Die Herausforderung
myFICO bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Komplettlösung zur besseren Übersicht über ihre Bonität mit FICO®-Scores, Kreditauskünften und Benachrichtigungen von allen drei Auskunfteien. Nutzer/innen können den richtigen FICO-Score für ihre Bonitätsziele abrufen, einschließlich der Versionen, die am häufigsten bei der Beantragung einer Hypothek, eines Autokredits oder einer Kreditkarte verwendet werden. Die Tools und Analysen von myFICO ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern, Kreditereignisse zu simulieren und Einblicke in ihre Bonität zu gewinnen, einschließlich der Faktoren, die ihren FICO-Score positiv oder negativ beeinflussen. Mit dem kostenlosen Tarif bietet myFICO berechtigten Verbraucherinnen und Verbrauchern zudem die Möglichkeit, ihren FICO-Score kostenlos einzusehen.
Jahrelang nutzte das Unternehmen einen vollständig verwalteten Dienst für die Abwicklung von Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung, Steuern und Betrugsprävention. Obwohl der Dienst umfassend war, stellte myFICO fest, dass seine Leistung zu wünschen übrig ließ. Ausfälle – die zu fehlgeschlagenen Zahlungen und Umsatzverlusten führten – traten zu häufig auf, und der Anbieter war so etwas wie eine Black Box, die nur begrenzte Daten zu Abrechnung, Zahlungen und Betrug bereitstellte. Infolgedessen empfand myFICO die Behebung von Problemen als schwierig und ineffizient.
Im Jahr 2022 begann myFICO mit der Suche nach einem neuen Zahlungspartner, der ein ähnlich umfassendes Spektrum an Technologien bot, es aber einfacher machte, jede Komponente des Abrechnungs- und Zahlungsabwicklungssystems zu optimieren. „Eines der wichtigsten Kriterien war es, einen Anbieter zu finden, der sich bei der Autorisierung sehr gut bewährt und hohe Erfolgsraten vorweisen kann“, sagte Geoff Smith, Vice President und General Manager für Verbraucherbewertungen bei FICO. „Außerdem benötigten wir gute Prozesse, Methoden und Tools, um sicherzustellen, dass wir so nah wie möglich an eine erfolgreiche Abrechnung von 100 % unserer Kundschaft herankommen.“
Zusätzlich zu diesen Anforderungen suchte myFICO einen Partner, der fortschrittliche Sicherheitsfunktionen sowie robuste Tools zur Betrugsprävention, um den Ruf von myFICO als vertrauenswürdige und sichere Quelle für die sensiblen Finanzdaten der Verbraucher/innen zu untermauern.
Die Lösung
Nach der Bewertung mehrerer Optionen entschied sich myFICO für Stripe, um eine Reihe von Technologien als Ersatz für seinen verwalteten Abrechnungsdienst zu erhalten, zusammen mit Implementierungs- und Migrationsberatung durch die Fachdienstleistungen von Stripe sowie fortlaufender Unterstützung durch das bezahlte Support-Team von Stripe. „Für uns war es wichtig, einen Partner zu finden, der sehr modern und hochtechnologisch ist und über sehr robuste Systeme verfügt“, sagte Smith. „Wir brauchten ein Unternehmen, das ein großes Zahlungsvolumen für eine große Anzahl von Kundinnen und Kunden abwickelt, damit wir sicher sein konnten, dass wir eine gute Stabilität und Zuverlässigkeit haben.“
Stripe Billing bot myFICO bessere Tools zur Verwaltung seines Geschäfts mit wiederkehrendem Umsatz, einschließlich einer deutlich besseren Kontrolle über unfreiwillige Abwanderungen. Das Entwicklungsteam nutzte eine Test-Uhr zur Modellierung von Abonnement-Lifecycles sowie eine umfangreiche Reihe von Webhooks, die eine verbesserte Kundenkommunikation und Berichterstattung ermöglichten. Billing bot zudem umfassende Berichtsfunktionen, die myFICO klare Einblicke in sein Geschäft verschafften, darunter Gründe für abgelehnte Zahlungen, Aufschlüsselungen von erfolgreichen und abgelehnten Transaktionen nach Kartentyp (Prepaid-, Debit- und Kreditkarten), Geschwindigkeitskontrollen und Betrugsblockierungen.
Durch die Integration mit Billing erhielt myFICO Zugriff auf Stripe Payments für die Zahlungsabwicklung, was mehrere Optimierungen zur Verbesserung der Autorisierungsraten umfasst. So ermittelt beispielsweise Adaptive Acceptance die besten Kombinationen aus Wiederholungsnachrichten und Routing, um nach fälschlichen Ablehnungen entgangene Einnahmen wieder hereinzuholen, während Smart Retries mithilfe von KI die besten Zeitpunkte für die Wiederholung fehlgeschlagener Zahlungen ermittelt. Payments ermöglichte es myFICO zudem, Stripe Elements zu nutzen, eine Reihe einbettbarer UI-Komponenten, die den Bezahlvorgang verbessern sollen. Mit dem Payment Element von Stripe konnte myFICO ohne Programmieraufwand oder Entwicklungszeit problemlos zusätzliche Zahlungsmethoden aktivieren, darunter die Digital Wallets Google Pay und Apple Pay, die reibungslose Kartenzahlungen ermöglichen und die manuelle Eingabe von Kartendaten überflüssig machen.
Die Zahlungsdaten von Stripe, kombiniert mit den Abonnementumsatzdaten, auf die myFICO nun über Billing zugreifen konnte, verschafften dem Unternehmen deutlich mehr Informationen für die Geschäftsführung. myFICO nutzt das Stripe-Dashboard, um minutengenaue Verkaufstrends, Trends bei Streitfällen und Ablehnungen sowie Betrugsraten einzusehen. Außerdem nutzt das Unternehmen die Stripe Data Pipeline, um alle diese Daten an sein Amazon Redshift Data Warehouse zu senden, ohne eigene API-Integrationen erstellen zu müssen.
Gleichzeitig hat Stripe Tax die bisherige Steuerlösung von myFICO nahtlos ersetzt, sodass das Unternehmen Steuern auf Transaktionen mit einer einzigen Integration berechnen, einziehen und melden kann. Durch die Nutzung der Stripe-Plattform konnte myFICO zudem Stripe Radar integrieren, das mithilfe von KI Betrugsfälle automatisch erkennt und blockiert. Dies hilft myFICO nun, vor ungewöhnlichen Veränderungen in Betrugsmustern geschützt zu bleiben.
Die Ergebnisse
myFICO gewinnt mit Stripe an Zuverlässigkeit
Der Einsatz von Stripe auf AWS bietet eine zuverlässige Transaktionsverarbeitung mit einer Erreichbarkeit von 99,999 % – eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem früheren Anbieter von myFICO. „Wir haben festgestellt, dass die Plattform von Stripe wesentlich zuverlässiger und stabiler ist als das, womit wir zuvor gearbeitet haben“, so Smith.
50 % weniger Probleme bei der Abrechnung von Abonnements mit Stripe Billing
Die Billing-API erleichtert myFICO die Verwaltung wiederkehrender Abrechnungen durch Funktionen wie die Möglichkeit zum Anhalten und Fortsetzen von Abonnements, anteilige Upgrades und Downgrades, die Aktualisierung von Abonnementpreisen oder Zahlungsmethoden sowie die Option, Webhooks zur Gewährung von Abonnementvorteilen und -funktionen zu nutzen. Seit der Umstellung auf Stripe verzeichnet myFICO einen deutlichen Rückgang der Abrechnungsprobleme.
„Wir setzen in unserem Team weniger Ressourcen ein als bei unserer früheren Lösung, da wir bei dieser ständig Probleme aufdecken oder beheben mussten“, so Smith.
Abrechnungsprobleme haben sich halbiert, was zu weniger Kontakten im Callcenter, weniger Zahlungsanfechtungen und weniger Kundenbeschwerden geführt hat.
Autorisierungsraten steigen um einen Prozentpunkt
myFICO führte A/B-Tests durch, um die Autorisierungsraten bei Stripe mit denen des früheren Anbieters zu vergleichen. Die Optimierungen von Stripe haben zu einer Autorisierungsrate geführt, die durchweg einen Prozentpunkt höher liegt als die, die myFICO zuvor erzielte – eine deutliche Verbesserung bei der unfreiwilligen Abwanderung.
Digitale Wallets steigern die mobilen Konversionsraten um 10 %
Durch die Einbindung von Apple Pay und Google Pay stiegen die mobilen Konversionsraten von myFICO um 10 %, und heute macht Apple Pay 18 % aller Zahlungen aus. Zusammen nehmen Apple Pay und andere Digital Wallets 20 % aller Transaktionen ein.
Verbesserte Daten und Berichterstattung
Smith nutzt das Stripe-Dashboard besonders intensiv. „Mein Stripe-Dashboard ist immer geöffnet“, sagte er. „Auf Führungsebene ist es äußerst hilfreich, über solche Echtzeit-Übersichtsdaten zu verfügen.
Nach der Aktivierung von Data Pipeline hat das Data-Science-Team von FICO mithilfe von Stripe-Daten zusätzliche benutzerdefinierte Berichte für die Finanz- und Business-Intelligence-Teams des Unternehmens in dessen Amazon Redshift Data Warehouse erstellt. Nun kann das Finanzteam Konten problemlos abgleichen, und das BI-Team kann geschäftliche Entscheidungen validieren.
Zusätzliche Betrugsvorbeugung
Angesichts seiner Rolle bei der Bereitstellung von Verbraucherkreditinformationen verfügt myFICO über robuste Systeme zur Authentifizierung der Kundenidentitäten. Radar bietet eine zusätzliche Schutzebene und trägt dazu bei, dass myFICO weiterhin von dem, wie Smith es nennt, „extrem niedrigen“ Betrugsniveau profitiert.
„Wenn wir nach Partnern suchen, suchen wir nach Unternehmen wie Stripe, die äußerst zuverlässig, vertrauenswürdig und sicher sind – und die Gesetze und Vorschriften rund um Sicherheit und Datenschutz einhalten“, so Smith. „Das ist wichtig, um die Informationen unserer Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen und auch um unsere Marke zu schützen.“
Die Stripe-API und die Sandboxes sind einfach großartig. Wir wollten unseren Ansatz für die Onboarding-Prozesse mit Stripe zunächst testen und dann schrittweise einführen, und diese Tools haben das wirklich einfach gemacht und uns viele nützliche Informationen geliefert.