Linear wächst und setzt bei Abrechnungen und Zahlungen auf Stripe

Linear ist ein speziell für die Produktentwicklung entwickeltes System. Teams und Mitarbeiter/innen planen, entwickeln und veröffentlichen gemeinsam an einem Ort – vom ersten Kundenfeedback bis zum zusammengeführten Pull-Request.

Lösungen im Einsatz

    Payments
    Checkout
    Link
    Billing
USA
Start-up

Die Herausforderung

Als Linear 2020 an den Start ging, wollte das Unternehmen aus Kalifornien mit seiner Projektmanagementlösung vor allem andere Start-ups und junge Unternehmen ansprechen. Für die Gründung hatte man bereits auf Stripe Atlas gesetzt und die Zahlungsabwicklung mit Stripe Payments eingerichtet. Der Bedarf war anfangs noch recht überschaubar, da lediglich eine kostenlose Version und ein Abonnement angeboten wurden, um die Feinjustierung des Produkts zu erleichtern.

Als Linear mehr über seine Kundinnen und Kunden erfuhr, passte das Unternehmen sein Preismodell an die verschiedenen Nutzertypen auf seiner Plattform an, die sich auf mittelständische und wachstumsstarke Unternehmen, darunter viele börsennotierte Firmen, ausweitete. Das Unternehmen wünschte sich mehrere Preisstufen und alternative Abonnementmodelle mit großer Flexibilität, um Lizenzänderungen zeitnah zu verwalten. Dabei benötigte Linear einen Partner, der all diese Optionen aus einer Hand anbieten konnte – mit Abrechnungstools, die genauso schnell skalieren konnten wie das Unternehmen selbst, und einer Zahlungslösung, die auf Konversion und globale Reichweite optimiert war.

Das Wachstum führte bei Linear auch zu komplexeren Finanzabläufen. Eine Steuerprüfung erhöhte den Druck: Das Unternehmen erkannte die Notwendigkeit, seine Finanzprozesse zu formalisieren und eine robustere Dateninfrastruktur aufzubauen, um eine genaue Finanzberichterstattung zu gewährleisten. Linear hatte sich jedoch auf ein ETL-Tool eines Drittanbieters verlassen, um seine Stripe-Daten mit seinem Data Warehouse zu synchronisieren. Dies führte zu Datenlücken und Zuverlässigkeitsproblemen, die es schwierig machten, den Zahlen zu vertrauen, auf denen wichtige Geschäftsentscheidungen basierten. Linear benötigte volles Vertrauen in seine Finanzdaten und wusste, dass sich die derzeitige Konfiguration ändern musste.

Linear benötigte einen einzigen Partner, der mit all dem Schritt halten konnte – flexible Tools für die Rechnungsstellung und die Einhaltung steuerlicher Vorschriften, eine für Konversion und globale Reichweite optimierte Zahlungslösung sowie eine robuste Dateninfrastruktur, um die nun erforderlichen strengen finanziellen Anforderungen des Unternehmens zu erfüllen.

„Wir wollten möglichst nur ein System nutzen, um uns ganz auf das Kundenwachstum konzentrieren zu können“, erinnert sich Linear-CEO Cristina Cordova. „Und dafür brauchte es ein passgenaues Abrechnungs- und Zahlungssystem.“

Die Lösung

Um seinen Kundinnen und Kunden eine Vielzahl von Preisplänen anzubieten und gleichzeitig die Konversionsrate zu optimieren, entschied sich Linear für Stripe Billing, eine automatisierte Lösung zur Verwaltung von wiederkehrendem Umsatz, kombiniert mit der Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs von Stripe. Die Suite umfasst Stripe Checkout, das ein vorgefertigtes Zahlungsformular bietet, das für die Konversion optimiert und für mehr als 30 Sprachen und über 135 Währungen ausgelegt ist; eine Vielzahl beliebter Zahlungsmethoden; sowie Link, eine Option von Stripe für einen schnelleren Bezahlvorgang, mit der die Zahlungs- und Versanddaten der Kundinnen und Kunden gespeichert und automatisch ausgefüllt werden, um den Zahlungsvorgang zu beschleunigen.

Das Unternehmen passte Checkout exakt an seine Firmenfarben und Typografie an, was dank der zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ohne größeren Aufwand gelang. Zudem konnte Linear mit Checkout ganz einfach einen Wechsel vom Monats- zum Jahresabonnement empfehlen. Die entsprechende Möglichkeit wurde mit einem simplen Auswahlschalter angeboten, der den Tarifwechsel besonders einfach macht. Im Hintergrund kümmerte sich Stripe dann um die konkrete Abwicklung.

Die Stripe-Abrechnungs-APIs ermöglichten eine einfache Integration in die Plattform von Linear und boten die erforderliche Flexibilität, um sich in den letzten fünf Jahren an Änderungen im Abonnementangebot von Linear anzupassen. Das Unternehmen verfügt nun über drei Abrechnungsstufen sowie individuelle Preisgestaltung für Enterprise-Kundinnen und -Kunden. Die in die Abrechnung integrierten Abonnementpläne bieten die Möglichkeit, Änderungen an Abonnements im Laufe der Zeit zu automatisieren, darunter Upgrades, Downgrades oder sonstige Anpassungen der Abonnements. Linear nutzt Abonnementpläne, um Lizenzänderungen zu bündeln und so die Rechnungsstellung zu vereinfachen und das Kundenerlebnis zu verbessern.

„Die Dokumentation ist sehr gut“, sagte Tom Moor, Engineering Lead bei Linear für die USA. „Aus technischer Sicht können wir das größtenteils einfach durcharbeiten und das, was getan werden muss, über die API erledigen.“

Für die Steuerkonformität führte Linear Stripe Tax ein. Das Engineering-Team schloss die technische Umsetzung in weniger als zwei Wochen ab. Linear vertraut auf Stripe, um bei jeder Transaktion den korrekten Steuerbetrag zu berechnen und einzuziehen, während das Unternehmen in neue Regionen expandiert. Dadurch wurde ein bisher reaktiver, manueller Prozess durch ein automatisiertes System ersetzt, das mit dem Unternehmen mitwächst.

Um die Herausforderungen hinsichtlich der Datenzuverlässigkeit zu bewältigen, führte Linear Stripe Data Pipeline ein. Data Pipeline sendet nun die Stripe-Daten von Linear direkt an Snowflake, wo sie mit anderen Unternehmensdatenquellen zusammengeführt werden. Diese zentralisierten Daten versorgen unternehmensweite Metrik-Dashboards, die den Teams in der gesamten Organisation einen einheitlichen Überblick über die Geschäftsleistung bieten und eine tiefgreifendere datenübergreifende Analyse ermöglichen. Das Team von Linear entwickelte zudem eine Reihe von benutzerdefinierten Dashboards, mit denen Initiativen wie die Umstellung bestehender Kundinnen und Kunden auf neue Preispläne und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Umsatz verfolgt werden.

„Mit Stripe Data Pipeline wird es immer wichtiger, sicherzustellen, dass alle diese Daten in einer einzigen verlässlichen Quelle innerhalb unserer internen Dashboards zusammenlaufen, um zu verstehen, wie das Geschäft in diesen verschiedenen Regionen läuft“, so Cordova.

Die Ergebnisse

Zwei Tage für die Einführung von Checkout und Billing

Die Flexibilität der Stripe-Technologie und die umfassende Dokumentation machten es den Ingenieuren von Linear leicht, die anfängliche Integration abzuschließen und im Laufe der Zeit Änderungen an den Abonnement- und Preisoptionen vorzunehmen. So hat sich Linear beispielsweise von einem reinen Anbieter von Self-Service-Zahlungen zu einem Unternehmen entwickelt, das maßgeschneiderte Preisvereinbarungen für Fortune-100-Unternehmen erstellt.

Ein reibungsloser Prozess für den Zahlungseingang

Die Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs erwies sich ebenfalls als enormer Gewinn, da Linear so mehrere Zahlungsmethoden ohne großen Programmieraufwand anbieten und jederzeit ergänzen konnte. Derzeit bietet das Unternehmen unter anderem Apple Pay, US-Banküberweisungen und ACH Direct Debit an, wobei Überweisungen 18 % des gesamten Zahlungsvolumens ausmachen und vor allem bei größeren Beträgen beliebt sind. „Die Suite ist die wichtigste Neuerung der vergangenen Jahre, da sie enorm viel Programmieraufwand spart und zugleich das Zahlungserlebnis verbessert“, so Moor.

Die Abonnementplanung konsolidiert Lizenzänderungen alle 24 Stunden

Die Möglichkeit, alle Abonnementänderungen mit Abonnementplänen zusammenzuführen, hat das Kundenerlebnis insbesondere für Enterprise-Kundinnen und -Kunden verbessert. Wenn ein Unternehmen Nutzer/innen hinzufügt oder entfernt, muss Linear sich so nicht mehr um jeden davon einzeln kümmern. Denn Stripe fasst alle 24 Stunden sämtliche Lizenzänderungen zusammen und passt die Rechnung entsprechend an.

„Mit dieser Funktion haben wir die Abrechnung erheblich vereinfacht“, so Moor. „Ansonsten wäre das ziemlich aufwendig.“

Zuverlässige Finanzdaten und unternehmensweite Transparenz

Die Ablösung des bisherigen ETL-Tools durch Data Pipeline wirkte sich unmittelbar auf die Arbeitsweise bei Linear aus. Teams im gesamten Unternehmen arbeiten nun auf der Grundlage derselben präzisen, zentralisierten Übersicht über die Geschäftsentwicklung – was sowohl der Finanzberichterstattung als auch der täglichen Entscheidungsfindung eine zuverlässigere Grundlage bietet. Der Nutzen für die Entwickler/innen ist ebenso bedeutend: Sie müssen keine Zeit mehr damit verbringen, Datenlücken zu schließen, und können sich stattdessen ganz auf die Produktentwicklung konzentrieren.

Steuerkonformität, die mit dem Unternehmen skaliert

Mit Tax gelang Linear der Übergang von der Übernahme von Steuerkosten hin zu einer automatisierten, regionsspezifischen Compliance. Die Einführung bei den Kundinnen und Kunden verlief unkompliziert: eine E-Mail-Benachrichtigung, in der sie darüber informiert wurden, dass künftig Steuern anfallen können.

„Wir fragen uns nicht mehr ständig: ‚Halten wir die Vorschriften ein?‘, sondern werden einfach benachrichtigt, wenn etwas Neues einzurichten ist“, sagte Cordova. „Das funktioniert wirklich reibungslos mit unserem Finanzteam.“

Eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum

Im Zuge seines Wachstums setzt Linear in Sachen Fakturierung und Zahlungen auf Stripe, damit sich das Team ganz auf das Produkt konzentrieren kann. „Stripe nimmt uns jede Menge Arbeit ab und bietet einen echten Mehrwert“, so Cordova. „An der eigentlichen Integration müssen wir so gut wie nichts ändern und die neuen Funktionen sind meist abwärtskompatibel, was die Sache enorm vereinfacht.“

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