Preisstrategien für KI-Unternehmen: Modelle entwickeln, die mit Computing und Wert skalieren

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Mit Stripe Billing haben Sie freie Hand bei Verwaltung und Abrechnung für Ihre Kundinnen und Kunden – von einfachen wiederkehrenden oder nutzungsbasierten Abrechnungen bis hin zu individuell verhandelten Verträgen.

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  1. Einführung
  2. Was macht effektive Preisstrategien für KI-Unternehmen aus?
  3. Welche Preismodelle eignen sich am besten für KI-Produkte und -Dienstleistungen?
    1. Nutzungsbasierte Preisgestaltung
    2. Hybride Strukturen
    3. Credits und Ergebnisse
  4. Welche Faktoren beeinflussen, wie KI-Unternehmen Preise festlegen und kommunizieren?
    1. Kosten bestimmen das Minimum
    2. Der Wert bestimmt das Maximum
    3. Nutzungsmuster prägen das Modell
    4. Auch Kontext und Kommunikation sind wichtig
  5. Wie können KI-Unternehmen ihre Preisstrategien implementieren, testen und verfeinern?
    1. Entwickeln Sie Systeme, die sehen, was passiert
    2. Führen Sie gezielte Pilotprojekte durch
    3. Nehmen Sie Verbesserungen ausgehend von Beweisen vor
  6. Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Preisgestaltung für KI-Lösungen?
  7. So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Die Preisgestaltung für KI-Produkte beinhaltet die Bepreisung der Infrastruktur, auf der sie ausgeführt werden. Jeder Aufruf der Anwendungsprogrammierschnittstelle (API), jede Modellabfrage und jedes generierte Bild verbraucht echte Rechenleistung und Bandbreite und diese Kosten ändern sich häufig.

Prognosen zufolge werden die weltweiten Ausgaben für KI im Jahr 2025 fast 1,5 Billionen USD erreichen. Die Herausforderung für KI-Unternehmen besteht im Aufbau einer Preisstruktur, die Volatilität absorbieren kann, ohne Kundinnen und Kunden zu verwirren oder die Wirtschaftlichkeit von Einheiten zu beeinträchtigen. Erfolgreiche Teams gestalten ihre Preise so wie Produkte: Sie stützen sich auf Daten und sind bereit für Veränderungen. Im Folgenden werden wir besprechen, wie KI-Unternehmen ihre Preisstrategien in einer sich ständig weiterentwickelnden Branche festlegen, testen und verfeinern.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was macht effektive Preisstrategien für KI-Unternehmen aus?
  • Welche Preismodelle eignen sich am besten für KI-Produkte und -Dienstleistungen?
  • Welche Faktoren beeinflussen, wie KI-Unternehmen Preise festlegen und kommunizieren?
  • Wie können KI-Unternehmen ihre Preisstrategien implementieren, testen und verfeinern?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Preisgestaltung für KI-Lösungen?
  • So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Was macht effektive Preisstrategien für KI-Unternehmen aus?

Die Preisgestaltung für KI-Produkte und -Dienstleistungen ist eine Herausforderung, weil sich der Markt so schnell verändert. Eine effektive Preisstrategie sollte einen Rahmen schaffen, der sich an Kosten, Wert und Wachstum anpassen kann.

Schnell wachsende KI-Unternehmen überprüfen ihre Preise regelmäßig, um mit Marktveränderungen Schritt zu halten. Die Kosten für Rechen- und Grafikverarbeitungseinheiten (GPU) steigen und sinken mit jeder neuen Kundin und jedem neuen Kunden. Da die Rechenleistung immer günstiger und die Modelle immer schneller werden, müssen sich die Preise entsprechend ändern.

Welche Preismodelle eignen sich am besten für KI-Produkte und -Dienstleistungen?

KI-Unternehmen erfinden gerade die Software-Preisgestaltung gemeinsam neu. Das alte Software-as-a-Service(SaaS)-Modell mit Pauschalabos und Lizenzen pro Nutzer/in funktioniert für KI oft nicht, weil die pro Nutzer/in verursachten Kosten je nach Rechenbedarf variieren. Das richtige Preismodell spiegelt die reale Nutzung wider, ohne Kundinnen und Kunden für Wachstum zu bestrafen oder die Geschäftskosten untragbar zu machen.

Nutzungsbasierte Preisgestaltung

Die Abrechnung nach Verbrauch ist zum Standard geworden, da sie in der Regel fair erscheint. Machen Sie die Nutzungsmessung mit Stufen, Nutzungswarnungen oder an die Preislogik gebundenen Softcaps transparent. Kundinnen und Kunden zahlen für das, was sie nutzen, und die Nutzung ist direkt mit dem erhaltenen Wert verknüpft. Das regt auch zum Experimentieren an: Kleine Teams können zu erschwinglichen Kosten beginnen und skalieren, wenn sie wachsen.

Hybride Strukturen

Viele KI-Unternehmen finden ihr Gleichgewicht, indem sie eine Plattformgebühr für Dienstleistungen mit variablen Preisen für rechenintensive Funktionen kombinieren. Das trägt zur Stabilisierung des Umsatzes bei und ist gleichzeitig sichtbar mit den realen Kosten verknüpft. Hybride Strukturen funktionieren, weil sie sowohl den Kundenbedarf an stabiler Budgetierung als auch den Bedarf des Anbieters an flexiblen Margen berücksichtigen.

Credits und Ergebnisse

Einige Unternehmen wandeln Nutzung in Prepaid-Credits um. Kundinnen und Kunden können Credits im Voraus bezahlen und einsetzen, wenn sie Funktionen nutzen. Und Anbieter wenden eine Marge an, um die Kosten zu decken. Andere Dienste rechnen messbare Ergebnisse ab: ein Betrug verhindert, eine Übereinstimmung gefunden oder ein Problem gelöst. Wenn Kundinnen und Kunden glauben, dass der Preis dem Wert entspricht, kann der Preismechanismus weniger wichtig sein als die Ergebnisse.

Welche Faktoren beeinflussen, wie KI-Unternehmen Preise festlegen und kommunizieren?

Die KI-Preisgestaltung laviert zwischen realen Infrastrukturkosten, wahrgenommenem Kundenwert und Markterwartungen. Der richtige Preis signalisiert Glaubwürdigkeit, skaliert mit der Nutzung und hält mit der Entwicklung des Produkts Schritt.

Dieses Preisgleichgewicht hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Kosten bestimmen das Minimum

Unternehmen müssen die tatsächlichen Stückkosten genau kennen: die Kosten für das Verarbeiten einer einzelnen Anfrage, das Ausführen einer einzelnen Interferenz und das Speichern eines einzelnen Datensatzes. Die Preisgestaltung sollte diesen Kosten folgen, damit Wachstum die Margen verbessert und nicht auffrisst.

KI-Unternehmen können mindestens eine Preismetrik direkt mit einem Kostentreiber verknüpfen, z. B. Token, API-Aufrufe oder Rechenstunden, sodass der Umsatz mit der Effizienz steigt.

Der Wert bestimmt das Maximum

Die Kosten zeigen Ihnen, welchen Preis Sie nicht unterschreiben dürfen. Der Wert dagegen sagt Ihnen, was Kundinnen und Kunden zahlen werden. Dasselbe Modell kann für ein Unternehmen die Einsparungen von einigen Stunden Arbeit bedeuten, für ein anderes dagegen einen Verlust in Millionenhöhe.

Starke Preisstrategien beginnen für KI-Unternehmen mit der Art und Weise, wie ihre Kundschaft Erfolg misst: Zeitersparnis, Fehlervermeidung und Konversionssicherung. Enterprise-Käufer zahlen für Kapitalrentabilität, die sie quantifizieren können. Kleinere Kundinnen und Kunden zahlen für Geschwindigkeit, Komfort und Zugriff. Je näher die Preismetrik diesem wahrgenommenen Wert entspricht, desto einfacher lässt sie sich rechtfertigen und verteidigen.

Nutzungsmuster prägen das Modell

Die KI-Nutzung der Kundinnen und Kunden kann inkonsistent sein. Einige Kundinnen und Kunden werden das System kaum heranziehen, während andere es ununterbrochen betreiben. Starke Nutzung kann den Durchschnitt verzerren. Deshalb sollten Preise angepasst werden, ohne Experimente zu bestrafen. Vorhersehbarkeit ist wichtig. Stufen, Quoten und Nutzungswarnungen geben Kundinnen und Kunden ein Gefühl der Sicherheit und lassen gleichzeitig den Verbrauch natürlich wachsen. Das Ziel ist eine verständliche Preissetzung.

Auch Kontext und Kommunikation sind wichtig

Kundinnen und Kunden vergleichen KI-Tools wahrscheinlich mit internen Builds, Open-Source-Modellen und bestehenden Lösungen ohne KI. Wenn Sie Ihre Konkurrenz unterbieten, kann sich das nachteilig für Sie auswirken. Es könnte signalisieren, dass es sich bei Ihrem Tool um einen Bedarfsartikel und nicht um ein differenziertes Produkt handelt. Transparenz schafft Vertrauen. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Preisseiten und Angebote klare Schwellenwerte und echte Beispiele nennen und keine versteckten Multiplikatoren enthalten.

Wie können KI-Unternehmen ihre Preisstrategien implementieren, testen und verfeinern?

Die KI-Preisgestaltung ändert sich mit der zugrundeliegenden Wirtschaftlichkeit. Eine in frühen Tests gut funktionierende Struktur ist bei wachsender Nutzung oder gestiegenen Kosten eventuell nicht mehr möglich. Wenn Unternehmen die Preisgestaltung als etwas betrachten, das überwacht, getestet und bei sich ändernden Bedingungen optimiert werden muss, haben sie bessere Erfolgsaussichten.

Im Folgenden finden Sie einen möglichen Ansatz zur Umsetzung einer erfolgreichen Preisstrategie.

Entwickeln Sie Systeme, die sehen, was passiert

Jedes KI-Produkt generiert detaillierte Nutzungsdaten: verarbeitete Token, API-Aufrufe, Rechenstunden und Häufigkeit erneuten Trainings. Das Erfassen und Analysieren dieser Daten ist die Grundlage einer an die Realität gebundenen Preisgestaltung. Gute Preissysteme messen sich selbst ebenso transparent wie die Kundschaft.

Verknüpfen Sie Abrechnung, Analysen und Kunden-Dashboards, damit Sie die Kosten der Dienstleistungserbringung mit dem gelieferten Kundenwert verknüpfen können. Tools wie Stripe Billing machen es möglich, Nutzung zu messen und Pläne zu aktualisieren, ohne die Kerninfrastruktur umzubauen.

Führen Sie gezielte Pilotprojekte durch

Testen ist die einzige zuverlässige Möglichkeit, um das Verhalten der Preisgestaltung unter Belastung zu sehen. Führen Sie ein Pilotprojekt mit Konten durch, die unterschiedliche Lastmuster widerspiegeln. Machen Sie außerdem Stresstests Ihrer Finanzmodelle für Grenzfälle mit hoher Nutzung. Überprüfen Sie das Verständnis: Kundinnen und Kunden sollten ihre Rechnungen gut schätzen können. Pilotprojekte zeigen Defizite Ihrer Wirtschaftlichkeit oder Kommunikation.

Nehmen Sie Verbesserungen ausgehend von Beweisen vor

Sobald Ihre Preisgestaltung live ist, überwachen Sie Margen nach Kundenkohorte, Umsatz pro Rechenstunde und Abwanderung bei Konten mit hoher Nutzung. Kleine Anpassungen an Schwellenwerten oder Überschreitungsgebühren können Reibungspunkte minimieren, ohne dass Sie das Modell umschreiben müssen. Dokumentieren Sie jede Änderung, erklären Sie sie klar und behandeln Sie Preisaktualisierungen wie Produktveröffentlichungen mit Hinweisen, Begründungen und Rollback-Plänen.

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Preisgestaltung für KI-Lösungen?

Selbst gut konzipierte Preissysteme können durch die Realitäten der KI an ihre Grenzen kommen.

Im Folgenden finden Sie einige der größten Herausforderungen:

  • Volatilität der Nutzung: KI-Workloads können unvorhersehbar sein. Die Traffic-Spitze eines einzelnen Kunden kann Ihre Infrastrukturkosten über Nacht verdoppeln. Einen Ausgleich zwischen Flexibilität und Vorhersehbarkeit zu finden, ist schwierig. Zu viel Variabilität kann Finanzteams strapazieren; zu viel Starrheit kann das Wachstum verlangsamen.

  • Hohe Betriebskosten: Computing, Energie und erneutes Trainieren können die Margen schnell auffressen. Wenn Unternehmen die tatsächliche Wirtschaftlichkeit von Einheiten nicht modellieren, laufen sie Gefahr, in die Unrentabilität zu skalieren.

  • Probleme bei der Auftragsvergabe: Nutzungsbasierte Abrechnung ist zwar fair, steht aber oft im Widerspruch zu älteren Beschaffungssystemen, die für statische SaaS-Lizenzen entwickelt wurden.

  • Unklare Kommunikation: Kundinnen und Kunden möchten genau wissen, wofür sie bezahlen. Technische Kennzahlen wie Token und Rechenstunden lassen sich nur schwer in Geschäftswert umrechnen. Ihre Preisgestaltung muss deshalb mithilfe von Beispielen, Rechnern und klaren Definitionen eine Geschichte erzählen.

  • Marktdruck: Open-Source-Modelle und aggressive Rabatte drücken die Preise. Die Lösung besteht darin, Nachweise für differenzierten Wert zu liefern und transparent zu sein.

So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Mit Stripe Billing können Sie die Rechnungsstellung für Ihre Kundinnen und Kunden ganz nach Belieben gestalten – von der einfachen wiederkehrenden Abrechnung über die nutzungsbasierte Abrechnung bis hin zu individuell verhandelten Verträgen. Akzeptieren Sie wiederkehrende Zahlungen global in wenigen Minuten. Hierzu ist kein Code erforderlich. Oder erstellen Sie über die API eine individuelle Integration.

Stripe Billing unterstützt Sie unter anderem in den folgenden Bereichen:

  • Angebot flexibler Preise: Reagieren Sie auf die Nutzernachfrage rascher mit flexiblen Preismodellen einschließlich nutzungsbasierter, stufenweiser, pauschaler und optionaler Gebühren und mehr. Die Unterstützung für Gutscheine, kostenlose Testangebote, anteilmäßige Verrechnung und Add-ons ist integriert.

  • Globale Expansion: Steigern Sie die Konversionsrate, indem Sie die bevorzugten Zahlungsmethoden Ihrer Kundinnen und Kunden anbieten. Stripe unterstützt mehr als 100 lokale Zahlungsmethoden und über 130 Währungen.

  • Umsatzsteigerung und Verringerung der Abwanderung: Erhöhen Sie Ihre Umsatzrealisierung und reduzieren Sie unfreiwillige Abwanderungen durch Smart Retries und automatisierte Workflows für Zahlungserinnerungen und -einzüge. Mit den Wiederherstellungs-Tools von Stripe konnten Nutzer/innen im Jahr 2024 über 6,5 Milliarden USD an Umsatz zurückgewinnen.

  • Effizienzsteigerung: Nutzen Sie die modularen Werkzeuge von Stripe für Steuerdaten, Umsatzberichte und Daten, um mehrere Umsatzsysteme in einem zu konsolidieren. Einfache Integration in die Software von Drittanbietern.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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