Grundlagen des Lastschriftverfahrens: Ein Leitfaden zum Einstieg für neuseeländische Unternehmen

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  1. Einführung
  2. Das Wichtigste auf einen Blick
  3. Was sind Zahlungen per Lastschriftverfahren in Neuseeland?
  4. Wie funktioniert das Lastschriftverfahren in Neuseeland?
  5. Wie richten Sie das Lastschriftverfahren für Ihr Unternehmen ein?
  6. Was sind häufige Anwendungsfälle für das Lastschriftverfahren in Neuseeland?
  7. Welche Risiken und Einschränkungen gibt es beim Lastschriftverfahren?
  8. Ist das Lastschriftverfahren die richtige Wahl für Ihr Unternehmen?
  9. So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Das Lastschriftverfahren ermöglicht es einem Unternehmen, Zahlungen nach einem Zeitplan, dem die Kundin oder der Kunde zugestimmt hat, direkt von ihrem/seinem Bankkonto einzuziehen. In Neuseeland (NZ) wickeln viele große Banken Lastschriften über dasselbe Interbanken-Clearingsystem ab, wodurch das Verfahren weitgehend konsistent ist. Daher ist das Lastschriftverfahren für wiederkehrende Zahlungen recht beliebt – bei Versicherungen, die Prämien einziehen, bis hin zu Fitnessstudios, die Mitgliedschaften verwalten.

Im Folgenden erläutern wir, wie das Lastschriftverfahren in Neuseeland funktioniert, was Unternehmen für die Einrichtung benötigen und wann diese Zahlungsmethode häufig verwendet wird.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mit dem Lastschriftverfahren werden Gelder direkt zwischen Bankkonten über das neuseeländische Interbanken-Clearingsystem anstatt über ein Kartennetzwerk übertragen.

  • Unternehmen müssen ein unterzeichnetes Mandat von ihren Kundinnen und Kunden einholen, bevor sie eine Lastschrift veranlassen können.

  • Lastschriften sind nicht die beste Option für einmalige Käufe, eignen sich aber für wiederkehrende Abbuchungen.

Was sind Zahlungen per Lastschriftverfahren in Neuseeland?

Das Lastschriftverfahren ist eine Vereinbarung, die es einem Unternehmen ermöglicht, Gelder nach einem vereinbarten Zeitplan direkt vom Bankkonto einer Kundin bzw. eines Kunden einzuziehen. Die Kundin bzw. der Kunde unterzeichnet einmalig eine Berechtigung, die es dem Unternehmen gestattet, Zahlungen einzuziehen, ohne jedes Mal erneut um Erlaubnis bitten zu müssen.

Wie funktioniert das Lastschriftverfahren in Neuseeland?

Ein Lastschriftauftrag in Neuseeland läuft über dasselbe Batch-Zahlungssystem (Bulk Electronic Clearing System, BECS), das Banken für automatische Zahlungen verwenden.

So sieht der Ablauf aus:

  • Das Unternehmen erhält eine unterzeichnete Autorisierung: Das Unternehmen benötigt ein unterzeichnetes Mandat mit den Kundendaten, einschließlich Kontonummer.

  • Das Unternehmen sendet eine Mitteilung: Das Unternehmen, das die Zahlung erhält, muss die Kundschaft über den Betrag und das Datum der Abbuchung informieren.

  • Die Abbuchung wird am Fälligkeitsdatum ausgeführt: Die Bank des Unternehmens reicht die Zahlungsanweisung ein und die Bank der Kundin oder des Kunden bucht das Geld ab und leitet es über das Clearingsystem weiter.

Wenn das Konto an diesem Tag nicht ausreichend gedeckt ist, kann die Bank entweder die Zahlung ausführen und der Kundin oder dem Kunden Überziehungsgebühren oder Zinsen berechnen oder die Zahlung ablehnen und möglicherweise eine Rückbuchungsgebühr erheben.

Wie richten Sie das Lastschriftverfahren für Ihr Unternehmen ein?

Die Einrichtung des Lastschriftverfahrens erfolgt in mehreren Schritten und beginnt normalerweise mit der Registrierung: Banken in Neuseeland (NZ) können verlangen, dass sich ein Unternehmen als Initiator registriert, bevor es Abbuchungen vornehmen kann.

Sobald dies geschehen ist, folgen diese Schritte:

  • Lastschriftmandat erstellen: Sie benötigen ein rechtsgültiges Lastschriftmandat, das die Kontodaten der Kundin oder des Kunden und die Häufigkeit der Abbuchungen enthält. Sie sollten eine Kopie jedes unterzeichneten Mandats ablegen.

  • Kundinnen und Kunden in einem Abrechnungssystem erfassen: Sie müssen Mandate speichern und termingerechte Lastschriftaufträge generieren können. Dies können Tabellen, eine Buchhaltungssoftware oder ein Zahlungsdienstleister sein.

  • Tatsächliche Eingänge abgleichen: Rückbuchungen kommen vor. Sie benötigen einen Prozess, um den abzubuchenden Betrag mit dem tatsächlich verrechneten abzugleichen und Differenzen nachzugehen.

Ein Zahlungsdienstleister wie Stripe kann die Abrechnung für Ihr Unternehmen übernehmen, Rechnungen erstellen, Fälligkeitsdaten nachverfolgen und eingehende Zahlungen mit Ihrer Buchhaltung abgleichen.

Was sind häufige Anwendungsfälle für das Lastschriftverfahren in Neuseeland?

Das Lastschriftverfahren kommt überall dort zum Einsatz, wo Neuseeländerinnen und Neuseeländer wiederkehrende Rechnungen bezahlen.

Häufige Anwendungsfälle umfassen:

  • Versicherungsprämien: Gebäude-, Hausrat- und Kfz-Versicherungen buchen monatlich oder jährlich Prämien ab, anstatt jede Zahlung manuell einzuziehen.

  • Versorgungsunternehmen: Strom-, Gas- und Wasserversorger verwenden variable Lastschriften, die an den Betrag der jeweiligen Rechnung gebunden sind.

  • Kommunale Abgaben: Kommunen in ganz Neuseeland ermöglichen es den Abgabepflichtigen, ihre Abgaben in kleinere Lastschrift-Raten aufzuteilen, anstatt sie in einem Betrag zu zahlen.

  • Fitnessstudio-Mitgliedschaften: Lastschriften mit festem Betrag decken wiederkehrende Mitgliedsbeiträge ab, ohne dass eine Karte erforderlich ist, die während der Vertragslaufzeit ablaufen könnte.

  • Darlehens- und Hypothekenrückzahlungen: Kreditgeber ziehen in jedem Zyklus zu einem festgelegten Datum eine feste Rate ein.

  • Telekommunikation und Breitband: Telefon- und Internetanbieter stellen wiederkehrende Grundgebühren auf die gleiche Weise in Rechnung.

  • Spenden für wohltätige Zwecke: Spenderinnen und Spender richten ein wiederkehrendes Lastschriftverfahren für eine gemeinnützige Organisation ein, anstatt einmalig zu spenden.

Welche Risiken und Einschränkungen gibt es beim Lastschriftverfahren?

Das Lastschriftverfahren ist für beide Parteien praktisch, birgt jedoch bestimmte Risiken und Einschränkungen in Bezug auf Kontodeckung und Rückbuchungen. Außerdem nehmen Einrichtung und Änderungen eine gewisse Zeit in Anspruch.

Folgendes sollten Sie beachten:

  • Es gibt wenig Transparenz bezüglich der Kontodeckung: Das Unternehmen initiiert die Abbuchung und wartet auf deren Verrechnung. Es kann erst nach Übermittlung des Lastschriftauftrags überprüfen, ob das Geld tatsächlich vorhanden ist.

  • Rückbuchungen stören den Cashflow: Wenn ein Kundenkonto am Fälligkeitsdatum nicht ausreichend gedeckt ist und die Zahlung fehlschlägt, muss das Unternehmen möglicherweise manuell nachhaken.

  • Kundinnen und Kunden können eine Abbuchung nach der Verrechnung anfechten: Die Richtlinien im Bankwesen lassen es zu, eine Lastschrift über die eigene Bank abzufragen oder zu stornieren. Das bedeutet für Unternehmen, dass eine Zahlung rückgebucht werden kann, nachdem eine Kundin oder ein Kunde erfolglos versucht hat, eine anstehende Lastschrift zu stornieren.

  • Die Einrichtung dauert länger als bei einer Karte: Das Lastschriftverfahren kann nicht sofort aktiviert werden, sobald Sie es anbieten. Ein Unternehmen muss zunächst Mandate erstellen und versenden.

  • Das Lastschriftverfahren eignet sich nicht für einmalige Käufe: Ein Lastschriftmandat ist für die wiederkehrende Abrechnung vorgesehen. Für eine einzelne E-Commerce-Transaktion ist es im Vergleich zu einer Karte oder einem Digital Wallet schlecht geeignet.

  • Mitteilungsfristen verlangsamen Änderungen: Wenn ein Unternehmen den Betrag oder das Datum eines bestehenden Mandats ändern möchte, muss es die Kundin oder den Kunden vorab informieren. Dadurch lassen sich Abrechnungskonditionen nicht so schnell ändern.

Ist das Lastschriftverfahren die richtige Wahl für Ihr Unternehmen?

Das Lastschriftverfahren eignet sich für Unternehmen mit vorhersehbaren, wiederkehrenden Abbuchungen. Mitgliedschaften, Versicherungen, Abonnements, Ratenzahlungen und Darlehensrückzahlungen passen gut zu diesem Modell, da sich Betrag und Ausführungsdatum so wiederholen, dass beide Seiten verlässlich planen können. Für Unternehmen, die einzelne Artikel verkaufen, ist es eher nicht geeignet, da die Kundschaft beim Bezahlvorgang nur eine Zahlung erwartet. Die Einrichtung würde für einen sofortigen Kauf zu lange dauern.

Fragen Sie sich einfach Folgendes: Stellen Sie derselben Kundin oder demselben Kunden während eines längeren Zeitraums mehr als einmal einen ähnlichen Betrag in regelmäßigen Abständen in Rechnung? Wenn dies auf Ihr Unternehmen zutrifft, bietet Ihnen das Lastschriftverfahren die Möglichkeit, wiederholt Zahlungen einzuziehen, ohne dass die Kundin oder der Kunde jede Abbuchung neu autorisieren muss. Wenn Ihre Geschäftstätigkeit hauptsächlich Einzeltransaktionen umfasst, sind Kartenzahlungen oder ein Digital Wallet beim Bezahlvorgang möglicherweise die bessere Wahl für Ihre Kundinnen und Kunden.

So kann Stripe Payments Sie unterstützen

Stripe Payments bietet eine einheitliche, globale Zahlungslösung, mit der jedes Unternehmen – von Start-ups bis hin zu globalen Konzernen – Zahlungen online, vor Ort und weltweit akzeptieren kann.

Mit Stripe Payments können Sie Folgendes tun:

  • Bezahlvorgang optimieren: Schaffen Sie ein reibungsloses Kundenerlebnis und sparen Sie Entwicklungszeit mit vorgefertigten Zahlungsoberflächen, Zugang zu über 125 Zahlungsmethoden und Link, einem von Stripe entwickelten Wallet.

  • Neue Märkte schneller erschließen: Erreichen Sie Kundinnen und Kunden weltweit und reduzieren Sie die Komplexität und Kosten der Verwaltung mehrerer Währungen mit grenzüberschreitenden Zahlungsoptionen, die in 195 Ländern und über 135 Währungen verfügbar sind.

  • Online- und Vor-Ort-Zahlungen vereinheitlichen: Schaffen Sie Unified Commerce übergreifend über Online- und Vor-Ort-Kanäle, um Interaktionen zu personalisieren, Treue zu belohnen und Ihren Umsatz zu steigern.

  • Zahlungs-Performance verbessern: Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer Reihe anpassbarer, einfach zu konfigurierender Zahlungstools, darunter No-Code-Betrugsvorbeugung und erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Autorisierungsquoten.

  • Schnelleres Wachstum dank einer flexiblen, zuverlässigen Plattform: Bauen Sie auf einer Plattform auf, die mit Ihnen mitwächst, mit einer sensationellen Erreichbarkeit von 99,999 % und branchenführender Zuverlässigkeit.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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