So verfassen Sie Kernbotschaften für ein Start-up

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  1. Einführung
  2. Welche Komponenten enthalten Kernbotschaften für ein Start-up?
  3. Welche Rolle spielen Kernbotschaften in einer Marketingstrategie?
  4. Deshalb sind Kernbotschaften für Start-ups wichtig
  5. So verfassen Sie Kernbotschaften für ein Start-up
    1. Machen Sie sich den Kern Ihres Start-ups klar
    2. Untersuchen Sie Ihre Zielgruppe
    3. Analysieren Sie Ihre Wettbewerber
    4. Setzen Sie klare Ziele
    5. Entwerfen der Botschaften
    6. Testen und Feedback einholen
    7. Feinabstimmung und Fertigstellung
    8. Erstellen eines Kommunikationsleitfadens

Kernbotschaften sind klare, prägnante Aussagen, die der Zielgruppe eines Unternehmens dessen zentrale Aspekte vermitteln. Etwa 20 % der neuen US-Unternehmen scheitern während der ersten beiden Jahre ihrer Geschäftstätigkeit. Effektive Kernbotschaften können Ihrem Start-up dabei helfen, zu vermitteln, wie es den Marktbedarf deckt – während seiner frühen Wachstumsphase und darüber hinaus.

Nachfolgend finden Sie einen Leitfaden zum Verfassen von Kernbotschaften für Ihr Start-up.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Welche Komponenten enthalten Kernbotschaften für ein Start-up?
  • Welche Rolle spielen Kernbotschaften in einer Marketingstrategie?
  • Deshalb sind Kernbotschaften für Start-ups wichtig
  • So verfassen Sie Kernbotschaften für ein Start-up

Welche Komponenten enthalten Kernbotschaften für ein Start-up?

Kernbotschaften vermitteln das Wertversprechen, die Mission, die Vision und die einzigartigen Angebote eines Start-ups auf eine Art und Weise, die potenzielle Kundinnen und Kunden, Investorinnen und Investoren sowie Stakeholder/innen erreicht. Oft sind folgende Komponenten enthalten:

  • Wertversprechen: was das Start-up anbietet, wie es ein Problem löst oder wie es einen bestimmten Bedarf anders deckt als seine Wettbewerber.

  • Leitbild: der wesentliche Zweck und das übergeordnete Ziel des Start-ups.

  • Vision: der zukünftige Status oder der langfristige Einfluss, den das Start-up erreichen will.

  • Markenversprechen: was das Start-up seiner Kundschaft im Hinblick auf Erfahrung, Qualität oder Service zu liefern verspricht.

  • Zielgruppe: an wen sich das Angebot des Start-ups richtet, einschließlich bestimmter Bevölkerungsgruppen oder Marktsegmente.

  • Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibungen: eine kurze Erklärung dessen, was das Start-up verkauft oder anbietet, die sich auf Funktionen und Nutzen konzentriert.

  • Gründungsgeschichte: die Geschichte darüber, wann und warum das Start-up geschaffen wurde, die oft die Motive und den Weg der Gründerin oder des Gründers erwähnt.

  • Ziele: kurzfristige und langfristige Ziele, die das Start-up erreichen möchte.

  • Unternehmenskultur und -werte: die Werte und Grundsätze, die den Betrieb und das Verhalten des Start-ups bestimmen.

  • Soziale Verantwortung und Ethik: welchen gesellschaftlichen Beitrag das Start-up leistet oder wie es ethische Standards einhält.

Welche Rolle spielen Kernbotschaften in einer Marketingstrategie?

Die Kernbotschaften eines Start-up sind vielleicht eine der Komponenten einer Marketingstrategie, auf die am häufigsten verwiesen wird. Im Folgenden sehen wir uns an, was sie beeinflussen können:

  • Markenidentität und -konsistenz: Kernbotschaften schaffen eine klare, konsistente Markenidentität. Konsistenz in allen Marketingkanälen und -materialien einschließlich Websiteinhalten und Social-Media-Posts stellt sicher, dass jede Interaktion mit der Marke dieselben zentralen Werte und Versprechen untermauert.

  • Abgrenzung auf dem Markt: Auf einem umkämpften Markt können Kernbotschaften die Alleinstellungsmerkmale eines Start-ups hervorheben und das Unternehmen von seinen Wettbewerbern abheben. Sie bringen zum Ausdruck, was das Start-up von anderen unterscheidet, sei es die innovative Technologie, der herausragende Kundenservice oder eine neuartige Herangehensweise an ein bekanntes Problem.

  • Kundenengagement und -bindung: Effektive Kernbotschaften finden bei der Zielgruppe Anklang und unterstützen eine Beziehung, die über Transaktionen hinausgeht. Sie sprechen den Bedarf und die Wünsche der Kundschaft an und schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit und Loyalität.

  • Fokus und Ausrichtung: Start-ups verfügen oft nur über begrenzte Ressourcen. Kernbotschaften helfen dabei, Marketingaktivitäten zu priorisieren, da sie Kampagnen mit den zentralen Zielen und Werten des Unternehmens in Einklang bringen.

  • Wahrnehmung und Ruf: Start-ups sind stark davon abhängig, wie sie wahrgenommen werden. Kernbotschaften prägen den Eindruck, den Investorinnen und Investoren, Kundinnen und Kunden sowie das Branchenumfeld von einem Start-up gewinnen. Sie helfen dabei, dem Start-up einen Ruf für Zuverlässigkeit, Innovation oder sonstige Werte zu verschaffen, mit denen das Start-up in Verbindung gebracht werden will.

  • Krisenmanagement: In Krisenzeiten bilden Kernbotschaften eine Grundlage für Reaktionsstrategien. Sie stellen sicher, dass die Kommunikation den zentralen Werten und der Mission des Unternehmens treu bleibt, was wiederum zur Aufrechterhaltung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit beiträgt.

  • Anpassungsfähigkeit und Reaktion auf den Markt: Wenn sich Märkte weiterentwickeln, bieten Kernbotschaften einen Rahmen für die Anpassung der Marketingstrategien. Sie können weiterentwickelt werden und die sich verändernde Marktdynamik, neue Kundeneinblicke oder Veränderungen der Unternehmensausrichtung widerspiegeln.

Deshalb sind Kernbotschaften für Start-ups wichtig

Obwohl Kernbotschaften für den Marketingplan eines Start-ups von wesentlicher Bedeutung sind, ist dies nicht die einzige Stelle, an dem sie eine wichtige Aufgabe übernehmen. Ein Bericht aus dem Jahr 2022 kam zu dem Ergebnis, dass schlechte Kommunikation US-Unternehmen geschätzt 1,2 Bio. USD pro Jahr kostet, und Kernbotschaften tragen dazu bei, einige dieser Verluste zu vermeiden. Nachfolgend finden Sie weitere Unternehmenstätigkeiten, bei denen Kernbotschaften zur Anwendung kommen können:

  • Interne Kommunikation und Kultur: Kernbotschaften fördern ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Kultur innerhalb des Start-ups. Sie tragen dazu bei, das Team durchgehend auf die Ziele und Werte des Unternehmens auszurichten und sicherzustellen, dass alle in dieselbe Richtung gehen.

  • Anlegerbeziehungen: Für Start-ups, die sich um Investitionen bemühen, vermitteln Kernbotschaften Investorinnen und Investoren das Potenzial und die Vision des Unternehmens. Sie bringen auf den Punkt, was das Start-up ausmacht und welches Potenzial es am Markt hat.

  • Partnerschaften und Networking: Wenn ein Start-up zu potenziellen Partnern, Lieferanten oder anderen Unternehmen der Branche Kontakt aufnimmt, tragen Kernbotschaften dazu dabei, die Position und die Ziele des Start-ups zum Ausdruck zu bringen. Diese Klarheit hilft beim Bilden von Allianzen und Kooperationen.

  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt mit Medien: Kernbotschaften stellen sicher, dass das Start-up den Medien gegenüber ein einheitliches und klares Narrativ vermittelt. Diese Konsistenz schafft ein starkes Bild in der Öffentlichkeit und ein starkes Markenimage.

  • Kundensupport und -service: Kernbotschaften leiten die Mitglieder des Kundensupportteams bei ihren Interaktionen mit Kundinnen und Kunden an. Sie helfen ihnen dabei, Anfragen und Bedenken auf eine Art und Weise zu begegnen, die mit den Werten und dem Markenversprechen des Start-ups im Einklang steht.

  • Verkaufsstrategien: Kernbotschaften helfen dem Verkaufsteam dabei, seine Kundenansprache überzeugend zu gestalten. Mit ihnen kann das Team den Wert des Produkts oder der Dienstleistung des Start-ups potenziellen Kundinnen und Kunden effektiv vermitteln.

  • Rekrutierung und Talentakquise: Während des Einstellungsverfahrens kommunizieren Kernbotschaften potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber die Vision und Kultur des Start-ups. Sie ziehen Talente an, die zu den Werten und Zielen des Start-ups passen.

  • Krisenmanagement: Bei Krisen liefern Kernbotschaften ein Manuskript für die Aufrechterhaltung einer konsistenten, transparenten und verantwortungsvollen Kommunikation. Sie helfen dabei, das Narrativ zu pflegen und das Vertrauen der Stakeholder/innen zu bewahren.

  • Produktentwicklung und Innovation: Wenn ein Start-up neue Produkte oder Dienstleistungen entwickelt, stellen Kernbotschaften sicher, dass Innovationen mit der wesentlichen Vision und dem Wertversprechen des Start-ups im Einklang stehen.

  • Gesellschaftliche Interaktion: Start-ups interagieren oft mit lokalen Gemeinschaften oder bestimmten Interessengruppen. Kernbotschaften vermitteln die Rolle und den Beitrag des Start-ups zu diesen Gemeinschaften effektiv.

So verfassen Sie Kernbotschaften für ein Start-up

Bevor Sie mit dem Verfassen Ihrer Kernbotschaften beginnen, bedarf es einiger Vorbereitungen. Im Folgenden finden Sie einen Schritt-für-Schritt-Leitfaden, nach dem Sie ihre Kernbotschaften methodisch entwickeln können:

Machen Sie sich den Kern Ihres Start-ups klar

  • Analysieren Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung: Schauen Sie sich genau an, was Sie anbieten. Welche Funktionen gibt es und, noch wichtiger, welchen Nutzen bringen diese Funktionen? Machen Sie sich klar, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in das Leben Ihrer Kundinnen und Kunden passt. Welche Probleme werden für sie dadurch gelöst? Auf welche Weise wird etwas besser oder einfacher?

  • Verdeutlichen Ihrer Mission und Vision: Denken Sie darüber nach, warum Ihr Start-up überhaupt existiert. Ihre Mission definiert Ihren Zweck. Dann gibt es da auch noch Ihre Vision, den großen Traum, dem Sie nachjagen. Stellen Sie sicher, dass Sie sich dieser Dinge klar bewusst sind, weil sie die Grundlage Ihrer Botschaften bilden.

  • Identifizieren Ihrer zentralen Werte: Welche Werte treiben Ihr Start-up an? Dabei könnte es sich um Innovation, Kundenorientierung oder Nachhaltigkeit handeln. Diese Werte sind quasi die Charakterzüge Ihres Start-ups. Sie sollten bei allem, was Sie sagen und tun, durchscheinen.

  • Ermitteln Ihres Alleinstellungsmerkmals: Ihr Alleinstellungsmerkmal ist das, was Sie von anderen abhebt. Vielleicht ist es eine einzigartige Funktion Ihres Produkts, herausragender Kundenservice oder ein Problem, das nur Sie lösen. Entdecken Sie, worin es besteht, weil es ein großer Teil dessen ist, was Ihr Start-up zu etwas Besonderem macht.

  • Einholen und Nutzen von Feedback: Arbeiten Sie nicht isoliert. Holen Sie Feedback von Ihrer Kundschaft und Ihrem Team ein. Wodurch hebt sich Ihr Start-up ihrer Meinung nach von anderen ab? Manchmal kommen die besten Erkenntnisse von außerhalb des Gründerbüros.

Untersuchen Sie Ihre Zielgruppe

  • Kennenlernen der Menschen, die Sie ansprechen: Analysieren Sie, wer die Mitglieder Ihrer Zielgruppe wirklich sind. Schauen Sie sich ihr Alter, ihr Geschlecht, ihren Standort und ihre Lebensweise an. Was ist ihnen wichtig? Was bereitet ihnen schlaflose Nächte? Dabei geht es nicht nur um Zahlen und demografische Daten, sondern darum, sich ein Bild vom Alltag dieser Menschen zu machen.

  • Ermitteln ihrer Herausforderungen: Vor welchen Problemen stehen Ihre potenziellen Kundinnen und Kunden, die Ihr Start-up lösen kann? Sie können das durch Umfragen und direkte Gespräche herausfinden oder indem Sie Social Media und Online-Foren beobachten.

  • Skizzieren ihres Weges: Denken Sie über den Weg nach, den Ihre Kundinnen und Kunden vom Entdecken Ihres Produkts bis zum Kauf zurücklegen. Welche Schritte durchlaufen sie? Wo bleiben sie stecken? Eine klare Vorstellung von diesem Weg hilft Ihnen dabei, Botschaften zu formulieren, die Ihrer Kundschaft den Weg weisen.

  • Segmentieren und gezielte Ansprache: Nicht alle Kundinnen und Kunden sind gleich. Unterteilen Sie Ihre Zielgruppe in kleinere Gruppen mit ähnlichen Eigenschaften oder ähnlichem Bedarf. So können Sie Ihre Botschaften an die spezifischen Anliegen und Wünsche jeder Gruppe anpassen.

  • Zuhören bei Feedback: Hören Sie immer zu. Nutzen Sie Fokusgruppen, Feedbackformulare und Online-Interaktionen, um zu sehen, wie Ihre Zielgruppe auf Ihr Produkt und Ihre Botschaften reagiert. Wichtig ist, dass ein Gespräch entsteht und Sie nicht nur Ihre Botschaften senden.

  • Bewusstsein für kulturelle Unterschiede und Ethik: Gehen Sie achtsam mit kulturellen Feinheiten und ethischen Erwägungen um. Ihre Botschaften sollten den Werten und dem kulturellen Kontext Ihrer Zielgruppe entsprechen.

  • Intelligenter Einsatz von Daten: Verwenden Sie Analysetools, um zu verstehen, wie sich Mitglieder Ihrer Zielgruppe online benehmen und welche Art von Inhalten ihre Aufmerksamkeit erregt. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass digitale Daten nur einen Teil der Geschichte erzählen – kombinieren Sie sie mit anderen Kundeneinblicken.

Analysieren Sie Ihre Wettbewerber

Sehen Sie sich an, wie Ihre Wettbewerber sich selbst positionieren. Untersuchen Sie, was sie sagen und wie sie es sagen. Suchen Sie dann nach Lücken in ihren Botschaften, die Sie nutzen können, um Ihr Start-up abzugrenzen.

  • Positionieren gegenüber Wettbewerbern: Bewerten Sie, wie sich Ihre Wettbewerber auf dem Markt positionieren. Identifizieren Sie ihre Kernbotschaften. Führen Sie eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) für Ihr Start-up und wichtige Wettbewerber durch. Das wird Ihnen dabei helfen, die Wettbewerbslandschaft zu verstehen und zu erkennen, in welchen Bereichen Sie sich auszeichnen und in welchen Sie sich verbessern müssen.

  • Abgrenzungschancen: Identifizieren Sie Lücken im Angebot oder in den Botschaften von Wettbewerbern. Suchen Sie nach einzigartigen Aspekten Ihres Start-ups, die Sie betonen können, um sich auf dem Markt abzuheben. Das können innovative Funktionen, überragender Kundenservice oder ein neuartiger Problemlösungsansatz sein.

  • Zielgruppe: Sehen Sie sich an, wer mit Ihren Wettbewerbern interagiert. Was an diesen anderen Produkten oder Dienstleistungen spricht diese Menschen an? Wenn Sie das verstehen, kann es Ihnen dabei helfen, Ihre Marktnische zu finden.

  • Markttrends und -veränderungen: Halten Sie sich über Markttrends und -veränderungen auf dem Laufenden. Machen Sie sich klar, wie sich einzelne Veränderungen auf Ihre Wettbewerber und Ihr Start-up auswirken, und passen Sie Ihre Strategie und Ihre Botschaften entsprechend an.

  • Kundenfeedback: Holen Sie Kundenfeedback zu Produkten und Dienstleistungen Ihrer Wettbewerber ein. Nutzen Sie diese Informationen, um Ihr Wertversprechen und Ihre Kernbotschaften zu optimieren.

Setzen Sie klare Ziele

Definieren konkreter Ziele: Fragen Sie zuerst: „Was sollen diese Kernbotschaften erreichen?“ Vielleicht sollen sie die Marke bekannter machen, die Verkäufe steigern oder Investorinnen und Investoren anziehen. Klare Ziele geben den Ton und den Fokus Ihrer Botschaften vor.

  • Ausrichtung an der Unternehmensstrategie: Stellen Sie sicher, dass die Ziele, die Sie mit Ihren Botschaften verfolgen, mit Ihren übergeordneten Unternehmenszielen in Einklang stehen. Wenn Sie in neue Märkte eintreten wollen, sollten sich Ihre Botschaften damit beschäftigen.

  • Fokus auf Ihre Zielgruppe: Passen Sie Ihre Ziele für unterschiedliche Zielgruppensegmente an. Was bei neuen Kundinnen und Kunden ankommt, muss nicht auch bei Bestandskundinnen und -kunden funktionieren. Hören Sie auf Feedback und passen Sie Ihre Ziele so an, dass Sie auf den sich weiterentwickelnden Bedarf Ihrer Zielgruppe ausgerichtet bleiben.

  • Setzen von Wettbewerbszielen: Schauen Sie sich Ihre Position im Vergleich zu der Ihrer Wettbewerber an. Gibt es Lücken in deren Ansatz, die Sie für sich nutzen können? Ihre Ziele sollten agil sein, bereit zur Anpassung, wenn sich der Markt und Ihre Wettbewerber verändern.

  • Formulieren der Ziele für das Markenimage: Entscheiden Sie, wie die Menschen Ihre Marke sehen sollen. Sind Sie der innovative Paradiesvogel oder der zuverlässige Fels in der Brandung? Schließen Sie Ziele für die Pflege Ihres Markenimages ein, insbesondere für schwierige Situationen.

  • Die Zukunft im Blick behalten: Ihre Botschaften sollten widerspiegeln, an welchem Punkt Sie jetzt sind und wohin Sie gehen. Wenn Ihr Start-up wächst, sollten sich auch die Ziele Ihrer Botschaften weiterentwickeln und dabei immer in Richtung der Zukunft zeigen, die Sie aufbauen.

  • Berücksichtigen der Ressourcen: Beurteilen Sie realistisch, was Sie mit den verfügbaren Ressourcen erreichen können. Konzentrieren Sie sich auf die Punkte, an denen Sie die größte Wirkung erzielen können, ohne sich finanziell zu sehr zu verausgaben.

Entwerfen der Botschaften

  • Einfachheit und Klarheit: Ihre Botschaften sollten leicht verständlich und einprägsam sein. Vermeiden Sie Fachjargon und komplexe Sprache, die Ihre Zielgruppe verwirren könnten.

  • Herstellen einer emotionalen Verbindung: Stellen Sie auf emotionaler Ebene eine Verbindung zu Ihrer Zielgruppe her. Arbeiten Sie mit Storytelling oder nachvollziehbaren Beispielen, damit Ihre Botschaften stärkeren Nachhall finden. Es geht nicht nur darum, was Sie tun, sondern auch darum, welches Gefühl Sie bei Ihren Kundinnen und Kunden auslösen.

  • Hervorheben Ihres einzigartigen Werts: Was macht Ihr Start-up zu etwas Besonderem? Unabhängig davon, ob es um eine innovative Funktion, unvergleichlichen Kundenservice oder einen einzigartigen Problemlösungsansatz geht, stellen Sie sicher, dass dieser Punkt in Ihren Botschaften durchscheint.

  • Konsistenz ist von zentraler Bedeutung: Der Ton, der Stil und der Inhalt Ihrer Botschaften müssen auf allen Plattformen – Ihrer Website, Social Media oder Printmaterialien – konsistent sein.

  • Anpassen an unterschiedliche Kanäle: Wie Sie Ihre Botschaften formulieren, kann je nach dem Ort, an dem sie angezeigt werden, unter Umständen variieren. Ein Post auf X, ehemals Twitter, muss knackig und direkt sein, wogegen die Landingpage einer Website mehr Details und Erklärungen zulässt.

  • Einschließen einer Handlungsaufforderung: Was soll die Zielgruppe nach dem Lesen Ihrer Botschaft tun? Machen Sie das klar. Je nachdem, ob sie einen Newsletter abonnieren, Ihre Website besuchen oder ein Produkt ausprobieren sollen, sollte Ihre Botschaft die Mitglieder Ihrer Zielgruppe entsprechend lenken.

Testen und Feedback einholen

  • Testen Ihrer Botschaften: Wenn Sie Ihre Botschaften entworfen haben, sollten Sie sie ausprobieren. Das können Sie mit einer Fokusgruppe, in einer begrenzten Anzeigenkampagne oder durch Teilen der Botschaften mit Freundinnen und Freunden sowie beruflichen Kontakten Ihres Vertrauens machen, um erste Reaktionen einzuholen.

  • Sammeln unterschiedlicher Perspektiven: Holen Sie Feedback von einer gemischten Gruppe ein, nicht nur von Menschen, die denken wie Sie. Zu dieser Gruppe könnten Kundinnen und Kunden, Teammitglieder und sogar Ihr Freundeskreis oder Ihre Familie gehören. Unterschiedliche Sichtweisen können Aspekte hervorheben, die Sie vielleicht noch nicht bedacht haben.

  • Ihrer Zielgruppe zuhören: Achten Sie genau darauf, wie die Mitglieder Ihrer Zielgruppe reagieren. Sind sie engagiert? Verwirrt? Inspiriert? Ihre Antworten werden Ihnen wertvolle Informationen liefern. Nutzen Sie Social Media, Umfragen oder direkte Gespräche, um diese Einblicke zu sammeln.

  • Analysieren von Leistungsdaten: Wenn Sie Botschaften online testen, analysieren Sie die Daten, um die Leistung zu bewerten. Welche Botschaften erhalten Klicks, Likes oder Shares? Welche Botschaften schaffen weniger Interaktion? Diese Daten können Ihnen viel darüber verraten, was funktioniert und was nicht.

  • Offenheit für Veränderungen: Klammern Sie sich nicht zu sehr an eine einzelne Botschaft. Seien Sie bereit, Botschaften abhängig vom Feedback und der Leistung in der Praxis anzupassen oder zu verwerfen. Nur weil etwas in der Chefetage fantastisch klingt, muss es bei Ihrer Zielgruppe nicht unbedingt Anklang finden.

Feinabstimmung und Fertigstellung

  • Anpassungen anhand von Feedback: Jetzt, nachdem Sie Feedback eingeholt haben, ist es an der Zeit, danach zu handeln. Passen Sie Ihre Botschaften ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen an. Das könnte bedeuten, dass Sie komplexe Sprache vereinfachen, die Botschaft emotionaler gestalten oder Ihre Handlungsaufforderung verdeutlichen.

  • Sicherstellen von Konsistenz auf verschiedenen Plattformen: Überprüfen Sie genau, dass Ihre überarbeiteten Botschaften auf all Ihren Kommunikationsplattformen aufeinander abgestimmt sind. Auf Ihrer Website, auf Social Media und in Printmaterialien sollte Ihre Botschaft nach derselben Stimme klingen.

  • Tests auf Klarheit und Wirkung: Führen Sie nach den Anpassungen erneute Tests durch. Vergewissern Sie sich, dass Ihre Botschaften klar sind und die Wirkung erzielen, die Sie anstreben. Manchmal kann eine scheinbar kleine Veränderung dazu führen, dass Ihre Botschaft völlig anders ankommt.

  • Einholen der endgültigen Genehmigung: Bevor Sie das Verfassen Ihrer Botschaften abschließen, holen Sie noch ein letztes Mal Feedback von den wichtigsten Stakeholderinnen und Stakeholdern Ihres Start-ups ein. Dazu können Mitgründer/innen, Marketingleiter/innen oder sogar wichtige Investorinnen und Investoren gehören.

  • Vorbereiten der Einführung: Planen Sie, wie Sie der Welt diese Botschaften präsentieren wollen, sei es im Rahmen einer Marketingkampagne oder einer Überarbeitung Ihrer Website.

  • Flexibel bleiben für Veränderungen:Obwohl Sie Ihre Botschaften fertiggestellt haben, dürfen Sie nicht vergessen, wie wichtig Flexibilität ist. Seien Sie offen dafür, Ihre Botschaften zu überarbeiten, wenn Ihr Start-up wächst und sich weiterentwickelt.

Erstellen eines Kommunikationsleitfadens

  • Zusammenstellen Ihrer Kernbotschaften: Stellen Sie zuerst all Ihre Kernbotschaften in einem Leitfaden zusammen. Nehmen Sie darin auch Ihr übergeordnetes Wertversprechen und konkrete Botschaften über Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen und Ihre Unternehmenskultur auf. Dieser Leitfaden wird alle in Ihrem Team auf eine Linie bringen und die Konsistenz ihrer Kommunikation gewährleisten.

  • Erläutern von Stil und Ton: Ihr Leitfaden sollte auch den Stil und Ton Ihrer Kommunikation im Detail beschreiben. Ist die Stimme Ihrer Marke freundlich und umgangssprachlich oder eher formell und professionell? Stellen Sie sicher, dass das klar definiert wird, damit die Konsistenz aufrechterhalten bleibt.

  • Einbeziehen von Beispielen und Vorlagen: Beispiele dafür, wie Ihre Kernbotschaften verwendet werden sollten, sind nützlich. Fügen Sie Vorlagen für häufige Kommunikationsmittel wie Pressemitteilungen, Social-Media-Posts oder Kunden-E-Mails hinzu. Das erleichtert allen die markentreue Kommunikation.

  • Leitlinien für unterschiedliche Kanäle: Unterschiedliche Plattformen erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Stellen Sie Leitlinien dafür bereit, wie die Kernbotschaften an verschiedene Kanäle wie Ihre Website, Social Media, gedruckte Anzeigen oder persönliche Interaktion angepasst werden sollten.

  • Anweisungen zur Anpassung: Obwohl Konsistenz von zentraler Bedeutung ist, bleibt immer Raum für individuelle Anpassung. Stellen Sie Anweisungen dazu bereit, wie Teammitglieder Botschaften für spezielle Situationen oder Zielgruppen anpassen können, ohne von der Kernbotschaft abzuweichen.

  • Aktualisierungsverfahren: Der Kommunikationsleitfaden sollte regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Umreißen Sie, wie das ablaufen soll. Wenn Ihr Start-up wächst und sich weiterentwickelt, werden sich auch Ihre Kernbotschaften verändern.

  • Schulen Ihres Teams: Wenn der Leitfaden fertig ist, sollten Sie ihn nicht einfach an Ihr Team weitergeben und das Beste hoffen. Planen Sie Schulungssitzungen, um ihn Ihrem Team vorzustellen. Besprechen Sie die Kernbotschaften, die zugrundeliegenden Überlegungen und wie die Botschaften in der Praxis verwendet werden sollten.

  • Feedbackmechanismus: Ermutigen Sie zu Feedback zu dem Leitfaden. Ist er klar? Gibt es Bereiche, die detaillierter ausgeführt werden müssen? Ein guter Kommunikationsleitfaden sollte nutzerfreundlich und praktisch sein.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur der allgemeinen Information und Aufklärung und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung verstanden werden. Stripe übernimmt keinerlei Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der im Leitfaden enthaltenen Angaben. Zur Klärung spezifischer Fragestellungen wenden Sie sich bitte an eine kompetente, in Ihrer Gebietskörperschaft zugelassene Rechtsanwältin oder Steuerberaterin bzw. an einen kompetenten, in Ihrer Gebietskörperschaft zugelassenen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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