktionen nach dem Kauf.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie mit Checkout Ihren Zahlungsablauf optimieren können oder starten Sie noch heute.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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