Gründungskosten 101: Ein Leitfaden für neue Start-ups

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  1. Einführung
  2. Übliche Kosten für die Unternehmensgründung
    1. Einmalige Kosten
    2. Wiederkehrende Kosten
  3. So ermitteln Sie Ihre Gründungskosten
    1. Ausgaben auflisten und in Kategorien unterteilen
    2. Geschätzte Beträge recherchieren
    3. Budget erstellen
    4. Prüfen und optimieren
  4. So können Sie Gründungskosten sparen
  5. So verwenden Sie Ihre Anlaufkostenberechnungen, um eine Finanzierung zu erhalten
    1. Businessplan erstellen
    2. Ihren Pitch an Ihre Zielgruppe anpassen
    3. Überzeugende Argumente anführen
    4. Suche nach mehreren Finanzierungsmöglichkeiten
  6. Angels und andere Arten von Investorinnen und Investoren – ein Vergleich

Die Gründungskosten sind die Anfangsinvestitionen und Ausgaben, die ein neues Unternehmen tätigen muss, bevor es den Betrieb aufnehmen kann. Zu den Gründungskosten können Ausgaben wie Kosten für Rechtsberatung, Büroraummiete, Anfangsinventar, Marketing und Mitarbeitergehälter gehören. Diese Kosten haben einen großen Einfluss auf die frühe finanzielle Gesundheit eines Start-ups. Finanzielle Stabilität ist besonders in der Anfangsphase eines Unternehmens wichtig, wenn die Einnahmen niedrig oder unregelmäßig sein können: Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2023 scheitern 38 % der Start-ups, weil ihnen das Geld ausgeht.

Wenn diese Kosten überschaubar bleiben, können Start-ups wichtige Vorgänge wie Gehaltsabrechnung und Lieferantenzahlungen abdecken, finanzielle Belastungen bewältigen und die Attraktivität des Startups für Investoren beenflussen. Investoren fühlen sich in der Regel zu Start-ups hingezogen, die ein umsichtiges Finanzmanagement an den Tag legen, da dies die Wahrscheinlichkeit einer Rendite für ihre Investition erhöht.

Im Folgenden erläutern wir die üblichen Kosten für die Unternehmensgründung, wie Sie Ihre Kosten ermitteln, wie Sie Kosten einsparen können und wie Sie Ihre Berechnungen der Gründungskosten verwenden können, um eine Finanzierung zu erhalten.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Übliche Kosten für die Unternehmensgründung
  • So ermitteln Sie Ihre Gründungskosten
  • So können Sie Gründungskosten einsparen
  • So verwenden Sie Ihre Anlaufkostenberechnungen, um eine Finanzierung zu erhalten

Übliche Kosten für die Unternehmensgründung

Die Anlaufkosten hängen vom Unternehmenstyp, der Branche, dem Standort und der Größe ab. Die Kosten sind also für jedes Start-up unterschiedlich. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Gründungskosten, mit denen Unternehmen konfrontiert werden.

Einmalige Kosten

  • Unternehmensgründung und -registrierung: Gebühren im Zusammenhang mit der Wahl einer Unternehmensstruktur (z. B. Einzelunternehmen, LLC, Kapitalgesellschaft), der Einreichung von Unterlagen und der Einholung der erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen.

  • Fachdienstleistungen: Gebühren für Anwältinnen und Anwälte, Buchhaltung oder Unternehmensberatung.

  • Branding und Marketingmaterialien: Logo-Design, Website-Entwicklung, Visitenkarten, Broschüren und alle ersten Marketingmaßnahmen.

  • Geräte und Zubehör: Computer, Büromöbel, Maschinen, Werkzeuge, Inventar oder Rohstoffe.

  • Technologie: Software-Abonnements, Point-of-Sale (POS)-Systeme, Kommunikationstools oder Cybersicherheitsmaßnahmen.

  • Marktforschung: Recherche, um Ihre Kundinnen/Kunden und Ihre Konkurrenz zu verstehen.

Wiederkehrende Kosten

  • Miete und Nebenkosten: Miete, Strom, Wasser, Gas, Internet und Telefon.

  • Gehälter und Löhne: Mitarbeitergehälter, Sozialleistungen und Lohnsteuer.

  • Marketing und Werbung: Online-Werbung, Social-Media-Kampagnen, Erstellung von Inhalten oder Öffentlichkeitsarbeit.

  • Versicherung: Unternehmensversicherung zum Schutz vor Haftpflichtansprüchen, Sachschäden und Verletzungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

  • Steuern: Einkommensteuer, Sales Tax, Grundsteuer und Lohnsteuer, je nach Fall.

  • Kreditzahlungen: Tilgung aller Kredite, die für die Gründung des Unternehmens verwendet wurden.

  • Wartung und Reparaturen: Instandhaltung Ihrer Geräte, Einrichtungen und Technologie.

  • Inventar: Die Kosten für die Wiederauffüllung des Lagerbestands, wenn Sie physische Produkte verkaufen.

  • Honorare: Laufende Kosten für Buchhaltung, Anwälte/Anwältinnen oder andere Fachdienstleistungen.

  • Reisekosten: Alle Kosten für Transport, Unterkunft und Verpflegung.

  • Bürobedarf: Büromaterial wie Papier, Stifte, Druckertinte und Reinigungsmittel.

  • Aus- und Weiterbildung: Alle Personalschulungen.

So ermitteln Sie Ihre Gründungskosten

Hier erfahren Sie, wie Sie mit der Kalkulation Ihrer Ausgaben beginnen.

Ausgaben auflisten und in Kategorien unterteilen

Erstellen Sie eine umfassende Liste der Ausgaben, die auf Sie zukommen könnten, von Rechtsberatungskosten bis hin zu den Kosten für Büromaterial. Unterteilen Sie Ihre Ausgaben in weitgefasste Kategorien wie Rechtsberatungskosten und Kosten für Fachdienstleistungen, Marketing und Werbung, Technologie, Geräte und Zubehör, Inventar und Betriebskosten. Unterteilen Sie dann Ihre Ausgaben in einmalige Kosten (solche, die während der Gründung nur einmal anfallen) und wiederkehrende Kosten (laufende Ausgaben wie Miete, Nebenkosten und Gehälter).

Geschätzte Beträge recherchieren

Führen Sie die folgenden Nachforschungen durch, um die Kosten jeder erwarteten Ausgabe zu schätzen.

  • Informieren Sie sich über Online-Ressourcen wie die Website der US Small Business Administration (SBA), branchenspezifische Websites und Blogs, um Checklisten und Leitfäden zu den Gründungskosten zu finden.

  • Recherchieren Sie die durchschnittlichen Gründungskosten für ähnliche Unternehmen in Ihrer Branche und an Ihrem Standort.

  • Lassen Sie sich von Buchhaltern/Buchhalterinnen, Rechtsanwälten/Rechtsanwältinnen, Unternehmensberatern/-beraterinnen oder erfahrenen Unternehmern/Unternehmerinnen in Ihrem Bereich beraten.

  • Wenden Sie sich an Anbieter und Lieferanten, um Angebote für bestimmte Artikel oder Dienstleistungen zu erhalten, die Sie benötigen. So können Sie sich ein genaueres Bild von Ihren Ausgaben machen.

Budget erstellen

Organisieren Sie Ihre Ausgaben in einer Tabelle, in der Sie jeden Posten, seine Kategorie, ob es sich um einmalige oder wiederkehrende Kosten handelt, und den geschätzten Betrag auflisten.

  • Notieren Sie, welche Ausgaben für den Start Ihres Unternehmens notwendig sind und welche aufgeschoben oder reduziert werden können.

  • Legen Sie einen Fonds für unvorhergesehene Ausgaben an (üblicherweise etwa 10 – 20 % der geschätzten Gesamtkosten).

Prüfen und optimieren

Überprüfen Sie Ihre Liste regelmäßig und aktualisieren Sie sie, wenn Sie weitere Informationen sammeln oder wenn sich Ihre geschäftlichen Pläne weiterentwickeln. Wenn Sie genauere Kostenschätzungen erhalten, passen Sie Ihr Budget entsprechend an.

So können Sie Gründungskosten sparen

Durch Einsparungen bei den Anlaufkosten kann dazu beigetragen werden, die finanzielle Gesundheit in den frühen Phasen Ihres Unternehmens zu erhalten. Hier sind einige Strategien zur Reduzierung von Ausgaben.

  • Verfolgen Sie einen schlanken Ansatz, indem Sie sich auf die wichtigsten Punkte konzentrieren, die Ihren Kundinnen und Kunden einen direkten Mehrwert bieten. Vermeiden Sie es, gleich zu Beginn zu viel Geld für unwesentliche Funktionen, Produkte oder Dienstleistungen auszugeben.

  • Anstatt einen speziellen Büroraum zu mieten, sollten Sie virtuelle Büros oder Coworking Spaces in Betracht ziehen. Dadurch lassen sich die Mietkosten senken und diese Möglichkeiten bieten oft zusätzliche Vorteile wie den Zugang zu Konferenzräumen und Geschäftsausstattung.

  • Anstatt Vollzeitmitarbeiter/innen für jede Funktion einzustellen, lagern Sie Funktionen wie Buchhaltung, Personalwesen und IT aus. So lassen sich die Kosten für Gehälter, Sozialleistungen und Büroräume senken.

  • Anstatt neue Büromöbel und Geräte zu kaufen, entscheiden Sie sich für generalüberholte Büromöbel und -geräte. Viele Unternehmen verkaufen ihre fast neuen, hochwertigen Geräte zu einem reduzierten Preis, wodurch Sie im Vorfeld Geld sparen können.

  • Versuchen Sie, günstigere Bedingungen oder Rabatte von Lieferanten und Anbietern auszuhandeln, insbesondere wenn Sie im Gegenzug etwas anbieten können, z. B. sofortige Zahlungen oder einen langfristigen Vertrag.

  • Nutzen Sie Open-Source-Software für Aufgaben wie E-Mail, Office-Anwendungen, Customer Relationship Management (CRM) und Datenmanagement. Viele Softwareunternehmen bieten auch eine kostenlose Version an, die für Ihre Anforderungen in der Anfangsphase ausreichend sein könnte.

  • Anstatt Geld für teure Werbekampagnen auszugeben, beginnen Sie mit kostengünstigen Marketingstrategien wie Social-Media-Marketing, Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Diese Methoden können sehr effektiv und kosteneffizient sein.

  • Erledigen Sie Aufgaben intern, wenn Sie oder Ihr Team über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, z. B. die Gestaltung Ihrer Website, die Bearbeitung grundlegender rechtlicher Anforderungen oder die Verwaltung Ihrer Bücher.

  • Behalten Sie Ihre Finanzen genau im Auge. Überprüfen Sie Ihre Budgets und passen Sie sie auf der Grundlage der tatsächlichen Ausgaben und Einnahmen regelmäßig an. Dies kann Ihnen helfen, zu hohe Ausgaben zu vermeiden und Bereiche zu identifizieren, in denen Sie Kosten senken können.

So verwenden Sie Ihre Anlaufkostenberechnungen, um eine Finanzierung zu erhalten

Eine sorgfältige Berechnung der Gründungskosten kann Ihnen helfen, die Finanzierung Ihres neuen Unternehmens zu sichern. So sollten Sie vorgehen.

Businessplan erstellen

  • Erstellen Sie einen umfassenden Businessplan, in dem Ihre Kostenkalkulationen berücksichtigt sind und der klare Erläuterungen und Begründungen für jede Kostenposition enthält.

  • Nutzen Sie Ihre Kostenkalkulationen, um realistische Finanzprognosen für Ihr Unternehmen zu erstellen. Diese Prognosen sollten Gewinn- und Verlustrechnungen, Kapitalflussrechnungen und Bilanzen enthalten, aus denen hervorgeht, wie Ihr Unternehmen im Laufe der Zeit Einnahmen generieren und profitabel werden wird.

Ihren Pitch an Ihre Zielgruppe anpassen

Darauf sollten Sie sich konzentrieren, wenn Sie Investoren im Vergleich zu Kreditgebern pitchen.

  • Investoren: Investoren interessieren sich in erster Linie für das Wachstumspotenzial und die Rendite Ihres Unternehmens. Konzentrieren Sie sich auf Ihr individuelles Wertversprechen, Ihren Zielmarkt, Ihren Wettbewerbsvorteil und Ihre Skalierbarkeit. Nutzen Sie Ihre Kostenkalkulationen, um zu zeigen, wie Investitionen das Wachstum ankurbeln und Renditen generieren.

  • Kreditgeber: Kreditgeber sind mehr an Ihrer Fähigkeit interessiert, den Kredit zurückzuzahlen. Betonen Sie Ihre Kreditwürdigkeit, finanzielle Stabilität und die Fähigkeit, einen konstanten Cashflow zu erwirtschaften. Verwenden Sie Ihre Kostenberechnungen, um zu zeigen, dass Sie einen soliden Plan für die Verwaltung der Ausgaben und die pünktliche Rückzahlung des Darlehens haben.

Überzeugende Argumente anführen

  • Seien Sie offen und ehrlich in Bezug auf Ihre Anlaufkosten und Finanzprognosen. Vermeiden Sie übertriebene Zahlen oder unrealistische Versprechungen.

  • Erläutern Sie, warum jede Ausgabe für den Erfolg Ihres Unternehmens notwendig ist. Zeigen Sie, wie diese Investitionen zum Wachstum und zur Rentabilität Ihres Unternehmens beitragen werden.

  • Erkennen Sie potenzielle Risiken und Herausforderungen, mit denen Ihr Unternehmen konfrontiert sein könnte. Weisen Sie nach, dass Sie über Notfallpläne verfügen, um diese Risiken zu minimieren.

  • Zeigen Sie Ihre Leidenschaft und Ihr Engagement für Ihr Unternehmen. Zeigen Sie, dass Sie sich voll und ganz für den Erfolg Ihres Unternehmens einsetzen und bereit sind, die erforderliche harte Arbeit zu leisten.

Suche nach mehreren Finanzierungsmöglichkeiten

Nachfolgend sind die verschiedenen Arten von Finanzierungsoptionen aufgeführt, die Sie in Betracht ziehen könnten.

  • Angel-Investoren: Angel-Investoren sind Personen, die ihr eigenes Geld in Start-ups investieren und dafür eine Beteiligung erhalten. Sie sind oft bereit, im Austausch für potenziell hohe Renditen höhere Risiken einzugehen.

  • Risikokapitalgeber: Risikokapitalgeber sind professionelle Investoren, die in Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial investieren. Sie investieren in der Regel größere Geldsummen und übernehmen eine aktive Rolle in der Unternehmensführung.

  • Kredite für kleine Unternehmen: Kredite für kleine Unternehmen werden von Banken und anderen Finanzinstituten angeboten. Sie sind in der Regel durch Sicherheiten abgesichert und erfordern eine gute Bonität.

  • Zuschüsse: Zuschüsse sind Gelder, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie werden von staatlichen Stellen oder privaten Organisationen zur Unterstützung bestimmter Branchen oder Zwecke angeboten.

Angels und andere Arten von Investorinnen und Investoren – ein Vergleich

Bevor Sie sich um eine Finanzierung durch Angels bemühen, sollten Sie sich mit anderen Arten von Start-up-Investorinnen und -Investoren vertraut machen. Hier finden Sie einen Überblick über die Investitionsmöglichkeiten:

  • Venture Capitalists (VCs): VCs sind Unternehmen oder Einzelpersonen, die in Start-ups mit starkem Wachstumspotenzial investieren, in der Regel im Austausch gegen Anteile. Im Gegensatz zu Angel-Investorinnen und -Investoren investieren sie in der Regel in den späteren Phasen der Entwicklung eines Start-ups, nachdem das Unternehmen eine gewisse Markttraktion gezeigt hat. VCs investieren größere Geldsummen als Angel-Investorinnen und -Investoren und beeinflussen die Ausrichtung des Unternehmens normalerweise stärker. Sie streben erhebliche Renditen an und verfolgen in der Regel einen aggressiveren Ansatz, um das Geschäft zu skalieren und innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens einen Ausstieg zu erreichen.

  • Seed-Fonds: Dabei handelt es sich um spezialisierte VC-Fonds, die sich auf Frühphaseninvestitionen konzentrieren, oft vor Angel-Investitionen und größeren VC-Runden. Sie investieren in Start-ups, die das Konzeptstadium hinter sich gelassen haben und ein Minimum Viable Product (MVP) oder eine gewisse anfängliche Traktion aufweisen.

  • Inkubatoren und Accelerators: Diese Programme unterstützen junge Unternehmen durch Schulungen, Mentoring und Finanzierung. Inkubatoren konzentrieren sich meist auf die anfängliche Entwicklungsphase und helfen Gründerinnen und Gründern dabei, Ideen in ein tragfähiges Unternehmen zu verwandeln. Accelerators hingegen zielen darauf ab, das Wachstum bestehender Unternehmen über einen kurzen Zeitraum schnell zu steigern.

  • Unternehmensinvestoren: Einige Unternehmen investieren in Start-ups, um Zugang zu innovativen Technologien zu erhalten, neue Märkte zu erschließen oder strategische Partnerschaften zu pflegen. Diese Investoren können wichtige Ressourcen bieten, streben aber möglicherweise mehr als nur finanzielle Rendite an, wie z. B. eine Beteiligung an der Technologie oder die Kontrolle über die Ausrichtung des Unternehmens.

  • Crowdfunding: Dabei werden kleine Geldbeträge von einer großen Anzahl von Personen gesammelt, in der Regel über Online-Plattformen. Crowdfunding kann eine gute Option für Start-ups sein, die ihr Produkt einem breiten Publikum vorstellen, mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt treten und Geld beschaffen möchten, ohne Anteile aufzugeben oder Schulden aufzunehmen.

  • Staatliche Fördermittel und Subventionen: In einigen Branchen – insbesondere im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Forschung, sauberen Technologien oder sozialen Auswirkungen – können staatliche Fördermittel und Subventionen erhebliche Finanzmittel liefern, ohne das Eigenkapital zu verwässern.

  • Peer-to-Peer-Kredite und Fremdfinanzierung: Die Fremdfinanzierung umfasst Kredite von Finanzinstituten oder Peer-to-Peer-Kreditplattformen. Diese Art der Finanzierung ist für Start-ups in der Frühphase in der Regel schwieriger zu sichern. Außerdem muss ein Start-up den Kredit dabei mit Zinsen zurückzahlen, allerdings ohne Verwässerung der Eigentumsverhältnisse.

  • Family Offices: Vermögende Familien haben oft private Vermögensverwaltungsberatungen, so genannte Family Offices, die direkt in Start-ups investieren. Diese Investoren können erhebliche Finanzmittel bereitstellen und sind im Vergleich zu traditionellen VCs möglicherweise an längerfristigen Investitionen interessiert.

  • Angel-Gruppen und Syndikate: Im Gegensatz zu einzelnen Angel-Investorinnen und -Investoren bündeln Angel-Gruppen oder Syndikate Ressourcen, um in Start-ups zu investieren. Diese Gruppen können größere Kapitalsummen bereitstellen und das Know-how und die Netzwerke mehrerer Investorinnen und Investoren kombinieren.

Jeder Investorentyp bringt unterschiedliche Vorteile, Erwartungen und Beteiligungsgrade mit sich. Start-ups sollten ihr Entwicklungsstadium, ihre Branche, ihren Finanzierungsbedarf und die Art der strategischen Beziehungen, die sie pflegen möchten, sorgfältig abwägen, bevor sie sich entscheiden, welchen Investorentyp sie ansprechen möchten.

Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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