Der Versand ist in einigen US-Bundesstaaten steuerpflichtig und in anderen ausgenommen. Etwa zwei Dutzend Bundesstaaten schließen Liefergebühren in den steuerpflichtigen Gesamtpreis ein (vorausgesetzt, der zu versendende Posten ist überhaupt steuerpflichtig). Andere nehmen den Versand aus, aber nur, wenn die Gebühr als separater Posten auf der Rechnung aufgeführt ist und die Lieferkosten widerspiegelt.
Nachfolgend untersuchen wir, welche Bundesstaaten den Versand direkt besteuern, welche ihn unter welchen Bedingungen ausnehmen und wie Verkäufer/innen die Besteuerungsregeln in den verschiedenen Bundesstaaten nachverfolgen können.
Das Wichtigste auf einen Blick
Etwa die Hälfte der US-Bundesstaaten schließt den Versand standardmäßig in den steuerpflichtigen Preis ein. Die andere Hälfte nimmt ihn aus, oft jedoch unter bestimmten Bedingungen.
In vielen Bundesstaaten müssen die Versandgebühren separat ausgewiesen und zu den Lieferkosten berechnet werden, um für eine Ausnahme infrage zu kommen. Eine Kombination mit Bearbeitungsgebühren kann beides steuerpflichtig machen.
Mancherorts müssen Bestellungen, die steuerpflichtige und ausgenommene Posten kombinieren, die Versandgebühr proportional aufteilen, wobei die Steuer nur auf den Teil erhoben wird, der an die steuerpflichtigen Waren gebunden ist.
Ist der Versand in den USA steuerpflichtig?
Ob der Versand steuerpflichtig ist, hängt vom Bundesstaat ab. In einigen Fällen hängt es auch davon ab, wie das Unternehmen die Rechnung ausstellt. Etwa die Hälfte aller Bundesstaaten schließt Liefergebühren standardmäßig in den steuerpflichtigen Preis ein (d. h. den Preis, auf den die Sales Tax erhoben wird).
Welche Bundesstaaten nehmen den Versand in der Regel von der Steuer aus?
Etwa die Hälfte der US-Bundesstaaten nimmt den Versand von der Steuer aus; die andere Hälfte schließt ihn in den steuerpflichtigen Preis ein. Die Steuerregelungen der Bundesstaaten in Bezug auf den Versand ändern sich regelmäßig, daher ist es wichtig, die aktuellen Richtlinien und Besonderheiten jedes Bundesstaates für Online-Verkäufer/innen zu überprüfen. Selbst in einem Bundesstaat, der den Versand besteuert, fällt die Sales Tax nur an, wenn der zugrunde liegende Posten steuerpflichtig ist; auf gleiche Weise wird die Versandgebühr bei ausgenommenen Posten wahrscheinlich ebenfalls ausgenommen sein. Verkäufer/innen, die eine Mischung aus steuerpflichtigen und ausgenommenen Produkten in diese Bundesstaaten versenden, müssen die Steuerpflicht auf Postenebene nachverfolgen, nicht nur auf Bestellebene.
Hier ist ein Überblick darüber, welche Bundesstaaten den Versand auf Bundesstaatenebene besteuern und welche nicht.
|
Bundesstaat |
Steuerliche Behandlung des Versands auf Bundesstaatenebene |
|
Alabama |
Ausgenommen |
|
Alaska* |
Ausgenommen (unterliegt möglicherweise der lokalen Steuer) |
|
Arizona |
Ausgenommen |
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Arkansas |
Steuerpflichtig |
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Kalifornien |
Ausgenommen |
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Colorado |
Ausgenommen |
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Connecticut |
Steuerpflichtig |
|
Delaware* |
Ausgenommen |
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Florida |
Ausgenommen |
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Georgia |
Steuerpflichtig |
|
Hawaii |
Steuerpflichtig (allgemeine Verbrauchssteuer) |
|
Idaho |
Ausgenommen |
|
Illinois |
Ausgenommen |
|
Indiana |
Steuerpflichtig |
|
Iowa |
Ausgenommen |
|
Kansas |
Ausgenommen |
|
Kentucky |
Steuerpflichtig |
|
Louisiana |
Ausgenommen |
|
Maine |
Ausgenommen |
|
Maryland |
Ausgenommen |
|
Massachusetts |
Ausgenommen |
|
Michigan |
Ausgenommen |
|
Minnesota |
Steuerpflichtig |
|
Mississippi |
Steuerpflichtig |
|
Missouri |
Ausgenommen |
|
Montana* |
Ausgenommen |
|
Nebraska |
Steuerpflichtig |
|
Nevada |
Ausgenommen |
|
New Hampshire* |
Ausgenommen |
|
New Jersey |
Steuerpflichtig |
|
New Mexico |
Steuerpflichtig (Bruttoeinnahmensteuer) |
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New York |
Steuerpflichtig |
|
North Carolina |
Steuerpflichtig |
|
North Dakota |
Steuerpflichtig |
|
Ohio |
Steuerpflichtig |
|
Oklahoma |
Ausgenommen |
|
Oregon* |
Ausgenommen |
|
Pennsylvania |
Steuerpflichtig |
|
Rhode Island |
Steuerpflichtig |
|
South Carolina |
Steuerpflichtig |
|
South Dakota |
Steuerpflichtig |
|
Tennessee |
Steuerpflichtig |
|
Texas |
Steuerpflichtig |
|
Utah |
Ausgenommen |
|
Vermont |
Steuerpflichtig |
|
Virginia |
Ausgenommen |
|
Washington |
Steuerpflichtig |
|
West Virginia |
Steuerpflichtig |
|
Wisconsin |
Steuerpflichtig |
|
Wyoming |
Ausgenommen |
* Bundesstaaten ohne Sales Tax auf Bundesstaatenebene
In den meisten Fällen müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit Versandgebühren steuerfrei sind. Beispielsweise verlangen Bundesstaaten oft, dass die Versandgebühr auf der Rechnung separat ausgewiesen wird.
Hier sind einige Beispiele für weitere Bedingungen von Bundesstaaten für eine Ausnahme:
Kalifornien: Verkäufer/innen müssen direkt über einen gewöhnlichen Paketdienst, Vertragsfrachtführer oder US Mail an Käufer/innen versenden, damit Versandgebühren ausgenommen sind. Wenn die Liefergebühr höher ist als die Kosten für den Transport der Waren zur Kundschaft, ist jeder darüber hinausgehende Betrag der Liefergebühr steuerpflichtig.
Florida: Der Versand ist von der Sales Tax befreit, wenn er separat auf der Rechnung ausgewiesen ist. Die Kundschaft muss außerdem die Möglichkeit haben, eine alternative Abholung zu arrangieren, entweder durch einen Dritten oder indem sie die Waren selbst abholt.
New York: Jede Versand- oder Liefergebühr, die Verkäufer/innen auf der Rechnung aufführen, wird Teil des Betrags, der der Sales Tax unterliegt. Kundinnen und Kunden können die Lieferung eines steuerpflichtigen Postens durch einen Dritten arrangieren und separat bezahlen.
Wie wirkt sich die Formatierung der Rechnung darauf aus, ob der Versand steuerpflichtig ist?
Einige Bundesstaaten verknüpfen die Steuerpflicht des Versands mit der Rechnungsstellung. In vielen Bundesstaaten mit Ausnahmeregelungen müssen die Versandkosten als separater Posten auf der Rechnung erscheinen, getrennt vom Preis der Waren. Was die Kundschaft sieht, ist entscheidend: Einige Bundesstaaten akzeptieren keine interne Buchhaltung, die den Versand vom Postenpreis trennt, wenn der Zahlungsbeleg der Kundschaft eine einzige Gesamtsumme aufweist. E-Commerce-Plattformen, die eine einzige „Gesamtsumme“ anzeigen, ohne den Versand einzeln aufzuführen, können eine ansonsten ausgenommene Gebühr in eine steuerpflichtige Gebühr verwandeln, selbst wenn Verkäufer/innen diese im Backend korrekt berechnet haben.
Mancherorts muss der ausgewiesene Betrag auch die tatsächlichen Versandkosten widerspiegeln, da ein künstlich erhöhter Betrag oder eine Pauschale die Ausnahme untergraben kann.
Ändert die Kombination von Versand und Bearbeitung, ob die Gebühr steuerpflichtig ist?
Die Kombination von Versand und Bearbeitung zu einem einzigen Posten auf einer Rechnung kann die gesamte Gebühr steuerpflichtig machen, selbst in einem Bundesstaat, der den Versand ansonsten ausnehmen würde. Die Bearbeitung deckt die Arbeit und Materialien ab, die in das Verpacken einer Bestellung einfließen, und viele Bundesstaaten behandeln diese Arbeit als steuerpflichtige Dienstleistung. Wenn Sie als Geschäftsinhaber/in eine einzige „Versand und Bearbeitung“-Gebühr auf Ihrer Rechnung aufführen, kombinieren Sie eine nicht steuerpflichtige Liefergebühr mit einer steuerpflichtigen Dienstleistungsgebühr. Und einige Bundesstaaten reagieren darauf, indem sie die kombinierte Gesamtsumme besteuern, anstatt zu versuchen zu entschlüsseln, welcher Teil was war.
Gemischte Sendungen machen dies noch komplizierter. Wenn eine Versandgebühr sowohl steuerpflichtige als auch ausgenommene Posten abdeckt, verlangen einige Bundesstaaten, die den Versand besteuern, dass die Gebühr proportional auf beide aufgeteilt wird – basierend auf Preis, Gewicht oder einer anderen angemessenen Methode –, wobei die Steuer nur auf den Teil erhoben wird, der an die steuerpflichtigen Waren gebunden ist. Wenn Sie diese Aufteilung überspringen, besteuern einige Bundesstaaten standardmäßig die gesamte Versandgebühr in der Annahme, dass die Verkäuferin oder der Verkäufer nie eine Grundlage dafür geschaffen hat, einen Teil davon auszunehmen.
Wie können Online-Verkäufer/innen feststellen, ob der Versand in ihren Bundesstaaten steuerpflichtig ist?
Viele Bundesstaaten verwenden das Bestimmungsortprinzip für Remote-Transaktionen. Das bedeutet, dass der Standort der Kundschaft die Steuerpflicht bestimmt. Ein Unternehmen in Kalifornien, das an eine Kundin oder einen Kunden in Ohio liefert und dort einen wirtschaftlichen Nexus begründet, muss die steuerliche Behandlung von Ohio für den Versand anwenden.
Unabhängig von den Sourcing-Regeln benötigen Verkäufer/innen eine Möglichkeit, verschiedene Aspekte auf Transaktionsebene nachzuverfolgen: die Haltung des jeweiligen Bundesstaates zum Versand, ob die Rechnung die Gebühr separat ausweist und ob die Posten in der Sendung selbst steuerpflichtig sind. Diese manuell über Dutzende von Bundesstaaten und Tausende von lokalen Gerichtsbarkeiten hinweg nachzuverfolgen, ist schwierig, da die Gesetzgeber der Bundesstaaten diese Regeln nach ihren eigenen Zeitplänen überarbeiten und sich auch lokale Sätze ändern können.
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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.