Herausforderung
me&u möchte Gastronomiebetrieben dabei helfen, „Gäste anzulocken und den Umsatz zu steigern“, wie es Daniel Evans, Chief Product Officer des Unternehmens, formuliert. Von dort aus nutzen Gäste das QR-Code-Produkt von me&u, um über ihr Mobiltelefon zu bestellen und zu bezahlen, was ihnen nicht nur ein großartiges Erlebnis bietet, sondern sie auch zu höheren Ausgaben anregt. Diese flexible Bestell- und Zahlungslösung gewann nach den COVID-19-Lockdowns an Beliebtheit, da Restaurants, Bars und Brauereien nach Wegen suchten, wieder zu öffnen und gleichzeitig den Sicherheitsbedenken der Gäste Rechnung zu tragen.
Um internationale Wachstumschancen zu nutzen, musste das australische Unternehmen seine Zahlungstechnologie modernisieren, um seinen finanziellen, rechtlichen und strategischen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu gehörten schnellere Auszahlungen an die Gastronomiebetriebe, automatisierte Kontenabstimmung, Unterstützung bei der Compliance sowie einfach zu implementierende Produktintegrationen. Nach Prüfung mehrerer Anbieter entschied sich me&u für Stripe, da das Unternehmen in der Lage war, als echter Partner bei der Skalierung des Unternehmens zu agieren – und sowohl erstklassige Zahlungstechnologie als auch eine kooperative Zusammenarbeit bot. „Letztendlich konnte Stripe unsere Anforderungen hinsichtlich schneller Skalierbarkeit, internationaler Expansion und unserer sonstigen Bedürfnisse erfüllen“, so Evans.
me&u begann mit der Integration von Connect, das Evans als „Dreh- und Angelpunkt der me&u-Plattform“ bezeichnet. Connect erleichtert und monetarisiert Plattformzahlungen, sodass me&u neue Gastronomiebetriebe sofort einbinden und schnell auszahlen kann. Stripe Terminal ermöglicht es den me&u-Standorten, Vor-Ort-Zahlung in über einem Dutzend Währungen anzunehmen, und Radar hilft dem Unternehmen, Betrug zu verhindern. me&u nutzt zudem Data Pipeline, um einfach auf seine Stripe-Daten zuzugreifen und geschäftliche Erkenntnisse zu gewinnen.
Nachdem diese Voraussetzungen geschaffen waren, begann me&u darüber nachzudenken, eine Ergänzung zu seiner zentralen QR-Code-Lösung zu entwickeln – eine Lösung, die den Standorten helfen würde, ihre Abläufe weiter zu optimieren und die Servicemitarbeiter/innen vor Ort zu unterstützen.
Lösung
Während das me&u-Team an der Entwicklung von Crew arbeitete – seiner mobilen App zur spontanen Verwaltung des Gasterlebnisses –, wandte sich das Stripe-Team an me&u bezüglich der bevorstehenden Einführung von Tap to Pay auf dem iPhone. Diese Entwicklung inspirierte me&u dazu, Crew um eine neue Funktion zu erweitern: die Akzeptanz kontaktloser Zahlungen, die es den Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern ermöglichen würde, zusätzliche Umsätze zu generieren.
Diese Lösung lässt sich auf eine Vielzahl von Gastronomiebetrieben anwenden, doch ein Segment, in dem sich sofort ein Erfolg einstellte, waren wettbewerbsorientierte Veranstaltungsorte wie Indoor-Minigolfanlagen. Ohne Tap to Pay auf dem iPhone hätte ein/e Servicemitarbeiter/in, wenn ein Gast bei ihm bzw. ihr eine Runde Bier bestellt hätte, zunächst zu einer zentralen Stelle zurückgehen müssen, um die Bestellung in das POS einzugeben und die Gäste – die möglicherweise bereits zur nächsten Bahn weitergegangen waren – mit einem Zahlungsterminal zur Zahlung aufzusuchen, zurückzugehen, um die Getränke zu holen, und dann erneut zu versuchen, die Gäste zu finden.
Mit Tape to Pay auf dem iPhone kann der/die Servicemitarbeiter/in die Bestellung entgegennehmen und sofort direkt auf seinem bzw. ihrem iPhone kontaktlose Vor-Ort-Zahlungen akzeptieren – von physischen Debit- und Kreditkarten bis hin zu Apple Pay und anderen Digital Wallets –, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. Die Minigolfer/innen erhalten ihre Getränke schneller und mit weniger Unterbrechungen, und die Servicemitarbeiter/innen verbringen weniger Zeit damit, sie ausfindig zu machen.
Durch die Integration der kontaktlosen Zahlungsabwicklung in Crew wurde ein Arbeitsschritt für die Servicemitarbeiter/innen eingespart und ein reibungsloses Bestell- und Zahlungserlebnis für die Gäste geschaffen. „Ich betrachte gute Zahlungsabwicklung genauso wie gutes Design: Sie sollte für die Endkundinnen und -kunden nahezu unsichtbar sein“, sagte Evans. „Wenn die Gäste nicht über das Zahlungserlebnis nachdenken, dann haben wir unsere Arbeit gut gemacht.“
Nach einer zweimonatigen Implementierungsphase führte me&u Crew mit Tap to Pay auf dem iPhone Anfang 2024 in Australien ein und begann Mitte des Jahres mit der Skalierung. Bis heute teilen sich die Gastronomiebetriebe gleichmäßig auf: Die einen stellen iPhones für ihre Mitarbeiter/innen zur Verfügung, die anderen erlauben ihren Servicemitarbeiter/innen, ihre eigenen Telefone nutzen. Beide Gruppen haben gute Erfahrungen damit gemacht, den Servicemitarbeiter/innen mit Marken-Handyhüllen oder Umhängebändern für die iPhones auszustatten, um die Akzeptanz von Tap to Pay auf dem iPhone zu fördern. „Dadurch wirkt es vertrauter, denn der Verbraucher bzw. die Verbraucherin ist noch nicht unbedingt mit der Idee vertraut, eine Zahlung über ein Telefon entgegenzunehmen“, sagte Evans.
Ergebnisse
Umsatzwachstum für me&u-Kundinnen und -Kunden
Betriebe, die Crew nutzen, haben ihren Umsatz über me&u um bis zu 60 % gesteigert. Diese Zahl stellt eine völlig neue Einnahmequelle für die Betriebe dar, deren Servicemitarbeiter/innen nun in der Lage sind, Gästen direkt vor Ort mit Tap to Pay auf dem iPhone Zusatzverkäufe anzubieten.
Einige Lokale testen derzeit, ihre Mitarbeiter/innen auf Basis der Umsätze zu vergüten, die sie über Crew und Tap to Pay auf dem iPhone generieren – beispielsweise indem sie Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern einen Prozentsatz aller Crew-Umsätze zahlen, die sie während einer Schicht erzielen. „Sie konzentrieren sich dann darauf, Artikel mit hoher Bruttomarge zu verkaufen, sodass die Zahlung von 5 % an ihre Mitarbeiter/innen ein Gewinn für alle Beteiligten ist“, sagte Evans.
Schnelle Einführung in neuen Märkten
me&u führte Crew mit Tap to Pay für iPhone Ende 2024 im Vereinigten Königreich ein. Die Aktivierung der Lösung für kontaktloses Bezahlen auf der anderen Seite der Welt, weit entfernt vom australischen Hauptsitz von me&u, war ein einfacher Vorgang. „Die Einführung in einem neuen Markt war mit nur geringem Aufwand verbunden“, sagte Evans. „Es war ziemlich problemlos.“
Verstärkte Akzeptanz durch me&u-Standorte
Das me&u-Team war zuversichtlich, dass die in Crew integrierten Betriebswerkzeuge den Standortmanagerinnen und -managern das Leben erleichtern würden. Doch die zusätzlichen Umsatzmöglichkeiten durch Tap to Pay auf dem iPhone machten die Akzeptanz deutlich einfacher. „Sie erzielen dadurch mehr Umsatz, daher sind sie bereit, darin zu investieren“, sagte Evans.
Seit me&u Crew eingeführt hat, entdecken die Veranstaltungsorte immer wieder neue Möglichkeiten, ihren Gewinn zu steigern. Neben dem mobilen Verkauf von Speisen und Getränken nutzen die Veranstaltungsorte Crew und Tap to Pay auf dem iPhone, um Markenartikel zu verkaufen und Warteschlangen zu verkürzen, indem sie Gäste direkt aus der Schlange bedienen. „Unsere Kundinnen und Kunden entwickeln jeden Tag ihre eigenen Anwendungsfälle für dieses Produkt“, sagte Evans.
Stripe leistet hervorragende Arbeit bei der Vernetzung vieler Teile des Finanzökosystems, was von unschätzbarem Wert ist. Wir hätten Tap to Pay auf dem iPhone nicht so schnell in unser Produkt integrieren können, wenn es nicht Teil des Stripe-Ökosystems wäre.