Welche sicheren Zahlungsmethoden sollten japanische E-Commerce Unternehmen anbieten?

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  1. Einführung
  2. Welche Zahlungsmethode ist beim Online-Shopping absolut sicher?
  3. So machen Sie Zahlungen beim Online-Shopping sicherer
    1. Verschlüsselung mit Secure Sockets Layer (SSL) aktivieren
    2. Einführung eines Betrugserkennungssystems
    3. Einrichtung eines umfassenden internen Managementsystems
  4. Welche Zahlungsmethoden sollten Online-Shops anbieten?
  5. Implementierung von Zahlungsdienstleistungen beim Online-Shopping
  6. So kann Stripe Radar Sie unterstützen

Websites für Online-Shopping in Japan – einschließlich E-Commerce-Plattformen – sind inzwischen weit verbreitet und Online-Shopping ist alltäglich geworden. Deshalb bieten Online-Händler eine Vielzahl von Online-Zahlungsmethoden an.

Zu den Zahlungsmethoden, die auf japanischen E-Commerce-Websites verfügbar sind, gehören Kartenzahlungen per Kreditkarte, E-Geld-Zahlungen, Zahlung in Convenience Stores und viele andere. Damit Kundinnen und Kunden beim Online-Shopping jedoch sicher bezahlen können, müssen E-Commerce-Unternehmen solide Sicherheitsmaßnahmen einführen.

In diesem Artikel erklären wir, wie in Japan tätige E-Commerce-Unternehmen die Sicherheit ihrer Online-Shops verbessern können, einschließlich der Zahlungsmethoden, die verwendet werden sollten und wie sie implementiert werden können.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Welche Zahlungsmethode ist beim Online-Shopping absolut sicher?
  • So erhöhen Sie die Sicherheit von Zahlungen beim Online-Shopping
  • Welche Zahlungsmethoden sollten Online-Shops anbieten?
  • Implementierung von Zahlungsdienstleistungen beim Online-Shopping
  • So kann Stripe Radar Sie unterstützen

Welche Zahlungsmethode ist beim Online-Shopping absolut sicher?

Für Kundinnen und Kunden, die online einkaufen, ist es von großer Bedeutung, ob die Website sicher und geschützt ist. Daher müssen Unternehmen eine Zahlungsumgebung schaffen, die so sicher wie möglich ist. Betrügerische Akteurinnen und Akteure werden jedoch immer raffinierter. Leider kann keine Zahlungsmethode Betrug beim Online-Shopping vollständig verhindern. Tatsächlich steigt der durch Online-Betrug verursachte Schaden jedes Jahr an.

So sind Kreditkarten beispielsweise die beliebteste Zahlungsmethode im japanischen E-Commerce. Laut Daten, die die Japan Consumer Credit Association im Dezember 2025 veröffentlichte, erreichten die Verluste durch Kreditkartenbetrug im Jahr 2024 einen Rekordwert von 55,5 Milliarden Yen – mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 2020, als sich der Schaden auf etwas mehr als 25 Milliarden Yen belief. Dies deutet auf einen deutlichen Anstieg der Schäden hin.

Darüber hinaus belief sich die Höhe der durch Betrug entstandenen Schäden von Januar bis September 2025 auf über 41 Milliarden Yen und übertraf damit die Schadenssumme des gleichen Zeitraums im Jahr 2024, die bei über 39 Milliarden Yen lag. Ausgehend von diesen Zahlen wird erwartet, dass die Gesamtschadenssumme für 2025 due des Vorjahrs übertreffen wird.

Die Gewährleistung der vollständigen Sicherheit in Zahlungsumgebungen bleibt weiterhin eine Herausforderung für Online-Unternehmen. In den letzten Jahren wurden jedoch einige Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit effektiv zu erhöhen.

So machen Sie Zahlungen beim Online-Shopping sicherer

Auch wenn die vollständige Sicherheit bei Zahlungen in Online-Shops äußerst schwierig zu gewährleisten ist, lässt sich ein Höchstmaß an Sicherheit erreichen. Im Folgenden finden Sie einige Möglichkeiten, die Sicherheit eines Online-Shops zu erhöhen.

Verschlüsselung mit Secure Sockets Layer (SSL) aktivieren

Es ist wichtig, dass eine E-Commerce-Website SSL-Verschlüsselung unterstützt und aktiviert. SSL verschlüsselt Kommunikationsdaten im Internet in zufälligen Zeichenfolgen, bevor sie gesendet und empfangen werden. Bei Websites, die SSL unterstützen, beginnt der einheitliche Ressourcen-Locator (URL) mit „https“ anstelle von „http“. So können Kundinnen und Kunden leicht erkennen, ob SSL aktiviert ist.

Darüber hinaus wird auf Websites, die SSL nicht unterstützen, in der Regel folgende Meldung angezeigt: „Diese Website ist nicht sicher.“ Dies kann bei Kunden ein Gefühl der Unsicherheit oder des Misstrauens erzeugen. Daher ist die Implementierung von SSL wichtig, um die Sicherheit beim Online-Shopping zu erhöhen.

Wenn eine E-Commerce-Website SSL-Verschlüsselung unterstützt, können sich Kundinnen und Kunden bei ihrem Besuch auf der Seite sicher fühlen und wissen, dass ihre persönlichen Daten geschützt sind.

Einführung eines Betrugserkennungssystems

Um einen Online-Shop zu schaffen, in dem Kundinnen und Kunden sicher einkaufen können, sollte ein Betrugserkennungssystem eingerichtet werden. Betrugserkennungssysteme können Schäden an einer E-Commerce-Website wirksam verhindern, indem sie verschiedene betrügerische Transaktionen erkennen und automatisch blockieren.

Die von Zahlungsdienstleistern bereitgestellten Tools zur Betrugsprävention – wie Stripe Radar – können sich beispielsweise mit Hilfe von maschinellem Lernen an veränderte Betrugsmuster anpassen. Dadurch können sie stets die aktuellsten und fortschrittlichsten Maßnahmen zur Betrugsprävention anwenden. Durch den Einsatz dieser externen Tools sparen Unternehmen Zeit und Kosten, da sie keine eigenen Betrugspräventionssysteme entwickeln und implementieren müssen.

Einrichtung eines umfassenden internen Managementsystems

Zusätzlich zur Online-Betrugsprävention müssen Unternehmen auch in ihrer Offline-Umgebung Sicherheitsmaßnahmen implementieren. Dazu ist es wichtig, das Unternehmen zu sensibilisieren und sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden wissen, wie Betrug verhindert werden kann. Dazu gehören insbesondere Folgendes:

  • Das Entfernen von Materialien, die persönliche Daten enthalten, ist untersagt.
  • Nicht benötigte Dokumente müssen vor der Entsorgung vernichtet werden.
  • Erstellen eines Handbuchs, das schnelle Reaktionen bei Problemen ermöglicht; Sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden damit vertraut sind.
  • Ermutigen der Kundinnen und Kunden, Risikomanagement zu betreiben (z. B. Verwenden komplexer Passwörter und Vermeiden von Einkäufe über öffentliche WLAN-Netze).

Welche Zahlungsmethoden sollten Online-Shops anbieten?

Kundinnen und Kunden bevorzugen in der Regel Online-Shops, die bekannte Zahlungsmethoden anbieten. Daher ist es wichtig, eine breite Palette von Zahlungsmethoden anzubieten. Hier sind die Zahlungsmethoden, die beim Online-Shopping üblich sind:

  • Zahlungen mit Kreditkarte
    Kreditkarten sind die beliebteste Zahlungsmethode im E-Commerce und werden auch für eine Vielzahl von alltäglichen Zwecken verwendet.
  • Konbini-Zahlungen in Convenience Stores
    In Japan können Kundinnen und Kunden in den meisten Convenience Stores Zahlungen tätigen. Diese Methode ist sehr beliebt bei Kundinnen und Kunden, die keine Kreditkarten besitzen oder die ihre Kreditkarteninformationen auf E-Commerce-Websites nicht eingeben möchten.
  • Zahlung per Nachnahme
    Das Lieferunternehmen kassiert die Produktgebühr, wenn es das Produkt an den Kunden/die Kundin nach Hause liefert. Bei der Zahlung per Nachnahme ist Bargeld die übliche Zahlungsmethode. Inzwischen werden jedoch auch zunehmend Kreditkarten akzeptiert.
  • „Jetzt kaufen, später bezahlen“ (Buy now, pay later, BNPL)
    Mit „Jetzt kaufen, später bezahlen“ können Kundinnen und Kunden zu einem späteren Zeitpunkt als zum Zeitpunkt des Kaufs bezahlen. Diese Zahlungsdienstleistung ermöglicht Ratenzahlungen auch ohne Kreditkarte. In den meisten Fällen werden keine Zinsen erhoben, was sie zu einer bequemen Zahlungsmethode für Kundinnen und Kunden macht.
  • Banküberweisung
    Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung am Bankschalter, Geldautomat oder per Onlinebanking.
  • Zahlung per Smartphone
    Dazu gehören Zahlungen per Quick-Response-Codes (QR-Codes), Carrier-Billing, Zahlung mit E-Geld etc. Bei Zahlungen per Smartphone können Kundinnen und Kunden die Zahlung über auf heruntergeladene Zahlungs-Apps tätigen.

Implementierung von Zahlungsdienstleistungen beim Online-Shopping

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Implementierung von Zahlungsdienstleistungen: Direktverträge und Zahlungsdienstleister. Wir empfehlen jedoch die Verwendung eines Zahlungsdienstleisters, da dieser einen höheren Komfort bietet.

Bei der direkten Beauftragung von Zahlungsdienstleistern sind für jede Zahlungsdienstleistung separate Verträge und Prüfungen erforderlich. Dies erfordert für jeden einzelnen Dienst einen Vorbereitungsprozess sowie spezielle Kenntnisse über dessen Implementierung.

Zum anderen können Unternehmen, die einen Zahlungsdienstleister verwenden, die Arbeit, die mit der Auftragsvergabe an einzelne Unternehmen und der Implementierung von Zahlungssystemen verbunden ist, auslagern. Dies spart Zeit und Aufwand für den Aufbau einer internen Zahlungsumgebung. Ein zusätzlicher Vorteil ist die zentrale Verwaltung von Vertriebs- und Kundendaten nach der Implementierung, was den E-Commerce-Betrieb vereinfacht.

Bevor ein Zahlungsdienstleister die Zahlungsfunktionalität auf einer Website implementiert, sollte das Unternehmen ein Angebot einholen und dabei die folgenden Punkte beachten:

  • Eignung: Sind die Zahlungsdienstleistungen mit den Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens kompatibel?
  • Zahlungsmethoden: Kann der Zahlungsdienstleister die erforderlichen Zahlungsmethoden implementieren?
  • Sicherheit: Bestehen umfassende Sicherheitsmaßnahmen?
  • Kosteneffizienz: Sind die Gebührenstruktur (z. B. Gebühren und anfängliche Kosten) und Auszahlungszyklen so eingerichtet, dass sie den Cashflow fördern?

Um einen bequemen und sicheren Online-Shop in Japan zu betreiben, ist es wichtig, einige Schlüsselfaktoren und die zu ihrer Implementierung erforderlichen Prozesse gründlich zu verstehen. Für den Kundenkomfort ist es wichtig, mehrere weit verbreitete Zahlungsmethoden anzubieten, die von den Kundinnen und Kunden gewünscht werden. Dies erleichtert die Nutzung des Online-Shops. Durch die Erweiterung der Zahlungsmethoden zeigen Unternehmen, dass ihnen der Kundenkomfort und die Sicherheit gleichermaßen wichtig ist. Daher ist die Implementierung gründlicher Sicherheitsmaßnahmen, wie z. B. hochpräzise Betrugserkennungssysteme, unerlässlich.

So kann Stripe Radar Sie unterstützen

Stripe Radar verwendet KI-Modelle, um Betrug zu erkennen und zu verhindern. Diese Modelle wurden mit Daten aus dem globalen Netzwerk von Stripe trainiert. Sie werden kontinuierlich auf der Grundlage neuester Betrugstrends aktualisiert und schützen Ihr Unternehmen vor aufkommenden betrügerischen Aktivitäten.

Stripe bietet außerdem Radar for Fraud Teams an, mit dem Nutzer/innen benutzerdefinierte Regeln für Betrugsszenarien hinzufügen können, die speziell auf ihr Unternehmen zugeschnitten sind. Außerdem erhalten sie Zugang zu neuesten Erkenntnissen über betrügerische Aktivitäten.
Mit Radar kann Ihr Unternehmen unter anderem Folgendes umsetzen:

  • Verlust aufgrund von Betrug vermeiden: Stripe wickelt jährlich Zahlungen in Höhe von über 1 Billion USD ab. Dadurch kann Radar auf einzigartige Weise Betrug genau erkennen und verhindern.
  • Umsatz steigern: Die KI-Modelle von Radar werden anhand tatsächlicher Anfechtungsdaten, Kundeninformationen, Daten zum Surfverhalten und mehr trainiert. Damit kann Radar riskante Transaktionen identifizieren und falsch positive Ergebnisse reduzieren und so Ihren Umsatz steigern.
  • Zeit sparen: Radar ist in Stripe integriert und lässt sich ohne Codierung einrichten. Sie können über eine einzige Plattform Ihre Performance mit Blick auf Betrug überwachen, Regeln schreiben und vieles mehr. Das erhöht die Effizienz.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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