Florida gehört zu den Top-Bundesstaaten für die Gründung eines Unternehmens, dank attraktiver Unternehmenssteuersätze, starkem Wirtschaftswachstum und fehlender persönlicher Einkommensteuer. Der Bundesstaat zieht eine Reihe von Branchen an – darunter den internationalen Handel, Tourismus und Landwirtschaft – und ist damit ein fruchtbarer Boden für neue Unternehmungen.
Im Folgenden werfen wir einen Blick auf das Geschäftsumfeld in Florida und informieren Sie darüber, wie Sie Ihr Unternehmen registrieren und den Betrieb aufnehmen können. Ganz gleich, ob Sie zum ersten Mal ein Unternehmen gründen oder Ihr Unternehmen erweitern möchten – hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen, um ein Unternehmen in Florida zu gründen.
Worum geht es in diesem Artikel?
- Vorteile einer Unternehmensgründung in Florida
- Sieben Schritte für die Gründung eines Unternehmens in Florida
- Wie viel kostet die Gründung eines Unternehmens in Florida?
- Branchen, die am ehesten von einer Registrierung in Florida profitieren
- Ressourcen für die Gründung eines Unternehmens in Florida
- So kann Stripe Atlas Sie unterstützen
Vorteile einer Unternehmensgründung in Florida
Florida bietet dank seiner Steuervorteile, der vielfältigen Wirtschaft und der unterstützenden Regierungspolitik ein günstiges Klima für die Gründung eines Unternehmens.
Keine persönliche Einkommenssteuer: Florida ist einer der wenigen US-Bundesstaaten, der keine Steuern auf das persönliche Einkommen erhebt, was es zu einem attraktiven Standort für Unternehmer/innen und Angestellte macht. Dies bietet Unternehmen mehr finanzielle Flexibilität und eine bessere Chance, Fachkräfte anzuziehen.
Relativ niedrige Unternehmenssteuern: Die Struktur der Unternehmenssteuern (die im deutschen Raum in etwa der Körperschaftssteuer entsprechen) in Florida ist für Unternehmen günstiger als in vielen anderen US-Bundesstaaten.
Starke Wirtschaft und vielfältige Branchen: Florida hat eine vielfältige Wirtschaft mit Stärken in der Landwirtschaft, Luft- und Raumfahrt und im Gesundheitswesen. Es ist auch führend im Tourismus und im Gastgewerbe, zieht Jahr für Jahr Millionen von Besucherinnen und Besuchern an und schafft einen riesigen Markt für Unternehmer in der Hotel-, Restaurant-, Freizeitpark- und Unterhaltungsbranche.
Große und wachsende Bevölkerung: Die große – und wachsende – Bevölkerung Floridas bietet einen beträchtlichen Kundenstamm.
Internationaler Wirtschaftsstandort: Florida ist ein wichtiges Tor nach Lateinamerika und in die Karibik, mit mehreren internationalen Flughäfen und Seehäfen, die den internationalen Handel und die Geschäftsbeziehungen erleichtern.
Unternehmensfreundliche Regulierung: Ziel der Bundesstaatsregierung ist es, ein unternehmensfreundliches Umfeld mit unkomplizierten Regelungen und Prozessen zu schaffen.
Klima und Lebensstil: Das warme Klima, die Strände und der Outdoor-Lebensstil von Florida sind wichtige Anziehungspunkte für Unternehmer/innen, die eine hohe Lebensqualität suchen.
Florida ist nicht ohne Nachteile, wie Naturkatastrophen, die den Betrieb von Unternehmen stören und erhebliche finanzielle Verluste verursachen können, aber insgesamt bietet der Bundesstaat ein vorteilhaftes Umfeld für neue Unternehmen.
Sieben Schritte für die Gründung eines Unternehmens in Florida
Sobald Sie einen umfassenden Geschäftsplan haben und bereit sind, Ihr Unternehmen auf den Weg zu bringen, können Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung befolgen, um sich formell zu registrieren und die Geschäftstätigkeit in Florida aufzunehmen:
Schritt 1: Wählen Sie einen Namen.
Wählen Sie einen eindeutigen Unternehmensnamen aus und bestätigen Sie dann die Verfügbarkeit in Florida, indem Sie die Sunbiz-Website der Division of Corporations des Florida Department of State (Außenministerium von Florida) durchsuchen. (Die Division of Corporations ist die offizielle Registrierungsstelle für Unternehmen in Florida.) Wenn Sie unter einem anderen Namen als Ihrem rechtsgültigen Namen tätig sind, müssen Sie einen fiktiven Namen registrieren (auch bekannt als „doing business as“ oder DBA). Wenn Sie Ihren Unternehmensnamen schützen möchten, sollten Sie ihn als Marke eintragen lassen.
Schritt 2: Wählen Sie die Unternehmensstruktur.
Jede Unternehmensstruktur hat unterschiedliche rechtliche und steuerliche Auswirkungen. Lassen Sie sich von einer rechtlichen oder steuerlichen Fachkraft beraten, um herauszufinden, welche Lösung für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Im Folgenden sind die Arten von Unternehmensstrukturen aufgeführt:
Einzelunternehmen: Dies ist die einfachste Unternehmensstruktur. Ein Nachteil eines Einzelunternehmens ist, dass Sie persönlich für Geschäftsschulden haften.
Personengesellschaft: In dieser Unternehmensstruktur teilen sich zwei oder mehr Personen die Inhaberschaft und die Verantwortung.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Limited Liability Company, LLC) Diese Struktur bietet Schutz vor persönlicher Haftung und flexible Managementoptionen.
Kapitalgesellschaft (S-Corp oder C-Corp): Bei dieser Unternehmensstruktur handelt es sich um eine separate juristische Person mit Anteilseignerinnen/Anteilseignern, Vorstandsmitgliedern und leitenden Angestellten. Sie bietet den stärksten Schutz vor Haftung, aber mehr Formalitäten.
Schritt 3: Wählen Sie eine/n registrierte/n Vertreter/in aus
Jedes Unternehmen in Florida muss über eine registrierte Vertretung verfügen, die rechtliche Dokumente und offizielle Mitteilungen im Namen des Unternehmens entgegennehmen kann. Sie können Ihre eigene registrierte Vertretung sein, wenn Sie in Florida ansässig sind, oder Sie können einen Dienst für die registrierte Vertretung beauftragen.
Schritt 4: Reichen Sie die Registrierungsdokumente ein.
Reichen Sie die erforderlichen Registrierungsdokumente ein, um Ihr Unternehmen beim Bundesstaat anzumelden. LLCs müssen die Articles of Organization und Kapitalgesellschaften die Articles of Incorporation als Gründungsurkunde bzw. Satzung einreichen. Sie müssen auch die Anmeldegebühr entrichten, die mit der Registrierung Ihres Unternehmens verbunden ist, sei es online oder per Post.
Schritt 5: Beantragen Sie relevante Unternehmenslizenzen und Genehmigungen.
Je nach Branche und Standort benötigen Sie möglicherweise unterschiedliche Lizenzen und Genehmigungen auf Bundes-, Bundesstaats- oder lokaler Ebene, um rechtmäßig Ihrer Geschäftstätigkeit nachzugehen. Dazu können Verkaufssteuergenehmigungen („Sales Tax Permits“), Berufslizenzen, Bebauungsgenehmigung/ Flächennutzungserlaubnis oder Gesundheitsgenehmigungen/Gesundheitszeugnisse gehören. Informieren Sie sich über die Anforderungen für Ihren Unternehmenstyp und Standort, um die Compliance sicherzustellen.
Schritt 6: Beantragen Sie die EIN-Nummer und eröffnen Sie ein Bankkonto.
Registrieren Sie sich für eine Arbeitgeber-Identifikationsnummer (Employer Identification Number, EIN) und eröffnen Sie ein geschäftliches Bankkonto, um mit Ihrer Geschäftstätigkeit zu beginnen.
EIN: Eine EIN-Nummer ist wie eine Sozialversicherungsnummer für Ihr Unternehmen und wird für Steuerzwecke benötigt. Sie können eine EIN über die Website des IRS beantragen.
Geschäftliches Bankkonto: Mit einem geschäftlichen Bankkonto können Sie Ihre privaten und geschäftlichen Finanzen trennen.
Schritt 7: Informieren Sie sich über Versicherungen und rechtliche Pflichten.
Stellen Sie sicher, dass Sie über den angemessenen Versicherungsschutz verfügen und sich über Ihre rechtlichen Pflichten im Klaren sind, bevor Sie Geschäfte tätigen.
Versicherung: Der notwendige Versicherungsschutz kann eine allgemeine Haftpflicht-, Sach- und Arbeitsunfallversicherung umfassen.
Steuern: Registrieren Sie sich bei der Steuerbehörde von Florida, dem Florida Department of Revenue für die Sales Tax (Verkaufssteuer) und andere relevante Steuern.
Lokale Bestimmungen: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis nach zusätzlichen lokalen Vorschriften, die für Ihr Unternehmen gelten könnten.
Wie viel kostet es, ein Unternehmen in Florida zu gründen?
Die Kosten für die Gründung eines Unternehmens in Florida hängen davon ab, wie Sie Ihr Unternehmen registrieren. Hier sind die wichtigsten staatlichen Gebühren, die Sie berücksichtigen sollten:
Einreichungsgebühr: 35 USD für eine Kapitalgesellschaft; 100 USD für eine LLC
Benennung der registrierten Vertretung: 35 USD für eine Kapitalgesellschaft; 25 USD für eine LLC
Namensreservierung (optional): 35 USD für eine Kapitalgesellschaft; 25 USD für eine LLC
Gebühr für Jahresbericht: 150 USD für eine Kapitalgesellschaft; 138,75 USD für eine LLC
Branchen, die am ehesten von einer Registrierung in Florida profitieren
Die Registrierung in Florida kann für die folgenden Branchen besonders vorteilhaft sein:
Tourismus und Gastgewerbe: Unternehmen im Tourismussektor – wie Hotels, Restaurants, Unterhaltungsmöglichkeiten und Wassersportaktivitäten – haben in Florida dank seiner Strände, Themenparks und des warmen Klimas einen deutlichen Vorteil.
Immobilien und Baugewerbe: Die wachsende Bevölkerungszahl Floridas und der begehrte Standort treiben die Nachfrage nach Wohnraum und Gewerbeflächen voran.
Landwirtschaft: Das Klima Floridas unterstützt eine starke Agrarindustrie und der Bundesstaat ist eine natürliche Heimat für Agrarunternehmen und lebensmittelverarbeitende Unternehmen. Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Tomaten und andere Feldfrüchte tragen wesentlich zur Wirtschaft des Bundesstaates bei.
Luft- und Raumfahrt: Mit wichtigen Knotenpunkten wie dem Kennedy Space Center und einer starken Präsenz von Luft- und Raumfahrtunternehmen ist Florida ein florierendes Umfeld für die Luft- und Raumfahrtindustrie.
Gesundheitswesen und Biowissenschaften (Life Sciences): Floridas alternde Bevölkerung und medizinische Forschungseinrichtungen haben einen günstigen Markt für Gesundheitsdienstleistungen und Innovationen geschaffen, die sich auf Seniorenpflege, medizinische Geräte und pharmazeutische Forschung konzentrieren.
Schifffahrtsindustrie: Floridas ausgedehnte Küsten und Wasserstraßen machen es zu einem Zentrum für die Schifffahrtsindustrie. Bootsbau, Fischerei und Meerestourismus sind wichtige Sektoren im Bundesstaat.
Ressourcen für die Gründung eines Unternehmens in Florida
Hier sind einige wichtige Ressourcen für die Gründung eines Unternehmens in Florida:
Ressourcen der Bundesstaatsregierung
Open MyFlorida Business: [Dieses offizielle Portal des Bundesstaats bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Gründung, den Betrieb und das Wachstum Ihres Unternehmens in Florida. Es enthält Informationen zu Lizenzen oder sonstigen Berechtigungen, Genehmigungen, Steuern und Vorschriften.
Florida Department of State, Division of Corporations: Bei dieser offiziellen Registrierungsstelle für Unternehmen in Florida können Sie Ihr Unternehmen eintragen und Jahresabschlüsse einreichen.
Florida Department of Revenue: Die staatliche Steuerbehörde des US-Bundesstaates Florida kümmert sich um die Steuerregistrierung für Unternehmen und den Einzug von Steuern.
Unterstützende Organisationen für Unternehmen
Florida Small Unternehmen Development Center (SBDC) Network: Dieses zentrale Netzwerk zur Unterstützung kleiner Unternehmen bietet kostenlose Beratung, Schulungen und Ressourcen für kleine Unternehmen.
SCORE: Dieses Netzwerk aus ehrenamtlichen Mentoren bietet kostenloses Mentoring und Workshops von erfahrenen Fachleuten aus der Geschäftswelt an.
FloridaMakes: Diese Organisation hilft herstellenden Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und auf Ressourcen zuzugreifen.
SelectFlorida: Diese bundesstaatliche Wirtschaftsförderungsorganisation bietet Unterstützung und Ressourcen für Unternehmen aller Größenordnungen.
Lokale Ressourcen
Lokale Handelskammern: Lokale Handelskammern bieten Networkingmöglichkeiten, Geschäftsentwicklungsprogramme und Interessenvertretung für lokale Unternehmen.
Wirtschaftsförderungsorganisationen: Viele Landkreise und Städte in Florida verfügen über Wirtschaftsförderungsorganisationen, die Ressourcen und Unterstützung für neue Unternehmen bereitstellen.
Gründerzentren und Gründungsbeschleuniger für kleine Unternehmen: Diese Programme bieten Mentorat, Büroräume und Ressourcen, um Start-ups beim Wachstum zu unterstützen.
Online-Ressourcen
US Small Unternehmen Administration (SBA): Diese bietet eine breite Palette von Ressourcen, darunter Kredite, Zuschüsse und Beratung für kleine Unternehmen.
MyFlorida.com: Dieses offizielle Portal der Regierung des Bundesstaats Florida bietet Dienste und Informationen.
Florida Trend: Dieses Handelsmagazin enthält Artikel und Ressourcen über Floridas Wirtschaft und Branchen.
Zusätzliche Ressourcen
Branchenspezifische Verbände: In vielen Branchen gibt es Verbände oder Organisationen, die spezialisierte Ressourcen und Unterstützung für Unternehmen in ihrem Feld bereitstellen.
Unternehmen für Fachdienstleistungen: Holen Sie unter Umständen Beratung durch Profis aus dem Rechts- und Steuerwesen ein, die sich auf Unternehmensgründung und Compliance in Florida spezialisiert haben.
Networkingveranstaltungen: Nehmen Sie an Branchenveranstaltungen und Konferenzen teil, um andere Unternehmer/innen und potenzielle Partner/innen kennenzulernen.
Angels und andere Arten von Investorinnen und Investoren – ein Vergleich
Bevor Sie sich um eine Finanzierung durch Angels bemühen, sollten Sie sich mit anderen Arten von Start-up-Investorinnen und -Investoren vertraut machen. Hier finden Sie einen Überblick über die Investitionsmöglichkeiten:
Venture Capitalists (VCs): VCs sind Unternehmen oder Einzelpersonen, die in Start-ups mit starkem Wachstumspotenzial investieren, in der Regel im Austausch gegen Anteile. Im Gegensatz zu Angel-Investorinnen und -Investoren investieren sie in der Regel in den späteren Phasen der Entwicklung eines Start-ups, nachdem das Unternehmen eine gewisse Markttraktion gezeigt hat. VCs investieren größere Geldsummen als Angel-Investorinnen und -Investoren und beeinflussen die Ausrichtung des Unternehmens normalerweise stärker. Sie streben erhebliche Renditen an und verfolgen in der Regel einen aggressiveren Ansatz, um das Geschäft zu skalieren und innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens einen Ausstieg zu erreichen.
Seed-Fonds: Dabei handelt es sich um spezialisierte VC-Fonds, die sich auf Frühphaseninvestitionen konzentrieren, oft vor Angel-Investitionen und größeren VC-Runden. Sie investieren in Start-ups, die das Konzeptstadium hinter sich gelassen haben und ein Minimum Viable Product (MVP) oder eine gewisse anfängliche Traktion aufweisen.
Inkubatoren und Accelerators: Diese Programme unterstützen junge Unternehmen durch Schulungen, Mentoring und Finanzierung. Inkubatoren konzentrieren sich meist auf die anfängliche Entwicklungsphase und helfen Gründerinnen und Gründern dabei, Ideen in ein tragfähiges Unternehmen zu verwandeln. Accelerators hingegen zielen darauf ab, das Wachstum bestehender Unternehmen über einen kurzen Zeitraum schnell zu steigern.
Unternehmensinvestoren: Einige Unternehmen investieren in Start-ups, um Zugang zu innovativen Technologien zu erhalten, neue Märkte zu erschließen oder strategische Partnerschaften zu pflegen. Diese Investoren können wichtige Ressourcen bieten, streben aber möglicherweise mehr als nur finanzielle Rendite an, wie z. B. eine Beteiligung an der Technologie oder die Kontrolle über die Ausrichtung des Unternehmens.
Crowdfunding: Dabei werden kleine Geldbeträge von einer großen Anzahl von Personen gesammelt, in der Regel über Online-Plattformen. Crowdfunding kann eine gute Option für Start-ups sein, die ihr Produkt einem breiten Publikum vorstellen, mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt treten und Geld beschaffen möchten, ohne Anteile aufzugeben oder Schulden aufzunehmen.
Staatliche Fördermittel und Subventionen: In einigen Branchen – insbesondere im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Forschung, sauberen Technologien oder sozialen Auswirkungen – können staatliche Fördermittel und Subventionen erhebliche Finanzmittel liefern, ohne das Eigenkapital zu verwässern.
Peer-to-Peer-Kredite und Fremdfinanzierung: Die Fremdfinanzierung umfasst Kredite von Finanzinstituten oder Peer-to-Peer-Kreditplattformen. Diese Art der Finanzierung ist für Start-ups in der Frühphase in der Regel schwieriger zu sichern. Außerdem muss ein Start-up den Kredit dabei mit Zinsen zurückzahlen, allerdings ohne Verwässerung der Eigentumsverhältnisse.
Family Offices: Vermögende Familien haben oft private Vermögensverwaltungsberatungen, so genannte Family Offices, die direkt in Start-ups investieren. Diese Investoren können erhebliche Finanzmittel bereitstellen und sind im Vergleich zu traditionellen VCs möglicherweise an längerfristigen Investitionen interessiert.
Angel-Gruppen und Syndikate: Im Gegensatz zu einzelnen Angel-Investorinnen und -Investoren bündeln Angel-Gruppen oder Syndikate Ressourcen, um in Start-ups zu investieren. Diese Gruppen können größere Kapitalsummen bereitstellen und das Know-how und die Netzwerke mehrerer Investorinnen und Investoren kombinieren.
Jeder Investorentyp bringt unterschiedliche Vorteile, Erwartungen und Beteiligungsgrade mit sich. Start-ups sollten ihr Entwicklungsstadium, ihre Branche, ihren Finanzierungsbedarf und die Art der strategischen Beziehungen, die sie pflegen möchten, sorgfältig abwägen, bevor sie sich entscheiden, welchen Investorentyp sie ansprechen möchten.
Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.