Zahlungen mit Stablecoins in Australien: Das sollten Unternehmen wissen

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Wie funktionieren Stablecoin-Zahlungen in Australien?
  3. Welche aktuellen Anwendungsfälle für Stablecoin-Zahlungen gibt es in Australien?
    1. Grenzüberschreitende B2B-Zahlungen:
    2. Globale Zahlungen an Auftragnehmer/innen
    3. E-Commerce-Zahlungen
    4. Flexible Treasury-Bestände
    5. Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte
  4. Welche regulatorischen Vorgaben gelten für Stablecoins in Australien?
    1. ASIC
    2. Das Finanzministerium
    3. Die RBA
    4. AUSTRAC
  5. Welche steuerlichen und Compliance-Faktoren sollten australische Unternehmen bei der Nutzung von Stablecoins berücksichtigen?
  6. Wie funktionieren Onramps und Offramps für Stablecoins in Australien?
  7. So kann Stripe Sie unterstützen

Stablecoins sind fest im globalen Handel verankert. Sie werden von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen geschätzt, da sie Stabilität mit den Vorteilen der Kryptowährung verbinden. Die ANZ war 2022 die erste australische Bank, die Stablecoins in Australien geprägt hat, und viele australische Unternehmen nutzen Stablecoins mittlerweile, um Geld schneller über Grenzen hinweg zu transferieren, Auftragnehmer/innen innerhalb von Minuten zu bezahlen und sich mit weniger Aufwand an neue Finanzsysteme anzubinden.

Wie bei jedem neuen Zahlungssystem kommt es auf die Details an. Im Folgenden erfahren Sie, wie Stablecoin-Zahlungen in Australien funktionieren, wie sie in der Praxis im ganzen Land zum Einsatz kommen und was für ihre Nutzung erforderlich ist.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Wie funktionieren Stablecoin-Zahlungen in Australien?
  • Welche aktuellen Anwendungsfälle für Stablecoin-Zahlungen gibt es in Australien?
  • Welche regulatorischen Vorgaben gelten für Stablecoins in Australien?
  • Welche steuerlichen und Compliance-Faktoren sollten australische Unternehmen bei der Nutzung von Stablecoins berücksichtigen?
  • Wie funktionieren Onramps und Offramps für Stablecoins in Australien?
  • So kann Stripe Sie unterstützen

Wie funktionieren Stablecoin-Zahlungen in Australien?

Stablecoins sind Kryptowährungen, die darauf ausgelegt sind, einen stabilen Wert zu halten. Der Wert wird oft durch Reserven einer Fiat-Währung wie dem US-Dollar (USD) oder dem australischen Dollar (AUD) gedeckt, und jedem im Umlauf befindlichen Token entspricht eine entsprechende Reserve, wodurch sein Wert stabil bleibt. So ist beispielsweise ein USD Coin (USDC)-Stablecoin so konzipiert, dass er einen Wert in Höhe von einem US-Dollar hält.

Die Stablecoin-Zahlungstechnologie in Australien funktioniert, indem die Zahlungen über öffentliche Blockchains wie Ethereum oder Solana abgewickelt werden. Die Zahlungen sind jederzeit weltweit übertragbar und werden innerhalb von Minuten abgewickelt. Die Technologie ist darauf ausgelegt, Geld schnell und grenzüberschreitend mit vorhersehbarem Wert zu transferieren.

Welche aktuellen Anwendungsfälle für Stablecoin-Zahlungen gibt es in Australien?

Australische Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind, häufig Geld überweisen oder online agieren, setzen zunehmend auf Stablecoins. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige beliebte Anwendungsfälle vor.

Grenzüberschreitende B2B-Zahlungen:

Stablecoins bieten Start-ups und kleinen Unternehmen eine schnellere und kostengünstigere Alternative zu Überweisungen über die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications (SWIFT). So kann beispielsweise ein australisches Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) Stablecoins nutzen, um einen Lieferanten in Singapur innerhalb von Minuten zu bezahlen – auch am Wochenende –, ohne Verzögerungen durch Banken oder unerwartete Devisengebühren. Dies ist besonders nützlich für Zahlungen in USD: Anstatt jedes Mal in AUD umzurechnen, können Unternehmen USDC direkt senden.

Globale Zahlungen an Auftragnehmer/innen

Krypto-native Unternehmen und viele remote-freundliche Start-ups nutzen Stablecoins, um Freiberufler/innen und Auftragnehmer/innen in anderen Ländern zu bezahlen.

E-Commerce-Zahlungen

Einige australische E-Commerce-Unternehmen akzeptieren Stablecoins beim Bezahlvorgang. Diese Option ist zwar noch nicht Mainstream, gewinnt aber in kryptoaffinen Kreisen zunehmend an Bedeutung. Manche Zahlungsanbieter können Zahlungen automatisch in die Landeswährung umrechnen, sodass Kundinnen und Kunden in USDC bezahlen können und die Unternehmen dennoch AUD erhalten.

Flexible Treasury-Bestände

Unternehmen mit globalen Lieferanten oder USD-Engagements können Stablecoins nutzen, um Betriebskapitalbestände zu halten, ohne mit ausländischen Konten jonglieren zu müssen. Andere loten Renditechancen aus oder nutzen sie als Absicherung gegen Währungsschwankungen.

Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte

Große Institutionen experimentieren mit Abwicklungen auf Basis von Stablecoins. A$DC von ANZ und AUDN von der National Australia Bank (NAB) wurden beide in Pilotprojekten zum Kauf tokenisierter Emissionszertifikate eingesetzt, was bedeutet, dass der gesamte Handel onchain mit sofortiger Wertübertragung stattfand. Dies könnte auf künftige Veränderungen auf Infrastrukturebene hinsichtlich des Geldflusses hindeuten.

Welche regulatorischen Vorgaben gelten für Stablecoins in Australien?

Die australischen Regulierungsbehörden integrieren Stablecoins zunehmend in den finanziellen Mainstream. Die Australian Securities and Investments Commission (ASIC), das Finanzministerium, die Reserve Bank of Australia (RBA) und das Australian Transaction Reports and Analysis Centre (AUSTRAC) tragen gemeinsam dazu bei, dass Stablecoins, die wie Geld funktionieren, auch wie Geld reguliert werden.

Das sind ihre Maßnahmen.

ASIC

Die ASIC behandelt Stablecoins als bargeldlose Zahlungsmittel. Damit gelten sie als Finanzprodukte im Sinne des Corporations Act, was bedeutet, dass für die Ausgabe von Stablecoins eine australische Finanzdienstleistungslizenz (AFSL) erforderlich ist. Im Dezember 2025 erweiterte die ASIC jedoch die regulatorischen Ausnahmeregelungen für bestimmte Stablecoin-Anbieter, um das Wachstum digitaler Vermögenswerte zu fördern.

Macropod (ehemals Catena Digital) wurde 2025 zum ersten lizenzierten Emittenten des AUD-gedeckten Stablecoins AUDM, und die ASIC führte eine Ausnahmeregelung ein, die es anderen Plattformen ermöglicht, AUDM ohne eigene AFSL zu unterstützen. Diese Ausnahmeregelung gilt bis 2028.

Das Finanzministerium

Die Regierung führt ein neues Lizenzierungssystem für digitale Zahlungen ein. Der aktuelle Entwurf sieht vor, Zahlungs-Stablecoins als tokenisierte Wertguthaben zu regulieren. Obwohl das neue Rahmenwerk strengere Anforderungen stellt und die Compliance-Kosten erhöht, haben lokale Börsen wie Independent Reserve und BTC Markets dessen Umsetzung unterstützt.

Die RBA

Die RBA hat noch keine Stablecoin als systemrelevant eingestuft, beobachtet die Entwicklung jedoch genau. Sie ist zudem an Pilotprojekten für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) beteiligt und stimmt sich bei der Gestaltung der Politik mit der ASIC und dem Finanzministerium ab.

AUSTRAC

AUSTRAC erwartet von Unternehmen, die den Umtausch oder Transfer von Stablecoins ermöglichen, dass sie sich registrieren und umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT) umsetzen. Dazu gehören Know-Your-Customer-Prüfungen (KYC) und die Überwachung verdächtiger Aktivitäten.

Welche steuerlichen und Compliance-Faktoren sollten australische Unternehmen bei der Nutzung von Stablecoins berücksichtigen?

Wenn Sie planen, Stablecoins in Ihr Geschäftsmodell zu integrieren, haben Sie spezifische Verpflichtungen hinsichtlich der Steuerberichterstattung und der Compliance. Es ist wichtig, beide zu erfüllen.

Die steuerlichen Anforderungen im Überblick:

  • Kapitalertragsteuer (Capital Gains Tax, CGT): Das Halten von Stablecoins kann zu Kapitalgewinnen oder -verlusten führen.

  • Waren- und Dienstleistungssteuer (Goods and Services Tax, GST): Die GST gilt für die verkauften Waren oder Dienstleistungen, nicht für den Stablecoin selbst. Unternehmen behandeln Stablecoins in der Regel wie jede andere Zahlungsmethode, doch es lohnt sich, dies mit Ihrem Steuerberater bzw. Ihrer Steuerberaterin zu klären.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Überlegungen zur Compliance:

  • AML und CFT: Wenn Sie als Börse, Verwahrstelle oder On- oder Offramp tätig sind, müssen Sie sich bei AUSTRAC registrieren und die vollständigen AML-Vorschriften befolgen, zu denen KYC und Transaktionsüberwachung gehören.

  • Sanktionen: Wie bei allen anderen Zahlungen müssen auch Stablecoin-Zahlungen überprüft werden. Sie sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass Sie keine Gelder von sanktionierten Adressen erhalten.

  • Aufbewahrung von Unterlagen: Das Australian Taxation Office (ATO) erwartet eine vollständige Dokumentation für jede Kryptotransaktion, einschließlich des AUD-Wertes, des Zeitstempels, der Gegenpartei und des Zwecks.

Wie funktionieren Onramps und Offramps für Stablecoins in Australien?

Es gibt viele Möglichkeiten für den Umtausch zwischen AUD und Stablecoins. Unternehmen sollten den richtigen Ablauf für ihr Volumen, ihren Zeitplan und ihre Compliance-Anforderungen wählen.

Im Folgenden finden Sie einige gängige Onramps:

  • Over-the-Counter-Broker (OTC) bieten einen erstklassigen Service und oft bessere Konditionen sowie direkte Abwicklung bei höheren Volumina.

  • Einige FinTech-Plattformen integrieren Kreditkarten- oder PayID-Käufe für einen schnelleren Zugang, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Und Offramps:

  • OTC-Desks können große Auszahlungen abwickeln, ohne die Märkte zu beeinflussen.

  • Mit einigen Kryptokarten können Sie Stablecoins direkt ausgeben, wobei die Umrechnung in Echtzeit beim Bezahlen erfolgt.

So kann Stripe Sie unterstützen

Stripe Payments bietet eine einheitliche, globale Zahlungslösung, mit der jedes Unternehmen – von Start-ups bis hin zu globalen Konzernen – Zahlungen online, vor Ort und weltweit akzeptieren kann. Unternehmen können von fast jedem Ort der Welt aus Stablecoin-Zahlungen akzeptieren, die in ihrem Stripe-Saldo als Fiat verbucht werden.

Stripe Payments ermöglicht Ihnen Folgendes:

  • Ihren Bezahlvorgang optimieren: Schaffen Sie ein reibungsloses Kundenerlebnis und sparen Sie Tausende von Entwicklungsstunden mit vorgefertigten Zahlungsoberflächen und Zugang zu über 125 Zahlungsmethoden, einschließlich Stablecoins und Kryptowährungen.

  • Neue Märkte schneller erschließen: Erreichen Sie Kundinnen und Kunden weltweit und reduzieren Sie die Komplexität und Kosten der Verwaltung mehrerer Währungen mit grenzüberschreitenden Zahlungsoptionen, die in 195 Ländern und über 135 Währungen verfügbar sind.

  • Online- und Vor-Ort-Zahlungen vereinheitlichen: Schaffen Sie Unified Commerce über Online- und Vor-Ort-Kanäle hinweg, um Interaktionen zu personalisieren, Treue zu belohnen und Ihren Umsatz zu steigern.

  • Zahlungs-Performance verbessern: Steigern Sie Ihren Umsatz mit einer Reihe anpassbarer, einfach zu konfigurierender Zahlungstools, darunter No-Code-Betrugsvorbeugung und erweiterte Funktionen zur Verbesserung der Autorisierungsquoten.

  • Schnelleres Wachstum dank einer flexiblen, zuverlässigen Plattform: Bauen Sie auf einer Plattform auf, die mit Ihnen mitwächst, mit einer historischen Erreichbarkeit von 99,999 % und branchenführender Zuverlässigkeit.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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