Sofortüberweisungen sind jetzt in Frankreich kostenfrei

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  1. Einführung
  2. Das Wichtigste auf einen Blick
  3. Was ist eine sofortige Banküberweisung?
    1. Was ist der Unterschied zwischen sofortigen Auszahlungen und herkömmlichen Transfers?
  4. Wie lange dauern sofortige Auszahlungen?
  5. Sind sofortige Auszahlungen kostenlos?
  6. Welche Banken in Frankreich bieten sofortige Auszahlungen an?
  7. Was ändert sich durch die Verordnung (EU) 2024/886?
    1. Was ist VoP?
  8. Wie hoch ist der Höchstbetrag für eine sofortige Auszahlung?
  9. Was sind die Vorteile von sofortigen Auszahlungen?
  10. Was sind die Risiken von sofortigen Auszahlungen?
  11. So initiieren Sie sofortige Auszahlungen
  12. Sofortige Auszahlungen für Unternehmen
    1. Kosten der Zahlungsannahme
    2. Rechnungsabgleich
    3. VoP für Sammeltransfers
  13. So kann Stripe Payments Sie unterstützen
  14. FAQs zu sofortigen Auszahlungen in Frankreich

Sofortige Auszahlungen übertragen Geld in 10 Sekunden oder weniger, Tag und Nacht, ohne die Interbanken-Bearbeitungszeiten, die für herkömmliche Transfers erforderlich sind. Ab Januar 2025 sind sofortige Auszahlungen ebenfalls kostenlos, wenn sie online initiiert werden, und ab Oktober 2025 müssen alle Banken in der Eurozone sie anbieten.

Für Privatpersonen können sofortige Auszahlungen Bargeld und Schecks ersetzen. Nun können Menschen Familie und Freunden Geld zurückzahlen oder Gebrauchtwaren direkt von Verkäuferinnen und Verkäufern erwerben und eine sofortige Bestätigung erhalten, dass ihre Zahlung eingegangen ist. Für Unternehmen sind Zahlungen, die am Samstagabend eingehen, sofort verfügbar, anstatt bis Montag warten zu müssen. Dies beschleunigt die Zeiten für den Einzug, verbessert Liquiditätsprognosen und eliminiert das Risiko geplatzter Schecks.

In diesem Leitfaden erklären wir sofortige Auszahlungen, ihre Bearbeitungszeiten, Höchstbeträge und Kosten, die damit verbundenen europäischen Verordnungen und wie Unternehmen sie nutzen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sofortige Auszahlungen sind ein Transfer von Geldern in Euro, der in 10 Sekunden oder weniger zwischen 2 Konten im Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) durchgeführt wird. Sie sind rund um die Uhr, einschließlich an Wochenenden und Feiertagen, verfügbar.
  • Sofortige Auszahlungen unterscheiden sich von herkömmlichen Transfers dadurch, dass sie schneller sind und nach der Annahme nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Ansonsten folgen sie denselben Regeln in Bezug auf Währung, geografisches Gebiet und Überprüfung des Zahlungsempfängers (VoP). Ab Januar 2025 sind sofortige Online-Auszahlungen kostenlos.
  • Die Verordnung (EU) 2024/886 hat die Funktionsweise von sofortigen Auszahlungen grundlegend verändert. Alle Banken in der Eurozone müssen sie nun anbieten und dürfen keine überhöhten Gebühren verlangen. Die Verordnung hat außerdem technische Hürden beseitigt und einen obligatorischen kostenlosen VoP-Dienst ab Oktober 2025 geschaffen.
  • Zu den Hauptvorteilen von sofortigen Auszahlungen gehören die sofortige Bestätigung der Transaktion und die jederzeitige Verfügbarkeit des Dienstes, nicht nur an Werktagen. Für Unternehmen garantieren sofortige Auszahlungen die Zahlung, wodurch das Risiko geplatzter Schecks und fehlgeschlagener Abbuchungen sowie die bei Bankkarten anfallenden prozentualen Gebühren entfallen.
  • Das Hauptrisiko von sofortigen Auszahlungen ist ihre Unwiderruflichkeit. Sie können im Falle von Fehlern oder Betrug nicht storniert werden. Daher müssen Nutzerinnen und Nutzer nach dem VoP-Prozess auf Warnmeldungen bei Nichtübereinstimmung achten. Sie müssen außerdem herkömmliche Banküberweisungen für große Beträge verwenden oder wenn sie die Empfängerin oder den Empfänger nicht kennen.

Was ist eine sofortige Banküberweisung?

Sofortige Auszahlungen sind Euro-Transfers, die in 10 Sekunden oder weniger zwischen zwei Konten im SEPA-Raum abgeschlossen werden. Sie sind rund um die Uhr, einschließlich an Wochenenden und Feiertagen, verfügbar. Ihr technischer Name ist SCT Inst oder SEPA Instant Credit Transfer.

Das European Payments Council (EPC) hat sofortige Auszahlungen ins Leben gerufen und veröffentlicht seit November 2017 Betriebsregeln dafür. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen SEPA-Transfers durch ihre schnelle Bearbeitungszeit und Zahlungsinfrastruktur, wie TARGET Instant Payment Settlement (TIPS) und RT1. Sobald Transaktionen akzeptiert wurden, können Empfänger/innen sofort auf Gelder zugreifen, ohne bis zum nächsten Werktag warten zu müssen.

Hinweis: Der SEPA-Raum umfasst 41 Länder. Neben den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gehören dazu Albanien, Andorra, Island, Liechtenstein, Moldau, Monaco, Montenegro, Nordmazedonien, Norwegen, San Marino, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und die Vatikanstadt, die seit dem 5. Oktober 2025 operativ eingebunden sind, und viele serbische Banken sind den SEPA-Verfahren am 5. Mai 2026 beigetreten.

Was ist der Unterschied zwischen sofortigen Auszahlungen und herkömmlichen Transfers?

Sofortige Auszahlungen unterscheiden sich von herkömmlichen Transfers dadurch, dass sie schneller abgewickelt werden und es Ihnen ermöglichen, Gelder zurückzufordern, falls ein Fehler auftritt. Sofortige Auszahlungen schreiben Empfängerinnen und Empfängern in 10 Sekunden oder weniger Gelder gut, rund um die Uhr. Herkömmliche Transfers dauern ein bis zwei Werktage. Während dieser Zeit könnten Gelder zurückgefordert werden.

Keine der beiden Transferarten ist umkehrbar. Sowohl für sofortige Auszahlungen als auch für herkömmliche Transfers verbietet Artikel L133-8 des Währungs- und Finanzgesetzbuchs die Stornierung von Aufträgen, sobald die Bank der oder des Zahlenden diese erhält. Sie können Transfers stornieren, die für zukünftige Daten geplant sind. Dies müssen Sie spätestens am Werktag vor dem geplanten Auszahlungsdatum tun, und für die Stornierung können Gebühren anfallen.

Abgesehen von den Bearbeitungszeiten folgen beide Transfers denselben Regeln. Sie sind auf Euro und den SEPA-Raum beschränkt, verwenden dieselben Bankdaten, erfordern dieselbe Namensüberprüfung des Zahlungsempfängers und sind beide nun kostenlos, wenn sie online initiiert werden.

Hinweis: Wero ermöglicht ebenfalls unwiderrufliche sofortige Auszahlungen, auch wenn es anders funktioniert. Wero ist eine Digital Wallet, die von der European Payments Initiative (EPI) ins Leben gerufen wurde und von großen französischen Banken angeboten wird. Sie ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Geld über eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zu senden, ohne die internationale Bankkontonummer (IBAN) der Empfängerin oder des Empfängers zu benötigen.

Wie lange dauern sofortige Auszahlungen?

Sofortige Auszahlungen dauern gemäß der Verordnung (EU) 2024/886 nicht länger als 10 Sekunden oder gemäß dem SCT Inst-Regelwerk von 2025 des EPC neun Sekunden. Die Uhr beginnt zu laufen, wenn die Bank der zahlenden Person die Bestellung erhält, nach VoP und starker Authentifizierung.

Die Bearbeitungszeit deckt die gesamte Kette ab, von der Überprüfung der auf dem Konto der zahlenden Person verfügbaren Gelder bis zur Bestätigung des Eingangs durch die Bank des Empfängers/der Empfängerin. Dies schließt auch die Überprüfung der Compliance der Anbieter von Zahlungsmethoden ein, wie beispielsweise die gezielte Prüfung von Kundendateien auf finanzielle Sanktionen. Banken müssen dies mindestens einmal täglich und nicht für jede Transaktion durchführen.

Wenn der Prozess länger als die zulässige Zeit dauert, wird die sofortige Auszahlung storniert und die Gelder verbleiben auf dem Konto der zahlenden Person.

Sind sofortige Auszahlungen kostenlos?

Sofortige Auszahlungen sind ab dem 9. Januar 2025 kostenlos, wenn sie online oder über eine Mobilanwendung veranlasst werden. Europäische Vorschriften schreiben nicht vor, dass sie kostenlos sein müssen, verbieten jedoch, dafür mehr zu verlangen als für vergleichbare herkömmliche Transfers. Da die meisten französischen Banken kostenlose herkömmliche Online-Transfers anbieten, sind auch sofortige Auszahlungen kostenlos.

Artikel 5 ter der Verordnung (EU) 2024/886 legt diese Anforderung fest, und sie hängt von der Art der Übertragung ab. Nach Angaben der Europäischen Kommission umfassen die Faktoren den Kanal zur Zahlungsauslösung, den Kundenstatus und zusätzlich bereitgestellte Dienstleistungen. Beispielsweise sind online veranlasste sofortige Auszahlungen mit herkömmlichen, online veranlassten Transfers vergleichbar, nicht mit Transfers, die am Bankschalter veranlasst werden.

Hinweis: Für sofortige Auszahlungen, die bei einem Finanzinstitut am Schalter veranlasst werden, könnten Gebühren anfallen, wenn dies bei herkömmlichen Transfers ebenfalls der Fall ist.

Welche Banken in Frankreich bieten sofortige Auszahlungen an?

Alle französischen Banken und Banken in der Eurozone müssen ab 2025 gemäß der Verordnung (EU) 2024/886 in der Lage sein, sofortige Auszahlungen zu empfangen und anzubieten. Diese Verpflichtung gilt sowohl für herkömmliche Banken als auch für Online-Banken. Sie dürfen von Nutzerinnen und Nutzern nicht verlangen, hierfür eine kostenpflichtige Option zu abonnieren oder zu erwerben.

Die Verordnung gilt noch nicht für zwei Arten von Instituten. Zahlungs- und E-Geld-Institute in der Eurozone haben bis zum 9. April 2027 Zeit, die Vorgaben zu erfüllen. Anbieter von Zahlungsmethoden, die in einem Mitgliedstaat ansässig sind, dessen Währung nicht der Euro ist, müssen in der Lage sein, sofortige Auszahlungen ab dem 9. Januar 2027 zu empfangen und ab dem 9. Juli 2027 auszustellen.

Was ändert sich durch die Verordnung (EU) 2024/886?

Die Verordnung (EU) 2024/886 vom 13. März 2024 macht sofortige Auszahlungen in Euro zu einem Standard in der gesamten EU. Sie verlangt, dass Anbieter von Zahlungsmethoden sofortige Auszahlungen empfangen – und letztendlich auch ausgeben – können. Sie verbietet außerdem überhöhte Gebühren, beseitigt technische Hürden bei der Einführung und schafft einen kostenlosen VoP-Dienst.

Das Gesetz hat drei Ziele:

  • sofortige Auszahlungen für alle Kontoinhaber/innen zu angemessenen Kosten zugänglich zu machen
  • den Geldverkehr in Euro im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu vereinfachen
  • die wesentliche Unabhängigkeit der europäischen Zahlungsinfrastruktur zu stärken, indem eine Alternative zu internationalen Kartenprogrammen angeboten wird

Was ist VoP?

Der VoP-Prozess verifiziert, dass der von der zahlenden Person eingegebene Name mit dem tatsächlichen Inhaber/der tatsächlichen Inhaberin der IBAN übereinstimmt. Die Bank der zahlenden Person fragt automatisch in Echtzeit bei der Bank des Empfängers/der Empfängerin an, bevor die Übertragung genehmigt wird. VoP ist ab dem 9. Oktober 2025 in der Eurozone kostenlos und obligatorisch.

VoP prüft den Vor- und Nachnamen von Einzelpersonen sowie den rechtsgültigen Namen oder den DBA von Unternehmen. Die Prüfung gilt für sofortige und herkömmliche Transfers in Euro, die unter die Verordnung fallen. Sie führt zu einem von drei Ergebnissen:

  • eine genaue Übereinstimmung; in diesem Fall wird die Übertragung genehmigt
  • eine teilweise Übereinstimmung; in diesem Fall zeigt die Bank den Namen an, der tatsächlich mit dem Konto verknüpft ist, sodass die zahlende Person entscheiden kann, ob sie den Namen korrigieren oder die Übertragung abbrechen möchte
  • keine Übereinstimmung; in diesem Fall wird eine Warnung angezeigt, bevor die Übertragung genehmigt wird

Eine Überprüfung ist möglicherweise nicht möglich, beispielsweise wenn die Bank des Empfängers/der Empfängerin nicht antwortet. Wenn die zahlende Person die Übertragung trotz der Warnung über keine Übereinstimmung genehmigt, ist sie für die Konsequenzen verantwortlich.

Hinweis: Die Überprüfung ist in zwei Fällen optional: für Zahlungsbestellungen, die in Papierform übermittelt werden, wenn die zahlende Person zum Zeitpunkt des Eingangs nicht anwesend ist, und wenn die Kundin/der Kunde kein/e Verbraucher/in ist und auf die Überprüfung verzichtet. Letzteres gilt für Serien von Bestellungen, die auf einmal gesendet werden.

Anbieter von Zahlungsmethoden mit Sitz in einem Mitgliedstaat, dessen Währung nicht der Euro ist, müssen ab dem 9. Juli 2027 mit den Überprüfungen beginnen.

Wie hoch ist der Höchstbetrag für eine sofortige Auszahlung?

Ab dem 5. Oktober 2025 sieht das SEPA-Verfahren keinen Höchstbetrag für sofortige Auszahlungen vor. Das EPC-Regelwerk SCT Inst von 2025 hat die Obergrenze von 100.000 € pro Transaktion aufgehoben, die aus dem Regelwerk von 2020 übernommen wurde. Jetzt legen Banken ihre eigenen Limits fest, und Kundinnen und Kunden können ebenfalls ihre eigenen festlegen.

Kundinnen und Kunden können ihre Banken bitten, einen Höchstbetrag – je Transaktion oder pro Tag, ganz nach Wunsch – für sofortige Auszahlungen festzulegen und diesen jederzeit vor Aufgeben einer Bestellung zu ändern.

Was sind die Vorteile von sofortigen Auszahlungen?

Sofortige Auszahlungen beseitigen Wartezeiten zwischen der Auftragserteilung und dem Geldeingang – ohne zusätzliche Kosten. Sie sind jederzeit verfügbar, auch an Wochenenden und Feiertagen, und bestätigen beiden Parteien sofort, dass die Transaktion erfolgreich war.

Für Privatpersonen besteht der Hauptvorteil in der sofortigen Bestätigung, dass die Übertragung durchgeführt wurde. Banken benachrichtigen Zahlende sofort darüber, ob die Transaktion erfolgreich war, während herkömmliche Transfers erst bestätigt werden, wenn das Geld auf das Konto der Empfängerin oder des Empfängers eingezahlt wurde. Das bedeutet, dass jede Person, die Gebrauchtwaren verkauft, die Zahlung bestätigen kann, bevor sie die Ware herausgibt.

Der zweite Vorteil ist, dass sofortige Auszahlungen kostenlos und jederzeit verfügbar sind. Sofortige Auszahlungen funktionieren nachts, an Wochenenden und an Feiertagen, während herkömmliche Transfers ausschließlich an Werktagen abgewickelt werden. Zahlungen, die an Weihnachten getätigt werden, kommen noch am selben Tag an, ohne darauf warten zu müssen, dass der Interbankenhandel wieder aufgenommen wird.

Für Unternehmen garantieren sofortige Auszahlungen außerdem die Zahlung, sobald diese akzeptiert wurde. Dies eliminiert das Risiko geplatzter Schecks oder fehlgeschlagener Abbuchungen, die andernfalls möglicherweise erst einige Tage nach dem Einzug bemerkt würden. Die Schuld gilt als beglichen, sobald das Geld eingeht.

Was sind die Risiken von sofortigen Auszahlungen?

Das Hauptrisiko von sofortigen Auszahlungen ist ihre Unwiderruflichkeit. Zahlende Personen können Transaktionen nicht stornieren, sobald sie akzeptiert wurden, auch nicht in Fällen von Betrug oder einer falschen IBAN. Um sich zu schützen, müssen zahlende Personen die VoP-Ergebnisse überprüfen und besonders auf Warnungen über keine Übereinstimmung achten.

Hier sind drei Möglichkeiten, das Risiko von Betrug bei sofortigen Auszahlungen zu verringern:

  • Achten Sie immer auf Ergebnisse ohne Übereinstimmung: Eine Nachricht, die besagt, dass der Name des Empfängers/der Empfängerin nicht mit der IBAN übereinstimmt, ist ein sicheres Zeichen für Betrug mithilfe einer falschen Bankverbindung. Zahlende Personen müssen die Transaktion abbrechen und den Empfänger/die Empfängerin über einen vertrauenswürdigen Kanal kontaktieren. Hinweis: VoP überprüft den Namen. Zahlende Personen müssen den Betrag separat überprüfen.
  • Hüten Sie sich vor einem falschen Gefühl der Dringlichkeit: Transferanfragen, die als dringend dargestellt werden, sind ein klassisches Warnsignal, da kostenlose sofortige Auszahlungen nicht rückgängig gemacht werden können.
  • Nutzen Sie herkömmliche Transfers, wenn Sie große Beträge an unbekannte Empfänger/innen senden. Obwohl Bestellungen nicht storniert werden können, gibt Ihnen die Verzögerung von einem Werktag zusätzliche Zeit, um die Gelder zurückzurufen.

Wenn Sie Betrug vermuten, benachrichtigen Sie umgehend die Bank. Die Bank kann das Geld möglicherweise von der Bank des Empfängers/der Empfängerin zurückrufen, wenn sich die Gelder noch auf dem Konto des Empfängers/der Empfängerin befinden. Die Bank könnte auch haftbar gemacht werden, wenn sie den Zahlungsempfänger/die Zahlungsempfängerin nicht ordnungsgemäß verifiziert und der zahlenden Person geschadet hat.

So initiieren Sie sofortige Auszahlungen

Wie bei herkömmlichen Transfers initiieren Kundinnen und Kunden sofortige Auszahlungen, indem sie sich auf der Website oder in der mobilen App ihrer Bank anmelden. Zahlende müssen den genauen Namen und die IBAN der Empfängerin oder des Empfängers eingeben, die Option für die sofortige Auszahlung auswählen, die Ergebnisse der Überprüfung der Zahlungsempfängerin oder des Zahlungsempfängers prüfen und die Übertragung mittels starker Authentifizierung bestätigen.

Sofortige Auszahlungen umfassen vier Schritte:

  • Fügen Sie die Empfängerin oder den Empfänger hinzu: Zahlende müssen den vollständigen Namen der Empfängerin oder des Empfängers (Vor- und Nachname bei Privatpersonen oder den rechtsgültigen Namen bei Unternehmen) sowie die IBAN eingeben. Wenn Sie Empfänger/innen hinzufügen, überprüfen Sie die IBAN vor dem Speichern.
  • Wählen Sie die Option für sofortige Auszahlungen aus: Diese wird als eine der Transferarten angezeigt.
  • Prüfen Sie die VoP-Ergebnisse: Die Bank gibt an, ob der eingegebene Name mit der IBAN übereinstimmt. Wenn diese abweichen, zeigt die Bank den Kontonamen an.
  • Bestätigen Sie mithilfe starker Authentifizierung: Zahlende bestätigen die Auszahlung in der App oder mit einem Code, der per Textnachricht empfangen wurde. Die Bank überweist das Geld sofort.

Sofortige Auszahlungen für Unternehmen

Unternehmen können nun mithilfe von sofortigen Auszahlungen Geld von Kundinnen und Kunden einziehen und Lieferanten in der Eurozone bezahlen. Diese Änderung wirkt sich direkt auf die Kosten für die Zahlungsannahme, den Rechnungsabgleich und die Vorbereitung von Sammeltransfers aus.

Sehen wir uns diese jeweils genauer an.

Kosten der Zahlungsannahme

Im Gegensatz zu Bankkarten bieten sofortige Auszahlungen garantierte Einzüge ohne prozentuale Gebühr. Dies ist ideal für große Einkäufe, Anzahlungen und Zahlungen von Business-to-Business/B2B-Rechnungen, bei denen die Kosten für die Annahme von Bankkarten den Komfort der 1-Klick-Zahlung überwiegen.

Der Nachteil von sofortigen Auszahlungen ist die Unbequemlichkeit. Kundinnen und Kunden müssen die Website des Unternehmens verlassen, ihre Banking-App öffnen und eine IBAN sowie eine Referenznummer eingeben. Dies verringert die Conversion-Raten bei kleinen Einkäufen. Eingebettete Zahlungsdienste, die Transfers beinhalten, reduzieren Reibungsverluste, indem sie Bankdaten und Referenznummern vorab ausfüllen.

Rechnungsabgleich

Bei sofortigen Auszahlungen stimmt das Zahlungsdatum mit dem Datum für den Einzug überein. Dies verkürzt die Zeit für den Einzug und trägt dazu bei, Liquiditätsprognosen zu verbessern. Es bedeutet jedoch auch, dass Zahlungen kontinuierlich eingehen – zum Beispiel nachts und an Wochenenden – anstatt in täglichen Stapeln.

Dies macht den automatischen Abgleich umso wichtiger. Wenn Einzüge gestaffelt sind, wird der manuelle Abgleich von Kontoauszügen schnell unhaltbar. Der zuverlässigste Weg, Einzüge automatisch Schulden zuzuordnen, besteht darin, jeder Rechnung eine eindeutige Referenznummer zuzuweisen und diese im Kommentarfeld des Transfers anzugeben.

VoP für Sammeltransfers

Unternehmen müssen Zahlungsempfänger/innen verifizieren, wenn sie Sammeltransfers senden – zum Beispiel für Gehaltsabrechnungen oder Lieferantenzahlungen. Sie können diesen Schritt jedoch für Sammeltransfers überspringen. Diese Option steht Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung, die keine Verbraucher/innen sind (z. B. Kleinstunternehmen), und gilt für Sammeltransfers, nicht für Einzelaufträge.

Unternehmen müssen eine Wahl treffen. Sie können Zahlungsempfänger/innen überprüfen, erhalten jedoch möglicherweise eine Reihe von Warnmeldungen, wenn die Informationen der Zahlungsempfängerin oder des Zahlungsempfängers nicht auf dem neuesten Stand sind, was sie daran hindert, Zahlungen zu bestätigen. Oder sie können auf die Überprüfung verzichten und die Zahlung an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lieferantinnen und Lieferanten bestätigen.

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FAQs zu sofortigen Auszahlungen in Frankreich

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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