Giropay: Funktionsweise und Vorteile

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Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslösung, die für jede Art von Unternehmen geeignet ist – vom Start-up bis zum globalen Konzern.

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  1. Einführung
  2. Was ist giropay?
  3. Was sind die Vorteile von giropay?
  4. Wie funktioniert giropay?
  5. Was ist der Unterschied zur Sofortüberweisung?
  6. Wo kann man mit giropay bezahlen?
  7. Wie kann Kundschaft mit giropay an der Verkaufsstelle bezahlen?
  8. Was kostet giropay Unternehmen?

Giropay ist eine beliebte bargeldlose Zahlungsmethode, und das sowohl an der Verkaufsstelle vor Ort als auch online. In diesem Artikel erfahren Sie, was giropay ist, wie diese Zahlungsmethode funktioniert und welche Kosten für Unternehmen damit verbunden sind.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist giropay?
  • Was sind die Vorteile von giropay?
  • Wie funktioniert giropay?
  • Was ist der Unterschied zur Sofortüberweisung?
  • Wo kann man mit giropay bezahlen?
  • Wie kann Kundschaft mit giropay an der Verkaufsstelle bezahlen?
  • Was kostet giropay Unternehmen?

Was ist giropay?

Giropay ist eine schnelle, einfache und sichere Zahlungsmethode, die es Kundschaft ermöglicht, direkt vom Bankkonto aus online sowie an der Verkaufsstelle vor Ort zu bezahlen. Sie wird von mehr als 1.500 Banken und Sparkassen in ganz Deutschland unterstützt und kann sowohl von Einzelpersonen als auch von Unternehmen genutzt werden. Der Anbieter „Giropay GmbH“ wurde im Jahr 2005 gegründet und im Jahr 2020 von der Paydirekt GmbH übernommen.

Was sind die Vorteile von giropay?

Die Akzeptanz von giropay ist in Deutschland hoch. Giropay ist vielen Kundinnen und Kunden bereits bekannt und viele Banken und Sparkassen bieten diese Zahlungsmethode an, die online sowie in stationären Geschäften genutzt werden kann.

Da giropay es Unternehmen ermöglicht, Zahlungsbestätigungen sofort zu erhalten, bedeutet dies eine schnelle Zahlungsabwicklung und hat außerdem den Vorteil, dass Ware direkt versendet werden kann, was zusätzlich die Kundenzufriedenheit erhöht. Außerdem ist der Transaktionsprozess sehr einfach und schnell - Transaktionen können in weniger als 10 Sekunden abgeschlossen werden - da die Autorisierung durch die Kundschaft direkt bei den Banken und Sparkassen stattfindet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Transaktionskosten im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden sehr günstig sind, was besonders bei hohen Umsätzen eine erhebliche Ersparnis bedeutet. Außerdem entfällt das Risiko von ungedeckten Lastschriften oder Rückbuchungen, da Zahlungen sofort bestätigt werden.

Darüber hinaus ist giropay besonders sicher - alle Transaktionen erfolgen über eine verschlüsselte Verbindung, so dass persönliche Informationen geschützt bleiben und Betrugsfälle minimiert werden können.

Wie funktioniert giropay?

Mit giropay können Kundinnen und Kunden direkt über ihr Online-Banking-Konto bei einer teilnehmenden Bank oder Sparkasse bezahlen, ohne dass sie sich auf einer externen Webseite einloggen müssen. Dazu wählen sie „giropay“ im Bezahlvorgang als Zahlungsmethode aus und werden automatisch zum Online-Banking ihrer Bank weitergeleitet. Nach Eingabe der Daten und Bestätigung der Zahlung wird sofort eine Zahlungsbestätigung an den Händler/die Händlerin gesendet.

Jede Transaktion erfordert die Eingabe des Online-Banking-Passworts des Kunden/der Kundin und es werden keine sensiblen Bankdaten an den/die Händler/in übertragen. Durch die direkte Anbindung von giropay an das Kundenkonto kann der fällige Zahlungsbetrag sofort abgefragt werden. Der Betrag wird Händlerinnen und Händlern am nächsten Banktag auf ihrem Geschäftskonto gutgeschrieben. Die Datenschutzerklärung von giropay stellt dabei die Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen sicher und schützt die Privatsphäre der Kundschaft.

Was ist der Unterschied zur Sofortüberweisung?

Die Sofortüberweisung bzw. “Sofort” vom Anbieter Klarna ist eine weitere beliebte Zahlungsmethode in Deutschland. Bei beiden Zahlungsmethoden wird unmittelbar nach der Transaktion eine Zahlungsbestätigung an die Händler/innen gesendet. Die Sofortüberweisung arbeitet jedoch nach einem anderen Prinzip als giropay, denn das Bezahlverfahren wird direkt über eine von Klarna bereitgestellte Seite abgewickelt, was bedeutet, auch Login-Daten, Kontodaten sowie PIN oder TAN mit Klarna teilen zu müssen, was bei giropay nicht der Fall ist. Sofortüberweisung ist dadurch mit jedem Bankkonto möglich, bei giropay hingegen muss das Kundenkonto diese Zahlungsmethode auch unterstützen.

Wo kann man mit giropay bezahlen?

Die meisten deutschen Banken und Sparkassen bieten ihrer Kundschaft inzwischen die Möglichkeit, mit giropay zu bezahlen. Auch viele andere europäische Länder akzeptieren inzwischen giropay als Zahlungsmethode.

Es gibt heutzutage viele Online-Shops und Plattformen, die giropay anbieten. Bei großen E-Commerce-Plattformen wie Amazon oder eBay können Händler/innen problemlos mit giropay bezahlen. Auch viele Onlinespiele und Streamingdienste akzeptieren mittlerweile giropay als Zahlungsmethode.

Wie kann Kundschaft mit giropay an der Verkaufsstelle bezahlen?

Auch im stationären Handel kann giropay genutzt werden, um den Bezahlvorgang zu vereinfachen. Kundschaft kann hierbei einfach per Smartphone oder Tablet bezahlen, ohne Bargeld oder eine Karte dabei haben zu müssen.

Um giropay im Laden anzubieten, benötigt der/die Händler/in eine entsprechende App, die es der Kundschaft ermöglicht, den Betrag mittels QR-Code, einem zweidimensionalen Barcode, zu scannen und direkt über ihr Girokonto zu bezahlen. Dabei ist der Ablauf für den Kunden/die Kundin sehr einfach und schnell. Der/Die Händler/in profitiert von einer schnellen und sicheren Zahlungsabwicklung sowie einem geringen Verwaltungsaufwand.

Zusätzlich bietet die Integration von giropay im Geschäft die Möglichkeit zur gezielten Kundenbindung. Über die App können beispielsweise Rabatte oder Sonderaktionen angeboten werden, um Kundschaft zum Bezahlen per giropay zu motivieren.

Was kostet giropay Unternehmen?

Bei giropay handelt es sich um eine sogenannte "Pay-per-Use"-Dienstleistung. Das bedeutet, dass Händler/innen nur dann Gebühren zahlen müssen, wenn tatsächlich ein Verkauf über die Plattform stattfindet. Dies ist besonders für kleinere Unternehmen vorteilhaft, da sie nicht für Dienstleistungen bezahlen, die sie möglicherweise nicht brauchen oder nutzen.

Die Kosten setzen sich üblicherweise aus einem festen Betrag sowie einem variablen Anteil zusammen, wobei die Transaktion als Grundlage dient. Die genaue Höhe der Transaktionskosten wird individuell mit Ihrer Bank oder Sparkasse abgestimmt, um Händlerinnen und Händlern eine faire und transparente Abrechnung zu gewährleisten.

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