ACH vs. EFT: Wie sie sich unterscheiden und welche für Ihr Unternehmen am besten geeignet sind

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  1. Einführung
  2. Was ist ein EFT?
  3. Was ist eine ACH-Zahlung?
  4. ACH vs. EFT: Wo liegen die Unterschiede?

Ob Debitkarten, Geldautomaten oder Überweisungen – es ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass elektronische Überweisungen ein sicheres und effizientes Verfahren zum Übermitteln von Geldern sind. Doch die verschiedenen Arten von Überweisungen können es schwierig machen, die beste Methode für Ihr Unternehmen zu finden. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einer elektronischen Geldüberweisung (EFT) und einer Zahlung per Automated Clearing House (ACH)? Und wann ist die eine besser geeignet als die andere?

Im Folgenden gehen wir auf die Unterschiede und Überschneidungen zwischen EFT- und ACH-Zahlungen ein, erläutern, wofür die beiden Zahlungsarten verwendet werden und was Sie über elektronische Zahlungsmittel für Ihr Unternehmen wissen sollten.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist ein EFT?
  • Was ist eine ACH-Zahlung?
  • ACH vs. EFT: Wo liegen die Unterschiede?

Was ist ein EFT?

Bei ETFs (Electronic Funds Transfers), also elektronischen Überweisungen von Geldern, werden Gelder elektronisch zwischen verschiedenen Finanzinstituten, Bankkonten oder Personen transferiert. EFTs werden gemeinhin als elektronische Banküberweisungen, e-Schecks oder elektronische Zahlungen bezeichnet.

Arten von EFTs:

  • ACH-Überweisungen
  • Elektronische Überweisungen
  • ATM-Transaktionen (Abhebungen, Einzahlungen und Überweisungen)
  • Debitkarten-Transaktionen
  • Peer-to-Peer-Zahlungen

Was ist eine ACH-Zahlung?

ACH-Zahlungen sind elektronische Geldtransfers, die über das Automated Clearing House abgewickelt werden. Dieses zentralisierte Finanznetzwerk in den USA wird von Banken und Kreditgenossenschaften für elektronische Zahlungen und Geldüberweisungen genutzt. Das ACH-Netzwerk wird von der National Automated Clearing House Association (Nacha) betrieben und verwaltet, einer unabhängigen Organisation von Banken, Kreditgenossenschaften und Zahlungsabwicklern.

ACH-Zahlungen sind ein äußerst flexibles Verfahren zum Senden und Empfangen von Geldern für eine breite Palette von Einsatzzwecken. Im Jahr 2021 wurden mehr als 426 Millionen Zahlungen im Gesamtwert von 2 Billionen USD über das ACH-Netzwerk abgewickelt, ein Anstieg von fast 18 % gegenüber 2020.

Arten von ACH-Zahlungen:

ACH-Direkteinzahlung
Eine ACH-Direkteinzahlung bezeichnet alle Überweisungen von einer staatlichen Stelle oder einem Unternehmen an eine/n Verbraucher/in und ermöglicht es Arbeitgebern, Lohn- und Gehaltszahlungen direkt auf die Bankkonten ihrer Mitarbeitenden zu überweisen. Laut Nacha erhalten 93 % der Beschäftigten in den USA ihren Lohn oder ihr Gehalt per ACH-Direkteinzahlung.

Andere Arten von Direkteinzahlungen:

  • Vom Arbeitgeber erstattete Ausgaben
  • Staatliche Leistungen
  • Steuererstattungen
  • Rentenzahlungen
  • Zinszahlungen

ACH-Lastschriftzahlung
Direkteinzahlungen ermöglichen es Verbraucherinnen/Verbrauchern und Unternehmen, Zahlungen direkt von ihren Bankkonten zu tätigen. Diese Zahlungen können für verschiedenste Zwecke verwendet werden, von der Bezahlung von Rechnungen bis zum Kauf von Waren und Dienstleistungen.

ACH vs. EFT: Wo liegen die Unterschiede?

Die Begriffe „ACH-Überweisungen“ und „EFT“ sind nicht austauschbar, aber sie sind eng miteinander verknüpft. ACH-Überweisungen fallen in die Kategorie EFT. EFTs schließen ACH-Überweisungen ein, sind aber nicht auf sie beschränkt.

Es gibt noch weitere Unterschiede zwischen ACH-Zahlungen und anderen EFT-Arten:

  • Abwicklung
    Während Banküberweisungen einzeln und in Echtzeit abgewickelt werden, werden ACH-Überweisungen per Stapelverarbeitung abgewickelt. Jede Überweisungsanforderung, die im ACH-Netz eingeht, wird in eine Warteschlange gestellt. An Werktagen werden die Überweisungen in dieser Warteschlange mehrmals gesammelt abgewickelt.

  • Geschwindigkeit der Überweisung
    Manche EFTs, wie Digital Wallets, Transaktionen an Geldautomaten und Debitkartenzahlungen, werden innerhalb weniger Sekunden genehmigt und abgeschlossen. Banküberweisungen brauchen in der Regel zwischen ein paar Stunden und zwei Werktagen. ACH-Zahlungen brauchen meist länger als Überweisungen, aber durch Aktualisierungen der Betriebsvorschriften der Nacha in den letzten Jahren wurde der Zugang zu taggleichen ACH-Überweisungen erheblich erweitert.

  • Kosten
    Die Kosten und Gebühren für EFT-Zahlungen variieren stark und hängen von der Art der EFT-Zahlung, dem Ort, von dem die Überweisung ausgeht, dem Zielort der Überweisung und der Höhe des Betrags ab. Bei Transaktionen am Geldautomaten und Zahlungen über Peer-to-Peer-Apps fallen in der Regel Gebühren von wenigen USD pro Transaktion an. Internationale Überweisungen können dagegen bis zu 50 USD pro Überweisung kosten. Manche ACH-Überweisungen sind kostenlos, andere kosten ein paar Dollar.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von EFTs machen deutlich, wie vielfältig die Produkte und Dienstleistungen sind, die unter diesen Oberbegriff fallen. Die Kenntnis der verschiedenen Überweisungsmöglichkeiten hilft Ihnen, kluge und praktische Entscheidungen darüber zu treffen, welche Art von EFT für Ihren Zahlungsbedarf die ideale ist.

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