Leitfaden zum Thema Zahlungsmethoden

Dieser Leitfaden soll Unternehmen helfen, die richtigen Zahlungsmethoden zu finden, verstehen und auszuwählen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Letzte Aktualisierung am 25. Juli 2019

Einführung

Angetrieben von der weiträumigen Verfügbarkeit von Breitband-Internetanschlüssen und den Wünschen der Kunden nach einem bequemen Einkaufserlebnis, wächst der weltweite Online-Handel extrem stark und soll bis zum Jahr 2020 einen jährlichen Umsatz von bis zu 4 Billionen (Quelle: eMarketer) US-Dollar generieren. Beim Thema Online-Zahlungen werden Unternehmen, die international expandieren und von der Reichweite des Internets profitieren wollen, mit den unterschiedlichsten Kundenanforderungen konfrontiert. Hierbei können sich nicht nur die Lieferbedingungen stark unterscheiden (der Rechnungskauf, welcher in Europa und Asien weit verbreitet ist, setzt zum Beispiel voraus, dass bestellte Güter erst ausgeliefert werden, bevor die jeweilige Rechnung vom Kunden beglichen wird), sondern auch die von den Kunden genutzten Zahlungsmethoden. Kredit- und Debitkarten, nicht immer die sichersten Zahlungsarten, sind lediglich für gut die Hälfte des Umsatzes im globalen Online-Handel verantwortlich. Bankzahlungen, E-Wallets und Bargeld sind bei Kunden sehr gefragt und können sogar zusätzliche Vorteile wie etwa geringeres Risiko und niedrigere Transaktionskosten bieten.

Um das volle Potential des Online-Handels auszuschöpfen, müssen sich Unternehmen an die vielfältigen Anforderungen der Kunden anpassen und verschiedene Zahlungsmethoden einsetzen. Dieser Leitfaden zeigt die Eigenschaften einzelner Zahlungsmethoden auf, welche den Einsatz in verschiedenen Geschäftsmodellen bedingen, hilft bei der Beantwortung der Frage, welche Zahlungsmethoden zum Zahlungsprozess hinzugefügt werden sollten und bietet einen Überblick der von Stripe unterstützten Zahlungsmethoden.

Die Auswahl der passenden Zahlungsmethoden

Eine robuste Auswahl von Zahlungsmethoden kann Unternehmen dabei helfen, ihre Reichweite zu vergrößern. Sowohl bei der Steigerung der Konversionen in ihrem Heimatmarkt als auch bei einer internationalen Expansion kommt es für Online-Unternehmen darauf an, das Angebot verfügbarer Zahlungsmethoden direkt auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden im Zahlungsprozess anpassen zu können. Abhängig von der Art einer Zahlung können manche Zahlungsmethoden mehr oder weniger geeignet sein, diese abzuwickeln. Unternehmen sollten ihr Geschäftsmodell und operative Anforderungen in Betracht ziehen, um den Mehrwert einzelner Zahlungsarten für ihre spezifischen Anforderungen bewerten zu können.

Beim Kunden anfangen

Wie schon angemerkt, hängt die Bedeutung einer Zahlungsmethode von der geographischen und demographischen Zielgruppe ab, die ein Unternehmen erreichen möchte.

Die Aufteilung verschiedener Zahlungsmethoden unterscheidet sich sehr nach Geographie. Während einige Zahlungsmethoden wie z.B. größere Kreditkartenmarken international verfügbar sind, sind andere auf nur einzelne Länder beschränkt oder sogar nur auf einen einzigen Teil der Bevölkerung dieses Landes. Daher ist es in einem ersten Schritt sehr wichtig für Unternehmen, Ihr Zielpublikum zu identifizieren, um zu entscheiden, welche Zahlungsmethoden fokussiert werden sollen. Die Verteilung von Zahlungsmethoden unterscheidet sich erheblich je nach Weltregion, aber auch innerhalb spezifischer Regionen.

22%
23%
13%
15%
10%
15%
2%
  • Kreditkarten
  • SEPA-Lastschrift
  • Pay later
  • SOFORT Überweisung
  • Giropay
  • Paypal
  • Sonstige

Ein Beispiel: In Frankreich werden größere Kreditkartenmarken für mehr als 80% der Online-Transaktionen genutzt, während es im benachbarten Deutschland weniger als 25% sind. Im Gegensatz dazu werden in Deutschland bankbasierte Zahlungsmethoden (Abbuchungen oder Überweisungen) für fast 40% aller Käufe genutzt und keine einzige Zahlungsmethode macht mehr als 25% der Online-Käufe aus.

Entscheidungen bezüglich Zahlungen sollten auch das Geschäftsmodell selbst in Betracht ziehen. Einige Zahlungsmethoden, wie z.B. E-Wallets, sind auf einzelne Verbraucher ausgelegt und bieten nur beschränkt Unterstützung für Transaktionen mit höheren Umsätzen oder Business-to-Business-Zahlungen. Andere, wie z.B. Überweisungen nach Rechnungsstellung, sind umständlich für mobile Käufe und am besten geeignet für Business-to-Business-Transaktionen. Je nach Branche kann auch der spezifische Auftragswert von Bedeutung sein. Einzelhändler, zum Beispiel, mit durchschnittlich höheren Auftragswerten könnten Optionen für Verbraucherkredite beim Bezahlvorgang anbieten, um Konversionen zu erhöhen.

Zum Abschluss muss noch gesagt werden, dass Vorlieben von Käufern tiefere Wurzeln haben können, denen gegenüber Unternehmen aufgeschlossen sein sollten. In bestimmten Märkten wie zum Beispiel in Polen verlassen sich Käufer traditionell auf E-Wallets, die die Fähigkeit von Unternehmen einschränken, Zahlungsdaten für spätere Wiederverwendung zu speichern. Dies sorgte für einen Aufschwung von Zahlungsoptionen wie PayU oder Przelewy24, die Transaktionen verarbeiten, ohne Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Zahlungsdaten nach dem Bezahlvorgang aufzubewahren.

Den Bezahlvorgang im Auge behalten

Angesichts der verschiedenen Eigenschaften von Zahlungsmethoden kann es sein, dass Unternehmen Ihren Bezahlvorgang anpassen müssen.

Als erstes sollte man sich mit der Handhabung verschiedener Währungen auseinandersetzen. Bestimmte Zahlungsmethoden unterstützen nur eine eingeschränkte Anzahl von Währungen. Es ist daher wichtig, sicherzustellen, dass Käufer während des Kauferlebnisses einen Währung sehen, die sie kennen, vor allem, wenn sie die Zahlungsmethode auswählen. Dies ist zum Beispiel bei iDEAL der Fall, einer beliebten Zahlungsmethode in den Niederlanden, für die Unternehmen Euro-denominierte Transaktionen erstellen müssen.

Darüber hinaus kann es sein, dass das Kauferlebnis beim Bezahlvorgang angepasst werden muss. Zahlungsmethoden, die Käufer zu einer anderen App oder Website weiterleiten, fallen in diese Kategorie. Ein Beispiel wäre das beliebte, chinesische E-Wallet Alipay. Dies leitet zwingend auf eine separate Website weiter, auf der Käufer dazu aufgefordert werden, zusätzliche Daten einzugeben. Das erfordert ein stabiles Bestellmanagement, sodass Käufer, die eine Weiterleitung nicht abschließen, einen einheitlichen Kaufvorgang erleben. Grundsätzlich kann man sagen, dass Weiterleitungen die Möglichkeit von Unternehmen einschränken, den Bezahlvorgang lückenlos zu kontrollieren. Auch wenn Käufer die Zahlung abschließen, ist es möglich, dass sie nicht mehr auf die ursprüngliche Seite zurückkehren. Daher sollte man versuchen, zusätzliche Informationen möglichst vor der Zahlung zu sammeln.

Weiterhin ist es möglich, dass Zahlungsmethoden die Möglichkeit einschränken, Zahlungen ohne die explizite Bestätigung des Kunden abzuschließen, ein Hindernis für wiederkehrende Zahlungen. Haben Unternehmen die Zahlungsdaten zur Hand, können wiederkehrende Zahlungen nahtlos und zu einer vom Unternehmen festgelegten Zeit abgewickelt werden. Bei manchen Zahlungsmethoden ist es allerdings notwendig, dass Käufer jede einzelne Zahlung bestätigen und damit wiederkehrende Zahlungen erschweren. Daher müssen Unternehmen, die sich darauf verlassen, Zahlungen „im Hintergrund” zu erstellen, ohne dass Käufer direkt mit einbezogen werden, ihr Kauferlebnis anpassen, um Zahlungsoptionen zu unterstützen, die wiederkehrende Zahlungen ermöglichen.

Risiko, Betrug und Streitfälle managen

Unternehmen können die Risiken, die mit der Annahme von Online-Zahlungen verbunden sind, kalkulieren und managen, indem sie Zahlungsmethoden auswählen, die Ihrer Risikobereitschaft entsprechen. Grundsätzlich gilt, je höher die Stufe der Authentifizierung ist, die vom Käufer zum Zeitpunkt der Zahlung verlangt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer betrügerischen Transaktion mit dieser Zahlungsmethode.

Unternehmen sollten in Betracht ziehen, welche Zahlungsmethoden die Wahrscheinlichkeit betrügerischer Transaktionen erhöhen könnten und wer im Falle angefochtener Zahlungen die Verantwortung übernimmt. Die Zugangsdaten, die von manchen Zahlungsmethoden gefordert werden, um Zahlungen abzuschließen, können gestohlen und ohne die Zustimmung des eigentlichen Besitzers genutzt werden. Dies ist der Fall bei Bankkonto- und Kreditkartendaten. Daher bieten Zahlungssysteme Käufern die Möglichkeit, Zahlungen anzufechten, die mit deren Daten getätigt wurden und Gelder werden automatisch vom Unternehmen zurückgebucht. Ander Zahlungsmethoden wiederum erfordern, dass Käufer Zahlungsanweisungen selbst durchführen mit einem Authentifizierungsschritt, der es unwahrscheinlich macht, dass Anweisungen nicht tatsächlich von ihnen selbst befolgt wurden. Diese Zahlungen sind in der Regel unwiderruflich. Banküberweisungen, bei denen Käufer Gelder von ihrem Bankkonto auf ein anderes transferieren sind ein gutes Beispiel für solche Zahlungsmethoden. Diese Zahlungsoptionen entbinden Unternehmen jedoch nicht von der Verantwortung, Produkte und Leistungen wie erwartet zu liefern. Sie geben aber mehr Kontrolle über das Management von Streitfällen und Ausnahmen, da diese Gelder nicht automatisch zurücküberwiesen werden können. Unternehmen im Event-Bereich oder Marktplätze für Luxusgüter haben aus verständlichen Gründen eine große Vorliebe für authentifizierte oder unwiderrufbare Zahlungsmethoden.

Die effektiven Kosten für die Unterstützung von Zahlungsmethoden verstehen

Unternehmen sollten gesamtheitlich die Kosten aber auch Vorteile berücksichtigen, die das Hinzufügen von Zahlungsmethoden zu ihrem Bezahlvorgang mit sich bringt.

Vor allen Dingen sollten Unternehmen die Kosten der technischen Integration einer Zahlungsmethode kalkulieren. Dies kann, wie wir bereits oben gesehen haben, mehr beinhalten als nur die bloße Einbindung des Logos einer neuen Zahlungsoption auf der Unternehmenswebsite. Es kann auch Auswirkungen auf die Auswahl der Währungen haben, in denen der Preis angezeigt werden muss, das Design des Bezahlvorgangs selbst und sogar – wie wir später noch sehen werden – auf den erwarteten zeitlichen Ablauf der Vertragserfüllung.

Unternehmen sollten auch die laufenden Kosten für den Betrieb mehrerer Zahlungsmethoden in Betracht ziehen. Überwachung von Transaktionen, Zahlungsabstimmung und Kundensupport in Verbindung mit neuen Zahlungsmethoden sind nur einige Beispiele für interne Kosten, die durch das Management von mehreren Zahlungsoptionen entstehen können. Kontrolle darüber, wie Transaktionsberichte generiert werden, die Art und Weise in der Gelder kassiert werden oder sogar wie Rückerstattungen initiiert und verwaltet werden sind weitere wichtige Elemente, die ausgewertet werden sollten.

Zu guter Letzt muss gesagt werden, dass Zahlungsmethoden grundsätzlich verschiedene Kostenstrukturen für Transaktionen haben. Dies sollte je nach Geschäftsmodell, Gewinnspanne und durchschnittlichem Transaktionswert spezifischer Unternehmen in Betracht gezogen werden.

Klassifizierung von Zahlungsmethoden

Die folgenden drei Fragen können Unternehmen helfen, die Kauferfahrung ihrer Kunden bei den einzelnen Zahlungsmethoden sowie deren Vor- und Nachteile besser zu verstehen.

Wie wird die Zahlung abgeschlossen?

Eine der Herausforderungen für Unternehmen, die Zahlungen online entgegen nehmen möchten, ist die Entwicklung eines eleganten Zahlungserlebnisses für ihre Kunden. Man unterscheidet hierbei zwischen drei verschiedenen Arten von Zahlungen, die den Ablauf des Bezahlvorgangs bestimmen.

  1. Vom Unternehmen initiiert Der Kunde gibt hierbei seine Zahlungsdaten an das Unternehmen, welches Zahlungen dann selbstständig einleiten kann. Dies trifft zum Beispiel zu auf Zahlungen mit Kreditkarten, bei denen lediglich die Kreditkartendaten benötigt werden, oder auch auf Lastschriften. Hierbei gilt es zu beachten, dass es Unternehmen nicht möglich ist sicherzustellen, dass der Kunde die jeweilige Zahlung autorisiert hat oder die Daten vom tatsächlichen Karten- oder Kontoinhaber stammen. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Risiko für betrügerische oder im nachhinein angefochtene Zahlungen beim Einsatz dieser Zahlungsmethoden.

  2. Vom Kunden autorisiert Der Kunde liefert hierbei nicht nur die eigentlichen Zahlungsdaten, sondern bestätigt außerdem, dass er der Besitzer dieser Daten ist. Dies gilt zum Beispiel für Zahlungsarten, die die Eingabe eines Einmal-Passwortes oder die Anmeldung auf einer externen App oder Webseite durch den Kunden erfordern. Diese Zahlungen erfordern zumeist komplexere Bezahlvorgänge, um die explizite Zustimmung des Kunden für jede einzelne Transaktion einzuholen. Daraus ergibt sich allerdings auch eine zusätzliche Sicherheit, da das Risiko und die Haftung bei Zahlungsanfechtungen hiermit nicht mehr beim Unternehmen liegt.

  3. Vom Kunden initiiert Der Kunde muss selbst alle nötigen Schritte einleiten, um Gelder an das vom Unternehmen definierte „Ziel” zu senden. Überweisungen sind hier ein klassisches Beispiel, wobei das „Ziel” hier schlicht ein Bankkonto ist. Bei diesen Zahlungsarten kann es zu zusätzlichen Verzögerungen bis zum Zahlungsempfang kommen, da man als Unternehmen auf die Initiierung durch den Kunden angewiesen ist. Ein großer Vorteil liegt wiederum darin, dass diese Zahlungen, nachdem sie vom Kunden eingeleitet wurden, praktisch unumkehrbar sind und es nicht mehr zu Rückbuchungen kommen kann.

Wie werden Empfänger über den Zahlungseingang informiert?

Ein wichtiger Teil der Online-Kauferfahrung ist die eigentliche Auftragsabwicklung. Dies geschieht üblicherweise, nachdem das Unternehmen eine Bestätigung erhalten hat, dass die Zahlung eingeleitet wurde und letztendlich ausgezahlt wird. Hier kann man zwischen zwei Fällen unterscheiden:

  1. Direkte Bestätigung Die erfolgreiche Ausführung der Zahlung wird unmittelbar nach dem Bezahlvorgang bestätigt. Dies ist zum Beispiel bei Kreditkarten der Fall: Das Unternehmen wird vom jeweiligen Kreditkartennetzwerk über die erfolgreiche Zahlung informiert und kann mit der Auftragsabwicklung beginnen. Das heißt nicht, dass die Gelder bereits beim Unternehmen eingegangen sind (dies kann mehrere Tage in Anspruch nehmen), sondern stellt eine Zusicherung des Kartenbetreibers dar, dass die Zahlung letztendlich ausgeführt wird.

  2. Zeitversetzte Bestätigung Die Zahlungsbestätigung kann Stunden, Tage oder gar Wochen später eingehen. In diesen Fällen muss das Unternehmen entscheiden, ob es eine Bestellung „im guten Glauben” direkt beim Auftragseingang oder, da die Zahlung weiterhin fehlschlagen könnte, erst nach Erhalt der Zahlungsbestätigung ausführen möchte. Lastschriften, bei denen das Unternehmen die Gelder direkt vom Bankkonto des Kunden einzieht, sind hier ein gutes Beispiel, da es nach der Einleitung der Zahlung mehrere Tage in Anspruch nimmt, bis die Bank des Kunden die Zahlung bestätigt oder abweist. Auch Überweisungen, bei denen der Kunde die Zahlung an ein anderes Bankkonto anweist, sind zeitversetzt und können am Ende des gleichen oder auch am nächsten Tag eintreffen. (Während in den USA Überweisungen normalerweise am selben oder nächsten Tag eintreffen, nimmt das Angebot von Zahlungssystemen wie ‘Faster Payments System’ in England oder ‘Faster Payments’ in Singapur, welche praktisch in Echtzeit auszahlen, weltweit zu. Telegrafische Überweisungen, die über ein dediziertes Netzwerk geleitet werden, laufen ebenfalls praktisch in Echtzeit.) Unternehmen müssen also den Bezahlvorgang so aufsetzen, dass Kunden einmal über die erfolgreiche Bestellung und dann später auch über den Zahlungseingang informiert werden.

Können die Zahlungsinformationen gespeichert und erneut benutzt werden?

Unternehmen, die Abonnements anbieten oder den Bezahlvorgang für mehrfache Zahlungen optimieren möchten, sollten berücksichtigen, ob die Zahlungsinformationen gespeichert und erneut benutzt werden können. Es gibt hier die zwei folgenden Möglichkeiten:

  1. Ja, die Zahlungsinformationen können mehrmals genutzt werden Die Option, die Zahlungsinformationen des Kunden zu speichern, ermöglicht es Unternehmen die oben beschriebenen, vom Unternehmen initiierten, Zahlungsmethoden zu nutzen, ohne dass hierfür zusätzliche Schritte vom Kunden nötig sind. Kreditkartendaten (ohne 3D-Secure oder CVC-Code) können mehrmals genutzt werden, da der Kunde diese nicht bei jeder einzelnen Zahlung erneut übermitteln muss. Lastschriften, bei denen der Kunde einmalig Kontodaten und Mandat einreicht, können ebenfalls mehrfach genutzt werden.

  2. Nein, Zahlungsinformationen sind nur einmalig nutzbar In diesen Fällen muss der Kunde jede einzelne Zahlung selbst auslösen. Das beste Beispiel hierfür ist Bargeld: Das Unternehmen erhält jede einzelne Zahlung erst, wenn der Kunde das Geld in Person übergibt. Auch Überweisungen gehören hierzu, bei denen der Kunde seine Bank jeweils einzeln anweist, Geld an ein Empfängerkonto zu senden. Sowohl vom Kunden autorisierte, als auch die vom Kunden initiierten Zahlungsarten sind nur einmalig nutzbar: Der Kunde muss jede Zahlung einzeln anweisen indem er selbst die Überweisung erstellt, sich auf einer App autorisiert oder ein Einmal-Passwort eingibt. Unternehmen können diese Zahlungsinformationen nicht erneut benutzen und sind darauf angewiesen, dass der Kunde zukünftige Zahlungen jeweils selber auslöst.

Diese drei Fragen helfen Unternehmen dabei, Zahlungsmethoden zu kategorisieren und zu entscheiden, ob diese für das jeweilige Geschäftsmodell geeignet sind. Im weiteren Verlauf nutzen wir diese Eigenschaften auch um die von Stripe unterstützen Zahlungsmethoden genauer zu beschreiben.

Branchenspezifische Erwägungen

Kunden erwarten mehr Geschwindigkeit und Komfort, wenn sie mit Geschäften online interagieren. Um die beste Kundenerfahrung zu ermöglichen, muss man die Branche, den primären Kontaktkanal und die Risikobereitschaft eines Unternehmens in Betracht ziehen.

Mobile Commerce

Unternehmen, die auf Mobile Commerce-Erlebnisse ausgerichtet sind, konzentrieren sich auf Erleichterung von Konversionen mit nur beschränkter Bildschirmfläche und die Erleichterung der Dateneingabe beim Bezahlvorgang. Zahlungsmethoden, für die Käufer eine App installiert haben, können ein einfaches Zahlungserlebnis und zeitgleich die Vorteile von reduziertem Betrugsrisiko bieten, da Käufer ihre Zahlung aus der App heraus oder von ihrem Mobilgerät als zusätzliche Autorisierungsmethode bestätigen. Apple Pay und Google Pay sind schon durch Ihre Konstruktion für Mobile Commerce angepasst und bieten native Authentifizierung auf Mobilgeräten. Andere Zahlungsmethoden, wie z.B. Alipay in China, Bancontact in Belgien oder Klarna in Schweden, bieten Ausweichmöglichkeiten durch Zahlungen auf Websites, die für Mobilgeräte optimiert sind, für Kunden, die die App nicht installiert haben und ermöglichen dieselben Zahlungsgarantien.

On-Demand-Handel

Mit unmittelbarer Vertragserfüllung als Kerngeschäft müssen On-Demand-Unternehmen Konversionen vorantreiben – oft auf Mobilgeräten – und gleichzeitig das Betrugsrisiko managen. Zahlungsmethoden, die unmittelbar bestätigen, dass eine Transaktion erfolgreich war, sind eine Priorität für den On-Demand-Handel. Unternehmen können Ihren Bezahlvorgang noch weiter verkürzen, indem sie Zahlungsdaten speichern, um spätere Bestätigungen mit nur einem Fingertippen zu ermöglichen, wie etwa bei Zahlungen mit Kreditkarten oder per Bankabbuchung.

Software-as-a-Service und Gemeinnützige Organisationen

Software-as-a-Service-Unternehmen und auch gemeinnützige Organisationen konzentrieren sich sowohl auf Abonnements als auch auf größere Zahlungen, die per Banküberweisung beglichen werden. Die Unterstützung von wiederverwendbaren Zahlungsdaten wie zum Beispiel von Kreditkarten und Bankabbuchungen erleichtert es, Kunden oder Spendern Leistungen oder Spenden auf regulärer Basis in Rechnung zu stellen. Zudem werden durch das Anbieten von Überweisungen in Ländern, in denen Unternehmenskunden ansässig sind, auch höherwertige, unwiderrufliche Zahlungen zu geringeren Transaktionskosten ermöglicht. Weiterhin ist für Software-as-a-Service-Unternehmen das Anbieten von zusätzlichen Zahlungsmethoden oft die einzige Hürde, um das Konversionspotenzial ihrer Zielgruppe zu erhöhen.

Warum Stripe?

Unternehmer sollten die folgenden Faktoren berücksichtigen, wenn sie die Unterstützung zusätzlicher Zahlungsarten in Betracht ziehen: Den Aufwand für die Aktivierung, sowie die technische Integration und die operative Komplexität, die die Abwicklung mehrerer Zahlungsarten mit sich bringt.

Einfache und schnelle Aktivierung

Das Anbieten neuer Zahlungsmethoden ist ein langwieriger und komplexer Prozess, bei dem Unternehmen sämtliche vertraglichen und operativen Grundlagen mit dem jeweiligen Zahlungsanbieter aufsetzen müssen, was teilweise mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Neben weiteren wichtigen Punkten gilt es hierbei besonders die Einhaltung der Sorgfaltspflicht sicherzustellen, die technischen Anforderungen zu überprüfen und alle nötigen Vertragsdaten festzulegen. Stripe versucht genau diese Abläufe zu vereinfachen, sodass Unternehmen jederzeit weitere Zahlungsmethoden akzeptieren können, ohne jedes Mal aufs Neue die aufwendigen Prozesse durchlaufen zu müssen. Bestehende Stripe-Nutzer können somit neue Zahlungsmethoden mit einem einzigen Klick direkt in ihrem Dashboard hinzufügen und müssen nicht erneut Zeit für einzelne Aktivierungen, Risikobewertungen oder Vertragsverhandlungen aufbringen. Dadurch können die Entwicklungs- und Planungsressourcen eines Unternehmens effizienter eingesetzt werden. Besonders Plattformen und Marktplätze können wiederum ihren Verkäufern einen einfacheren Zugriff auf weitere Zahlungsarten ermöglichen und profitieren damit umso mehr von den vereinheitlichten Aktivierungsprozessen.

Der einfachste Weg neue Zahlungsmethoden zu integrieren

Der Einbau zusätzlicher Zahlungsmethoden ist sehr komplex und beinhaltet viele Risiken bei der technischen Integration, besonders wenn jede einzelne Zahlungsart mit einer neuen API oder einem neuen Zahlungsanbieter integriert werden muss. Um die Komplexität und Risiken hier zu minimieren, unterstützt Stripes Sources-API sämtliche Zahlungsarten über einen einzigen API-Endpunkt. Dadurch können Unternehmen endlich in einer vereinheitlichten Entwicklungsumgebung arbeiten und die Anbindung weiterer Zahlungsmethoden ganz einfach skalieren - teilweise muss nur eine einzige Code-Zeile geändert werden, um eine neue Zahlungsart anbieten zu können. Sie haben damit eine einfache und elegante Integration, die, unabhängig von den genutzten Zahlungsmethoden, nur minimalen Entwicklungs- und Wartungsaufwand benötigt.

Vereinheitlichte Übersicht, Berichtswesen und Auszahlungen für alle Zahlungsarten

Alle Zahlungen, unabhängig von der genutzten Zahlungsart, die über die Stripe Sources-API entgegen genommen werden, werden vereinheitlicht im Stripe-Dashboard abgebildet, wodurch der operative Aufwand verringert und der Abgleich der Bücher vereinfacht wird. Somit können Unternehmen ihre Prozesse für alle wiederkehrenden Arbeitsschritte, wie Auftragsabwicklung, Kundendienst oder Rückerstattungen, standardisieren. Darüber hinaus sind sämtliche Zahlungsarten mit allen anderen Stripe-Diensten kompatibel und lassen sich zum Beispiel für Abonnements oder innerhalb einer Connect-Plattform einsetzen. Speziell bei Stripe Connect, mit dem die Plattformbetreiber volle Kontrolle über den Registrierungsprozess und den Zugriff auf verschiedenste Zahlungsmethoden für ihr Marktplatzanbieter haben, ist dies ein deutlicher Vorteil. Da durch Stripe außerdem die Verwaltung und der Umgang mit den einzelnen Anbietern von Zahlungsarten wegfällt, profitieren Unternehmen von dem zentral verantwortlichen Kontakt für alle Fragen zu Streitfällen oder sonstigen Sonderregelungen, die im Umgang mit weltweiten Zahlungsmethoden anfallen.

Zahlungsarten

ACH-Überweisungen

Das „Automated Clearing House”-Netzwerk ermöglicht es Kunden in den USA Beträge von ihrem Bankkonto auf US-basierte Konten zu überweisen. Um eine Zahlung mittels ACH-Überweisung durchführen zu können, stellen Händler ihren Kunden Kontonummer und Bankleitzahl zur Verfügung, damit diese eine Zahlung von ihrem Bankkonto tätigen können.

ACH-Überweisungen sind unwiderruflich, kostengünstig und eignen sich bestens für Geschäftsmodelle, die angefochtene Zahlungen oder hohe Transaktionskosten vermeiden möchten. Aus diesem Grund sind ACH-Überweisungen besonders bei B2B-Kunden und B2C-Modellen mit durchschnittlich hohem Auftragswert sehr beliebt. Seit September 2016 unterstützt das ACH-Netzwerk noch am selben Tag ausgeführte Überweisungen, was den Zahlungsfluss vom Konto des Kunden noch weiter beschleunigt: Zahlungen werden nun zwei mal täglich freigegeben und landen noch am selben Tag auf dem Konto des Händlers.

  • Region des Zahlenden
    • USA
  • Zahlungsart
    • Banküberweisung
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Händler initiiert
  • Akzeptierte Währung
    • USD
  • Zahlungsbestätigung
    • 2-3 Werktage
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja /Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Erfordert Handlung des Zahlenden
  • Von Stripe unterstützt

ACH-Lastschriften

Per Bankeinzug abgewickelte Zahlungen im ACH-Netzwerk erlauben Unternehmen, Gelder von ihren US-basierten Kunden einzuziehen, indem sie Kontodaten und Autorisierung der Kunden anfordern, um auf diese Weise das Bankkonto des Kunden zu belasten. Die Auftragsbestätigung für ACH-Lastschriften erfolgt zeitversetzt und kann bis zu 5 Werktagen dauern.

ACH-Lastschriften können fehlschlagen oder vom Kunden angefochten werden, nachdem die Zahlung bereits erfolgt ist. Unternehmen sollten sich also gut überlegen, ob sie Zahlungen mit ACH-Lastschriften anbieten wollen. SaaS-Abos oder das Spendensammeln für gemeinnützige Organisationen sind gute Beispiele für Geschäftsmodelle, die sich für ACH-Lastschriften eignen. Einige der mit dieser Zahlungsart verbundenen Risiken lassen sich durch die Nutzung von Drittanbietern zur Verifizierung von Kontozugangsdaten noch weiter minimieren.

  • Region des Zahlenden
    • USA
  • Zahlungsart
    • Abbuchung vom Konto
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Händler initiiert
  • Akzeptierte Währung
    • USD
  • Zahlungsbestätigung
    • 5 Werktage
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja /Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Von Stripe unterstützt

Alipay

Alipay ist ein beliebtes E-Wallet in China und wird von der ANT Financial Services Group, einem mit Alibaba verbundenen Finanzdienstleister, betrieben. 2004 gegründet verfügt Alipay mittlerweile über mehr als 450 Millionen aktive Nutzer. Unternehmen, die sich an die wachsende chinesische Zielgruppe wenden und ihre Präsenz sowohl innerhalb von China als auch global erweitern möchten, sollten Alipay als Zahlungsmethode in Erwägung ziehen.

Chinesische Kunden nutzen Alipay am häufigsten in Bereichen wie Gaming, E-Commerce, Reisen, Onlineweiterbildung und Nahrungsmittel/Nahrungsergänzung. Alipay E-Wallet Besitzer können sowohl übers Web als auch am Handy bezahlen, indem sie sich mit ihren Zugangsdaten oder direkt über die Alipay-App einloggen. Ein weiterer Vorteil von Alipay ist das niedrige Betrugsrisiko: Zahlungen werden nur durch die Anmeldung der Kunden bestätigt, wodurch die Raten für angefochtene Zahlungen besonders niedrig ausfallen.

  • Region des Zahlenden
    • China
  • Zahlungsart
    • E-Wallet
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Wird vom Käufer bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • USD, EUR, GBP, CAD, AUD, SGD, HKD, JPY, NZD
  • Zahlungsbestätigung
    • unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Von Stripe unterstützt
  • Verwandte Zahlungsart

Apple Pay

Apple Pay ist ein E-Wallet, über welches Kunden mit in iPhone, iPad, oder Apple Watch gespeicherten Daten Zahlungen tätigen können. Apple Pay wurde 2014 eingeführt und ermöglicht es Nutzern Kredit- oder Debitkarten hinzuzufügen, um über iOS-Apps Zahlungen zu tätigen. Durch das Hinzufügen von Web-basierten Zahlungen für den Safari-Browser im iPhone, iPad oder Mac OS wurde Apple Pay im Jahr 2016 noch weiter ausgebaut.

Um eine Zahlung abzuwickeln, können Kunden Apple Pay als Zahlungsmethode auswählen und die Transaktion mittels Touch ID, PIN oder Sicherheitscode autorisieren. Zusätzlich zu den Zahlungsinformationen können Kunden außerdem auch ihre Rechnungs-, Liefer- und Emailadresse sowie Telefonnummer speichern. Indem entsprechende Kundeninformationen beim Zahlungsvorgang mit Apple Pay automatisch zur Verfügung gestellt werden, können Unstimmigkeiten beim Checkout vermieden und Umsätze für Unternehmen durch vermehrte Transaktionen über die iOS-App oder über den Safari Browser erheblich gesteigert werden.

  • Region des Zahlenden
    • Länder, in denen Apple Pay unterstützt wird
  • Zahlungsart
    • E-Wallet
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Kunden bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • USD, GBP, EUR, AUD, CHF, HKD, SGD
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Verwandte Zahlungsart:
  • Von Stripe unterstützt

Bancontact

Bancontact, ehemals auch unter dem Namen Bancontact/Mr Cash bekannt, wurde 1979 eingeführt und ist eine führende Zahlungsmethode in Belgien, wo es circa ein Drittel aller Online-Transaktionen ausmacht. Bancontact-Zahlungen werden von Kunden authentifiziert und dann umgehend von Unternehmen bestätigt. Bancontact wird von mehr als 80% der Online-Unternehmen in Belgien als Zahlungsmethode angeboten und hat 2015 mehr als 27 Millionen Zahlungen abgewickelt.

2014 wurde von Bancontact eine App zur Optimierung des Zahlungsvorgangs auf den Markt gebracht. Mithilfe dieser App können sich Kunden problemlos identifizieren, indem sie zum Zeitpunkt der Zahlung einen QR-Code scannen. Jede Transaktion wird dann über die PIN bestätigt. Die Einführung der App war sehr erfolgreich und wird bei mehr als 50% aller Desktop-Transaktionen und 90% aller mobilen oder über Tablet abgewickelten Zahlungen verwendet. E-Commerce und On-Demand-Plattformen sind Unternehmen, für die Bancontact eine passende Checkout-Option bereitstellt.

Bancontact-Zahlungen können zwar nur einmal genutzt werden, jedoch können Geschäfte bei jeder Transaktion die Bankkontodaten zurückverfolgen. Dadurch können nachfolgende Zahlungen per SEPA-Lastschrift durchgeführt werden, vorausgesetzt ein entsprechendes Mandat liegt vor.

  • Region des Zahlenden
    • Belgien
  • Zahlungsart
    • Bestätigte Bankabbuchung
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Kunden bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Erfordert Handlung des Zahlenden oder läuft über SEPA-Lastschrift
  • Verwandte Zahlungsarten:
  • Von Stripe unterstützt

Kreditkarten

Karten (Visa, Mastercard, American Express, Discover, Diners Club, JCB) sind die weltweit führenden Zahlungsmethoden. Kreditkarten werden von Banken ausgegeben und erlauben es Kunden, Geld zu leihen mit dem Versprechen, es innerhalb einer Kulanzzeit ohne extra Gebühren wieder zurückzuzahlen. Wird das Geld nicht zurückgezahlt, können Schulden für Kunden anfallen, die dann auch verzinst werden. Debitkarten bieten den Komfort von Kartenzahlungen, sind aber mit dem Bankkonto verbunden, von dem Gelder dann zum Zeitpunkt der Zahlung abgebucht werden.

Visa und Mastercard sind die weltweit größten Kartennetzwerke. Beide funktionieren ausschließlich als Zahlungsverarbeitungssysteme und geben keine Karten an Endkunden direkt aus. Vielmehr erlauben sie Finanzinstitutionen, deren Karten mit ihren Zeichen zu versehen und auszugeben. American Express ist zudem ein Zahlungsverarbeitungssystem, das im Gegensatz zu Visa und Mastercard eigene Karten auch direkt an Endkunden ausgibt. American Express ist generell angepasst für Käufer von teureren Waren oder Leistungen, da die durchschnittlichen Ausgaben von Karteninhabern höher sind als die von Visa- oder Mastercard-Inhabern.

  • Region des Zahlenden
    • Weitweit
  • Zahlungsart
    • Karte
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Händler initiiert
  • Akzeptierte Währung
    • 135+
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Von Stripe unterstützt

EPS

EPS ist eine österreichische Online-Zahlungsmethode mit einem Marktanteil von etwa 18 %. Sie wird von bis zu 80 % aller Online-Unternehmen in Österreich akzeptiert und wurde in Zusammenarbeit der österreichischen Banken und der Regierung entwickelt. Der Zahlungsfluss ähnelt dem von iDEAL oder Giropay.

Während des Bezahlvorgangs wählt der Kunde EPS aus, gibt den Namen seiner Bank an und loggt sich in sein Online-Banking ein. Dann überprüft er die vorausgefüllten Zahlungsinformationen und autorisiert seine Zahlung. So wird die Zahlung für Unternehmen garantiert.

  • Region des Zahlenden
    • Österreich
  • Zahlungsart
    • Authentifizierte Lastschrift
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Kundenauthentifizierung
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Sofort
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Nein
  • Technische Dokumentation
  • Ähnliche Zahlungsmethoden

Giropay

Giropay ist eine auf Online-Banking basierende Zahlungsmethode in Deutschland, die in 2006 eingeführt wurde. Es erlaubt Kunden der meisten Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Deutschland, Zahlungen online über ihre Online-Banking-Oberfläche auszuführen. Gelder werden werden dann vom Bankkonto abgebucht. Je nach Bank können Kunden Zahlungen auch per Zwei-Faktor-Authentifizierung oder PIN bestätigen. Zahlungen werdem unmittelbar bestätigt und können nicht widerrufen werden.

Giropay macht etwas weniger als 10% der Online-Zahlungen in Deutschland aus und ist für Geschäftsmodelle geeignet, die garantierten Gelderhalt benötigen.

  • Region des Zahlenden
    • Deutschland
  • Zahlungsart
    • Bestätigte Abbuchung vom Bankkonto
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Käufer bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Nein
  • Ähnliche Zahlungsmethoden:
  • Von Stripe unterstützt

Google Pay

Google Pay ist ein 2015 eingeführtes E-Wallet, mit dem Kunden mit allen in ihrem Google-Konto gespeicherten Zahlungsmethoden bezahlen können. Mit Google Pay können Nutzer kein Guthaben ansammeln, aber stattdessen ihre Kredit- oder Debitkarten auf dem verwendeten Gerät speichern, um hierüber Zahlungen abzuwickeln. So müssen sich Nutzer weder ihre Zahlungsinformationen merken, noch diese manuell eingeben.

Google Pay funktioniert in nativen Android-Apps sowie im Internet über alle Mobil- und Desktopgeräte. Um eine Online-Zahlung zu tätigen, wählen Kunden Google Pay als ihre Zahlungsmethode und wählen dann ihre bevorzugten Zahlungsdaten. Dies können Kredit- oder Debitkarten sein, die sie bereits auf einer Google-Seite, wie Chrome oder YouTube, oder im Play Store, verwendet haben.

Zusätzlich zu den Zahlungsinformationen kann ein Unternehmen die Rechnungs- und Versandadresse sowie die Kontaktinformationen anfordern. Durch die Unterstützung von Google Pay wird Kunden die Bezahlung erleichtert, was sich wiederum positiv auf die Konversionsraten der Unternehmen auswirkt.

  • Region des Zahlenden
    • Überall, wo Google Pay unterstützt wird
  • Zahlungsart
    • E-Wallet
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Kunden bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • USD, GBP, EUR, AUD, HKD, SGD, NZD
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Verwandte Zahlungsart:
  • Von Stripe unterstützt

iDEAL

iDEAL ist eine in den Niederlanden basierte Zahlungsmethode, die es Kunden erlaubt, Online-Zahlungen mit Ihren Bank-Anmeldedaten zu tätigen. Alle größeren niederländischen Banken sind Mitglieder von Currence, dem Projekt, das iDEAL betreibt. Dies macht es zur populärsten Online-Zahlungsmethode in den Niederlanden mit einem Anteil von fast 55% an allen Online-Zahlungen.

Um mit iDEAL zu bezahlen, werden Käufer zu Ihrer Online-Banking-Umgebung weitergeleitet, wo sie die Zahlung dann per Zwei-Faktor-Authentifizierung bestätigen können. Je nach Bank unterscheidet sich hierbei das jeweilige Nutzererlebnis. Auch wenn iDEAL für Geschäfte, die zum ersten mal damit arbeiten, nicht ganz flüssig erscheint, verstehen und schätzen niederländische Kunden es doch sehr. Zahlungen sind unwiderrufbar und werden unmittelbar bestätigt, was zwei überzeugende Wertversprechen von iDEAL für Geschäfte sind.

iDEAL-Zahlungsdetails können zwar nur einmal genutzt werden, jedoch können Geschäfte bei jeder Transaktion die Bankkontodaten zurückverfolgen. Dadurch können nachfolgende Zahlungen per SEPA-Lastschrift durchgeführt werden, vorausgesetzt ein entsprechendes Mandat liegt vor.

  • Region des Zahlenden
    • Niederlande
  • Zahlungsart
    • Bestätigte Abbuchung vom Bankkonto
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Käufer bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja (mit Stripe)
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Erfordern Handlung des Zahlenden, oder via SEPA-Lastschrift
  • Ähnliche Zahlungsmethoden
  • Von Stripe unterstützt

Klarna

Klarna bietet flexible Zahlungsoptionen, mit denen Kunden noch freier entscheiden können, wann und wo sie für ihren Einkauf bezahlen möchten. Unternehmen werden im Voraus bezahlt und sind vor Betrug sowie risikobehafteten Kundenzahlungen geschützt.

Derzeit unterstützt Stripe drei verschiedene Zahlungsoptionen von Klarna: „Später zahlen“, d. h. die Zahlung wird auf einen späteren Zeitpunkt verlagert, „Jetzt zahlen“, d. h. es werden gespeicherte Kartendaten für die Zahlung verwendet und „Ratenkauf“.

Klarna bietet eine Vielzahl von Zahlungsoptionen, mit denen Kunden ganz flexibel entscheiden können, wann sie für einen Einkauf zahlen möchten. Wenn ein Kunde Klarna für die Zahlung eines Einkaufs verwendet, werden Unternehmen sofort von Klarna bezahlt, und Klarna übernimmt das Risiko eines eventuellen Rückzahlungsanspruchs.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, mit Klarna für eine Transaktion zu zahlen: „Später zahlen“, „Jetzt zahlen“ und „Ratenkauf“. Unternehmen können ihren Kunden entweder eine, zwei oder alle drei dieser Optionen anbieten.

Mit der Option „Später zahlen“ kann ein Kunde die Transaktion sofort abschließen, doch die Zahlung des vollständigen Betrags wird auf einen späteren Zeitpunkt verlagert, üblicherweise zwischen 14 und 30 Tage. Wird diese Option ausgewählt, verwendet Klarna die während des Bezahlvorgangs angegebenen Informationen, um die Bonität zu überprüfen. Einige Kunden werden gebeten, weitere Informationen, wie das Geburtsdatum, einzugeben, um die Kreditauskunft durchzuführen. Wenn die Transaktion genehmigt wird, zahlt Klarna das Unternehmen direkt aus und beginnt, die Zahlung vom Kunden einzuziehen. In der Regel werden dazu Rechnungen direkt an den Kunden ausgestellt.

Mit der Option „Jetzt zahlen“ kann ein Kunde sofort mittels gespeicherter Karteninformationen für eine Transaktion zahlen. Zahlungsmethoden wie Kreditkarten, Banküberweisungen oder Lastschriftverfahren werden unterstützt. Neue Nutzer werden gebeten, Zahlungsinformationen einzugeben, damit Klarna sie sofort authentifizieren kann. Bestehende Nutzer können bereits gespeicherte Informationen verwenden.

„Ratenkauf“ ist eine Zahlungsoption, die Kunden ermöglicht, Einkäufe über einen bestimmten Zeitraum hinweg abzuzahlen. Kunden, die sich für diese Option entscheiden, können aus einer Reihe von Ratenzahlungsplänen wählen, die Klarna anbietet (z. B. über sechs Monate oder schnellere Zahlung, um Zinsen zu vermeiden). Im nächsten Schritt holt Klarna zusätzliche Informationen ein, um eine sofortige Bonitätsauskunft durchzuführen, und trifft dann eine Freigabeentscheidung. Wenn diese Option genehmigt wird, zahlt Klarna das Unternehmen direkt aus und beginnt dann, die Ratenzahlungen vom Kunden einzuziehen. Für jede dieser Zahlungsmethoden bietet Klarna die Wahl zwischen Inline-Payments, bei denen Klarnas Anmelde- und Authentifizierungsablauf in einem Widget auf Ihrer Website erscheint und gehosteten Zahlungsseiten, bei denen der Kunde zur Seite von Klarna weitergeleitet wird, um dort seine Zahlungsinformationen zu bestätigen und dann wieder zu Ihrer Seite zurückzukehren. Sobald die Zahlung bestätigt wurde, wird der Kunde zum Bezahlvorgang zurückgeleitet.

  • Nutzerstandorte
    • Österreich, Dänemark, Finnland, Deutschland, Norwegen, Schweden, Niederlande, Großbritannien, USA
  • Zahlungsbestätigung
    • Sofort für die Option „Jetzt zahlen“ Die Optionen „Später zahlen“ und „Ratenkauf“ sind in den meisten Ländern auch sofort verfügbar. In den USA und in Großbritannien wird innerhalb von fünf Werktagen eine vorübergehende Kreditbestätigung ausgestellt und bestätigt.
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja, bei nicht betrügerischen angefochtenen Zahlungen
  • Ruckerstattung / Teilweise Rückesstattung
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Nein
  • Änliche Zahlungsmethoden
    • Keine

Multibanco

Multibanco ist ein bankübergreifendes Netzwerk in Portugal in Besitz und unter Leitung des Unternehmens Sociedade Interbancária de Serviços S.A. welches die Bankautomaten von 27 portugiesischen Banken miteinander verbindet. Als Multibanco 1985 gegründet wurde, ermöglichte es seinen Kunden, Unternehmen über seine Geldautomaten zu bezahlen. Heute können Kunden entweder auf diese Weise oder per Online-Banking bezahlen.

Um eine Zahlung abzuwickeln, wird der Kunde auf eine Seite verwiesen, die die Einheitsnummer, Referenz, den Betrag und eine Schaltfläche zur Rückkehr auf die Unternehmensseite enthält. Der Kunde initiiert dann mit diesen Informationen eine Zahlung, indem er entweder separat per Online-Banking mit seinen Multibanco-Informationen bezahlt oder von einem Geldautomaten aus.

Multibanco ist ein synchroner Push-Dienst, da der Kunde die Gelder überweist und Zahlungen, die mit kostenpflichtigen Multibanco-Quellen erstellt werden, sofort erfolgen sollten. Multibanco-Quellen werden jedoch solange als ausstehend angezeigt, bis Stripe die Gelder erhält; dies kann in manchen Fällen einige Tage dauern, je nachdem, wie und wann der Kunde die Transaktion ausführt.

  • Region des Zahlenden
    • Portugal
  • Zahlungsart
    • Banküberweisung
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Durch Kunden initiiert
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Sofort
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Technische Dokumentation
  • Ähnliche Zahlungsmethoden

Przelewy24

Przelewy24 (P24) ist eine Zahlungsmethode in Polen, die den Geldtransfer zwischen Unternehmen und allen großen polnischen Banken ermöglicht. Mit Przelewy24 können Verbraucher für Internet-Transaktionen zahlen, indem sie online direkt von ihrem Bankkonto aus überweisen.

Dazu werden sie in einen Online-Bereich weitergeleitet, über den sie sich in die Seite ihrer Bank einloggen und somit die Zahlung ausführen können. Für die meisten Banken sind die Zielinformationen (das Bankkonto von Przelewy24) bereits vorausgefüllt, doch in einigen Fällen muss der Kunde dies selbst tun. Bei erfolgreicher Authentifizierung werden die Gelder garantiert. Eine vom Unternehmen initiierte Rückerstattung ist die einzige Möglichkeit, Gelder wieder umzukehren.

  • Region des Zahlenden
    • Polen
  • Zahlungsart
    • Authentifizierte Lastschrift
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Kundenauthentifizierung
  • Akzeptierte Währung
    • PLN
  • Zahlungsbestätigung
    • Sofort
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Technische Dokumentation
  • Ähnliche Zahlungsmethoden

SEPA-Lastschrift

Die Single Euro Payments Area (SEPA, dt. Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist eine Initiative der Europäischen Union, um Lastschriften in und zwischen Mitgliedstaaten zu vereinfachen. Diese haben Standards eingeführt, die Lastschriften von allen Bankkonten in der SEPA-Region erlauben, die in Euro denominiert sind.

Um ein Bankkonto belasten zu können, müssen Geschäfte den Namen und die Bankkontodaten in Form der IBAN erhalten. Als Teil der Zahlungsbestätigung müssen Käufer ein Mandat akzeptieren, das dem Geschäft die Authorisation gibt, das Konto zu belasten. Stripe kann das Mandat für Geschäfte erstellen, das diese dann an Käufer weitergeben können.

Käufer können eine SEPA-Lastschrift innerhalb von 8 Wochen anfechten, ohne einen Grund angeben zu müssen. Gelder werden ihnen automatisch zurücküberwiesen. Nach diesen 8 Wochen und innerhalb der nächsten 11 Monate können Käufer immer noch Transaktionen anfechten, für die es kein entsprechend autorisiertes Mandat gab. Während dieser Zeit werden die Bank des Gläubigers (des Geschäfts) und der Käufer (Schuldner) in das Schlichtungsverfahren mit einbezogen. Nach 13 Monaten können Lastschriften nicht mehr angefochten werden.

SEPA-Lastschriften sind eine wichtige Zahlungsmethode für alle Geschäfte, die an wiederkehrenden Zahlungen interessiert sind.

  • Region des Zahlenden
    • Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Portugal, Österreich, Irland
  • Zahlungsart
    • Lastschrift
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Händler initiiert
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • 6 Werktage
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Ja
  • Ähnliche Zahlungsmethoden:
  • Von Stripe unterstützt

Sofortüberweisung

Sofortüberweisung ist eine Zahlungsmethode, die sich auf Banküberweisungen stützt und in Deutschland und Österreich eine nennenswerte Größe erreicht hat. Um mit Sofortüberweisung bezahlen zu können, werden Kunden auf die SOFORT-Seite weitergeleitet, um sich dort mit den Daten ihrer Bank zur Autorisierung anzumelden. Nach der Anmeldung initiiert SOFORT eine Banküberweisung vom Konto des Kunden.

Ein wichtige Anmerkung: Auch wenn auf eine erfolgreiche Autorisierung der Zahlung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine erfolgreiche Zahlung erfolgt, so werden dem Händler Gelder erst garantiert sobald diese auch wirklich von SOFORT erhalten wurden. Dies dauert in der Regel 2 Werktage, kann sich aber auf bis zu 14 Tage verzögern. Einmal erhalten, können Zahlungen nicht mehr rückgängig gemacht werden, es sei denn der Händler löst eine Rückerstattung aus. Für kleine Warenkörbe oder Transaktionen mit großer Gewinnspanne betrachten Händler üblicherweise schon die reine Autorisierung als ausreichendes Merkmal, um eine erfolgreiche Zahlung anzunehmen und warten nicht mehr auf den Empfang des eigentlichen Geldes von SOFORT.

  • Region des Zahlenden
    • Deutschland, Österreich
  • Zahlungsart
    • Banküberweisung
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Käufer bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • EUR
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbare, einseitige Bestätigung; endgültige Bestätigung üblicherweise 2 bis zu 14 Werktage verspätet
  • Angefochtene Zahlungen
    • Nein
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Nein
  • Von Stripe unterstützt

WeChat Pay

Als größtes Internetunternehmen in China bietet Tencent eine Vielzahl an Internet- und Mobilprodukten von sozialen Netzwerken über Kommunikations-, Medien- und Finanzplattformen bis hin zu Spielen und noch vielem mehr. WeChat, das ebenfalls zu Tencent gehört, ist hierbei Chinas führende Mobile App mit mit über 1 Milliarde aktiven monatlichen Nutzern.

WeChat ist eine Lifestyle „super App”, um Nachrichten zu versenden, und die durch eine Vielfalt an E-Commerce- und sozialen Netzwerkfunktionen Menschen, Dienstleistungen und Firmen in China und rund um den Globus zusammenbringt. WeChat Pay, die Zahlungslösung innerhalb der WeChat-App, hat hierbei mehr als 800 Millionen Nutzer.

Kunden aus China können WeChat Pay nutzen, um für Waren und Dienstleistungen in Apps oder auf Webseiten zu bezahlen. Hauptumsätze von WeChat Pay Nutzern liegen im Bereich Gaming, E-Commerce, Reisen, Onlineweiterbildung und Nahrungsmittel/Nahrungsergänzung.

  • Region des Zahlenden
    • China
  • Zahlungsart
    • Digitale Geldbörse (Wallet)
  • Abschluss des Zahlungsvorgangs
    • Vom Käufer bestätigt
  • Akzeptierte Währung
    • GBP, HKD, USD, JPY, CAD, AUD, EUR, SGD
  • Zahlungsbestätigung
    • Unmittelbar
  • Angefochtene Zahlungen
    • Ja
  • Rückerstattungen / Teilweise Rückerstattungen
    • Ja / Ja
  • Wiederkehrende Zahlungen
    • Nein
  • Ähnliche Zahlungsmethoden:
  • Von Stripe unterstützt

Verfügbarkeit

Im Augenblick unterstützt Stripe gängige Zahlungsmethoden in der ganzen Welt. Stripe wird auch weiterhin relevante lokale Zahlungsmethoden im Auge behalten und im Laufe der Zeit diejenigen unterstützen, die die Konversionsraten für ihre Nutzer in einem nennenswerten Umfang steigern.

Sitz des Stripe Nutzers:
USA
EU
Rest der Welt
ACH-Überweisung
Ja
Nein
Nein
ACH-Lastschrift
Ja
Nein
Nein
Alipay
Ja
Ja
Ja
Apple Pay
Ja
Ja
Ja
Bancontact
Ja
Ja
Nein
Kreditkarten
Ja
Ja
Ja
EPS
Ja
Ja
Nein
Giropay
Ja
Ja
Nein
Google Pay
Ja
Ja
Ja
iDEAL
Ja
Ja
Nein
Klarna
Private beta
Private beta
Nein
Multibanco
Nein
Ja
Nein
SEPA-Lastschrift
Ja
Ja
Nein
SOFORT Überweisung
Ja
Ja
Nein
P24
Ja
Ja
Nein
WeChat Pay
Ja
Ja
Ja
  • Verfügbar
  • Private beta
  • Nicht verfügbar
Back to payments
You’re viewing our website for France, but it looks like you’re in the United States. Switch to the United States site