Was ist die visuelle Identität einer Marke? Wie sie funktioniert und wie Sie die richtige entwickeln können

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  1. Einführung
  2. Komponenten der visuellen Markenidentität
  3. Vorteile des Entwickelns einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen
  4. Das müssen Sie beim Entwickeln einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen bedenken
  5. So entwickeln Sie eine visuelle Identität für Ihr Unternehmen
    1. Schaffen einer Grundlage
    2. Entwickeln der visuellen Identität
    3. Umfassende Designausführung
    4. Umsetzung und Markenrichtlinien
    5. Markttests und Anpassung
    6. Planung und Durchführung der Einführung
    7. Fortlaufendes Management und Weiterentwicklung
  6. Angels und andere Arten von Investorinnen und Investoren – ein Vergleich

Eine visuelle Identität ist der visuelle Aspekt des Brandings, das Unternehmen entwickeln, um ihrer Zielkundschaft ein unverwechselbares, einheitliches Image zu vermitteln. Mit ihr können Unternehmen ihre Marke, ihre Persönlichkeit und ihre Werte visuell zum Ausdruck bringen. Diese Identität prägt die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit die Marke wahrnimmt und von ihren Wettbewerbern unterscheidet.

Eine visuelle Identität ist mehr als reine Ästhetik – sie ist eine geschäftliche Entscheidung, die auf das Ergebnis einwirkt. Geht man es richtig an, kann die visuelle Identität zu einem Asset werden, das sämtliche Marketingbemühungen unterstützt und zum Ruf einer Marke beiträgt. Laut einer von Nosto durchgeführten Studie sagen 88 % aller Verbraucher/innen, dass die Authentizität einer Marke wichtig ist, wenn sie sich entscheiden, welche Marken sie unterstützen, wobei sie die Bedeutung einer authentischen und transparenten Markenidentität unterstreichen.

Nachfolgend werden wir die wesentlichen Elemente der Markenidentität untersuchen und beschreiben, wie man eine Markenidentität entwickeln kann. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie dazu wissen müssen.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Komponenten der visuellen Markenidentität
  • Vorteile des Entwickelns einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen
  • Das müssen Sie beim Entwickeln einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen bedenken
  • So entwickeln Sie eine visuelle Identität für Ihr Unternehmen

Komponenten der visuellen Markenidentität

Eine visuelle Markenidentität ist ein Paket visueller Elemente, die der Öffentlichkeit zusammengenommen die Werte, die Persönlichkeit und die Marke eines Unternehmens vermitteln. Eine gut gestaltete visuelle Identität ist die Grundlage des Markenimages und der Kommunikation der Marke mit dem Markt. Stellen Sie sich die visuelle Identität wie das Gesicht des Unternehmens vor – das Erste, was die Menschen erkennen und sich merken.

Das sind die wichtigsten Komponenten:

  • Logo: Als Grundpfeiler der visuellen Identität einer Marke ist das Logo ein unverwechselbares Zeichen oder Symbol, das für das Unternehmen steht. Oft ist es das erste visuelle Element, das einem in den Sinn kommt, wenn man an eine Marke denkt. Ein gut designtes Logo ist einprägsam und spiegelt das Ethos der Marke wider.

  • Farbpalette: Farben wecken Emotionen und haben psychologische Wirkung. Marken wählen Farben, die ihre Identität widerspiegeln und die Wahrnehmung der Marke beeinflussen. Blau kann zum Beispiel mit Vertrauen und Zuverlässigkeit assoziiert werden, während Grün oft mit Wachstum und Gesundheit in Verbindung gebracht wird.

  • Typografie: Dazu zählen die Schriftarten und die typografische Gestaltung der Kommunikation einer Marke. Eine einheitliche Verwendung von Schriftbildern trägt dazu bei, die Stimme einer Marke zu etablieren, und kann Text unmittelbar als Teil einer Marke erkennbar machen.

  • Bildsprache: Dabei kann es sich um Fotos, Abbildungen oder jede Form visueller Kunst in den Marketingmaterialien einer Marke handeln. Der Stil der Bildsprache, die eine Marke verwendet, sollte mit dem Ton und der Botschaft der Marke übereinstimmen, egal ob professionell und nüchtern oder schrullig und witzig.

  • Grafische Elemente: Dazu können Symbole, Muster und andere grafische Mittel zählen, die die Bildsprache der Marke ergänzen. Sie unterstreichen den Charakter, können in Design-Layouts Platz füllen und sorgen auch ohne Worte und Logos für Wiedererkennung.

  • Layout und Struktur: Wie visuelle Elemente arrangiert werden, kann sich stark auf die Wahrnehmung der Marke auswirken. Eine gute Struktur lenkt das Auge der Betrachter/innen und kann die Botschaft der Marke effektiver vermitteln.

  • Verpackung: Für produktbasierte Unternehmen ist das Design der Verpackung ein wesentlicher Teil der visuellen Identität. Sie ist eine Gelegenheit, eine greifbare Verbindung zu Kundinnen und Kunden herzustellen. Das Design muss funktional sein und die visuelle Identität der Marke vermitteln, damit das Produkt im Regal hervorsticht.

  • Webdesign und digitale Präsenz: Die Online-Präsenz einer Marke muss mit deren visueller Identität insgesamt in Einklang stehen. Dazu zählen das Design der Website, Social-Media-Profile und digitale Anzeigen.

  • Styleguide der Marke: Dabei handelt es sich um ein Dokument, das die Regeln für die visuelle Darstellung der Marke festschreibt. Es sorgt mit detaillierten Anweisungen für die Verwendung aller oben genannten Komponenten für Einheitlichkeit bei jedem Gebrauch, sei es unternehmensintern oder durch externe Partner.

Das Zusammenwirken dieser Elemente gestaltet die Art und Weise, wie eine Marke in der Welt präsentiert wird. Im Idealfall müssen sie als Ganzes betrachtet werden, um eine zusammenhängende und wirkungsvolle Markenidentität zu schaffen.

Vorteile des Entwickelns einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen

Eine starke visuelle Identität weckt bei allen, die mit der Marke interagieren – einschließlich Kundschaft, Partnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern –, eine bestimmte Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung kann sich, wenn sie effektiv gelenkt wird, auf die Wachstumsstrategie und Marktpräsenz des Unternehmens auswirken.

So können Unternehmen von einer gut definierten visuellen Identität profitieren:

  • Wiedererkennungswert der Marke: Eine einheitliche visuelle Identität macht eine Marke leicht erkennbar. Dieser Wiedererkennungswert macht die Marke für Kundinnen und Kunden leichter erkennbar und von Wettbewerbern unterscheidbar, was insbesondere in gesättigten Märkten wichtig ist.

  • Professionelles Image: Eine professionelle und ausgefeilte visuelle Identität kann den Ruf eines Unternehmens verbessern. Sie kann den Eindruck eines etablierten Unternehmens vermitteln, was potenziellen Kundinnen und Kunden sowie Partnern ein Gefühl der Sicherheit geben kann.

  • Vertrauen und Glaubwürdigkeit: Einheitlichkeit in der visuellen Kommunikation kann bei Kundinnen und Kunden Vertrauen wecken. Ein Unternehmen, das sich professionell und einheitlich präsentiert, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit als zuverlässig und vertrauenswürdig wahrgenommen.

  • Emotionale Verbindung: Visuelle Elemente können Emotionen und Gefühle auf eine Art und Weise wecken, für die Worte allein nicht ausreichen. Eine starke visuelle Identität kann ein emotionales Band zu Kundinnen und Kunden knüpfen, was zu Markentreue und Fürsprache führen kann.

  • Kommunizieren von Werten: Eine visuelle Identität vermittelt die Werte und die Mission eines Unternehmens auf einen Blick. Mit ihr kann schnell kommuniziert werden, wofür das Unternehmen steht und was es seiner Kundschaft verspricht.

  • Marktdifferenzierung: In überfüllten Marktplätzen trägt eine ausgeprägte visuelle Identität dazu bei, dass sich ein Unternehmen abhebt. Sie kann hervorheben, was eine Marke besser als ihre Wettbewerber macht, und die Marke einprägsamer machen.

  • Unterstützung von Marketingbemühungen: Eine einheitliche visuelle Identität unterstützt Marketingkampagnen, da sie allen Materialien zu einem vertrauten und geschlossenen Erscheinungsbild verhilft. Das macht Marketingbemühungen effizienter und effektiver.

  • Markenerweiterung: Wenn ein Unternehmen neue Produkte oder Dienstleistungen einführt, kann eine starke visuelle Identität diese mit der etablierten Marke verknüpfen. Dadurch lassen sich Kundinnen und Kunden unter Umständen leichter überzeugen, die neuen Angebote auszuprobieren.

  • Stolz und Geschlossenheit der Mitarbeiter/innen: Eine starke visuelle Marke kann außerdem in Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Gefühl von Stolz und Zugehörigkeit wecken. Sie verkörpert den Zweck und die Ausrichtung des Unternehmens.

  • Wertwahrnehmung: Die visuelle Identität einer Marke kann sich auf den wahrgenommenen Wert der Produkte oder Dienstleistungen auswirken. Eine gut designte Identität kann einem Unternehmen die Möglichkeit geben, für seine Angebote höhere Preise zu verlangen.

  • Rebranding: Wenn ein Unternehmen ein Rebranding durchführen muss, kann das solide Fundament einer bestehenden visuellen Identität den Übergang reibungsloser machen und dazu beitragen, dass der Wiedererkennungswert für Kundinnen und Kunden erhalten bleibt.

  • Kulturelle Resonanz: Wenn Unternehmen global expandieren, kann eine visuelle Identität, die in verschiedenen Kulturen Resonanz findet, den Eintritt in neue Märkte erleichtern.

Das müssen Sie beim Entwickeln einer visuellen Identität für Ihr Unternehmen bedenken

Wenn Sie für Ihre Marke eine visuelle Identität entwickeln möchten, müssen Sie dafür vielfältige Faktoren zusammenführen, um die richtige Kommunikation für Ihre Zielgruppe zu finden. Diese wichtigen Faktoren sollten Sie berücksichtigen:

  • Markenpersönlichkeit: Welche Persönlichkeit soll Ihre Marke ausstrahlen? Freundlich und nahbar oder Respekt einflößend und gehoben? Ihre visuelle Identität sollte diese Wesenszüge widerspiegeln.

  • Zielgruppe: Wen wollen Sie ansprechen? Wenn Sie sich über die demografischen Daten, Präferenzen und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe im Klaren sind, können Sie sichergehen, dass Ihre visuelle Ausrichtung sie anspricht.

  • Kulturelle Sensibilität: Wenn sie in internationalen Märkten tätig sind oder expandieren, ist es wichtig, die kulturellen Implikationen von Farben, Symbolen und Bildern zu berücksichtigen, um Fehlinterpretationen oder Beleidigungen zu vermeiden.

  • Differenzierung: Was unterscheidet Ihre Marke von Wettbewerbern? Ihre visuelle Identität sollte diese einzigartigen Verkaufsargumente unterstreichen, damit sich Ihre Marke stärker abhebt.

  • Vielseitigkeit und Skalierbarkeit: Ihre visuellen Elemente sollten in unterschiedlichen Medien und Maßstäben funktionieren, von winzigen Handybildschirmen bis hin zu riesigen Reklametafeln, ohne Deutlichkeit oder Wirkung einzubüßen.

  • Konsistenz: Ihre visuelle Identität sollte konsistent in allen Kanälen und an allen Kontaktpunkten angewandt werden, um den Wiedererkennungswert und das Vertrauen zu stärken.

  • Trendresilienz: Wenngleich Aktualität wichtig ist, sollte sich Ihre visuelle Identität auch durch eine gewisse Zeitlosigkeit auszeichnen, um häufige Umgestaltungen bei veränderten Trends zu vermeiden.

  • Rechtliche Erwägungen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Logo, Ihre Bilder und alle sonstigen visuellen Elemente keine Handelsmarken verletzen und schutzfähig sind.

  • Nachhaltigkeit: Bedenken Sie die Umweltverträglichkeit der Materialien bezüglich Ihrer visuellen Identität, insbesondere wenn Ihre Marke Wert auf Nachhaltigkeit legt. Das kann Entscheidungen über Verpackungen, Werbematerialien und weitere Aspekte betreffen.

  • Storytelling: Ihre visuelle Identität sollte die Geschichte Ihrer Marke erzählen. Jedes Element sollte zu einem zusammenhängenden Narrativ beitragen, das davon handelt, wer Sie sind und wofür Sie stehen.

  • Budget: Achten Sie auf die Kosten, die mit dem Entwickeln und Umsetzen einer visuellen Identität verbunden sind. Qualitativ hochwertige Designarbeit und die Anwendung auf allen Plattformen können eine erhebliche Investition darstellen.

  • Feedback und Tests: Bevor Sie Ihre visuelle Identität endgültig festlegen, sollten Sie Feedback von Stakeholderinnen und Stakeholdern sammeln und sie bei Ihrer Zielgruppe testen, um zu sehen, ob sie den erwünschten Nachhall findet.

  • Zukunftssicherheit: Denken Sie darüber nach, wohin Ihr Unternehmen unterwegs ist. Ihre visuelle Identität sollte für das stehen, was Sie jetzt sind, und sich an die Entwicklung Ihres Unternehmens anpassen lassen.

  • Designkompetenz: Denken Sie darüber nach, professionelle Designer/innen oder Agenturen mit Erfahrung im Bereich Markenidentität zu beauftragen, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu gewährleisten.

Diese Erwägungen bilden die Grundlage Ihrer visuellen Identität. Eine gut durchdachte Identität ist ästhetisch ansprechend und fungiert als Tool für Unternehmenswachstum und Markenentwicklung.

So entwickeln Sie eine visuelle Identität für Ihr Unternehmen

Das Entwickeln einer visuellen Identität ist ein differenzierter Prozess, der kreatives Design und Markenpositionierung verknüpft. Es ist ein komplexer Prozess, der Fachkompetenz, Weitsicht und ein Gleichgewicht zwischen Kreativität und Strategie erfordert. Gehen Sie hierbei folgendermaßen vor:

Schaffen einer Grundlage

  • Entdecken der Marke: Führen Sie Workshops, Gespräche und Umfragen durch, um die zentralen Werte, die Mission und die Vision Ihrer Marke zu extrahieren. Das schafft die Grundlage Ihrer visuellen Identität.

  • Wettbewerbsanalyse: Analysieren Sie Wettbewerber, um Trends innerhalb Ihrer Branche zu identifizieren und nach Differenzierungsmöglichkeiten zu suchen.

  • Zielgruppen-Profiling: Erarbeiten Sie detaillierte Profile Ihrer Zielgruppen einschließlich Psychografie und visueller Präferenzen.

Entwickeln der visuellen Identität

  • Moodboards: Stellen Sie Moodboards zusammen, um visuelle Richtungen zu erkunden. Sie sollten die Stimmung und das Narrativ einfangen, die Ihre Marke vermitteln soll.

  • Konzeptentwicklung: Beginnen Sie mit Konzeptskizzen und -entwürfen, bei denen Sie mit verschiedenen Elementen experimentieren, um zu sehen, wie sie die Geschichte Ihrer Marke kommunizieren.

  • Entwurfsiteration: Produzieren Sie mehrere Designoptionen und optimieren Sie sie durch Feedbackrunden und Überarbeitung.

Umfassende Designausführung

  • Logodesign: Entwickeln Sie ein Logo, das anpassbar und einprägsam ist und das Wesen Ihrer Marke erfasst.

  • Auswahl der Farbpalette: Wählen Sie eine Farbpalette ausgehend von der Farbpsychologie, der Relevanz in Ihrer Branche und kulturellen Erwägungen.

  • Typografie: Wählen Sie Schriftzüge, die die Persönlichkeit Ihrer Marke ergänzen und in sämtlichen Medien leserlich bleiben.

  • Bilder und Grafiken: Stellen Sie eine Bibliothek mit Bildern und maßgeschneiderten Grafiken zusammen, die mit dem Narrativ Ihrer Marke im Einklang stehen.

  • Anwendungsdesign: Entwerfen und testen Sie Anwendungen Ihrer visuellen Identität auf verschiedenen Materialien einschließlich digitaler Plattformen, Printmaterialien und Verpackung.

Umsetzung und Markenrichtlinien

  • Markenrichtlinien: Erstellen Sie ein umfassendes Markenhandbuch, in dem die Nutzungsregeln für jede Komponente Ihrer visuellen Identität detailliert aufgeführt sind.

  • Verwaltung digitaler Assets: Organisieren Sie digitale Assets für leichten Zugang und einheitliche Anwendung durch alle Stakeholder/innen.

  • Vorlagen und Materialien: Entwickeln Sie Vorlagen für häufige Use Cases – wie Visitenkarten, Briefköpfe und Social-Media-Grafiken –, um die Konsistenz zu wahren.

Markttests und Anpassung

  • Marktfeedback: Zeigen Sie einem ausgewählten Publikum Elemente Ihrer visuellen Identität. Messen Sie die Wirksamkeit mit A/B-Tests.

  • Anpassung: Passen Sie die visuelle Identität anhand des Feedbacks und der Testergebnisse an, damit sie bei Ihrer Zielgruppe besser ankommt.

Planung und Durchführung der Einführung

  • Interne Ausrichtung: Schulen Sie Ihr Team zu der neuen visuellen Identität, um sicherzustellen, dass im Hinblick auf das Markendesign mit dem besten Ausdruck alle auf einer Linie sind.

  • Einführungsstrategie: Planen Sie für Ihre visuelle Identität eine zeitlich gestaffelte Einführung, beginnend mit internen Assets, gefolgt von digitalen Assets und schließlich den physischen Materialien.

  • Kommunikationsplan: Entwickeln Sie einen Kommunikationsplan, um Ihrer Zielgruppe die neue visuelle Identität vorzustellen und die Geschichte und Strategie dahinter zu erklären.

Fortlaufendes Management und Weiterentwicklung

  • Überwachung: Überwachen Sie die Leistung Ihrer visuellen Identität fortlaufend auf allen Kanälen.

  • Aktualisierungen: Überprüfen Sie Ihre visuelle Identität regelmäßig und nehmen Sie als Reaktion auf Markttrends und die Entwicklung Ihrer Marke kleine Anpassungen vor.

Bei der visuellen Identität geht es um Nuancen und Kunst, am besten lässt sie sich aber mit einem methodischen Ansatz entwickeln. Vielleicht entscheiden Sie sich für einige Elemente nur, weil sie „vom Gefühl her“ besser sind als andere Optionen. Aber wenn Sie diesen Instinkt in einen durchdachten, taktischen Ansatz einbinden, wird Ihre visuelle Identität Ihre Marke bestimmt widerspiegeln und Ihre Geschäftsstrategie unterstützen.

Angels und andere Arten von Investorinnen und Investoren – ein Vergleich

Bevor Sie sich um eine Finanzierung durch Angels bemühen, sollten Sie sich mit anderen Arten von Start-up-Investorinnen und -Investoren vertraut machen. Hier finden Sie einen Überblick über die Investitionsmöglichkeiten:

  • Venture Capitalists (VCs): VCs sind Unternehmen oder Einzelpersonen, die in Start-ups mit starkem Wachstumspotenzial investieren, in der Regel im Austausch gegen Anteile. Im Gegensatz zu Angel-Investorinnen und -Investoren investieren sie in der Regel in den späteren Phasen der Entwicklung eines Start-ups, nachdem das Unternehmen eine gewisse Markttraktion gezeigt hat. VCs investieren größere Geldsummen als Angel-Investorinnen und -Investoren und beeinflussen die Ausrichtung des Unternehmens normalerweise stärker. Sie streben erhebliche Renditen an und verfolgen in der Regel einen aggressiveren Ansatz, um das Geschäft zu skalieren und innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens einen Ausstieg zu erreichen.

  • Seed-Fonds: Dabei handelt es sich um spezialisierte VC-Fonds, die sich auf Frühphaseninvestitionen konzentrieren, oft vor Angel-Investitionen und größeren VC-Runden. Sie investieren in Start-ups, die das Konzeptstadium hinter sich gelassen haben und ein Minimum Viable Product (MVP) oder eine gewisse anfängliche Traktion aufweisen.

  • Inkubatoren und Accelerators: Diese Programme unterstützen junge Unternehmen durch Schulungen, Mentoring und Finanzierung. Inkubatoren konzentrieren sich meist auf die anfängliche Entwicklungsphase und helfen Gründerinnen und Gründern dabei, Ideen in ein tragfähiges Unternehmen zu verwandeln. Accelerators hingegen zielen darauf ab, das Wachstum bestehender Unternehmen über einen kurzen Zeitraum schnell zu steigern.

  • Unternehmensinvestoren: Einige Unternehmen investieren in Start-ups, um Zugang zu innovativen Technologien zu erhalten, neue Märkte zu erschließen oder strategische Partnerschaften zu pflegen. Diese Investoren können wichtige Ressourcen bieten, streben aber möglicherweise mehr als nur finanzielle Rendite an, wie z. B. eine Beteiligung an der Technologie oder die Kontrolle über die Ausrichtung des Unternehmens.

  • Crowdfunding: Dabei werden kleine Geldbeträge von einer großen Anzahl von Personen gesammelt, in der Regel über Online-Plattformen. Crowdfunding kann eine gute Option für Start-ups sein, die ihr Produkt einem breiten Publikum vorstellen, mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt treten und Geld beschaffen möchten, ohne Anteile aufzugeben oder Schulden aufzunehmen.

  • Staatliche Fördermittel und Subventionen: In einigen Branchen – insbesondere im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Forschung, sauberen Technologien oder sozialen Auswirkungen – können staatliche Fördermittel und Subventionen erhebliche Finanzmittel liefern, ohne das Eigenkapital zu verwässern.

  • Peer-to-Peer-Kredite und Fremdfinanzierung: Die Fremdfinanzierung umfasst Kredite von Finanzinstituten oder Peer-to-Peer-Kreditplattformen. Diese Art der Finanzierung ist für Start-ups in der Frühphase in der Regel schwieriger zu sichern. Außerdem muss ein Start-up den Kredit dabei mit Zinsen zurückzahlen, allerdings ohne Verwässerung der Eigentumsverhältnisse.

  • Family Offices: Vermögende Familien haben oft private Vermögensverwaltungsberatungen, so genannte Family Offices, die direkt in Start-ups investieren. Diese Investoren können erhebliche Finanzmittel bereitstellen und sind im Vergleich zu traditionellen VCs möglicherweise an längerfristigen Investitionen interessiert.

  • Angel-Gruppen und Syndikate: Im Gegensatz zu einzelnen Angel-Investorinnen und -Investoren bündeln Angel-Gruppen oder Syndikate Ressourcen, um in Start-ups zu investieren. Diese Gruppen können größere Kapitalsummen bereitstellen und das Know-how und die Netzwerke mehrerer Investorinnen und Investoren kombinieren.

Jeder Investorentyp bringt unterschiedliche Vorteile, Erwartungen und Beteiligungsgrade mit sich. Start-ups sollten ihr Entwicklungsstadium, ihre Branche, ihren Finanzierungsbedarf und die Art der strategischen Beziehungen, die sie pflegen möchten, sorgfältig abwägen, bevor sie sich entscheiden, welchen Investorentyp sie ansprechen möchten.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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