EDF führt Stripe auf Kraken ein, um die Abrechnung zu vereinfachen und entgangene Umsätze zurückzugewinnen

EDF versorgt 3,7 Millionen Haushalte und Unternehmen mit Strom, Gas und weiteren Dienstleistungen und ist der größte Erzeuger von CO₂-freiem Strom in Großbritannien. Das Unternehmen hat kürzlich die Umstellung von 5,8 Millionen Privatkunden- und Kleinunternehmenskonten auf die Plattform von Kraken Technologies abgeschlossen, die marktführende Plattform für Kundenmanagement und Abrechnung. Im Zuge dieser Umstellung hat EDF die Zahlungsinfrastruktur von Stripe implementiert, wodurch Kundinnen und Kunden ihre Versorgungsrechnungen nun einfacher begleichen können.

Lösungen im Einsatz

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Europa

Herausforderung

Angetrieben von ehrgeizigen Netto-Null-Zielen investieren Versorgungsunternehmen im gesamten Vereinigten Königreich massiv in erneuerbare Energien und die Modernisierung des Stromnetzes. Neben diesen Bemühungen modernisieren die Unternehmen auch ihre digitale Infrastruktur, um einen einfacheren und reaktionsschnelleren Kundenservice zu bieten.

EDF UK gehört zu den Branchenführern, die in beiden Bereichen Innovationen vorantreiben. Im Jahr 2023 entschied sich das schnell wachsende Unternehmen für die Migration seiner digitalen Plattformen zu Kraken, einem globalen Betriebssystem für den Energiesektor. Kraken arbeitet mit Stripe zusammen, um weltweit verschiedene Zahlungsmethoden wie Karten und das Lastschriftverfahren für Versorgungsunternehmen anzubieten. Im Rahmen dieser digitalen Transformation war EDF bestrebt, seine Zahlungsinfrastruktur aktualisieren, um das Zahlungserlebnis der Kundinnen und Kunden zu verbessern.

Der neue Zahlungsabwickler des Unternehmens musste sich nahtlos in sein von Kraken unterstütztes Kundenportal integrieren lassen und die nötige Stabilität und Zuverlässigkeit bieten, um monatlich hohe Zahlungsvolumina abzuwickeln. Darüber hinaus wollte EDF problemlos eine Reihe von Zahlungsoptionen anbieten können, um mehr Kundinnen und Kunden zu ermutigen, ihre monatlichen Rechnungen online zu bezahlen.

„EDF ist weiter gewachsen und hat gleichzeitig Netto-Null-Initiativen gesteuert und sich an umfassendere Veränderungen im Versorgungssektor angepasst“, sagt Simon Durrant, Product Owner of Payments and Collections bei EDF. „Dabei war es stets unsere Priorität, unsere Kundinnen und Kunden zu unterstützen. Die Verbesserung unseres Zahlungserlebnisses ist Teil davon, wie wir ihnen das Leben leichter machen.“

Lösung

Während der Migration empfahl das Team von Kraken, dass EDF von seinem bisherigen Zahlungsdienstleister wechselt, und stellte Stripe vor. Dank der entwicklerfreundlichen API von Stripe konnte Kraken Stripe Payments problemlos direkt in das Online-Zahlungsportal von EDF integrieren. Dadurch erhielten die Kundinnen und Kunden ein Self-Service-Portal, über das sie ihre Versorgungskonten verwalten und Rechnungen bezahlen können.

Um den Bezahlvorgang zu verbessern und der Kundschaft mehr Zahlungsoptionen zu bieten, führte EDF die Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs von Stripe ein. Diese umfasst einbettbare UI-Komponenten und Zugang zu mehr als 125 globalen Zahlungsmethoden. EDF entwarf einen maßgeschneiderten Bezahlvorgang mithilfe des In-App-Payment Sheet, einer vorgefertigten Nutzeroberfläche für In-App-Zahlungen, die der Kundschaft eine Vielzahl von Zahlungsmethoden bot, darunter Kartenzahlungen und Digital Wallets wie Apple Pay. Um das Bezahlvorgangserlebnis weiter zu optimieren, fügte EDF Onelink hinzu, ein von Stripe entwickeltes Digital Wallet, das die Zahlungsdaten der Kundinnen und Kunden für künftige Käufe sicher speichert und automatisch ausfüllt.

Im Jahr 2024 erweiterte EDF seine Stripe-Integration um Adaptive Acceptance. Diese Funktion nutzt KI, um Transaktionen in Echtzeit intelligent erneut zu versuchen, ISO-Nachrichten zu optimieren, fälschlicherweise abgelehnte Zahlungen wiederherzustellen und entgangene Umsätze zurückzugewinnen.

EDF arbeitete mit dem Stripe-Team für Fachdienstleistungen zusammen, um seine Payments-Implementierung zu steuern. Das Team arbeitete eng mit EDF zusammen und veranstaltete mehrere Workshops, um die Implementierung zu planen und die verschiedenen Integrationspunkte zu analysieren, die das Unternehmen für die Integration in Payments und Kraken benötigen würde. Das Stripe-Team für Fachdienstleistungen unterstützte EDF beim Management von Integrationsrisiken, bei der Behebung von Blockaden und bei der Beantwortung von Ad-hoc-Fragen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen das Momentum für den Launch beibehalten konnte.

Ergebnisse

Moderne Zahlungsinfrastruktur unterstützt jährlich mehr als 13 Millionen Zahlungen

Durch die Integration der Zahlungsinfrastruktur von Stripe schuf EDF ein modernes Zahlungserlebnis, das auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist. Dank der branchenführenden Erreichbarkeit von 99,999 % von Stripe kann EDF reibungslos mehr als 13 Millionen Zahlungen pro Jahr abwickeln.

„Bei einem Kundenstamm von mehr als 5 Millionen Konten hätte jeder Fehler bei der Zahlungsabwicklung erhebliche Auswirkungen. Mein größtes Kompliment an Stripe ist, dass alles sehr zuverlässig funktioniert“, so Durrant.

Self-Service-Zahlungsportal und In-App-Zahlungen erleichtern das Bezahlen von Rechnungen

Das Self-Service-Zahlungsportal von EDF wurde entwickelt, um den wachsenden Erwartungen der Kundschaft an Flexibilität und Unabhängigkeit bei der Zahlung gerecht zu werden. Das Portal, das von Payments und der Suite zur Optimierung des Bezahlvorgangs unterstützt wird, ermöglicht es Kundinnen und Kunden, Rechnungen für Versorgungsunternehmen bequem mit ihrer bevorzugten Zahlungsmethode zu bezahlen. Mit dem In-App-Payment Sheet kann EDF in Zukunft problemlos und ohne zusätzlichen Code weitere Zahlungsmethoden aktivieren.

„Unsere Kundinnen und Kunden möchten ihre Rechnungen selbst bezahlen, ohne anrufen zu müssen. Das Self-Service-Portal bietet ihnen ein besseres Kundenerlebnis, während unser Unternehmen an Kosten- und Betriebseffizienz gewinnt. Unsere Serviceteams können ihre Zeit darauf konzentrieren, mit der Kundschaft zu sprechen, wenn dies wirklich erforderlich ist“, so Durrant.

Adaptive Acceptance verbessert die Autorisierungsraten und generiert 1,1 Millionen £ mehr Umsatz

EDF verzeichnete mit Adaptive Acceptance einen Anstieg der erfolgreichen Erstzahlungen, was über einen Zeitraum von 12 Wochen zu einem wiederkehrenden Umsatz von 1,1 Millionen £ führte. Das Unternehmen hat Adaptive Acceptance dauerhaft implementiert, um die Autorisierungsraten weiter zu verbessern.

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