Die Herausforderung
Weniger als vier Jahre nach der Eröffnung seiner ersten Notfallklinik für Haustiere in New York City hatte sich Bond Vet zu einem Anbieter von umfassenden tierärztlichen Dienstleistungen entwickelt. Bis 2023 hatte das Unternehmen einen Meilenstein in seiner Wachstumsentwicklung erreicht: Es startete eine groß angelegte Expansion in Städten an der Ostküste und expandierte erstmals in den Mittleren Westen. Allein in diesem Jahr wuchs das Unternehmen von 23 auf 46 Kliniken.
Jeder dieser Bond Vet-Standorte musste bei Besuchen Zahlungen vor Ort abwickeln und Online-Zahlungen für Dienstleistungen wie Anzahlungen vor Operationen und Telemedizin-Termine entgegennehmen. Während seiner raschen Expansion im Jahr 2023 begann Bond Vet, Stripe sowohl für die Online- als auch für die Vor-Ort-Zahlungsabwicklung in neuen Kliniken zu nutzen, während an bestehenden Standorten in New York City, Boston und anderen Orten weiterhin ein älteres Zahlungssystem verwendet wurde. Das Unternehmen erkannte jedoch schnell, dass sein bisheriger Zahlungsdienstleister seinen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde.
Das Altsystem von Bond Vet erforderte, dass jede Klinik über ein eigenes Konto verfügte, was die Regionalleiter/innen und die Mitarbeiter/innen der Finanzabteilung dazu zwang, sich separat anzumelden, um die Transaktionsdaten der einzelnen Standorte einzusehen. Diese isolierte Datenumgebung erschwerte es Bond Vet, Umsatztrends klinkübergreifend zu erkennen und verlangsamte die Bearbeitung von Zahlungsanfragen der Kundinnen und Kunden.
„Es kam vor, dass neue Klinikleiter/innen E-Mails an die Zentrale schickten, in denen sie dringend um Zugriff auf die Daten weiterer Kliniken baten, um Kundinnen und Kunden helfen zu können“, sagte Tonya Lee, Senior Director of Accounting bei Bond Vet. „Da die Zahlungsdaten jeder Klinik in separaten Konten gespeichert waren, konnten Manager/innen manchmal Rückerstattungen nicht rechtzeitig veranlassen. Das war alles andere als ideal.“
Das Unternehmen wollte zudem den Umsatz an allen Standorten maximieren, indem es die Autorisierungsraten verbesserte und die Zahl der fälschlichen Ablehnungen reduzierte. Um diese Ziele zu erreichen und das künftige Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, erkannte Bond Vet, dass es an der Zeit war, alle Kliniken in einem einzigen, integrierten Zahlungssystem zusammenzufassen.
Die Lösung
Im Jahr 2023 stellte Bond Vet alle seine Kliniken auf Stripe um, um die Abläufe zu optimieren, den Kundenservice zu verbessern und den Umsatz zu steigern.
Die Umstellung verlief reibungslos, unter anderem weil die Praxisverwaltungssoftware des Unternehmens (Vetspire) über integrierte Stripe-Funktionen verfügte, darunter die Unterstützung von Stripe Payments als Zahlungsabwickler für Bond Vet. Zur Erfassung von Transaktionen vor Ort integrierte Bond Vet Stripe Terminal und versorgte jede Klinik mit WisePOS E-Smart-Lesegeräten.
Nachdem Stripe unternehmensweit integriert worden war, fasste Bond Vet Kliniken in derselben geografischen Region in einem einzigen Stripe-Konto zusammen. Dadurch konnten das Finanzteam und die Regionalleiter/innen die Zahlungsdaten aller Kliniken in ihrer Region – beispielsweise der 22 Kliniken in New York City – über ein einziges Dashboard einsehen.
Im Rahmen seines einheitlichen Zahlungssystems akzeptiert Bond Vet nun Kreditkarten, Apple Pay, Google Pay und Cash App. Um die Akzeptanzraten zu steigern, hat das Unternehmen zudem Authorization Boost implementiert, das die KI-gestützten Akzeptanzoptimierungen von Stripe vereint: Adaptive Acceptance, das die besten Kombinationen aus Wiederholungsnachrichten und Routing ermittelt, um fälschlicherweise abgelehnte Zahlungen wiederherzustellen; Netzwerktoken, die sicherere kundenspezifische Zahlungsdaten bereitstellen; sowie Kartenaktualisierer, das Zahlungsunterbrechungen aufgrund veralteter Karteninformationen verhindert.
Dank des integrierten Stripe-Systems erfassen die Mitarbeiter/innen von Bond Vet Zahlungen vor Ort, indem sie die Kundinnen und Kunden bitten, eine bevorzugte Zahlungsmethode zu hinterlegen und diese Zahlungsmethode am Ende jedes Besuchs belasten. Wenn die Kundin oder der Kunde eine andere Zahlungsmethode bevorzugt, kann sie oder er ihre bzw. seine Karte durch das Terminal WisePOS E ziehen oder darauf tippen. Für Online-Zahlungen, wie beispielsweise Anzahlungen vor einer Operation, nutzt Bond Vet Payment Links, wodurch der Kundin bzw. dem Kunden eine Zahlungsseite per E-Mail zugesandt wird.
Die Ergebnisse
Ein einheitliches Zahlungssystem optimiert die Abläufe und den Kundenservice für Kundinnen und Kunden
Die Einrichtung eines einheitlichen Zahlungssystems für Online- und Präsenzzahlungen hat die Abläufe im Finanzteam optimiert. Die Finanzverantwortlichen können Transaktionsdaten für einen ganzen Bundesstaat auf einmal herunterladen (anstatt auf jede Klinik einzeln zugreifen zu müssen). Und wenn eine Kundin oder ein Kunde Fragen zu einer Zahlung hat, können die Support-Mitarbeiter/innen die Transaktionsdetails problemlos einsehen – selbst bei Zahlungen, die an verschiedenen Standorten getätigt wurden.
„Nun muss einer Managerin bzw. einem Manager nur noch einmalig Zugriff gewährt werden, um Zugang zu allen Kliniken in der Region zu erhalten, was die Nutzerfreundlichkeit erhöht“, sagte Lee. „Und sollte es an einem Standort zu einem Zahlungsproblem kommen, kann die Managerin bzw. der Manager den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort helfen, selbst wenn sie/er gerade in einer anderen Klinik arbeitet.“
Bond Vet erzielt durch Authorization Boost zusätzliche Einnahmen in Höhe von 4,5 Millionen USD
Seit der Integration von Stripe konnte Bond Vet durch verbesserte Autorisierungsraten einen Umsatzanstieg verzeichnen. Zwischen September 2023 und September 2025 konnten durch Funktionen wie Netzwerk-Token, den Kartenaktualisierer und Adaptive Acceptance mehr als 15.000 fälschlicherweise abgelehnte Zahlungen wiederhergestellt werden, wodurch das Zahlungsvolumen um 2,28 % gesteigert und ein zusätzlicher Umsatz von 4,5 Millionen USD erzielt wurde.
Vereinfachtes Zahlungssystem für Online- und Vor-Ort-Zahlungen verringert Transaktionshürden
Tierarztbesuche können für Tierhalter/innen stressig sein – besonders, wenn sie sich um ein krankes Tier kümmern und gleichzeitig bezahlen müssen. Bond Vet speichert daher für jede Kundin bzw. jeden Kunden eine Zahlungsmethode und belastet diese am Ende des Besuchs, sodass Tierhalter/innen schneller gehen und nach Hause zurückkehren können. Durch die Nutzung von Payment Links kann Bond Vet außerdem problemlos Anzahlungen einziehen oder Zahlungen nach dem Besuch von zu Hause aus abwickeln.
Ein einheitliches Zahlungssystem vereinfacht die Expansion
Dank einer einheitlichen Zahlungsinfrastruktur ist Bond Vet für zukünftiges Wachstum bestens gerüstet. Die Einrichtung einer Klinik in einem neuen Bundesstaat, wie es bei der Expansion nach Philadelphia im Jahr 2025 der Fall war, ist unkompliziert. Bond Vet erstellt einfach ein neues Stripe-Konto für den jeweiligen Bundesstaat und verknüpft es mit einem lokalen Bankkonto. Wenn Bond Vet eine neue Klinik in einem Bundesstaat eröffnet, in dem das Unternehmen bereits tätig ist, entsteht kein zusätzlicher Aufwand im Bereich der Zahlungsabwicklung. Es ist so einfach wie das Hinzufügen dieser Klinik zum bestehenden regionalen Stripe-Konto und das Verbinden des Terminal-Kartenlesers mit dem Internet am Standort.
Die Stripe-Integration von Bond Vet erleichtert zudem die Einführung neuer Zahlungsfunktionen, um den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. So erwägt Bond Vet beispielsweise, eine „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Option (BNPL) anzubieten, um Kundinnen und Kunden bei der Bewältigung unerwarteter Rechnungen aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit zu unterstützen.
„Oftmals haben Tierhalter/innen keine Versicherung und die BNPL-Optionen sind direkt in Stripe verfügbar“, sagte Lee.
Da wir Stripe bereits integriert haben und die Zahlungsinfrastruktur vollständig eingerichtet ist, ist die Expansion mit keinem großen Aufwand verbunden. Was die Zahlungsabwicklung betrifft, könnte die Eröffnung einer neuen Klinik nicht einfacher sein.