Mercury optimiert den Forderungseinzug mit der von Stripe unterstützten Invoicing-Lösung

Das in San Francisco ansässige Mercury ist ein führendes FinTech, das Banking-* und Finanz-Workflows anbietet, die auf die Bedürfnisse ehrgeiziger Unternehmen zugeschnitten sind. Das Unternehmen kombiniert Online-Bankkonten mit einer Reihe von Finanzmanagement-Produkten und -Software, die von Firmenkreditkarten, Invoicing und der Zahlung von Rechnungen bis hin zu Treasury, Venture-Debt-Finanzierung und Buchhaltungsautomatisierungen reichen. Durch die Integration dieser Tools in das Mercury-Konto hilft Mercury Unternehmen dabei, Finanz-Workflows zu optimieren, während sie skalieren. Das Unternehmen bedient mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden und hat eine große Anhängerschaft in der Start-up-Community im Silicon Valley.

Lösungen im Einsatz

    Connect
    Payments
    Elements
USA

Die Herausforderung

Mercury wurde 2017 gegründet, um innovativen Start-ups digitale Bankdienstleistungen anzubieten. Die traditionelle Bankenbranche – mit ihrer Abhängigkeit von persönlichen Interaktionen und dem Mangel an Online-Integrationen – konnte mit den Anforderungen dieser schnelllebigen, technologieorientierten Kundinnen und Kunden nicht Schritt halten. Daher hat sich Mercury zum Ziel gesetzt, ein Produkt zu entwickeln, das sich auf ein Online-Bankkonto mit einer intuitiven Nutzeroberfläche und leistungsstarken Tools konzentriert, um grundlegende Bankaufgaben wie Geldtransfers zu optimieren. Im Laufe der Jahre fügte Mercury seiner Plattform weitere Funktionen und Produkte hinzu, darunter Firmenkreditkarten, Treasury-Tools und Finanzsoftware, um Kundinnen und Kunden bei der Optimierung und Automatisierung ihrer Finanzen zu unterstützen.

Da Kundinnen und Kunden begannen, mehr ihrer Bank- und Finanzgeschäfte über Mercury abzuwickeln, sah das Unternehmen die Chance, sein Angebot um einen weiteren nützlichen Service zu erweitern: Online-Invoicing.

„Start-ups wünschen sich eine optimierte Lösung für ihre Finanzverwaltung. Sie wollen nicht fünf verschiedene Tools nutzen, um einen Prozess zu verwalten, der eigentlich aus einem einzigen bestehen sollte“, so Katka Opocenska, Product Manager bei Mercury Invoicing. „Als Fintech-Unternehmen mit Girokonten waren wir in der einzigartigen Position, die Arbeitsabläufe für Invoicing und Zahlungsabgleich nahtlos miteinander zu verbinden.“

Das Entwicklerteam von Mercury konnte den Großteil der Invoicing-Lösung intern entwickeln. Um den Invoicing- und Einzugs-Workflow jedoch zu einem vollständig digitalen Erlebnis zu machen, benötigte Mercury einen Partner, um Online-Zahlungen abzuwickeln.

Einen Partner mit einer vertrauenswürdigen Marke und einer Erfolgsbilanz bei Innovationen in der Start-up-Community zu finden, hatte oberste Priorität, um den Ruf von Mercury als „Digital First“-Banking-Plattform aufrechtzuerhalten, die kontinuierlich neue Funktionen hinzufügt, um den Anforderungen ihres Kernkundenstamms gerecht zu werden, während diese Unternehmen wachsen. Dieser Partner bräuchte außerdem eine bewährte Technologie, die sich leicht in Mercury integrieren lässt und mit dem Wachstum von Mercury skalieren kann.

Durch seine Bankbeziehungen konnte Mercury Rechnungszahlungen per ACH und Banküberweisung ermöglichen. Um jedoch das Kundenerlebnis zu verbessern, suchte das Unternehmen nach einem Zahlungsanbieter, der zusätzliche Zahlungsmethoden abwickeln konnte, die Nutzer/innen von Mercury benötigten, um den Einzug von Rechnungszahlungen von ihren eigenen Kundinnen und Kunden einfacher und schneller zu gestalten, wie z. B. Kreditkarten, Debitkarten und Digital Wallets.

Die Lösung

Im Jahr 2024 entschied sich Mercury für Stripe als Zahlungspartner für Mercury Invoicing. Das Unternehmen implementierte Stripe Connect, um den Transfer von Geldern, die aus Rechnungszahlungen eingezogen wurden, an Nutzer/innen von Mercury zu ermöglichen, und implementierte Stripe Payments, um Rechnungszahlungen abzuwickeln, die über Karten und Digital Wallets getätigt wurden.

Der gute Ruf von Stripe bei der Bereitstellung entwicklerfreundlicher Zahlungstechnologie und das Markenprofil des Unternehmens in der Start-up-Community waren entscheidende Faktoren für die Entscheidung von Mercury. „Viele unserer Kundinnen und Kunden sind bereits mit Stripe vertraut, daher fühlte es sich für uns natürlich und nahtlos an, Stripe als Partner zu wählen“, so Opocenska.

Mercury entschied sich dafür, Connect auf eine Weise zu integrieren, die die Markteinführungszeit verkürzte und weniger Ressourcen des eigenen Entwicklerteams erforderte, das mit der Entwicklung anderer Funktionen der Invoicing-Lösung beschäftigt war. Beispielsweise wählte Mercury das von Stripe gehostete Onboarding für Nutzer/innen, die sich für Mercury-Zahlungen anmelden. Der Onboarding-Flow ermöglichte es Stripe, diese/n Nutzer/in mit einem bestehenden Stripe-Login zu verknüpfen, falls sie bzw. er bereits einen besaß, oder ein neues Konto für erstmalige Nutzer/innen von Stripe zu erstellen.

Das Mercury-Team integrierte ein eigenes Rechnungsstellungsprogramm in die Plattform und entwickelte die Kartenzahlungsoption mit Stripe Elements, einer Reihe einbettbarer Komponenten für die Nutzeroberfläche. Die Wahl des Payment Element ermöglichte es Mercury, ein einheitliches Erscheinungsbild für den Endkunden/die Endkundin aufrechtzuerhalten. Mit dem Payment Element können Nutzer/innen neben ACH oder Banküberweisungen, die von Mercury unterstützt werden, auch Kreditkarten, Debitkarten, Apple Pay und Google Pay akzeptieren. Die globale Funktionalität von Stripe bedeutet zudem, dass Nutzer/innen von Mercury internationale Karten von Kundinnen und Kunden außerhalb der USA akzeptieren können.

Als vollständig integrierter Service innerhalb der Mercury-Plattform ermöglicht die Invoicing-Lösung den Nutzer/innen das Erstellen, Senden und Nachverfolgen von Rechnungen über ihr Mercury-Konto. Wenn eine Rechnung mit einer Karte bezahlt wird, fließt das Geld über das Stripe-Konto der Nutzer/innen und wird innerhalb weniger Tage automatisch auf deren Mercury-Bankkonto überwiesen. Die Zahlungsdaten von Stripe ermöglichen es Mercury, alle Geldbewegungen auf der gesamten Plattform nachzuverfolgen. Das bedeutet, dass Nutzer/innen, die sich in ihrem Mercury-Konto anmelden, sehen können, wann eine Rechnung bezahlt wurde, wodurch eine genaue Echtzeitansicht der ausstehenden Forderungen bereitgestellt wird.

Die Ergebnisse

Drei Wochen für Entwicklung und Start der Mercury Invoicing-Beta

Die Einführung von Connect und die Entscheidung für das von Stripe gehostete Onboarding beschleunigten die Markteinführungszeit von Mercury. Nachdem das Mercury-Team Zugriff auf Connect erhalten hatte, konnte es seine Integration innerhalb von einer Woche testen und dann den Termin für einen Beta-Start innerhalb weniger Wochen einhalten. Das von Stripe gehostete Onboarding, das ein dynamisch angepasstes Webformular basierend auf Kontofunktionen, Unternehmenstyp und Land anzeigt, ermöglichte es Beta-Nutzerinnen/Nutzern, den Prozess in wenigen Minuten abzuschließen, wodurch sichergestellt wurde, dass Mercury die neue Lösung schnell auf dem Markt testen konnte.

Nach dieser erfolgreichen Beta konnte Mercury seine Invoicing-Lösung im August 2024 für alle Nutzer/innen einführen.

Die integrierte Invoicing-Lösung erfreute sich bei Nutzerinnen und Nutzern von Mercury sofort großer Beliebtheit. „Der Start war extrem stark und hat unsere Erwartungen definitiv übertroffen“, so Opocenska.

Einfaches Hinzufügen von Nicht-Bank-Zahlungsmethoden beschleunigt Rechnungszahlungen

Die einfache Integration des Payment Element in Mercury Invoicing ermöglichte es dem Unternehmen, mit mehreren aktivierten Zahlungsmethoden an den Start zu gehen. Kartenzahlungen machen etwa 80 % der über Stripe abgewickelten Rechnungszahlungen aus, wobei Digital Wallets die restlichen 20 % ausmachen. Durch die Akzeptanz von Kreditkarten und Digital Wallets können Nutzer/innen von Mercury ein einfacheres Rechnungszahlungserlebnis bieten, das zu einem schnelleren Einzug offener Forderungen führt.

„Die Vorteile ergeben sich nicht nur aus schnelleren Zahlungen, sondern auch aus der Möglichkeit, Rechnungen schneller zu erstellen und diese Zahlungen einfach nachzuverfolgen“, so Opocenska. „Wir haben etwas, das für viele Kundinnen und Kunden früher ein manueller Prozess war, genommen und ein Tool entwickelt, das im Grunde alles für sie erledigt.“

Stripe-Technologie bietet eine Grundlage für zukünftige Upgrades

„Das ist erst der Anfang und ich bin gespannt, wohin wir uns in den nächsten Jahren entwickeln können, während wir eine wirklich robuste Lösung für das Forderungsmanagement für Start-ups aufbauen“, so Opocenska.

*Mercury ist ein Finanztechnologieunternehmen und keine Bank. Die Bankdienstleistungen werden von der Choice Financial Group, Column N.A. und Evolve Bank & Trust® bereitgestellt; Mitglieder der FDIC.

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