Preislisten in Frankreich: Ein Leitfaden für Unternehmen

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Mit Stripe Billing haben Sie freie Hand bei Verwaltung und Abrechnung für Ihre Kundinnen und Kunden – von einfachen wiederkehrenden oder nutzungsbasierten Abrechnungen bis hin zu individuell verhandelten Verträgen.

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  1. Einführung
  2. Was ist eine Preisliste?
    1. Was beinhaltet eine Preisliste?
  3. Warum sollten Sie eine Preisliste erstellen?
  4. Wer sollte Preislisten verwenden?
  5. So erstellen Sie eine Preisliste
  6. So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Preislisten sind ein wichtiges Instrument für Unternehmen. Sie sind nicht nur ein Menü mit Optionen, sondern ein wichtiges Element der Preisstrategie eines Unternehmens. Sie sind der erste Eindruck, den potenzielle Kundinnen und Kunden gewinnen. Außerdem können sie als effektives Kommunikationsinstrument dienen, um Ihre Marktpositionierung zu präsentieren und Ihr Wertversprechen zu demonstrieren.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Preislisten sind, warum sie für französische Unternehmen wichtig sind und wie Sie eine Preisliste erstellen, die zu Ihrem Geschäftsmodell passt und den Umsatz steigert.

Worum geht es in diesem Artikel?

  • Was ist eine Preisliste?
  • Warum sollten Sie eine Preisliste erstellen?
  • Wer sollte Preislisten verwenden?
  • So erstellen Sie eine Preisliste
  • So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Was ist eine Preisliste?

Eine Preisliste ist ein physisches oder digitales Dokument, das die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens und deren Kosten darstellt. Preislisten sind eine klare und einfache Möglichkeit für potenzielle Kundinnen und Kunden, um sich einen schnellen Überblick über die Produkte eines Unternehmens und die berechneten Preise zu verschaffen. Solche Listen können viele Formen annehmen, einschließlich Flyer, Broschüren, Kataloge, Webseiten oder PDFs.

Es gibt verschiedene Arten von Preislisten:

  • Standard-Preislisten: Diese enthalten alle Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmen und deren Festpreise. Standard-Preislisten werden in Restaurants und im Einzelhandel (z. B. Bekleidungs- oder Möbelhäuser, E-Commerce) verwendet.
  • Gestaffelte Preislisten: Gestaffelte Preislisten zeigen je nach gekaufter Menge oder gewähltem Dienstleistungsniveau unterschiedliche Preise an. Diese werden häufig von Dienstleistern, Software-as-a-Service(SaaS)-Plattformen, Fitnessstudios, Fotografen usw. verwendet.
  • Personalisierte Preislisten: Diese sind auf bestimmte Kundinnen und Kunden oder Projekte zugeschnitten und können ausgehandelte Preise oder exklusive Vereinbarungen oder Zahlungsbedingungen enthalten.

Was beinhaltet eine Preisliste?

Eine Preisliste sollte bestimmte Informationen enthalten, die für potenzielle Kundinnen und Kunden wichtig sind, wie z. B. eine Übersicht über die Produkte und Dienstleistungen, Beschreibungen, Preise, Steuern, geeignete Abo-Pakete oder Erweiterungen sowie Konditionen für Vereinbarungen oder Zahlungsbedingungen.

Hier ein genauerer Blick auf die grundlegenden Elements einer Preisliste:

  • Übersicht über Produkte und Dienstleistungen: Preislisten enthalten alle Produkte und Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet, oft kategorisiert nach Preisstufe (kostenlos, Basis-, Standard- oder Premiumangebot).
  • Beschreibung: Preislisten sollten grundlegende Informationen zu jedem aufgeführten Artikel enthalten (z. B. Herkunft, Zutaten, Spezifikationen, Funktionen, Vorteile, Anzahl der Nutzer/innen oder Module, Optionen).
  • Preise: Der Preis – bei dem es sich um einen Stückpreis, eine monatliche oder jährliche Abonnementgebühr, eine Pauschale oder einen ermäßigten Preis für ein Abo handeln kann – sollte für jedes Produkt oder jede Dienstleistung klar angegeben werden, um die Preise unmissverständlich aufzuführen.
  • Rabatte: Je nach Strategie des Unternehmens können Preislisten Rabatte oder Sonderangebote enthalten, die je nach Saison, Kundentyp, Menge (der Käufe oder Nutzer/innen) oder Stufe der Kundentreue variieren.
  • Steuern: Preise sollten als „vor Steuern“ (HT) oder „einschließlich Steuern“ (TTC) gekennzeichnet werden.
  • Vertragsbedingungen: Für Dienstleistungen sollten die Preislisten auch Nutzungsbedingungen enthalten, wie z. B. die Laufzeit der Vereinbarung, die Anzahl der autorisierten Nutzer/innen, die Anzahl der enthaltenen Servicestunden und die Verfügbarkeit des Kundensupports.
  • Zahlungsbedingungen: In Preislisten sollten Abrechnungs- und Fälligkeitstermine klar angegeben sein, unabhängig davon, ob die Kundinnen und Kunden einmalig, nach einem wiederkehrenden Zeitplan (monatlich oder jährlich) oder nutzungsbasiert abgerechnet werden.

Warum sollten Sie eine Preisliste erstellen?

Die Erstellung einer Preisliste ist ein wichtiger Bestandteil der Preisstrategie jedes Unternehmens. Sie ist ein Instrument für die Kommunikation mit Kundinnen und Kunden sowie eine Roadmap, die zum wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg eines Unternehmens beiträgt. Preislisten können dazu beitragen, die Angebote eines Unternehmens klar und deutlich darzustellen, Zeit in Verkaufsgesprächen zu sparen, Geschäftsmodelle konsistent zu halten und die Kundenbeziehungen zu verbessern.

  • Für Klarheit und Transparenz sorgen: Preislisten sollten die angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie die damit verbundenen Kosten klar darstellen. Eine übersichtliche, leicht lesbare Preisliste gibt potenziellen Kundinnen und Kunden einen schnellen Überblick über verschiedene Optionen, Angebotsinhalte und Preise, damit sie im Voraus planen können.
  • Zeit sparen: Eine standardisierte Preisliste ermöglicht es Verkäuferinnen und Verkäufern, Zeit bei der Interaktion mit potenziellen Kundinnen und Kunden zu sparen. Eine Preisliste erspart wiederholte Anrufe oder Nachrichten, in denen Informationen angefordert, beschleunigt Verhandlungen und erhöht die Konversionsrate bei den ersten Gesprächen.
  • Preiskonsistenz erzielen: Eine Preisliste sorgt dafür, dass Manager und Vertriebsteams am gleichen Strang ziehen und dass Unstimmigkeiten bei der Preisgestaltung vermieden werden. Unabhängig davon, ob Sie zu viel oder zu wenig berechnen, verwirren uneinheitliche Preise die Kundschaft und können sogar zu Klagen führen. In beiden Fällen kann das Image des Unternehmens getrübt werden.
  • Kundenbeziehungen verbessern: Eine übersichtliche, gut organisierte Preisliste zeigt, dass ein Unternehmen seriös und professionell ist. Die Kundinnen und Kunden können verschiedene Optionen leicht vergleichen und potenzielle Kundinnen und Kunden bauen Vertrauen auf und sind eher mit den Einkaufsbedingungen einverstanden.

Wer sollte Preislisten verwenden?

Preislisten können zwar von jeder Art von Unternehmen in Frankreich verwendet werden, sind aber besonders nützlich für Unternehmen, die Preise berechnen, die je nach Stufe, Kontext (z. B. Saison, Kundentyp) oder Nutzung variieren. Auch für Unternehmen, die Pauschalen oder Gebühren für Abonnements erheben, sind Preislisten eine gute Wahl.

Preislisten eignen sich besonders gut für die folgenden Arten von Unternehmen und Freiberuflern:

  • Dienstleister/innen: Architektinnen und Architekten, Fotografinnen und Fotografen, Hochzeitsplaner/innen, Veranstaltungsplaner/innen
  • Unternehmen mit Abonnement- oder Flatrate-Modellen: Streaming-Plattformen, Fitnessstudios, SaaS-Plattformen, Schönheitssalons, Telekommunikationsdienste
  • Versorgungsunternehmen: Wasser, Gas, Strom
  • Gemeinnützige Einrichtungen: Lokale Behörden, Sportvereine, Kultureinrichtungen

So erstellen Sie eine Preisliste

Um eine effektive Preisliste zu erstellen, die potenzielle Kundinnen und Kunden überzeugt und Ihr Geschäft ankurbelt, sollten Sie Folgendes tun:

  • Angebot definieren
    Bevor Sie überhaupt über die Preisgestaltung nachdenken, sollten Sie definieren, was Sie verkaufen möchten. Was ist das Problem der Kundin oder des /Kunden? Wie kann es durch Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gelöst werden? Und was ist der Nutzen Ihrer Lösung (Geld sparen, Zeit sparen, Leistung verbessern, Sichtbarkeit oder Umsatz steigern)? Als Nächstes sollten Sie das Angebot in einfachen, leicht verständlichen Worten kommunizieren.

  • Segmentieren Ihrer Zielgruppe
    Sobald Sie das Angebot definiert haben, sollten Sie ermitteln, wer Ihre Kund/innen/Kundinnen sind: ihre demografischen Daten, ihr Budget, ihre Bedürfnisse oder Anforderungen, ihre Ziele und Prioritäten. Segmentieren Sie sie dann nach dem, was ihre Entscheidung beeinflusst: Lieferzeit, Kosten oder Präferenzen (Preismodell, Funktionen, Kundensupport). Bestimmen Sie, wie Ihre Zielkundinnen und -kunden ihre Kaufentscheidungen treffen, womit sie Sie vergleichen und nach welcher Preisgestaltung sie suchen (Pauschalpreis, nutzungsbasiert oder gestaffelt). So können Sie ein Menü mit Optionen erstellen, die auf jedes Kundensegment zugeschnitten sind.

  • Ihre Angebote strukturieren
    Erstellen Sie Angebote für jedes Kundensegment, die einem klaren, logischen Verlauf folgen. Für Kundinnen und Kunden mit einem Budget sollten Sie ein erstes Basis- oder Starterpaket mit nur wesentlichen Funktionen erstellen. Für Kundinnen und Kunden mit mehr Geld für Ausgaben und einem Bedarf an mehr Funktionen könnte ein Standardpaket den besten Wert bieten. Für das Kundensegment, das hauptsächlich auf Qualität und Leistung achtet, könnten Sie ein Deluxe-Premium- oder Expertenpaket erstellen. Preislisten, die mit dieser Methode erstellt wurden, erzeugen einen Rolltreppeneffekt, der Kundinnen und Kunden aufwärts zu den mittleren und High-End-Optionen führt.

  • Definieren, was genau jedes Angebot enthält
    Definieren Sie klar, was in jedem Angebot enthalten ist: das Produkt oder die Dienstleistung, Funktionen, betriebliche Einschränkungen, Leistungsumfang, Optionen, Vertragskonditionen, Zahlungsbedingungen, Nutzungsbedingungen usw. In dieser Phase ist es wichtig sicherzustellen, dass die Inhalte klar und transparent sind, um Verwirrung bei der Kundschaft und ein unnötige Hin und Her bei der Kommunikation zu vermeiden.

  • Ihre Preisgestaltung festlegen
    Ihre Preisliste sollte mit Ihren Zielen übereinstimmen: schnelles Wachstum, Rentabilität, Kundentreue usw. Je nach Ihren Zielen können Optionen Freemium-Modelle, ausgewogene Angebote, die bessere Margen oder höhere Durchschnittsausgaben gewährleisten, oder niedrigere Preise umfassen, die von einem Jahresvertrag abhängig sind. Geben Sie an, ob für eines der Angebote zusätzliche Gebühren anfallen. Sie sollten auch berücksichtigen, wie potenzielle Kundinnen und Kunden Ihre Angebote wahrnehmen, insbesondere in Bezug auf Ihre Marktpositionierung und direkte oder indirekte Mitbewerber. Unabhängig von Ihrer Strategie sollte Ihre Preisstruktur jedoch stets einfach und leicht verständlich sein.

  • Erweiterungen
    Abhängig von Ihrem Geschäftsmodell können Sie Erweiterungen, sogenannte „Add-ons“ anbieten, mit denen Kundinnen und Kunden ihren Kauf auf ihre jeweiligen Anforderungen anpassen. Auf diese Weise können Sie mit höheren durchschnittlichen Ausgaben Ihrer Kundschaft rechnen. Beispiele hierfür sind mehr Nutzer/innen oder Module, beliebte erweiterte Funktionen, Premium-Kundensupport oder erweiterte Garantien. Aber Vorsicht: Erweiterungen sollten im Verhältnis zu den Basisangeboten sinnvoll sein und einen Mehrwert schaffen. Bieten Sie auch nicht so viele an, dass Kundinnen und Kunden mit der Auswahl überfordert sind.

  • Preislistenformat auswählen
    Ihre Preisliste kann je nach Ihrer Branche physisch, digital oder beides sein. SaaS-Plattformen sollten beispielsweise Preislisten auf ihrer Startseite oder auf einer speziellen Preisseite veröffentlichen. Fitnessstudios können Preislisten auf ihrer Website zeigen sowie im Fitnessstudio in Form eines Flyers oder einer Broschüre auslegen. Eine effektive Preisliste ist klar und leicht verständlich, beantwortet Kundenfragen auf einen Blick und beinhaltet einen Handlungsaufruf (z. B. Abonnement, Terminvereinbarung, Anfrage einer Produktdemo, jetzt kaufen).

  • ** Ihre Preisliste gestalten**
    Das Design der Preisliste ist ein wichtiger Faktor für Kundinnen und Kunden und kann für einen Verkauf ausschlaggebend sein. Ebenso kann eine unübersichtliche Preisliste die Kundschaft auch von einem Kauf abhalten. Eine ansprechende Preisliste ist attraktiv und durchdacht, aber nicht überladen. Ebenso sollten Kundinnen und Kunden ein Angebot einfach, schnell und ohne zu zögern auswählen können. Die Angebote sollten klar angeben, für wen sie bestimmt sind, und das „beste“ Angebot sollte visuell hervorgehoben werden.

  • Testen, analysieren und optimieren
    Eine Preisliste ist eine lebendige Roadmap, die Sie auf der Grundlage der Ergebnisse und der Kundenerfahrung anpassen und optimieren können. Bewerten Sie ihre Leistung regelmäßig anhand von KPIs, um zu messen, was funktioniert und was nicht (zum Beispiel die beliebtesten und am wenigsten beliebten Angebote, die Quote der abgebrochenen Einkäufe, die häufigsten Erweiterungen oder häufige Hindernisse). Passen Sie Ihre Angebote an das tatsächliche Kundenverhalten und Ihre Ziele an und passen Sie Ihre Preise bei Bedarf an.

So kann Stripe Billing Sie unterstützen

Mit Stripe Billing können Sie die Rechnungsstellung für Ihre Kundinnen und Kunden ganz nach Belieben gestalten – von der einfachen wiederkehrenden Abrechnung über die nutzungsbasierte Abrechnung bis hin zu individuell verhandelten Verträgen. Akzeptieren Sie wiederkehrende Zahlungen global in wenigen Minuten. Hierzu ist kein Code erforderlich. Oder erstellen Sie über die API eine individuelle Integration.

Stripe Billing unterstützt Sie unter anderem in den folgenden Bereichen:

  • Angebot flexibler Preise: Reagieren Sie mit flexiblen Preismodellen, wie nutzungsbasierten oder gestaffelten Preisen, Pauschalgebühren plus Mehrverbrauch und mehr, schneller auf die Nutzernachfrage. Die Unterstützung für Gutscheine, kostenlose Testangebote, anteilmäßige Verrechnungen und Add-ons ist integriert.

  • Globale Expansion: Steigern Sie die Konversionsrate, indem Sie die bevorzugten Zahlungsmethoden Ihrer Kundinnen und Kunden anbieten. Stripe unterstützt mehr als 125 lokale Zahlungsmethoden und über 130 Währungen.

  • Umsatzsteigerung und Verringerung der Abwanderung: Erhöhen Sie Ihre Umsatzrealisierung und reduzieren Sie unfreiwillige Abwanderungen durch Smart Retries und automatisierte Workflows für Zahlungserinnerungen und -einzüge. Mit den Tools zur Umsatzrückgewinnung von Stripe konnten Nutzer/innen im Jahr 2024 über 6,5 Milliarden USD an Umsatz zurückgewinnen.

  • Effizienzsteigerung: Nutzen Sie die modularen Werkzeuge von Stripe für Steuerdaten, Umsatzberichte und Daten, um mehrere Umsatzsysteme in einem zu konsolidieren. Einfache Integration in die Software von Drittanbietern.

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Der Inhalt dieses Artikels dient nur zu allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und sollte nicht als Rechts- oder Steuerberatung interpretiert werden. Stripe übernimmt keine Gewähr oder Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit oder Aktualität der Informationen in diesem Artikel. Sie sollten den Rat eines in Ihrem steuerlichen Zuständigkeitsbereich zugelassenen kompetenten Rechtsbeistands oder von einer Steuerberatungsstelle einholen und sich hinsichtlich Ihrer speziellen Situation beraten lassen.

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