Tuple: Wie Pair Programming dazu beitragen kann, dass sich Menschen weniger einsam fühlen

Tuple ist eine Remote-Pair-Programming-App für Entwicklerteams, die Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit herkömmlichen Screen-Sharing-Tools haben. Der Fokus auf eine Fernsteuerung mit geringer Latenz und eine 4K+-Bildschirmqualität ermöglicht es Entwicklern und Entwicklerinnen, so zu arbeiten, als säßen sie nebeneinander. Tuple hilft Unternehmen wie Shopify (und Stripe!) seit 5 Jahren dabei, schneller auszuliefern, sich stärker verbunden zu fühlen und effektiver zusammenzuarbeiten.

Wir sprachen mit Ben Orenstein, Co-Founder und CEO von Tuple, über die Entwicklung eines Tools für das Pair Programming und sein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Remote-Entwicklerinnen und ‑Entwicklern.

Lösungen im Einsatz

    Billing
    Capital
    Checkout
USA
Start-up

Was hat Sie dazu inspiriert, Ihre Vollzeitstelle als Programmierer aufzugeben und Tuple zu gründen?

Als ich meine Freunde fragte, was sie für das Remote Pair Programming nutzten, hatte niemand eine überzeugende Antwort parat. Auf dem Markt gab es zwar viele allgemeine Tools, mit denen man den Bildschirm teilen oder aus der Ferne mit jemandem sprechen konnte, aber niemand entwickelte ein speziell für das Pair Programming konzipiertes Tool. Ich kam zu dem Schluss, dass wir – wenn wir uns bewusst auf diese Nische konzentrieren und unseren Hintergrund als Programmierer nutzen würden – etwas entwickeln könnten, das andere Entwickler/innen gerne nutzen würden.

Können Sie uns sagen, woher der Name Tuple kommt?

Es ist eine Art Wortspiel. Zum einen ist es das „Tupel“ aus der Mathematik: eine Struktur, die eine Reihe von Daten zu einer Einheit zusammenfasst. Zum anderen klingt es wie „two people“ (zwei Personen). Ein ehemaliger Kollege von mir schlug diesen Namen nach etwa fünf Sekunden Überlegung vor. Meine Mitgründer und ich verbrachten zwei Monate damit, etwas zu finden, das uns besser gefiel, scheiterten jedoch. Also blieb es bei „Tuple“.

Sie haben Twitter oft genutzt, um Ideen und Feedback für Tuple zu sammeln. Wie hat dies das Wachstum des Unternehmens unterstützt?

Wir profitieren überraschend stark davon, wenn wir unsere Nutzer/innen bitten, auf Twitter über Tuple zu sprechen. Wenn jemand mehrere Tuple-Anrufe positiv bewertet hat, bitten wir sie/ihn, die App auf Twitter zu teilen – und viele tun das auch!

Wie hebt sich Tuple in der heutigen hybriden Arbeitswelt von den Mitbewerbern ab?

Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die Programmiererinnen und Programmierern wichtig sind: geringe CPU-Auslastung, Bandbreiteneffizienz und kristallklares Screensharing in 4K und besser.

Uns ist es auch sehr wichtig, die Latenz zu minimieren, um die Verzögerung bei der Fernsteuerung eines Rechners zu reduzieren. Wenn Sie in einem Editor auf dem Rechner einer anderen Person tippen, wollen wir diese Latenz auf Millisekunden reduzieren. Ein herkömmliches Tool zur Bildschirmfreigabe legt nicht so viel Wert auf dieses Detail, aber für uns ist es entscheidend.

Wie hat sich die Pandemie auf Tuple ausgewirkt?

Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, stieg unsere Nachfrage über Nacht explosionsartig an. Unser größter Kunde schickte alle Mitarbeiter/innen nach Hause und wies sie an, Tuple zu nutzen. Plötzlich wuchsen Teams mit Dutzenden von Nutzerinnen/Nutzern auf Hunderte oder Tausende an, und wir mussten schnell skalieren. Es war eine schwierige Zeit für alle, aber es tat gut zu wissen, dass wir den Menschen dabei halfen, ein Stück weit das Gefühl der persönlichen Begegnung aufrechtzuerhalten.

Welche Herausforderungen sind Ihnen in der heutigen Welt der Remote-Arbeit aufgefallen? Wie trägt Tuple dazu bei, diese zu bewältigen?

Wenn man sich persönlich zum Pairing trifft, ist das eine ganz andere Erfahrung als bei einem typischen Meeting, die von den verfügbaren Tools zur Bildschirmfreigabe nicht besonders gut wiedergegeben wird. Bei Tuple geht es darum, dass man nicht das Gefühl hat, in einem gewöhnlichen Meeting mit Vollbild-Webcams und einer Unmenge an UI-Elementen zu sitzen. Sie erhalten eine maßstabsgetreue, kristallklare Darstellung des Bildschirms Ihres Gegenübers, die Sie vergessen lässt, dass Sie gerade über das Internet telefonieren. Webcams sind optional und werden, wenn sie eingeschaltet sind, bewusst klein gehalten. Wir glauben, dass diese durchdachten Details wirklich Anklang finden und die Remote-Arbeit für Entwickler/innen angenehmer machen.

Wie wollen Sie die Nutzererfahrung weiter verbessern?

Der häufigste Wunsch unserer Kundinnen und Kunden betraf die Nutzung von Tuple mit mehr Personen. Ursprünglich hatten wir uns Pair-Programming-Sitzungen mit zwei oder drei Programmierern vorgestellt, doch viele große Teams benötigen die Möglichkeit, weitere Beteiligte einzubeziehen. Nach mehr als einem Jahr Arbeit haben wir diese Obergrenze kürzlich auf sechs erhöht und freuen uns auf das Feedback und die Anregungen unserer Nutzer/innen dazu, was wir als Nächstes entwickeln sollten.

Wie nutzt Tuple Stripe und wie wird sich diese Beziehung Ihrer Meinung nach entwickeln?

Wir nutzen Stripe Billing vom ersten Tag an. Früher haben wir Rechnungen nach einer mündlichen Zusage manuell versendet und anschließend die Bereitstellung für das Kundenteam manuell vorgenommen.

Seitdem haben wir eine Self-Service-Lösung aufgebaut und dabei konsequent Stripe Checkout zur Optimierung unserer Konversionsraten, das Kundenportal zur Selbstverwaltung ihrer Abonnements sowie Stripe Capital zur Unterstützung unserer Marketingmaßnahmen eingesetzt. Ich glaube nicht, dass wir jemals wieder dazu übergehen werden, maßgeschneiderten Abrechnungscode zu schreiben. Wir sind fest im Stripe-Ökosystem verankert und beabsichtigen, dort zu bleiben.

In welchen Aspekten unserer Werte stimmen Stripe und Tuple Ihrer Meinung nach in besonderer Weise überein?

Es gibt bei Stripe ein Leitprinzip, das darin besteht, sich „wirklich, sehr stark zu engagieren“, und das spricht uns sehr an.

Wir existieren, weil es uns wirklich am Herzen liegt, ein hervorragendes Tool für das Pair Programming zu sein. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Bildschirm zu teilen, und wenn es uns nicht wichtig ist, die Nutzererfahrung auf eine Weise zu verbessern, die unseren Kundinnen und Kunden wichtig ist, können wir nicht bestehen. Dieses echte Engagement hat uns dorthin gebracht, wo wir heute stehen, und wird der Schlüssel zu unserem anhaltenden Erfolg in der Zukunft sein.

Absolute Preistransparenz

Integrierte Preisgestaltung pro Transaktion ohne versteckte Transaktionsgebühren

Schnelle Integration

Starten Sie mit Stripe in weniger als 10 Minuten