Data-Warehouse-Lösungen: Was sie sind und wie Sie sie auswählen

Data Pipeline

Stripe Data Pipeline sendet Ihre aktuellen Stripe-Daten und Berichte mit wenigen Klicks an Snowflake oder Amazon Redshift.

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  1. Einführung
  2. Was ist eine Data-Warehouse-Lösung?
  3. Wie funktioniert ein Data Warehouse?
  4. Welche Bedeutung haben Datenpipelines fürs Data Warehousing?
  5. Die Vorteile der Nutzung eines Data Warehouse
    1. Das Gesamtbild wird sichtbar
    2. Abfragen werden schneller ausgeführt und skalieren
    3. Abstimmung unterschiedlicher Teams
    4. Leicht erkennbare langfristige Trends
    5. Realistische Selfservice-Analysen
  6. Unterschiede zwischen herkömmlichen Data Warehouse-Lösungen und Cloud-Warehouse-Lösungen
    1. Herkömmliches Data Warehouse
    2. Cloud Data Warehouse
  7. Auf welche Funktionen sollten Sie bei einem Data Warehouse achten?
    1. Datenintegration mit Ihrem bestehenden Stack
    2. Hohe Leistung bei großer Skalierung
    3. Immanente Konsistenz und gesicherte Datenqualität
    4. Skalierbare Zugriffskontrolle und Sicherheit
    5. Kompatibilität mit Analysetools
    6. Flexible Bereitstellung und einfache Wartung
  8. Was sind die besten Data-Warehouse-Lösungen?
    1. Snowflake
    2. Google BigQuery
    3. Amazon Redshift
    4. Microsoft Fabric (und Azure Synapse)
    5. Databricks
  9. Wie Stripe Data Pipeline helfen kann

Das Sammeln von Daten ist oft unkompliziert, aber sie effektiv zu nutzen, kann viel schwieriger sein. Manche Unternehmen erreichen möglicherweise einen Punkt, an dem sich Dashboards widersprechen, Teams unterschiedliche Zahlen für dieselbe Metrik abrufen und „die Daten überprüfen" bedeutet, mehrere Tabs zu öffnen und frühzeitig aufzugeben. Ein Data Warehouse kann dieses Problem angehen, indem es Ihre Systeme aufeinander abstimmt, Ihre Logik standardisiert und allen einen gemeinsamen Blick auf das Geschehen ermöglicht. 

Der globale Markt für Datenspeicherung hatte im Jahr 2025 einen Wert von 255,29 Milliarden USD und wird bis 2034 voraussichtlich auf 984,56 Milliarden USD anwachsen. Im Folgenden erklären wir, was Data-Warehouse-Lösungen leisten, wie sie funktionieren und wie Sie eine Lösung auswählen, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist eine Data-Warehouse-Lösung?
  • Wie funktioniert ein Data Warehouse?
  • Wie lassen sich Data Pipelines mit dem Data Warehousing verbinden?
  • Die Vorteile der Nutzung eines Data Warehouse
  • Unterschiede zwischen traditionellen Data-Warehouse-Lösungen und Cloud-Warehouse-Lösungen
  • Auf welche Funktionen sollten Sie bei einem Data Warehouse achten?
  • Welches sind die besten Data-Warehouse-Lösungen?
  • Wie Stripe Data Pipeline helfen kann

Was ist eine Data-Warehouse-Lösung?

Ein Data Warehouse ist ein System, das Daten aus Ihrem gesamten Unternehmen (z. B. Vertrieb, Marketing, Finanzen, Produkt-Logs) zusammenführt und in einem Format speichert, das leicht abzufragen ist. Es wird verwendet, um übergeordnete Fragen zu stellen und schnelle, zuverlässige Antworten zu erhalten.

Der Begriff „Data Warehouse-Lösung“ bedeutet normalerweise: 

  • Eine zentrale Datenbank, die strukturierte, historische Daten speichert

  • Pipelines, die Daten aus einer Vielzahl von Quellen extrahieren, bereinigen und laden

  • Darauf aufbauende Tools, mit denen Teams die Daten abfragen, Berichte ausführen und Ergebnisse visualisieren können

Das Ziel einer Data Warehouse-Lösung ist es, Ihrem Unternehmen eine einheitliche Sicht auf seine Daten zu geben, die organisiert, standardisiert und für die Analyse aufbereitet sind. Sie erhalten saubere, konsistente Daten, die das Gesamtbild widerspiegeln und so strukturiert sind, dass sie Ihnen helfen, Trends zu untersuchen, die Leistung über einen längeren Zeitraum zu vergleichen und faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Wie funktioniert ein Data Warehouse?

Ein Data Warehouse zieht Daten aus verschiedenen Systemen heran, bereinigt sie und organisiert sie so, dass sie für die Analyse bereit sind. 

Zunächst sammelt das Warehouse Daten aus dem gesamten Unternehmen – Vertriebssysteme, Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM), Marketingplattformen, Produkt-Logs und Tabellenkalkulationen. Sobald sich die Daten im Warehouse befinden, werden sie in einer Struktur gespeichert, die für schnelle Abfragen ausgelegt ist. Das bedeutet in der Regel ein relationales Format mit Schemata, die es erleichtern, Vergleiche anzustellen, Trends zu erkennen oder Daten nach Kategorien zu unterteilen.

Im Gegensatz zu operativen Datenbanken, die auf Echtzeit-Transaktionen ausgerichtet sind, sind Data Warehouses für die langfristige Aufbewahrung konzipiert. Sie speichern sowohl aktuelle als auch historische Daten, sodass Sie Monate oder Jahre zurückgehen können, um zu sehen, wie sich die Dinge verändert haben.

Nachdem die Daten standardisiert und strukturiert wurden, können Teams sie mithilfe der Programmiersprache Structured Query Language (SQL) abfragen oder in Analysetools und Dashboards damit arbeiten. Da die Daten bereits aufbereitet wurden, können diese Abfragen schnell ausgeführt werden – selbst bei riesigen Datensätzen. Alle arbeiten mit derselben sauberen, konsistenten Quelle, ohne Zahlen aus verschiedenen Systemen aufspüren oder abgleichen zu müssen.

Im Hintergrund nimmt das Warehouse die Indizierung, Partitionierung und Verwaltung von Metadaten vor, damit das System geordnet und leistungsfähig bleibt.

Moderne Enterprise Data Warehouses laufen oft in der Cloud, was bedeutet, dass Sie Speicher oder Rechenleistung bei Bedarf skalieren können, ohne eine physische Infrastruktur verwalten zu müssen. Aber unabhängig davon, ob ein Data Warehouse die Cloud nutzt oder nicht, bleibt die Grundidee dieselbe: Führen Sie alle Ihre Daten zusammen, bereinigen und organisieren Sie sie und machen Sie sie für die Analyse sofort zugänglich.

Welche Bedeutung haben Datenpipelines fürs Data Warehousing?

Ein Data Warehouse benötigt einen stetigen Fluss sauberer, gut strukturierter Daten, um effektiv zu funktionieren. Das ist die Data Pipeline. Pipelines bilden die Infrastruktur, die Daten aus Ihren Systemen (z. B. CRMs, Apps, Zahlungsverarbeitern) in das Warehouse verschiebt. Sie stellen sicher, dass Ihre Analysen widerspiegeln, was im Unternehmen geschieht.

Eine Pipeline erfüllt drei Aufgaben:

  • Sie extrahiert Daten aus den Quellsystemen. 
  • Sie wandelt diese in ein standardisiertes, nutzbares Format um. 
  • Sie lädt diese in das Warehouse. 

Einige Pipelines verwenden einen Extract-Transform-Load-Prozess (ETL), was bedeutet, dass sie all dies tun, bevor die Daten in das Warehouse gelangen. Andere nutzen einen Extract-Load-Transform-Prozess (ELT), was bedeutet, dass sie zuerst Rohdaten laden und diese dann innerhalb des Warehouses transformieren. Der richtige Ansatz hängt von Ihrem Stack, Ihrem Datenvolumen und davon ab, wie viel Flexibilität Sie in den nachgelagerten Prozessen benötigen.

Ohne eine solide Pipeline kann Ihr Warehouse am Ende voller veralteter oder inkonsistenter Daten sein, oder es enthält überhaupt keine Daten. Möglicherweise haben Sie Lücken in der Berichterstattung, fehlerhafte Dashboards oder Zahlen, die nicht aufgehen. Eine Pipeline ist für jedes Team unerlässlich, das auf zeitnahe und genaue Erkenntnisse angewiesen ist.

Einige Unternehmen bauen Pipelines intern auf. Andere nutzen verwaltete Dienste, die die schwierigen Aufgaben übernehmen. Beispielsweise bietet Stripe eine integrierte Data Pipeline, die Zahlungs- und Umsatzdaten direkt mit Ihrem Warehouse oder Cloud-Speicher synchronisiert. Mit der eingerichteten Pipeline erhalten Unternehmen saubere, strukturierte Finanzdaten, die automatisch in ihre Analyse-Stacks fließen.

Die Vorteile der Nutzung eines Data Warehouse

Ein gutes Data Warehouse kann dabei helfen, die Art und Weise neu zu gestalten, wie Teams im gesamten Unternehmen auf Informationen zugreifen, diese interpretieren und darauf reagieren. Es kann grundlegende Probleme beheben, die Teams überhaupt erst daran hindern, Daten effektiv zu nutzen, und echte Vorteile bieten, sobald diese Probleme gelöst sind. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Das Gesamtbild wird sichtbar

Oftmals befinden sich Daten in Silos. Der Vertrieb hat eine Version der Kundenaktivität, das Marketing eine andere, und die Finanzabteilung verfolgt ihre eigene. Das Abrufen von Berichten bedeutet, dass Daten zwischen Dashboards kopiert und eingefügt oder manuelle Exporte ausgeführt werden müssen. Jede neue Frage kann zu einem eigenen Projekt werden.

Ein Data Warehouse konsolidiert diese fragmentierten Quellen in einem einzigen, integrierten Repository. Anstatt Erkenntnisse mühsam zusammenzufügen, können Teams an einem Ort eine Abfrage durchführen und das Gesamtbild erhalten – bereinigt, standardisiert und bereit zur Analyse. Die Zentralisierung Ihrer Daten bietet Ihnen einen vollständigen Überblick über Ihr Unternehmen: Transaktionen, Kampagnen, Support-Logs, Produktnutzung und Finanzdaten, alles an einem Ort. Das bedeutet eine bessere Transparenz über alle Abteilungen hinweg, mehr Kontext für Entscheidungen und weniger Datenlücken.

Abfragen werden schneller ausgeführt und skalieren

Produktionsdatenbanken sind für Transaktionen optimiert, wie das Hinzufügen von Kundinnen und Kunden, das Aktualisieren von Bestellungen und das Abwickeln von Zahlungen. Wenn Sie zusätzlich eine komplexe Abfrage ausführen, kann das System zum Stillstand kommen.

Warehouses verlagern analytische Workloads in eine dedizierte Umgebung, die für Analysen entwickelt wurde und darauf ausgelegt ist, große, komplizierte Abfragen ohne Verzögerung zu verarbeiten. Sie verwenden Techniken wie parallele Verarbeitung, Indizierung und spaltenbasierte Speicherung, um Ergebnisse schnell zu liefern – selbst bei Milliarden von Zeilen. Das bedeutet, dass Teams komplexe Abfragen ausführen, große Datensätze verknüpfen oder tägliche Berichte planen können, ohne kundenorientierte Systeme zu beeinträchtigen. Wenn Sie also einen Bericht benötigen, müssen Sie nicht warten oder befürchten, dass andere Systeme zum Stillstand kommen.

Abstimmung unterschiedlicher Teams

Fragen Sie verschiedene Teams nach einem Key Performance Indicator (KPI), erhalten Sie möglicherweise mehrere unterschiedliche Zahlen, da sie alle unterschiedliche Logiken verwenden. Ein Team filtert möglicherweise Nutzer/innen heraus, die abgesprungen sind, ein anderes schließt Rückerstattungen ein, während wieder ein anderes Conversions aus Testphasen als Umsatz zählt.

Data Warehouses lösen dieses Problem, indem sie eine einzige, konsistente Logikschicht auf der Datenebene erzwingen. Da Daten bereinigt und transformiert werden, bevor sie in das Warehouse gelangen, sind sie von Natur aus konsistent. Definitionen für „aktive Nutzer/innen" oder „monatlichen Umsatz" werden während der Transformation angewendet, nicht danach, sodass alle, vom Produktteam über das Marketing bis zur Finanzabteilung, mit demselben Datensatz und denselben Annahmen arbeiten. Wenn Ihre Metriken ein gemeinsames Verständnis widerspiegeln, verbringen Sie weniger Zeit damit, über die Daten zu diskutieren, und mehr Zeit damit, basierend darauf zu handeln.

Systeme archivieren oder löschen in der Regel alte Datensätze, um effizient zu bleiben. Das macht es schwierig, langfristige Fragen zu stellen, beispielsweise wie sich der Lifetime Value von Kundinnen und Kunden verändert hat, wie die Saisonalität in verschiedenen Jahren aussieht und ob sich die Abwanderungsrate im Laufe der Zeit verbessert oder verschlechtert.

Ein Data Warehouse bewahrt die Historie standardmäßig auf und speichert Daten über Monate, Jahre oder Jahrzehnte. Es ist so strukturiert, dass Sie Vergleiche im Zeitverlauf ziehen können. Sie können Kohortenanalysen durchführen, das Kundenverhalten über Kohorten hinweg verfolgen, sehen, wie sich KPIs im Jahresvergleich verschieben, und langsam verlaufende Muster entdecken, die sonst unbemerkt bleiben würden. Es macht den Unterschied aus, ob Ihr Team nur auf den Höchststand der letzten Woche reagiert oder einen Drei-Jahres-Trend erkennt, bevor er zu einem Problem wird.

Realistische Selfservice-Analysen

Mit gut strukturierten Daten können nicht-technische Teams diese selbst untersuchen, ohne darauf warten zu müssen, dass Technik- oder Datenteams benutzerdefinierte Abfragen ausführen. Die meisten Warehouses lassen sich in Business-Intelligence-Tools (BI-Tools) integrieren, die über intuitive Schnittstellen zum Filtern, Unterteilen und grafischen Darstellen von Daten verfügen. Der Übergang von Berichterstattungen, die oft ins Stocken geraten, hin zu zugänglichen On-Demand-Erkenntnissen ermöglicht es mehr Nutzer/innen im Unternehmen, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen.

Unterschiede zwischen herkömmlichen Data Warehouse-Lösungen und Cloud-Warehouse-Lösungen

Nicht alle Data Warehouses sind gleich aufgebaut. Der größte Unterschied besteht zwischen herkömmlichen, lokalen Systemen (On-Premise) und modernen Cloud-basierten Plattformen, und die Wahl wirkt sich auf Kosten, Skalierbarkeit und darauf aus, wie schnell ein Team einen Mehrwert aus seinen Daten ziehen kann.

Herkömmliches Data Warehouse

Herkömmliche Data Warehouses laufen auf physischen Servern, die ein Unternehmen besitzt und wartet, in der Regel vor Ort. Die Kapazität ist durch die gekaufte Hardware festgelegt. Eine Skalierung nach oben bedeutet also, dass vor dem eigentlichen Bedarf neue Infrastruktur gekauft und installiert werden muss. Dies gibt Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Umgebungen und Daten, ist jedoch mit höheren Vorabkosten, längeren Einrichtungszeiten und der ständigen Belastung verbunden, Hardware, Wartung und Sicherheit intern zu verwalten.

Vorteile

Nachteile

Volle Kontrolle über Hardware, Umgebung und Daten – nützlich für strenge Compliance- oder Datenresidenz-Anforderungen

Hohe Vorabinvestitionen in Server und Infrastruktur und der Speicher ist im Verhältnis zur Rechenleistung oft begrenzt

Die Daten bleiben vollständig vor Ort, was sich für einige Organisationen sicherer anfühlen kann

Die Skalierung erfordert den Kauf und die Installation neuer Hardware vor dem eigentlichen Bedarf, was langsam und teuer ist

Keine Abhängigkeit von einer Internetverbindung oder einem Drittanbieter

Längere Einrichtungs- und Bereitstellungszeiten

Vorhersehbare Leistung, da Ressourcen nicht mit anderen Mandanten geteilt werden

Fortlaufende Belastung durch interne Wartung, Sicherheit und IT-Personal sowie starre Schemata, die eher für die Batch-Verarbeitung als für Echtzeit-Abfragen geeignet sind

Cloud Data Warehouse

Cloud Data Warehouses werden von einem Drittanbieter gehostet und verwaltet, wobei Speicherung und Rechenleistung als Service über das Internet bereitgestellt werden. Ressourcen werden nach Bedarf nach oben oder unten skaliert, sodass Teams für das bezahlen, was sie nutzen, anstatt für die Spitzenkapazität vorzusorgen. Dies senkt die Vorabinvestitionen, beschleunigt die Bereitstellung und verlagert die Verantwortung für die Wartung auf den Anbieter. Cloud-Warehouses sind eine schnellere, flexiblere Option für Teams, die Analysen skalieren möchten, ohne die Infrastruktur selbst verwalten zu müssen.

Vorteile

Nachteile

Pay-as-you-go-Preismodell (Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen) mit elastischer, nahezu sofortiger Skalierbarkeit

Laufende Betriebskosten können sich summieren und weniger vorhersehbar sein als feste Investitionsausgaben, wenn die Nutzung nicht überwacht wird

Deutlich geringere Vorabinvestitionen und schnellere Bereitstellung

Weniger direkte Kontrolle über die physische Infrastruktur und den physischen Speicherort der Daten

Der Anbieter kümmert sich um Wartung, Upgrades und Sicherheit, wodurch Ihr IT-Team für höherwertige Arbeiten entlastet wird

Potenzieller Vendor-Lock-in bei einer späteren Migration

Bessere Erreichbarkeit durch die SLAs des Anbieters und integrierte Disaster-Recovery, Unterstützung für Echtzeit- oder Streaming-Analysen sowie integrierte ML-, KI- und BI-Tool-Integrationen

Fortlaufende Abhängigkeit von den SLAs und Preisänderungen eines Drittanbieters

Auf welche Funktionen sollten Sie bei einem Data Warehouse achten?

Die besten Data Warehouses machen Daten im gesamten Unternehmen nutzbar, zuverlässig und zugänglich. Hierauf sollten Sie bei der Evaluierung von Lösungen achten. 

Datenintegration mit Ihrem bestehenden Stack

Ein Warehouse sollte sich leicht mit den Systemen verbinden lassen, die Sie bereits nutzen, wie Ihre Datenbanken, Cloud-Apps, Tabellenkalkulationen, Logs und alle Drittanbieter-Plattformen, die Daten generieren.

Achten Sie auf:

  • Integrierte Connectoren für Ihre wichtigsten Tools

  • Unterstützung für Batch- und Streaming-Datenaufnahme

  • ETL- oder ELT-Kompatibilität, je nachdem, wie Sie Daten verarbeiten möchten

Wenn die Datenübertragung ins Warehouse langsam, instabil oder umständlich ist, kann alles andere zusammenbrechen.

Hohe Leistung bei großer Skalierung

Wenn Ihre Datenmengen wachsen, sollte Ihr Warehouse mithalten können. Das bedeutet schnelle Abfragegeschwindigkeiten, selbst bei komplexen Joins, großen Datensätzen oder vielen gleichzeitigen Nutzerinnen und Nutzern.

Achten Sie auf Folgendes:

  • Parallele Verarbeitung

  • Intelligente Indizierung oder Partitionierung

  • Spaltenbasierte Speicherung

  • In-Memory-Caching für häufig aufgerufene Abfragen

Ein Warehouse, das Ihr aktuelles Volumen bewältigt, aber beim Skalieren hinterherhinkt, wird nicht lange nützlich sein.

Immanente Konsistenz und gesicherte Datenqualität

Die Daten in Ihrem Warehouse sollten stets sauber und vertrauenswürdig sein.

Dazu gehören:

  • Validierung während des Datenladevorgangs

  • Transformationslogik zur Anwendung konsistenter Formate und Definitionen

  • Metadaten-Management und Lineage-Tracking

Wenn eine hohe Datenqualität integriert ist, können sich die Analystinnen und Analysten auf die Analyse statt auf ständige Bereinigung konzentrieren.

Skalierbare Zugriffskontrolle und Sicherheit

Ein Warehouse enthält sensible Geschäftsdaten, weshalb es Schutzmaßnahmen benötigt.

Achten Sie auf:

Ihre Lösung sollte sicher genug für die Finanzabteilung, aber zugänglich genug für das Marketingteam sein.

Kompatibilität mit Analysetools

Ein Warehouse versorgt Ihre Dashboards, BI-Tools und Modelle für das maschinelle Lernen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Dashboard mit dem kompatibel ist, was Ihre Teams bereits nutzen.

Ein effektives Warehouse sollte über Folgendes verfügen:

  • Unterstützung für Standard-SQL 

  • Connectoren für die wichtigsten BI-Tools

  • Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) oder Software Development Kits (SDKs) für benutzerdefinierte Apps oder Data-Science-Workflows

Ihr Warehouse sollte sich in Ihre größere Datenumgebung einfügen. 

Flexible Bereitstellung und einfache Wartung

Einige Teams wünschen sich möglicherweise eine strenge Kontrolle durch eine lokale Infrastruktur (On-Premise). Andere möchten vielleicht die Geschwindigkeit und Flexibilität der Cloud. Ein gutes Warehouse kann beides unterstützen oder zumindest die Kompromisse aufzeigen.

Cloud-basierte Optionen bieten oft: 

  • Schnelle Einrichtung

  • Skalierbarkeit

  • Automatische Backups und Patching

On-Premise-Setups geben Ihnen mehr Kontrolle, erfordern aber auch mehr Ressourcen. Die richtige Wahl hängt von Ihren spezifischen Zielen und Prioritäten ab. 

Was sind die besten Data-Warehouse-Lösungen?

Sobald Sie wissen, worauf Sie achten müssen, ist es hilfreich, zu sehen, wie die führenden Plattformen im Vergleich abschneiden. Hier sind einige weit verbreitete Data-Warehouse-Lösungen, die heute auf dem Markt sind.

Snowflake

Snowflake leistete Pionierarbeit bei der Trennung von Speicher und Rechenleistung. So können Sie mehrere unabhängige „virtuelle Warehouses“ für dieselben Daten ausführen, ohne diese zu duplizieren, damit ETL-Aufträge und Analystenabfragen nicht um Ressourcen konkurrieren. Es ist Cloud-agnostisch und läuft einheitlich auf Amazon Web Services (AWS), Azure und der Google Cloud Platform (GCP), was es zu einer starken Wahl für Multicloud-Organisationen macht. Die Nebenläufigkeitsskalierung trägt zudem dazu bei, eine konsistente Leistung unter hoher Last aufrechtzuerhalten.

  • Vorteile: Es bietet Cloud-übergreifende Flexibilität, starke Funktionen für die Datenfreigabe und eine konsistente Leistung ohne viel manuelles Tuning.

  • Nachteile: Die Kosten können bei starker Rechennutzung steigen und die Standard-Edition ist nicht für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten zugelassen, die dem HIPAA unterliegen.

Es ist ideal für Teams, die möchten, dass eine einzige Plattform über mehrere Clouds hinweg identisch funktioniert.

Google BigQuery

BigQuery ist vollständig serverlos. Es müssen keine Cluster bereitgestellt oder verwaltet werden, da Google die Ressourcen automatisch basierend auf der Komplexität der jeweiligen Abfrage zuweist. Dies erleichtert die automatische Skalierung für unvorhersehbare Workloads, obwohl Sie dadurch weniger manuelle Kontrolle über die Ressourcenzuweisung für sehr komplexe Aufträge haben. Abgerechnet wird nach einem Pay-per-Query-Modell, bei dem die gescannten Daten und nicht die Rechenzeit berechnet werden. Das ist wirtschaftlich für Ad-hoc-Analysen, obwohl sich die Kosten bei einem hohen Abfragevolumen summieren können.

  • Vorteile: Es muss keine Infrastruktur verwaltet werden. Die Einrichtung ist schnell und es stehen starke integrierte Tools für maschinelles Lernen (BigQuery ML) zur Verfügung.

  • Nachteile: Es ist eng an die Google Cloud gebunden und es sind nur begrenzte Cloud-übergreifende Abfragen verfügbar.

Es ist ideal für Teams ohne bestehende Cloud-Verpflichtungen oder solche, die bereits die Google Cloud nutzen.

Amazon Redshift

Redshift, das langjährige Warehouse von AWS, erforderte traditionell die Bereitstellung von Knoten-Clustern, aber die neuere serverlose Option bietet jetzt eine automatische Skalierung ähnlich wie BigQuery. Es steht weiterhin eine bereitgestellte Stufe für Workloads zur Verfügung, die dedizierte, vorhersehbare Ressourcen benötigen. Es ist für seine starke reine Ausführungsleistung bekannt; allerdings passt es sich nicht automatisch an und kann mehr benutzerdefiniertes Tuning erfordern.

  • Vorteile: Es ermöglicht eine tiefe AWS-Integration, wettbewerbsfähige Leistung und flexible Preisstufen (einschließlich hoher Mehrjahresrabatte).

  • Nachteile: Es eignet sich am besten für Teams, die bereits auf AWS standardisiert sind, und erfordert mehr manuelles Tuning als BigQuery oder Snowflake.

Es ist ideal für Unternehmen, die bereits auf AWS aufbauen und die Hinzunahme einer weiteren Cloud-Plattform vermeiden möchten.

Microsoft Fabric (und Azure Synapse)

Fabric ist die neuere, einheitliche Analyseplattform von Microsoft, die als zukunftsweisender Weg für Microsoft-zentrierte Unternehmen positioniert ist. Synapse bleibt für bestehende Investitionen relevant. Fabric ist eine natürliche Wahl für Teams, die bereits auf der Microsoft-Suite – Power BI, Azure und Office 365 – aufbauen, und bietet neben BigQuery einen direkten Weg zur Compliance mit dem Federal Risk and Authorization Management Program (FedRAMP) für behördliche Workloads.

  • Vorteile: Es bietet eine enge Microsoft- oder Power BI-Integration und eine starke Compliance-Abdeckung.

  • Nachteile: Es eignet sich am besten für Unternehmen, die bereits in den Microsoft-Stack investiert haben.

Es ist ideal für Microsoft-zentrierte Unternehmen, insbesondere in Behörden oder regulierten Branchen.

Databricks

Databricks verfolgt einen „Lakehouse“-Ansatz und kombiniert die Struktur eines Data Warehouses mit der Flexibilität eines Data Lakes. Es wurde entwickelt, um Lakehouse-Architektur, maschinelles Lernen, Streaming und Governance an einem Ort zusammenzuführen. Zusammen mit Snowflake ist es eine der wenigen Plattformen, die einheitlich auf AWS, Azure und GCP mit passenden Compliance-Architekturen läuft.

  • Vorteile: Es ist effektiv für KI- oder ML-lastige Workloads, bietet Multicloud-Konsistenz und eine einheitliche Handhabung von Batch- und Streaming-Daten

  • Nachteile: Es gibt eine steilere Lernkurve und es eignet sich am besten für stark technisch geprägte Teams

Es ist ideal für KI-lastige Unternehmen, die maschinelles Lernen, Streaming und Governance in einer einzigen Umgebung benötigen.

Wie Stripe Data Pipeline helfen kann

Stripe Data Pipeline ermöglicht es Unternehmen, Stripe-Kontodaten mühelos und direkt mit Data Warehouses oder Cloud-Speicheranbietern zu synchronisieren. Die Data Pipeline macht es einfach, Stripe-Daten in Kombination mit anderen Datensätzen anzuzeigen.

Die Data Pipeline kann Ihnen bei Folgendem helfen:

  • Datenübermittlung skalierbar automatisieren: Richten Sie die Data Pipeline in wenigen Minuten als No-Code-Lösung ein und empfangen Sie kontinuierlich alle Ihre Stripe-Daten und Berichte automatisch in Snowflake, Amazon Redshift, Google BigQuery, Databricks und beliebten Cloud-Speicherlösungen.

  • Datenverzögerungen und Ausfälle vermeiden: Reduzieren Sie den laufenden Wartungsaufwand mit einer Pipeline, die in Stripe integriert ist. Zudem hat die Data Pipeline keine API-Ratenbegrenzungen. Unabhängig davon, wie viele Daten Sie haben, sind sie also immer vollständig und korrekt.

  • Bücher abschließen und schneller zu Erkenntnissen gelangen: Zentralisieren Sie Ihre Stripe-Daten mit anderen Produkt-, Kunden- und Marketingdaten, um Umsätze schneller abzugleichen und Ihre wertvollsten Segmente, betrügerische Aktivitäten sowie Zahlungskosten an einem Ort zu analysieren. Greifen Sie außerdem auf vorgefertigte, angereicherte Datensätze zu, die exklusiv für die Data Pipeline verfügbar sind, um direkt mit der Analyse von MRR, benutzerdefinierten Betrugsregeln, der Umsatzsicherungsleistung und vielem mehr zu beginnen – ganz ohne komplexe Finanzmodellierung.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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