Rückgewinnungs-E-Mails für japanische Unternehmen: Beispieltext und wichtige Punkte

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  1. Einführung
  2. Was sind Rückgewinnungs-E-Mails?
  3. Wirksamkeit von Rückgewinnungs-E-Mails
  4. Gründe für Kaufabbrüche
  5. Beispiele für Rückgewinnungs-E-Mails
    1. Rückgewinnungs-E-Mails mit Erinnerungscharakter
    2. Rückgewinnungs-E-Mail mit Supportcharakter
  6. Wichtige Punkte für erfolgreiche Rückgewinnungs-E-Mails
    1. Zeitpunkt
    2. Gestaltung und Wirkung
    3. Häufigkeit
  7. Schritte zur Implementierung von Rückgewinnungs-E-Mails
  8. So richten Sie eine Zahlungsumgebung ein, die Rückgewinnungs-E-Mails unterstützt
  9. So kann Sie Stripe Checkout unterstützen

In jüngster Zeit hat Japan dramatische Fortschritte in der Informationstechnologie erlebt und das Internet in großem Umfang eingeführt. Dies hat dazu geführt, dass viele E-Commerce-Unternehmen – darunter auch E-Commerce-Plattformen – an Beliebtheit gewonnen und höhere Umsätze erzielt haben. Darüber hinaus wächst der Markt für grenzüberschreitenden E-Commerce für ausländische Kundinnen und Kunden in Japan weiter. Daher schreitet die Einführung vielfältiger Zahlungsmethoden im E-Commerce weiter voran, um ein breiteres Kundenpublikum zu erreichen und den Kundinnen und Kunden ein komfortableres Zahlungsumfeld zu bieten.

Da der Wettbewerb unter japanischen E-Commerce-Unternehmen zunimmt, ist der Warenkorbabbruch zu einer Herausforderung geworden. Um entgangene Umsatzchancen zu vermeiden, müssen Unternehmen die Ursachen für den Warenkorbabbruch ermitteln und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Rückgewinnungs-E-Mails gehören zu den gängigsten Maßnahmen, um Warenkorbabbrüche zu verhindern. Durch das Versenden von Rückgewinnungs-E-Mails an Kundinnen und Kunden bieten Unternehmen ihnen die Möglichkeit, ihren Kauf noch einmal zu überdenken. Dies kann zu höheren Umsätzen führen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen Muster-E-Mails vor, die die Grundlagen vermitteln, die japanische E-Commerce-Unternehmen über Rückgewinnungs-E-Mails wissen müssen. Außerdem erläutern wir die wichtigsten Punkte für erfolgreiche E-Mails und deren Umsetzung.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was sind Rückgewinnungs-E-Mails?
  • Wirksamkeit von Rückgewinnungs-E-Mails 
  • Gründe für Kaufabbrüche
  • Beispiele für Rückgewinnungs-E-Mails
  • Wichtige Punkte für erfolgreiche Rückgewinnungs-E-Mails
  • Schritte zur Implementierung von Rückgewinnungs-E-Mails
  • So richten Sie eine Zahlungsumgebung ein, die Rückgewinnungs-E-Mails unterstützt
  • Wie Stripe Checkout Ihnen helfen kann

Was sind Rückgewinnungs-E-Mails?

Die meisten Online-Käufer/innen haben Artikel in den Warenkorb gelegt und die Website verlassen, ohne etwas zu kaufen. E-Commerce-Unternehmen versenden Rückgewinnungs-E-Mails an Kundinnen und Kunden, die Artikel im Warenkorb zurückgelassen haben. Diese E-Mails zielen darauf ab, Warenkorbabbrüche zu verhindern und den Verkauf wiederherzustellen.

Mit anderen Worten: Rückgewinnungs-E-Mails informieren Kundinnen und Kunden per E-Mail darüber, dass ihr Kauf noch nicht abgeschlossen wurde. Sie regen die Kundinnen und Kunden dazu an, die E-Commerce-Website erneut zu besuchen und ihren Warenkorb zu überprüfen. Das Ziel besteht darin, die Kundin bzw. den Kunden zum Kauf zu bewegen.

Viele Kundinnen und Kunden, die auf E-Commerce-Websites einkaufen, legen Artikel zwar vorübergehend in ihren Warenkorb, beabsichtigen jedoch nicht, das Produkt sofort zu kaufen. Stattdessen verschieben sie den Kauf, weil sie weitere Artikel hinzufügen möchten oder noch Zeit benötigen, bevor sie sich zum Kauf entschließen.

Rückgewinnungs-E-Mails dienen dazu, diese Kundinnen und Kunden daran zu erinnern, dass Artikel in ihrem Warenkorb liegen und sie so möglicherweise zum Kauf zu bewegen.

Wirksamkeit von Rückgewinnungs-E-Mails

Rückgewinnungs-E-Mails sind ein wirksames Instrument, um Kunden dazu zu bewegen, die E-Commerce-Website erneut zu besuchen und ihren Einkauf abzuschließen. Eine Kundin bzw. ein Kunde, die/der ein Produkt in den Warenkorb gelegt hat, zeigt zumindest ein gewisses Interesse daran. Daher kann eine Erinnerung an das Produkt dem E-Commerce-Unternehmen helfen, dieses Interesse in einen tatsächlichen Verkauf umzuwandeln.

Die Ergebnisse einer von E-Agency im Jahr 2024 durchgeführten Umfrage zum Thema Rückgewinnungs-E-Mails ergaben Folgendes:

  • Quote der geöffneten Rückgewinnungs-E-Mails: Über 43 %
  • Klickrate: Fast 10 %
  • Konversionsrate: Etwa 2,4 %
  • Durchschnittliche Rückgewinnungsrate bei Kundinnen und Kunden, die ihren Warenkorb verlassen haben: 1,5 %

Den oben genannten Daten zufolge haben Kundinnen und Kunden über 43 % der Rückgewinnungs-E-Mails geöffnet. Dies deutet darauf hin, dass viele Kundinnen und Kunden die erhaltenen E-Mails zumindest öffnen. Im Vergleich zu allgemeinen Newslettern enthalten Rückgewinnungs-E-Mails in der Regel personalisiertere Inhalte. Dies kann zu höheren Öffnungs- und Klickraten führen.

Darüber hinaus zeigt die Untersuchung, dass die durchschnittliche Rückgewinnungsrate von 1,5 % etwa 1,27 Millionen Yen pro Website und Monat entspricht. Dies verdeutlicht, dass Maßnahmen gegen Warenkorbabbrüche zu erheblichen Ergebnissen führen können.

Gründe für Kaufabbrüche

Die Gründe, warum Kundinnen und Kunden einen Kauf abbrechen, sind unterschiedlich. Zu den Hauptursachen gehören:

  • Die gängige Zahlungsmethode ist nicht verfügbar
  • Bedenken hinsichtlich der Eingabe von Kreditkartendaten
  • Gesamtbetrag höher als erwartet
  • Eröffnung eines Kontos vor dem Kauf erforderlich
  • Fehler während des Kaufvorgangs
  • Zeitraubender Kaufvorgang
  • Langsamer Versand
  • Unklare Informationen des Kundensupports zu Rückgaben und Umtausch
  • Hinzufügen eines Produkts zum Warenkorb ohne Kaufabsicht

Neben den oben aufgeführten Gründen kann es auch zu Kaufabbrüchen aufgrund von 3D Secure kommen. Die Implementierung von 3D Secure ist für Unternehmen in Japan seit März 2025 verpflichtend. Daher müssen E-Commerce Unternehmen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kaufabbrüchen ergreifen, die speziell auf 3D Secure zugeschnitten sind.

Beispiele für Rückgewinnungs-E-Mails

Beispiele für Rückgewinnungs-E-Mails lassen sich grob in E-Mails mit Erinnerungs- und Supportcharakter unterteilen. Im Folgenden werden beide Arten einzeln behandelt. Um die Vorlagen zu verwenden, tragen Sie bitte den Kundennamen, den Produktnamen usw. in die Klammern ein.

Rückgewinnungs-E-Mails mit Erinnerungscharakter

Eine Erinnerungs-E-Mail hilft der Empfängerin bzw. dem Empfänger, sich an seinen potenziellen Kauf zu erinnern. Wenn Sie beispielsweise einen Termin in einen cloudbasierten Kalender eintragen, erhalten Sie möglicherweise eine automatische E-Mail-Benachrichtigung wie: „Termin morgen um 9:00 Uhr.“ Dies ist eine Art von Erinnerungs-E-Mail.

Auch wenn der genaue Wortlaut variieren kann, folgen Rückgewinnungs-E-Mail mit Erinnerungscharakter in der Regel dem folgenden Muster.

Vorlage für eine Rückgewinnungs-E-Mail mit Erinnerungscharakter

Beispiel

Betreff

  • Haben Sie vergessen, etwas zu kaufen?
  • Sie haben Artikel in Ihrem Warenkorb!

Haupttext

Sehr geehrte/r [Kundenname],

Vielen Dank, dass Sie sich für [Name der E-Commerce-Website] entschieden haben.

In Ihrem Warenkorb befindet sich noch ein Artikel! Haben Sie möglicherweise vergessen, ihn zu kaufen?

[Produktname]

[Kundenname], über den untenstehenden Link können Sie Ihren Kauf abschließen. Der Vorrat ist begrenzt, schauen Sie also bitte bald vorbei.

Bitte beachten Sie, dass Sie diese E-Mail möglicherweise auch dann erhalten, wenn Sie bereits einen Kauf getätigt haben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an unseren Kundenservice.

Sonstige Informationen

  • Warenkorbinformationen
    Dazu können die einheitliche Ressourcensuche (URL) des Warenkorbs, eine CTA-Schaltfläche (Call-to-Action), Bilder der Artikel im Warenkorb mit Produktnamen und der Preis gehören. Wenn ein Verkauf stattfindet, geben Sie den regulären Preis an und zeigen Sie den Verkaufspreis rot an.
  • Informationen zu weiteren beliebten Produkten und empfohlenen Artikeln
    Dazu können Produktnamen und -bilder, URLs oder eine CTA-Schaltfläche für Produktseiten sowie Preise gehören. Bei Sonderangeboten streichen Sie den regulären Preis durch und zeigen Sie den Sonderpreis in roter Schrift an.
  • Kontaktinformationen
    Geben Sie den Namen Ihrer E-Commerce-Website als Absender an. Fügen Sie außerdem Ihr Logo und die URL zur Startseite der E-Commerce-Website sowie die Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Öffnungszeiten des Kundensupport-Centers hinzu.

Rückgewinnungs-E-Mail mit Supportcharakter

Der Zweck einer E-Mail mit Supportcharakter unterscheidet sich von dem einer Rückgewinnungs-E-Mail mit Erinnerungscharakter. Anstatt Kundinnen und Kunden lediglich daran zu erinnern, dass sich Artikel in ihrem Warenkorb befinden, besteht das Ziel darin, die Kaufbereitschaft zu steigern, indem auf die Bedenken der Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit dem Kauf eingegangen wird.

Häufige Gründe für Warenkorbabbrüche sind unter anderem Bedenken der Kundinnen und Kunden hinsichtlich der Preise, der Versandkosten und der Nutzerfreundlichkeit der Website. E-Mails mit Supportcharakter können dazu beitragen, diese Bedenken auszuräumen und die Kundinnen und Kunden gleichzeitig zum Kauf zu bewegen.

Verwenden Sie beim Verfassen von Rückgewinnungs-E-Mails mit Supportcharakter Betreffzeilen und Textinhalte, die den folgenden Beispielen ähneln.

Vorlage für eine Rückgewinnungs-E-Mail mit Erinnerungscharakter

Beispiele

Betreff

  • Hatten Sie Schwierigkeiten, den gewünschten Artikel zu finden?
  • Benötigen Sie Hilfe?
  • Gab es Probleme beim Abschluss Ihres Kaufs?

Haupttext

Sehr geehrte/r [Kundenname],

Vielen Dank, dass Sie sich für [Name der E-Commerce-Website] entschieden haben.

Sie haben den Kauf des folgenden Artikels nicht abgeschlossen. Gibt es Probleme beim Kauf?

[Produktname]

Wenn Sie Fragen zum Kaufvorgang, zu den Versandkosten oder zur Lieferung haben, lesen Sie bitte unsere unten stehende FAQ-Seite oder wenden Sie sich an unseren Kundenservice. Bitte beachten Sie, dass Sie diese E-Mail möglicherweise auch dann erhalten, wenn Sie den Artikel bereits gekauft haben.

Sonstige Informationen

Ähnlich wie bei E-Mails mit Erinnerungscharakter sollten auch E-Mails mit Supportcharakter Informationen zum Warenkorb, beliebte Produkte, Produktempfehlungen und Kontaktdaten enthalten. Darüber hinaus können Sie im Haupttext auch den Link zur FAQ-Seite oder eine CTA-Schaltfläche einfügen.

„FAQ“ kann je nach E-Commerce-Website unterschiedlich bezeichnet werden. Es könnte sich um das Hilfe-Center, den Bereich „Anfragen“, die Bedienungsanleitung oder den Kundenservice handeln. Unabhängig von der Bezeichnung ist es wichtig, den Ziellink oder die CTA-Schaltfäche in der E-Mail anzuzeigen.

Wichtige Punkte für erfolgreiche Rückgewinnungs-E-Mails

Hier sind einige Tipps, um die Effektivität von Rückgewinnungs-E-Mails zu verbessern.

Zeitpunkt

Der Zeitpunkt, zu dem eine Rückgewinnungs-E-Mail versendet wird, ist entscheidend. Wird sie zu früh oder zu spät verschickt, kann sie völlig wirkungslos sein. Wenn Sie beispielsweise eine Rückgewinnungs-E-Mail erst mehrere Monate, nachdem eine Kundin bzw. ein Kunde einen Artikel in ihren/seinen Warenkorb gelegt hat, versenden, könnte das Kundeninteresse im Laufe der Zeit nachgelassen haben. Möglicherweise hat sie/er den Artikel inzwischen auch in einem anderen Geschäft gekauft.

Umgekehrt gilt: Wenn seit dem Zeitpunkt, zu dem die Kundin bzw. der Kunde einen Artikel in den Warenkorb gelegt und die Website verlassen hat, weniger als 30 Minuten vergangen sind, ist sie/er wahrscheinlich immer noch daran interessiert, den Kauf abzuschließen. Das Versenden einer Rückgewinnungs-E-Mail zu diesem Zeitpunkt ist möglicherweise nicht sinnvoll.

Ein wichtiger Punkt, den Sie beachten sollten, ist, dass das Versenden mehrerer Rückgewinnungs-E-Mails Kundinnen und Kunden verärgern kann. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Versand von Rückgewinnungs-E-Mails und halten Sie die Anzahl der E-Mails gering. Auch wenn die Ergebnisse bei einzelnen Kundinnen und Kunden variieren können, lautet die Empfehlung für den Versand von Rückgewinnungs-E-Mails in der Regel: dreimal – 1–2 Stunden nach dem Abbruch, 24 Stunden später und 7 Tage später.

Falls der Zeitpunkt der Rückgewinnungs-E-Mails mit anderen Ereignissen – wie beispielsweise Sonderangeboten oder anderen Werbeaktionen – zusammenfällt, passen Sie den Inhalt entsprechend an jedes Szenario an:

  • Preissenkung: Sollte der Preis für einen Artikel, den die Kundin bzw. der Kunde in ihren/seinen Warenkorb gelegt hat, später sinken, fügen Sie in die E-Mail einen Satz wie den folgenden ein: „Preissenkung bei Artikeln in Ihrem Warenkorb!“
  • Sonderangebot: Falls nach dem Hinzufügen des Artikels zum Warenkorb ein Sonderangebot startet und der Preis vorübergehend gesenkt wird, fügen Sie eine Zeile wie die folgende hinzu: „Auf alle Artikel gibt es derzeit 20 % Rabatt! Tolle Schnäppchen bei den Artikeln in Ihrem Warenkorb!“
  • Geringer Lagerbestand: Wenn der Lagerbestand eines Artikels im Warenkorb knapp ist, können Sie folgenden Hinweis hinzufügen: „Die Artikel in Ihrem Warenkorb sind schnell vergriffen!“

Gestaltung und Wirkung

Wenn die Betreffzeile einer E-Mail nicht aussagekräftig ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie geöffnet wird. Es besteht zudem die Gefahr, dass sie gelöscht wird, bevor sie überhaupt geöffnet wird. Der E-Mail-Text sollte Emojis oder Bilder enthalten und eine auffällige visuelle Gestaltung aufweisen, da er sonst möglicherweise schwer lesbar ist und die Kaufmotivation der Kundin bzw. des Kunden nicht steigern kann. Geben Sie daher in der Betreffzeile klar die Absicht der Rückgewinnungs-E-Mail an. Konzentrieren Sie sich im Haupttext auf einen visuellen Ansatz. Präsentieren Sie Produktbilder prominent und ordnen Sie Text und CTA-Schaltflächen so an, dass sie gut sichtbar sind.

Falls Sie auch Preisnachlässe oder Informationen zu Sonderangeboten für die Produkte angeben, fügen Sie diese bitte ebenfalls in die Betreffzeile ein.

Häufigkeit

Wenn eine Kundin bzw. ein Kunde häufig ähnliche Rückgewinnungs-E-Mails erhält, könnten diese als Spam blockiert werden oder dazu führen, dass sich die Kundin bzw. der Kunde abmeldet. Überlegen Sie daher, wie oft Sie E-Mails versenden, damit Sie nicht versehentlich die Kaufmotivation Ihrer Kundinnen und Kunden beeinträchtigen.

Um zu vermeiden, dass die Kundin bzw. der Kunde künftige E-Mails nicht mehr annimmt, ist es wichtig, sorgfältig zu planen und den Zeitpunkt der E-Mails zu priorisieren. Sie sollten zudem die Anzahl der versendeten E-Mails auf höchstens drei begrenzen und eine Einstellungsfunktion bereitstellen, mit der Kunden die Häufigkeit der E-Mails ändern können.

Schritte zur Implementierung von Rückgewinnungs-E-Mails

Im Folgenden beschreiben wir den allgemeinen Ablauf zur Implementierung von Rückgewinnungs-E-Mails:

  • Legen Sie den Zielzeitpunkt fest
    Der „Zielzeitpunkt“ bezieht sich auf den Zeitpunkt nach dem Abbruch des Kaufvorgangs, beispielsweise zwei Stunden oder 24 Stunden später. Das System versendet eine E-Mail zum vorab festgelegten Zielzeitpunkt.
  • Erstellen Sie eine E-Mail-Vorlage
    Erstellen Sie die Betreffzeile und den Text der E-Mail und fügen Sie Bilder sowie CTA-Schaltflächen ein. Legen Sie in dieser Phase das Design und das Layout der E-Mail fest und wählen Sie den passenden visuellen Ansatz.
  • Führen Sie Tests durch
    Bevor Sie die fertige E-Mail an die Kundinnen und Kunden versenden, führen Sie Tests durch, um sicherzustellen, dass Bilder und Text korrekt angezeigt werden. Klicken Sie während des Tests auf CTA-Schaltflächen und Produkt-URLs, um zu überprüfen, ob sie problemlos zur richtigen Seite führen.
  • Richten Sie den automatischen Versand ein
    Konfigurieren Sie das System so, dass E-Mails nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch an Kundinnen und Kunden versendet werden, die ihren Warenkorb verlassen haben.
  • Messen und verbessern Sie die Wirksamkeit
    Überwachen Sie die Wirksamkeit von Rückgewinnungs-E-Mails – beispielsweise die Klick- und Kaufraten – und nehmen Sie bei Bedarf Verbesserungen vor. Dazu können beispielsweise Anpassungen des Versandzeitpunkts oder Änderungen an der Betreffzeile und am Text der E-Mail gehören.

So richten Sie eine Zahlungsumgebung ein, die Rückgewinnungs-E-Mails unterstützt

Bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verhinderung von Warenkorbabbrüchen ist es wichtig, die Ursachen für Warenkorbabbrüche genau zu verstehen und für jede Ursache die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Anstatt sich nur auf das Versenden von Rückgewinnungs-E-Mails zu konzentrieren, ist es ebenso wichtig, sich auf die Grundlagen Ihrer E-Commerce-Website zu konzentrieren und zu prüfen, wie Sie mehr Kundinnen und Kunden gewinnen können. Unter den Ursachen für Warenkorbabbrüche ist das fehlende Angebot an Zahlungsmethoden ein recht häufiger Grund.

Beispielsweise kann es vorkommen, dass Kundinnen und Kunden Einkäufe beim Bezahlvorgang abbrechen, weil sie ihre bevorzugten Zahlungsmethoden nicht finden. Daher ist es wichtig, die auf der E-Commerce-Website Ihres Unternehmens angebotenen Zahlungsmethoden zu überprüfen. Um sicherzustellen, dass die Website von einem breiten Kundenkreis genutzt werden kann, sollten Sie das Zahlungsangebot durch die Einbindung verschiedener Online-Zahlungsmethoden, wie beispielsweise Zahlungen in Konbini-Zahlungen und Kreditkartenzahlungen, erweitern. Bei Kreditkarten ist es wichtig, neben Visa und Mastercard auch eine breite Palette weiterer Kartenmarken zu akzeptieren, wie beispielsweise JCB, American Express, UnionPay und andere. Dies kann den Wert Ihrer Website für Ihre Kundinnen und Kunden steigern.

So kann Sie Stripe Checkout unterstützen

Stripe Checkout ist ein vollständig anpassbares, vorgefertigtes Bezahlformular, mit dem Sie ganz einfach Zahlungen auf Ihrer Website oder in Ihrer App akzeptieren können.

Checkout kann Sie bei folgenden Zielen unterstützen:

  • Steigerung der Konversionsraten: Dank des für Mobilgeräte optimierten Designs und des Ein-Klick-Bezahlvorgangs können Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsinformationen einfach eingeben und wiederverwenden.

  • Reduzierung der Entwicklungszeit: Mit wenigen Codezeilen können Sie Checkout direkt in Ihre Website einbetten oder Kundinnen und Kunden auf eine von Stripe gehostete Seite weiterleiten.

  • Verbesserung der Sicherheit: Checkout verarbeitet sensible Kartendaten und vereinfacht so die PCI-Konformität.

  • Globale Expansion: Lokale Anpassung der Preisgestaltung in über 100 Währungen mit Adaptive Pricing, das über 30 Sprachen unterstützt und dynamisch die Zahlungsmethoden anzeigt, die am ehesten zu einer Verbesserung der Konversionsrate führen.

  • Nutzung erweiterter Funktionen: Integrieren Sie Checkout in andere Stripe-Produkte, wie z. B. Billing für Abos, Radar zur Betrugsprävention und vieles mehr.

  • Kontrolle behalten: Passen Sie den Bezahlvorgang vollständig an, einschließlich der Speicherung von Zahlungsmethoden und der Einrichtung von Aktionen nach dem Kauf.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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