Was sind die Vorteile der Unterstützung von Banküberweisungen für Unternehmen in Japan?

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Nutzungsrate von Zahlungen per Banküberweisung
  3. Vorteile der Unterstützung von Banküberweisungen
    1. Unterstützung für ein breiteres Kundenspektrum
    2. Kurzer Auszahlungszyklus
  4. Herausforderungen beim Abgleich von Zahlungen per Banküberweisung
    1. Wenn der Abgleich zum Engpass wird
    2. Lösungen zum Reduzieren der Arbeitsbelastung
  5. So implementieren Sie Banküberweisungen
    1. Direkter Vertragsabschluss mit Banken
    2. Nutzung eines Zahlungsdienstleisters
  6. So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Bargeldlose Zahlungen wie Kreditkartenzahlungen und mobile Zahlungen sind inzwischen tief in unserem Alltag verankert und eine Vielzahl von Zahlungsmethoden wird heute täglich beim Online-Shopping eingesetzt. Ältere Generationen sind mit diesen Zahlungsmethoden jedoch möglicherweise weniger vertraut. Deshalb müssen Unternehmen Zahlungslösungen anbieten, die allen Kundensegmenten entgegenkommen, auch Seniorinnen und Senioren. Banküberweisungen sind eine solche Option. Jede Person, die über ein Bankkonto verfügt, kann diese Methode nutzen. Selbst in Umgebungen, in denen bargeldlose Zahlungen weit verbreitet sind, werden Banküberweisungen weiterhin stark unterstützt.

Dieser Artikel erklärt, was japanische Unternehmen wissen sollten, wenn sie Zahlungen per Banküberweisung in ihren Betrieb integrieren. Sie erfahren, welche Vorteile die Implementierung mit sich bringt und welche Herausforderungen und Lösungen den Abschluss individueller Verträge mit Banken begleiten.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Nutzungsrate von Zahlungen per Banküberweisung
  • Vorteile der Unterstützung von Banküberweisungen
  • Herausforderungen beim Abgleich von Zahlungen per Banküberweisung
  • So implementieren Sie Banküberweisungen
  • So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Nutzungsrate von Zahlungen per Banküberweisung

Sehen wir uns zunächst die Nutzungsrate von Banküberweisungen als Zahlungsmethode an. Als Referenz ziehen wir hierbei Daten des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation heran.

Laut den Daten lag die Nutzungsrate von Zahlungen per Banküberweisung an Bankschaltern und Geldautomaten im Jahr 2023 bei 23 %. Dieser Wert liegt zwar deutlich unter den 76,7 % für Kreditkartenzahlungen, übersteigt aber die Nutzungsraten für Überweisungen per Internetbanking (21,9 %) und Barzahlung (17,8 %).

Während die Nutzungsrate von Zahlungen per Nachnahme von 20,5 % auf 17,8 % sank, blieben Banküberweisungen mit 23 % stabil auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Das deutet darauf hin, dass Banküberweisungen weiterhin stark nachgefragt werden.

Laut von Nikkei Research veröffentlichten Informationen priorisieren viele Generationen Faktoren wie „bequeme Geldautomatenstandorte“ und „gute Filialstandorte“ gegenüber „Benutzerfreundlichkeit von Online- und Mobile-Banking“. Diese Untersuchung zeigt deutlich, wie wichtig Geldautomaten und Filialstandorte für Kundinnen und Kunden bei der Wahl einer Bank sind.

Die Aussage „Filialen befinden sich an guten Standorten“ wurde am häufigsten von Befragten im sechsten und siebten Lebensjahrzehnt zitiert, was darauf hindeutet, dass diese Generationen Banken häufiger nutzen als andere Altersgruppen. Natürlich variieren die Gründe für Bankbesuche von Person zu Person, aber Banküberweisungen sind wahrscheinlich ein Grund, aus dem Menschen zwischen 60 und 79 Banken aufsuchen.

Vorteile der Unterstützung von Banküberweisungen

Wenn Unternehmen Banküberweisungen als eine ihrer Zahlungsmethoden einführen, können sie von folgenden Vorteilen profitieren:

Unterstützung für ein breiteres Kundenspektrum

Für Kundinnen und Kunden es ein großer Vorteil, wenn sie die Zahlungsmethode wählen können, die am besten zu ihnen passt. Gerade angesichts der heutigen Vielzahl an Zahlungsoptionen besteht die Sorge, dass Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe abbrechen könnten, wenn ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist. Kundinnen und Kunden könnten beispielsweise zögerlich werden, wenn sie auf einer E-Commerce-Website ein gesuchtes Produkt finden und dann feststellen, dass ihre bevorzugte Zahlungsmethode beim Bezahlvorgang nicht verfügbar ist. Das könnte letztlich zu einem Kaufabbruch führen.

Um Umsatzverluste durch Kaufabbrüche zu vermeiden, müssen E-Commerce-Unternehmen die Zahlungspräferenzen eines größeren Kundenspektrums berücksichtigen. Insbesondere für ältere Verbraucher/innen, die mit dem Online-Shopping vielleicht weniger vertraut sind, kann die Verfügbarkeit von Banküberweisungen ein Gefühl von Sicherheit bedeuten. Letztendlich können Unternehmen dadurch eine breitere Kundenbasis anziehen. Und das Unterstützen von Banküberweisungen kommt potenziell nicht nur Seniorinnen und Senioren entgegen, sondern auch Kundengruppen ohne Kreditkarte.

Kurzer Auszahlungszyklus

Bei einer Banküberweisung erfolgt die Zahlung direkt vom Bankkonto der Kundin oder des Kunden. Daher kann der Zahlungseingang innerhalb der nächsten Tage oder sogar am nächsten Werktag bestätigt werden. Im Vergleich zu Kreditkarten, bei denen die Auszahlung je nach Umständen zwischen einem und mehreren Monaten dauern kann, ist der Zyklus bei Banküberweisungen deutlich kürzer. Für Unternehmen stellt das einen großen Vorteil dar.

Herausforderungen beim Abgleich von Zahlungen per Banküberweisung

Wenn Unternehmen für Zahlungen per Banküberweisung Einzelverträge mit Banken abschließen, kann der zusätzliche manuelle Arbeitsaufwand tatsächlich zu einer höheren operativen Belastung beim Abgleich führen. Daher sollten Sie bei der Einführung dieser Zahlungsart sorgfältig abwägen, ob Sie individuelle Verträge mit Banken abschließen oder einen Zahlungsdienstleister oder Payment Agent heranziehen. Wir werden später noch ausführlich erklären, wie die Einführung von Banküberweisungen abläuft.

Wenn der Abgleich zum Engpass wird

Bei direkten Banküberweisungen auf das spezielle Konto eines Unternehmens ist zu befürchten, dass der Kontoabgleich für das Buchhaltungspersonal zu einer Belastung wird. Der Kontoabgleich erfordert die genaue Zuordnung des Kundennamens zum Namen auf der Banküberweisung und des in Rechnung gestellten Betrags zum erhaltenen Betrag. Daher ist der Abgleich bei Banküberweisungen äußerst wichtig und eine Aufgabe mit einem hohen Maß an Verantwortung. Unternehmen erhalten täglich Zahlungen von zahlreichen Kundinnen und Kunden, sodass dieser Abgleichsvorgang erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten kann.

Zum Beispiel stimmt der Name der Person, die die Banküberweisung getätigt hat, nicht immer exakt mit dem Namen der Person überein, die die Bestellung auf der E-Commerce-Website aufgegeben hat. Hier sind einige konkrete Beispiele:

  • Ein Familienmitglied hat die Überweisung vorgenommen, sodass nur der Nachname übereinstimmt.
  • Obwohl der Auftrag unter einem Firmennamen erteilt wurde, wurde die Zahlung von einem/einer Mitarbeiter/in geleistet. Daher weicht der Käufername vom Namen der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers ab.

Auch zwischen dem berechneten Betrag und dem erhaltenen Betrag können Unstimmigkeiten auftreten, wenn die Kundin oder der Kunde bei der Zahlung die Überweisungsgebühr abzieht.

Wenn Zahlungen per Banküberweisung manuell abgeglichen werden müssen, was mit zeitaufwendiger und akribischer Verifizierung verbunden ist, wird das für die zuständigen Mitarbeiter/innen zu einem arbeitsintensiven Prozess.

Bei Banküberweisungen werden die Waren oder Dienstleistungen in der Regel erst nach Bestätigung der Kundenzahlung bereitgestellt. Wenn aber der Abgleichprozess nicht reibungslos verläuft, kann es nicht nur bei der Bestätigung der Zahlung, sondern auch beim Erkennen von Zahlungsfehlern wie ausstehenden oder zu niedrigen Zahlungen zu Verzögerungen kommen. Das kann sich negativ auf den anschließenden Produktversand auswirken. Daher ist es zur Verringerung der Arbeitsbelastung durch den Abgleich wichtig, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und zum Beispiel ein System einzuführen, das den manuellen Abgleich überflüssig macht.

Lösungen zum Reduzieren der Arbeitsbelastung

Eine Lösung für Abgleichsengpässe ist die Generierungsfunktion für virtuelle Konten, die Zahlungsdienstleister wie Stripe anbieten. Diese Funktion erstellt für jede Kundin und jeden Kunden beim Akzeptieren der ersten Banküberweisung ein spezielles virtuelles Konto und weist jedem eine eindeutige virtuelle Kontonummer zu. Innerhalb eines virtuellen Kontos werden bestimmte Rechnungsbeträge und Kundeninformationen verknüpft. Wenn eine Zahlung auf diesem Konto eingeht, löst die virtuelle Kontonummer automatisch den Abgleich aus. Im Wesentlichen ist dadurch kein manueller Abgleich mehr nötig.

Durch den Einsatz eines Systems, das die Arbeitsbelastung durch Abgleichsaufgaben reduziert, lassen sich Zahlungsfehler schnell erkennen. Das bietet eine umfassende Lösung für die Herausforderungen, mit denen Unternehmen bei Zahlungen per Banküberweisung häufig konfrontiert sind.

So implementieren Sie Banküberweisungen

Es gibt zwei Methoden zum Implementieren von Banküberweisungen: direkter Vertragsabschluss mit Banken oder Nutzung eines Zahlungsdienstleisters.

Direkter Vertragsabschluss mit Banken

Bei dieser Vorgehensweise eröffnen Sie zunächst ein Geschäftskonto bei einer Bank und lassen Ihre Kundschaft dann direkte Überweisungen darauf tätigen.

Um ein Konto zu eröffnen, müssen Sie die erforderlichen Dokumente mitbringen (für Unternehmen: beglaubigte Kopie des Gesellschaftsregisters, Satzung, Bescheinigung der Siegelregistrierung und Ausweis der Vertreterin oder des Vertreters) und das Eröffnungsverfahren am Bankschalter abschließen. Einige Banken akzeptieren auch Online-Anträge. Wenn Sie Einzelunternehmer/in sind, können Sie den Antrag mit Ihrem persönlichen Ausweis, Ihrem persönlichen Siegel und einer Kopie Ihres Unternehmensregistrierungsformulars stellen. Unabhängig davon, ob Sie eine Kapitalgesellschaft oder Einzelunternehmer/in sind, sollten Sie im Voraus prüfen, welche Dokumente für die Kontoeröffnung bei Ihrer konkreten Bank erforderlich sind. Außerdem sollten Sie nach der Kontoeröffnung Online-Banking einrichten.

Nach der Kontoeröffnung müssen Sie ein System für die Rechnungsstellung einrichten, damit Sie Zahlungen von Käuferinnen und Käufern erhalten können. Das Ausstellen von Rechnungen ist ein Teil dieses Systems. Stellen Sie sicher, dass alle erforderliche Elemente einer Rechnung genau angegeben werden, einschließlich Bankverbindung, Fälligkeitsdatum der Zahlung, Transaktionsdetails und Transaktionsdaten. Das vermeidet Probleme, die auftreten, wenn Käufer/innen beispielsweise Zahlungen nicht tätigen können.

Wenn Sie mit Einzelverträgen arbeiten und keinen Zahlungsdienstleister einbinden, müssen Sie alles selbst regeln – vom Vertragsabschluss mit Banken über den Aufbau Ihres operativen Systems bis hin zum Einrichten von internen Prozessen. Es trifft zwar zu, dass Sie ohne Einbindung eines Zahlungsdienstleisters Transaktionsgebühren sparen, aber sie müssen für diesen Ansatz einen eigenen Arbeitsablauf zum Nachverfolgen und Überprüfen von Zahlungen einrichten. Das könnte zu übermäßiger Arbeitsbelastung für Ihr Buchhaltungsteam führen.

Nutzung eines Zahlungsdienstleisters

Um die Belastung für das Buchhaltungspersonal zu minimieren, empfiehlt sich die Nutzung eines Zahlungsdienstleisters. Zahlungsdienstleister bieten verschiedene Dienstleistungen an, die die Optimierung der Zahlungsinfrastruktur und die Schaffung einer nahtlosen Zahlungsumgebung unterstützen. Das kann die Arbeitsbelastung bei Einführung neuer Zahlungsmethoden erheblich reduzieren.

Wie bereits erläutert, stellen insbesondere Bankzahlungen im Hinblick auf den Abgleich eine Herausforderung dar. Durch die Nutzung eines Zahlungsdienstleisters werden jedoch alle Aspekte des Zahlungsmanagements einschließlich des Abgleichs über das System automatisiert und sämtliche Abgleichsengpässe beseitigt.

Darüber hinaus ermöglicht sie das Abwickeln unterschiedlicher Zahlungsmethoden wie Kreditkartenzahlungen und Zahlungen in Bedarfsartikelgeschäften über ein einziges Zahlungsabwicklungsunternehmen sowie das zentrale Verwalten von Vertriebs- und Kundeninformationen. Unternehmen haben so die Möglichkeit, ihre Backoffice-Abläufe erheblich zu verbessern.

So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Stripe Payments bietet eine einheitliche, globale Zahlungslösung, mit der jedes Unternehmen – von Start-ups bis hin zu globalen Konzernen – Zahlungen online, vor Ort und weltweit akzeptieren kann.

Mit Stripe Payments können Sie Folgendes umsetzen:

  • Bezahlvorgang optimieren: Schaffen Sie ein reibungsloses Kundenerlebnis und sparen Sie Tausende von Entwicklungsstunden mit vorgefertigten Zahlungs-Nutzeroberflächen, Zugang zu über 125 Zahlungsmethoden und Link, einer von Stripe entwickelten Wallet.
  • Neue Märkte schneller erschließen: Erreichen Sie Kundinnen und Kunden weltweit und reduzieren Sie die Komplexität und Kosten der Verwaltung mehrerer Währungen mit grenzüberschreitenden Zahlungsoptionen, die in 195 Ländern und über 135 Währungen verfügbar sind.
  • Online- und Vor-Ort-Zahlungen vereinheitlichen: Schaffen Sie Unified Commerce über Online- und Vor-Ort-Kanäle hinweg, um Interaktionen zu personalisieren, Treue zu belohnen und Ihren Umsatz zu steigern.
  • Zahlungs-Performance verbessern: Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer Reihe anpassbarer, einfach zu konfigurierender Zahlungstools, darunter No-Code-Betrugsvorbeugung und erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Autorisierungsquoten.
  • Schnelleres Wachstum dank einer flexiblen, zuverlässigen Plattform: Bauen Sie auf einer Plattform auf, die mit Ihnen mitwächst, mit einer historischen Erreichbarkeit von 99,999 % und branchenführender Zuverlässigkeit.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Stripe Payments Sie bei Online- und Vor-Ort-Zahlungen unterstützen kann oder starten Sie noch heute.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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